Kategorie: Profis Männer

Torloses Remis in Lübeck

Torloses Remis in Lübeck

Der 1. FC Saarbrücken kam beim VfB Lübeck nicht über ein Remis hinaus. Die chancenarme Partie endete torlos.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl musste gleich vier Wechsel vornehmen. Kerber fehlte gesperrt, Boeder und Gaus mussten passen und bei Naifi reichte es nur für einen Platz auf der Bank. Dominik Becker rutschte in die Dreierkette, Di Michele Sanchez beackerte die linke Außenbahn, Günther-Schmidt war im Mittelfeld neu dabei und Biada im Angriff.

Die Blau-Schwarzen hatten zwar vom Start weg mehr vom Spiel, konnten das aber nicht in Chancen ummünzen. Brünker verpasste einmal knapp, Günther-Schmidt setzte nach Ablage von Biada zu hoch an und auch Rabihic hatte aus 18 Metern nicht richtig justiert. Die Gastgeber prüften Schreiber zweimal von außerhalb des Sechzehner, auch das nur bedingt gefährlich.

Nach einer Viertelstunde gingen Tempo und Zielstrebigkeit verloren. Deshalb folgte die erste nennenswerte Szene nach 35 Minuten. Eine Ecke von Di Michele Sanchez rutschte im Strafraum zu Becker durch. Der legte sich den Ball einmal zurecht und zog ab. Keeper Klewin wischte den Versuch über den Querbalken.

Kurz später hatte auch Lübeck seine Chance zur Führung. Sontheimer ging im Strafraum deutlich zu ungestüm gegen Schneider zu Werke und verursachte einen Elfmeter. Velasco schickte Schreiber zwar in die falsche Ecke, setzte die Kugel aber am Kasten vorbei. Deshalb ging es torlos in die Kabinen.

Durchgang Nummer zwei setzte nahtlos an den ersten Abschnitt an. Bis in die Schlussphase gab es keine Chancen zu verzeichnen. Ziehl versuchte durch die Einwechslungen von Civeja, Stehle (beide 65.) und Naifi (74.) Impulse zu setzen, aber auch die griffen nicht.

Erst in den letzten Minuten schaffte es der FCS wieder, am Lübecker Strafraum präsent zu sein. Und bekam noch seine Möglichkeit auf den Sieg. Civeja feuerte aus aussichtsreicher Position jedoch deutlich drüber. So blieb es beim 0:0.

FCS reicht Lizenzunterlagen für zwei Ligen ein

FCS reicht Lizenzunterlagen für zwei Ligen ein

Drittligist 1. FC Saarbrücken hat fristgerecht alle notwendigen Unterlagen zur Erteilung einer Lizenz beim DFB eingereicht. „Wir haben die finanziellen und technisch-organisatorischen Referenzen sowohl für die aktuelle 3. Liga als auch vorsorglich für die 2. Liga vollständig eingereicht und bereits die Bestätigung für
den Eingang erhalten“, so Geschäftsführer Christian Seiffert. Der FCS geht davon aus, dass die jeweilige
Lizenz ohne elementare Beanstandungen erteilt werden wird.

FCS will Auswärtsserie fortsetzen

FCS will Auswärtsserie fortsetzen

Zwei Siege, zwei Unentschieden: Der 1. FC Saarbrücken ist im Kalenderjahr 2024 auf fremden Plätzen noch ungeschlagen. Das soll auch nach dem weitesten Auswärtsspiel der Saison so sein. Am Samstag treten die Blau-Schwarzen beim VfB Lübeck an. Der Aufsteiger rangiert mit 22 Zählern aus 27 Spielen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die Partie wird um 14 Uhr angepfiffen und live auf Magenta Sport übertragen.

„Sie haben im Hinspiel bewiesen, dass sie gut verteidigen können. Für sie geht es um viel. Sie müssen dieses Spiel gewinnen, um den Anschluss nicht zu verpassen. Es wird an uns liegen, welche Räume wir ihnen geben“, sagte FCS-Trainer Rüdiger Ziehl, der ein Spiel mit hoher Intensität erwartet: „Es wird zur Sache gehen, darauf müssen wir uns einstellen. Unser Anspruch ist es, dieses Spiel zu gewinnen. Dafür müssen wir aber besser spielen als in der ersten Halbzeit gegen Bielefeld.“

In der zurückliegenden Heimpartie erzielte der eingewechselte Simon Stehle den späten Ausgleich. In Lübeck winkt ihm ein Startelfeinsatz. „Wenn der Trainer mir das Vertrauen schenkt, werde ich alles tun, um es zu rechtfertigen. Mein Ziel ist es natürlich, mehr Spielanteile zu bekommen. Das Tor hat mir sicherlich gutgetan“, sagte der Angreifer.

Wie sich der Kader für das Lübeck-Spiel zusammensetzen wird, war während der Pressekonferenz am Donnerstag noch unklar. „Uns hat ein bisschen die Grippewelle erwischt. Wir werden erst kurz vor der Abreise sehen, wer uns zur Verfügung steht“, sagte Ziehl. Definitiv ausfallen werden Sebastian Jacob, Richard Neudecker, Patrick Schmidt und Boné Uaferro.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Samstag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei Magenta verfolgen. Ab 13.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Informationen zum Ticket-VVK gegen den MSV DUISBURG

Informationen zum Ticket-VVK gegen den MSV DUisburg

Am 16.03. um 14:00 Uhr sind wir zu Gast bei den Zebras vom MSV! Tickets gibt es ab 16 Euro (Stehplatz) bzw. 25 Euro (Sitzplatz).

Tickets gibt es hier.

Informationen zum Ticket-VVK gegen Erzgebirge Aue

Informationen zum Ticket-VVK gegen Erzgebirge Aue

🎫 Am 9. März ist der FC Erzgebirge Aue bei uns im Ludwigspark zu Gast!
Der Ticket-Vorverkauf für das Spiel beginnt am heutigen Donnerstag (29.02.) um 14:30 Uhr in unserem FCS-Onlineticketshop.

👉 Wir starten direkt mit dem freien Verkauf!

ℹ️ Bitte beachtet weiterhin: um Mitgliedspreise anwählen zu können, ist ein Login in unserem Ticketshop nötig.

https://fc-saarbruecken.reservix.de/

Informationen zum Ticket-VVK gegen den VfB Lübeck

Informationen zum Ticket-VVK gegen den VfB Lübeck

Die Tickets zu unserer weitesten Auswärtsfahrt in den hohen Norden sind ab sofort im Verkauf. Tickets gibt es ab 12 Euro (Stehplatz) bzw. 22 Euro (Sitzplatz). Tickets gibt es hier.

Remis gegen Bielefeld

Remis gegen Bielefeld

Der 1. FC Saarbrücken konnte die Englische Woche nicht mit einem weiteren Sieg abrunden. Durch den späten Ausgleich von Stehle sicherte sich der FCS beim 1:1 gegen Arminia Bielefeld einen Punkt.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl nahm im Vergleich zum überzeugenden Sieg in Köln einen Wechsel vor. Thoelke kehrte in die Dreierkette zurück und ersetzte Robin Becker.

Bielefeld startete mit mächtig Offensivdrang und hatte bereits nach drei Minuten die ersten Chancen. Shipnoski erhielt links etwas Platz, zog nach innen und prüfte Schreiber. Der wischte zur Seite weg, doch Bielefeld blieb am Ball und Corboz kam aus zehn Metern zur nächsten Chance. Wieder war Schreiber auf dem Posten.

Die Blau-Schwarzen brauchten etwas, um den Schwung der Gäste einzubremsen und selbst gefährlich zu werden. Nach zwei knappen Abseitspositionen bei Standards machte es Rabihic nach einer knappen halben Stunden von der linken Seite dann einfach mal direkt. Kersken parierte mit den Fäusten. 

Ansonsten wurde es für die Keeper selten gefährlich. Wintzheimer prüfte Schreiber noch einmal aus spitzem Winkel. Auf der Gegenseite scheiterte Kerber per Kopf nach Flanke von Di Michele Sanchez, der den angeschlagenen Gaus nach 36 Minuten ersetzt hatte. 

Zum zweiten Durchgang brachte Ziehl zwei frische Kräfte. Günther-Schmidt und Stehle kamen für Naifi und Rabihic. Beide waren direkt gut drin. Stehle hinterlief auf rechts mit Tempo, die flache Hereingabe fand in der Mitte keinen Abnehmer. Aber Di Michele Sanchez kam mit Dampf aus dem Rückraum. Sein Schuss blieb aber am Fuß von Schneider hängen.

Kurz später die nächste gute Szene. Günther-Schmidt steckte zu Brünker durch, Kersken parierte zur Ecke. Und die brachte erneut eine dicke Chance. Brünker durfte in zentraler Position mit der Brust annehmen und abschließen, aber genau auf Kersken.

Nach 63 Minuten dann aber ein Dämpfer. Biankadi wurde nicht entschlossen angegriffen. Die Flanke vom Strafraumeck rutschte durch bis zum zweiten Pfosten. Dort stand Shipnoski als dankbarer Abnehmer sträflich frei und musste nur noch einschieben. Die Führung für Bielefeld.

Schreiber musste mit einer Glanztat sogar den Doppelschlag verhindern. Wieder war es das Duell mit Shipnoski. Schreiber machte sich breit und hielt den FCS im Spiel.

Die Blau-Schwarzen gingen jetzt mehr Risiko. Mit Biada für Kerber wechselte Ziehl offensiv. Zunächst blieb aber Bielefeld mit zwei weiteren gefährlichen Szenen am Drücker.

Nachdem der Schock des Gegentreffers verdaut war, kam der FCS wieder. Biada setzte sich auf der rechten Seite durch und schlug den Ball scharf nach innen. Kersken rettete vor Stehle. Brünker schnappte sich den zweiten Ball und zog direkt ab, knapp drüber. 

Direkt im Anschluss musste nochmals gewechselt werden. Bei Thoelke ging es nicht weiter. Dominik Becker kam in die Partie.

Auch wenn die Blau-Schwarzen auf Tempo drückten, blieben weitere Chancen zunächst aus. Den sich bietenden Platz hätte Bielefeld durch Klos fast nutzen können. Doch Schreiber parierte erneut stark.

Aber in der vierten Minute der Nachspielzeit wurde der FCS doch noch belohnt. Biada feuerte einen Einwurf in den Sechzehner, Becker legte für Stehle ab und der schloss überlegt rechts unten zum Ausgleich ab.

Beide Teams hatten sogar noch die Möglichkeit zum Sieg. Schreiber zeigte sich gegen Oppie erneut von seiner Glanzseite. Mit der letzten Aktion kam Biada nochmal aus 16 Metern zum Abschluss, doch auch Kersken ließ sich kein zweites Mal überwinden. So stand am Ende ein gerechtes Remis.

Erster Heimsieg im Visier

Erster Heimsieg im Visier

Nach zwei Auswärtssiegen in Folge hat der 1. FC Saarbrücken den ersten Heimerfolg im Jahr 2024 im Visier. Am 27. Spieltag der Drittligasaison 2023/2024 treffen die Blau-Schwarzen am Sonntag auf Arminia Bielefeld. Die Partie wird um 16.30 Uhr im Ludwigspark angepfiffen und live auf Magenta Sport übertragen. Im Vorverkauf wurden bereits mehr als 10.000 Tickets abgesetzt.

„Wir treffen auf eine Mannschaft, die eine hohe Qualität, aber auch ganz andere Ansprüche hat“, sagte Ziehl mit Blick auf die Tatsache, dass der Zweitliga Absteiger derzeit das schwächste Rückrunden-Team ist. „Das sollte uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Arminia ein äußerst unangenehmer Gegner werden kann. Sie können lange Bälle auf Fabian Klos spielen, haben aber auch die Möglichkeit, ihre schnellen Leute einzusetzen. Wir wollen unseren Lauf fortsetzen und natürlich zu Hause gewinnen“, sagte Ziehl, für den die Tatsache, dass seine Mannschaft unter der Woche gefordert war, keine Rolle spielt: „Wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir gut durch die englischen Wochen gekommen sind. Die Mannschaft ist ausgeruht und fit, da haben wir gar keine Probleme.“

Ziehl zeigte sich am Freitag während der Pressekonferenz optimistisch, dass das Spiel wie geplant durchgeführt werden kann: „Am Vormittag war der Platz in einem ordentlichen Zustand. Ich gehe davon aus, dass wir spielen können.“

Abwehrspieler Bjarne Thoelke, der in Köln pausierte, steht vor der Rückkehr in die Startelf: „Gegen die Arminia waren es immer rassige Duelle. Es wird ein Spiel, in dem es auch auf das Körperliche ankommt. Wenn wir die Zweikämpfe annehmen, haben wir gute Chancen, das Spiel zu gewinnen.“

Verzichten muss der FCS nach wie vor auf Sebastian Jacob, Richard Neudecker, Patrick Schmidt und Boné Uaferro.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Sonntag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei Magenta verfolgen. Ab 16.10 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Informationen zum Ticket-VVK gegen Bor. Neunkirchen

Informationen zum Ticket-VVK gegen Bor. Neunkirchen

Saarlandklassiker gegen Bor. Neunkirchen! 🔵⚫

Wir treffen am 23. März um 14 Uhr auf die Borussia aus Neunkirchen.

🎟️ Tickets für das Achtelfinale des Saarlandpokals gibt es heute sowie morgen im Fanshop (Fr. bis 18 Uhr, Sa. 11 – 14 Uhr).

👉 Darüber hinaus bieten wir am Spieltag gegen Bielefeld an der Kasse Ost ebenfalls Sitz- (25€) und Stehplatzkarten (10€) an.

FCS siegt torreich in Köln

FCS siegt torreich in Köln

Der 1. FC Saarbrücken hat im Nachholspiel bei Viktoria Köln den zweiten Auswärtsdreier in Serie eingefahren. Naifi per Doppelpack, Brünker, Kerber und Civeja zeichneten sich für die Treffer beim 5:2-Erfolg verantwortlich.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl nahm zwei Wechsel im Vergleich zum Sieg in Mannheim vor. Rizzuto kehrte nach abgesessener Sperre anstelle von Günther-Schmidt auf die rechte Seite zurück und Robin Becker rückte für Thoelke in der Dreierkette ran.

Die Blau-Schwarzen brauchten keine Anlaufzeit und gingen bereits in der dritten Minute in Führung. Rabihic schlug einen Freistoß von der linken Seite Richtung Tor. Kölns Becker versuchte zu klären, doch von seiner Hüfte sprang die Kugel zu Naifi, der sich nicht zweimal bitten ließ.

Die Anfangsphase gehörte klar dem FCS. Köln machte aber in der letzten Reihe gut dicht, daher musste ein Standard für die nächste Chance herhalten. Wieder war Rabihic der Vorlagengeber. Keeper Voll fischte den Kopfball-Aufsetzer von Zeitz aber ganz stark aus dem Eck.

Die Gastgeber kamen nach einer halben Stunde etwas besser in die Partie. Mit Ausnahme eines Versuchs von Lopes Cabral aus 18 Metern entstand aber keine Gefahr für Schreiber. Sein Gegenüber Voll hatte mehr zu tun und zeichnete sich nochmals aus. Rizzuto flankte perfekt nach innen. Brünker nahm direkt ab, doch Voll stand erneut im Weg.

Die Blau-Schwarzen kamen unverändert aus der Kabine zurück. Köln brachte mit De Meester einen frischen Mann und der hatte nach kurzem Solo den ersten Abschluss, traf die Kugel aber nicht voll und stellte Schreiber daher nicht vor Probleme. Im direkten Gegenzug zeigte Brünker dann seine Abschlussqualität. Ein langer Ball rutschte durch die Kölner Defensivreihe. Brünker blieb im Sechzehner dicht bedrängt stabil und schob durch die Beine von Voll zum 2:0 ein (47.).

Köln fand jedoch schnell eine Antwort. De Meester steckte zu Russo in den Strafraum durch, der legte auf Lorch ab. Schreiber war zwar schnell unten und parierte, doch Becker stand goldrichtig und staubte zum Anschlusstreffer ab (55.).

Brünker hätte nach gut einer Stunde fast den alten Abstand wieder hergestellt. Nach Flanke von Kerber, legte Rabihic quer zu Brünker. Schultz rettete zur Ecke. Kurz später war es aber soweit. Kerber zog mit einer starken Bewegung in den Strafraum, Kubatta stellte ungeschickt das Bein rein und brachte Kerber zu Fall. Klarer Elfmeter. Rabihic visierte die rechte Ecke an, Voll parierte erneut exzellent. Doch Naifi sicherte sich den Rebound und besorgte das 3:1 (68.).

Direkt im Anschluss nahm Ziehl die ersten Wechsel vor. Günther-Schmidt ersetzte Rizzuto und Dominik Becker Robin Becker. Kaum auf dem Platz hatte Günther-Schmidt die nächste Möglichkeit. Seinen abgefälschten Abschluss klärte erneut Voll. Nach der folgenden Ecke versuchte sich Rabihic. Kölns Becker klärte auf der Linie. Nach Flanke von Günther-Schmidt hatte Naifi in der 77. Minute dann die nächste Großchance. Diesmal parierte erneut Voll extrem stark. Es war Naifis letzte Aktion. Stehle kam ins Spiel, ebenso wie Civeja für Rabihic.

In der Schlussphase klappte es dann aber mit dem vierten Tor. Nach Ballgewinn von Gaus ging es schnell. Civeja spielte perfekt in die Schnittstelle auf Brünker. Der zeigte sich uneigennützig und legte quer auf Kerber, der nur noch einschieben musste (85.). Mit dem Assist verabschiedete sich Brünker vom Platz und wurde durch Biada ersetzt.

Das letzte Wort war in dieser Partie aber noch nicht gesprochen. Zu Beginn der Nachspielzeit erhielt De Meester zu viel Platz und traf mit einem herrlichen Schuss aus 17 Metern. Der Schlusspunkt war aber dem FCS vorbehalten. Civeja schlenzte aus halblinker Position zum 5:2 ins lange Eck.

Nachholspiel in Köln

Nachholspiel in Köln

Drei Tage nach dem Derby-Sieg beim SV Waldhof Mannheim ist der 1. FC Saarbrücken gleich wieder gefordert. Am Mittwochabend steht die Nachholpartie des 21. Spieltags bei Viktoria Köln an. Die Partie wird um 19 Uhr im Sportpark Höhenberg angepfiffen und live auf Magenta Sport übertragen.

„Wir haben im Hinspiel gesehen, wie sehr sie uns wehtun können. Es ist eine spielerisch starke Mannschaft, die derzeit aber mit personellen Problemen zu kämpfen hat und auch deshalb nicht so gepunktet hat wie erwartet“, sagte FCS-Trainer Rüdiger Ziehl vor der Abfahrt in die Rheinmetropole.

Beim FCS wird Calogero Rizzuto nach verbüßter Rot-Sperre in das Aufgebot zurückkehren, auch Julius Biada wird wieder zur Verfügung stehen. Hinter dem Einsatz von Simon Stehle (Erkältung) steht dagegen noch ein Fragezeichen. Sebastian Jacob, Richard Neudecker, Patrick Schmidt und Boné Uaferro fallen ohnehin noch länger aus.

Nach dem erfolgreichen Auftritt in Mannheim richtete Trainer Ziehl den Blick nach vorn: „Wir wollen diesen Eindruck bestätigen und die nächsten drei Punkte einfahren. Die Qualität dazu haben wir.“

Für Mittelfeldmotor Patrick Sontheimer bedeutet die Partie eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Der 25-Jährige stand von 2021 bis 2023 bei der Viktoria unter Vertrag. „Es ist ein ruhiger, sehr familiär geführter Verein, bei dem man in Ruhe arbeiten kann. Sie sind in einer Situation, wie wir sie vor zwei Jahren hatten. Aber dort verliert niemand die Nerven. Trainer Olaf Janßen wird die Mannschaft entsprechend einstellen. Wir können uns auf eine intensive Partie gefasst machen“, sagte Sontheimer.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Mittwoch wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei Magenta verfolgen. Ab 18.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Verdienter Derby-Sieg in Mannheim

Verdienter Derby-Sieg in Mannheim

Der 1. FC Saarbrücken hat sich im Südwest-Derby beim SV Waldhof Mannheim verdient den Sieg gesichert. Kerber und Thoelke markierten die Treffer beim 2:0-Erfolg.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl sortierte seine Abwehrreihe vor Keeper Schreiber nach der Zwangspause neu. Thoelke, Zeitz und Boeder agierten innen, Günther-Schmidt und Gaus außen. Vor Sontheimer im zentralen Mittelfeld durften Kerber und Rabihic ran. Im Sturm waren Naifi und Brünker unterwegs.

Der FCS startete mit Dampf in die Partie, riss das Geschehen erstmal an sich, ohne jedoch finale Torgefahr entfachen zu können. Mannheim konnte sich erst nach einer Viertelstunde mal in der SaarbrückerHälfte festsetzen und kam auch direkt zur ersten Chance. Thoelke klärte in die Füße von Hawkins, der legte zu Jans ab. Dessen Abschluss rauschte über den Kasten.

Das war’s aber auch von Gastgebern, ansonsten bestimmte der FCS. Und ging nach ein, zwei Halbchancen in der 29. Minute in Führung. Der sehr spielfreudige Naifi hatte im Halbfeld Zeit für eine maßgenaue Flanke auf den Kopf von Kerber und der legte die Kugel zum 1:0 ins lange Eck.

Kurz vor dem Pausenpfiff konnte die Ziehl-Elf sogar nachlegen. Rabihic schlug eine Ecke auf den ersten Pfosten. Dort war Thoelke eingelaufen, kam vor Klünter an den Ball und köpfte überlegt ein (45.).

Mannheim kam mit gleich drei Wechseln aus der Kabine und stellte mit der Hereinnahme von Herrmann nach 55 Minuten quasi schon komplett auf Offensive um. Druck machten die Gastgeber auch und der FCS hatte Probleme sich zu befreien. Wenn dann wurde es richtig gefährlich. Brünker verpasste in der 59. Minute die Vorentscheidung. Leicht abgedrängt zielte er am Tor vorbei.

Die Gastgeber hatten durch Hawkins ihren ersten richtig gefährlichen Abschluss (65.). Sontheimer rettete zur Ecke. Ansonsten verbuchte Boyd noch Abschlüsse, bei denen Schreiber aber nicht eingreifen musste.

Zur Schlussviertelstunde brachte Ziehl mit Di Michele Sanchez und Stehle für Gaus und Brünker dann nochmal frischen Wind. Etwas später kam auch Neuzugang Becker für Günther-Schmidt zu seinem Debüt, der Sekunden zuvor aus 16 Metern fast den Deckel draufgemacht hätte.

Die Schlussphase gehörte dann auch wieder dem FCS. Der Mannheimer Schwung war erfolgreich ausgebremst. Gefahr entfachte wieder die Ziehl-Elf. Keeper Hawryluk parierte aber stark gegen Sontheimer.

Mit Beginn der Nachspielzeit ersetzte Civeja noch Naifi und sorgte mit dafür den Derby-Sieg verdient zu Ende zu bringen.

Partie gegen Unterhaching neu terminiert

Partie gegen Unterhaching neu terminiert

Der DFB hat soeben das Datum der Nachholpartie des 25. Spieltags gegen die Spvgg Unterhaching bekannt gegeben. Das Spiel wird am 10. April um 19 Uhr im Ludwigsparkstadion nachgeholt. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Südwest-Derby in Mannheim

Südwest-Derby in Mannheim

„Vor einem solchen Spiel muss man niemanden motivieren“, sagte Trainer Rüdiger Ziehl vor dem Südwest-Derby in der 3. Liga. Am 26. Spieltag tritt der FCS am Sonntag um 13.30 Uhr bei Waldhof Mannheim an. Die Partie wird live auf Magenta Sport übertragen.

„Vom Kader her ist es eine gute Mannschaft, die in der Winterpause noch einmal massiv verstärkt wurde. Sie hinken den eigenen Erwartungen hinterher. Entsprechend werden sie zur Sache gehen. Wir müssen von Beginn an dagegenhalten, einen kühlen Kopf bewahren und dann auf unsere Chance lauern“, sagte Ziehl.

Die Zeit ohne Pflichtspiele aufgrund der Spielabsagen bezeichnete der Trainer „als nicht optimal“. Für Neuzugang Robin Becker war die spielfreie Phase aber eine gute Gelegenheit, um körperliche Defizite aufzuholen. „Ich bin gut hier angekommen und mir hat es natürlich gutgetan, dass ich eine Woche komplett durchziehen konnte. Ich bin bereit, wenn der Trainer mich braucht“, sagte der Defensiv-Mann, der in Mannheim zum Einsatz kommen könnte, weil Boné Uaferro aufgrund einer Handverletzung einige Zeit fehlen wird. „Calogero Rizzuto ist ja noch gesperrt, insofern ist Robin auch eine Option für die rechte Außenbahn“, sagte Ziehl, der ansonsten auf Sebastian Jacob, Patrick Schmidt und Richard Neudecker verzichten muss. Bei Dominik Becker fällt die Entscheidung kurzfristig, ob er am Sonntag wieder im Kader stehen wird.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Sonntag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei Magenta verfolgen. Ab 13.10 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Informationen zum Ticket-Vorverkauf gegen Arminia Bielefeld

Informationen zum Ticket-Vorverkauf gegen Arminia Bielefeld

Wir empfangen am Sonntag, den 25. Februar um 16:30 die Arminia aus Bielefeld im Ludwigsparkstadion.

Wie beginnen sofort mit dem freien Verkauf. Dieser startet am morgigen Mittwoch (14.02.) online um 14:00 Uhr. Pro Person/Buchung sind maximal 4 Tickets zu erwerben.

Halbfinal-Paarungen des DFB-Pokals ausgelost

Halbfinal-Paarungen des DFB-Pokals ausgelost

Im ZDF Sportstudio wurden soeben die Halbfinal-Paarungen des DFB-Pokals ausgelost. Der Gewinner der Partie 1. FC Saarbrücken – Bor. Mönchengladbach trifft im Halbfinale auf den 1. FC Kaiserslautern.

VVK gegen Waldhof Mannheim startet

VVK gegen Waldhof Mannheim startet

𝐙𝐮 𝐆𝐚𝐬𝐭 𝐛𝐞𝐢𝐦 𝐖𝐚𝐥𝐝𝐡𝐨𝐟 𝐌𝐚𝐧𝐧𝐡𝐞𝐢𝐦 | 𝟏𝟖.𝟎𝟐.𝟐𝟒 𝟏𝟑:𝟑𝟎 𝐔𝐡𝐫

Der Vorverkauf für das Spiel im Carl-Benz-Stadion ist gestartet! ℹ️ Online gibt es ausschließlich Sitzplatzkarten (1.000 Stück). Am 13. und 14. Februar verkaufen wir im Fanshop Steh- und Sitzplatzkarten. Der Fanshop ist jeweils von 12-18 Uhr geöffnet.🎫 Zu den Tickets kommt ihr hier.

Nachholspiel gegen Gladbach terminiert

Nachholspiel gegen Gladbach terminiert

Der DFB hat soeben die Nachholpartie für unser DFB-Pokal Viertelfinalspiel gegen Borussia Mönchengladbach terminiert. Die Partie wird am 12.03.24 um 20:30 Uhr nachgeholt. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Ticketinformation zu den abgesagten Spielen gegen Gladbach und Unterhaching

Ticketinformation zu den abgesagten Spielen gegen Gladbach und Unterhaching

👉 die Tickets behalten ihre Gültigkeit
👉 Fans, die sich online für ein Print@Home-Ticket entschieden haben, können ihr Ticket NACH Bekanntgabe des neuen Termins neu ausdrucken (im FCS-Ticketshop einloggen, dann unter „Meine Tickets“)
👉 Fans, die ihr Hardticket nicht mehr haben, wenden sich nach der Bekanntgabe des neuen Termins direkt an reservix: 0761 888 499 99
👉 Fans, die am neuen Termin verhindert sind und ihre Karten (nur Online-Karten) stornieren wollen, wenden sich ebenfalls direkt an reservix.
👉 Fans, die ihr Ticket über die Geschäftsstelle bezogen haben, wenden sich während der Öffnungszeiten telefonisch oder per Mail an ticketing@fc-saarbruecken.de direkt an die Geschäftsstelle.

🛑 Bitte seht von dem Verkauf von Tickets über Drittanbieter-Seiten ab. Der Verkauf zu überhöhten Preisen ist nicht gestattet. Der Verein behält sich bei Verstößen rechtliche Schritte vor.

Spiel gegen Unterhaching abgesagt

Spiel gegen UNterhaching abgesagt

Nach der DFB-Pokal-Partie gegen Borussia Mönchengladbach ist auch das nächste Heimspiel des 1. FC Saarbrücken in der 3. Liga gegen die SpVgg Unterhaching am Wochenende abgesagt. Diese Entscheidung hat die Spielleitung des DFB in Abstimmung mit den beiden beteiligten Klubs sowie der Stadt Saarbrücken als Stadioneigentümer getroffen.

Der Rasen im Ludwigsparkstadion ist nach den anhaltenden Regenfällen weiterhin unbespielbar. Kurzfristige Besserung für das Wochenende ist mit Blick auf die Wetterprognosen trotz der aktuellen Maßnahmen des Stadionbetreibers nicht absehbar. Hinzu kommt die Gefahr, dass der Rasen sonst so stark in Mitleidenschaft gezogen werden könnte, dass die Durchführung des Spielbetriebs im Ludwigsparkstadion über einen längeren Zeitraum gefährdet wäre. 

Daher haben sich alle Beteiligten für eine frühzeitige Absage ausgesprochen, um den Mannschaften und Fans Planungssicherheit zu geben und ihnen unnötige Reisewege zu ersparen. 

Ein neuer Termin für die Partie steht noch nicht fest. Die Neuansetzung soll erfolgen, sobald der Nachholtermin für das DFB-Pokal-Viertelfinale der Saarbrücker gegen Mönchengladbach fixiert ist.

Der FCS begrüßt die Entscheidung des DFB und hofft, dass sich der Rasen im Ludwigspark bald in einem besseren Zustand präsentieren kann.

Viertelfinale witterungsbedingt abgesagt

Viertelfinale witterungsbedingt abgesagt

Der Dauerregen in Saarbrücken hat zu einer Absage des Viertelfinals im DFB-Pokal gesorgt. Beim Aufwärmen entschied das Schiedsrichtergespann, dass die Platzbedingungen keine Austragung zulassen. Informationen zur Neuansetzung liegen noch nicht vor.

„Wieder an die Leistungsgrenze gehen“

„Wieder an die Leistungsgrenze gehen“

Im Viertelfinale um den DFB-Pokal trifft der 1. FC Saarbrücken am Mittwoch auf den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. Die Partie wird um 20.45 Uhr im Ludwigspark angepfiffen und ist mit 15.800 Zuschauern bereits ausverkauft. Aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen bittet der FCS seine Anhänger um eine frühzeitige Anreise, am besten mit dem ÖPNV.

Die Elf vom Niederrhein geht als klarer Favorit in die Partie, doch für FCS-Trainer Rüdiger Ziehl gelten die gleichen Voraussetzungen wie vor den Spielen gegen Bayern München und Eintracht Frankfurt: „Wenn sie einen guten Tag haben, dann wird es ganz, ganz schwer. Es liegt erneut an uns, dass wir ihnen den Spaß nehmen und Nadelstiche setzen. Wir haben bereits zweimal gezeigt, dass wir das können, aber wir müssen natürlich wieder an unsere Leistungsgrenze gehen. Wir haben in der Sommervorbereitung gegen die Borussia gespielt und gesehen, welches Tempo manche Spieler haben. Wir wissen, was für ein Brett da auf uns zukommt.“

Nachdem der Kader zuletzt personell arg dezimiert war, kehren für das Pokalspiel die zuletzt gesperrten Calogero Rizzuto, Julius Biada und Boné Uaferro zurück. Auch Bjarne Thoelke steht wieder zur Verfügung. Neben Sebastian Jacob und Patrick Schmidt wird auch Dominik Becker ausfallen.

„Wir haben gegen Bayern und Frankfurt gezeigt, was mit unseren Fans im Rücken möglich ist. Deswegen können wir bei allem Respekt auch selbstbewusst in die Partie gehen. Wir sind Außenseiter, haben nichts zu verlieren, können aber viel gewinnen“, sagte Torwart Tim Schreiber.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Mittwoch wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei Sky oder beim ZDF verfolgen. Ab 20.25 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Trotz langer Überzahl nur Remis

Trotz langer Überzahl nur Remis

Der 1. FC Saarbrücken musste sich trotz langer Überzahl mit einem Punkt bei Borussia Dortmund II begnügen. Der BVB ging dabei sogar in Führung, Zeitz rettete das Remis mit seinem Treffer in der 87. Minute.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl musste deutliche Umbauarbeiten an der ersten Elf vornehmen. Boeder war in der Dreierkette neu dabei, in der neben Zeitz auch Kerber vertreten war. Günther-Schmidt besetzte die rechte Seite anstelle des gesperrten Rizzuto, links war wie gewohnt Gaus unterwegs. Im Zentrum rückte vor Sontheimer Civeja rein, daneben Rabihic. Vorne waren Naifi und Brünker dabei.

Mit elf gegen elf ging es zwar los, doch bereits in der siebten Minute wurde Michel vom Platz gestellt. Nach einem geblockten Standard ging Michel mit hohem Bein zum Ball, hatte Günther-Schmidt dabei aber nicht im Blick und traf diesen voll. Auch wenn keine Absicht dahinter steckte, gab es folgerichtig die Rote Karte.

Günther-Schmidt musste zwar einige Minuten behandelt werden, trotzdem wirkten die Blau-Schwarzen direkt überlegen. Eine kurz ausgeführte Ecke legte Rabihic zum einlaufen Sontheimer ab, der zielte jedoch genau in die Arme von Keeper Ostrzinski. Kurz später die nächste Ecken-Variante. Diesmal traf Rabihic den Abschluss nicht sauber.

Der FCS war tonangebend, fand immer wieder den Weg in den Strafraum, dort machte der Dortmunder Nachwuchs aber alles dicht. Mit dem ersten Torschuss ging der BVB dann sogar in Führung. Elongo-Yombo zog aus 25 Metern ab. Die Kugel senkte sich hinter Schreiber ins Netz. Nichts zu machen für den Keeper (26.).

Ansonsten lief die Partie weitestgehend in eine Richtung, aber das Problem der Chancenverwertung blieb bestehen. Günther-Schmidt brauchte einen Tick zu lange und der Ball wurde zur Ecke geblockt. Bei der kam zunächst Zeitz und danach Kerber zum Abschluss, beide am Ziel vorbei. Auch Rabihic und Gaus hatten mit ihren Versuchen kein Glück und deshalb ging es mit dem Rückstand in die Kabine. 

Nach Wiederbeginn blieben weitere Möglichkeiten erstmal aus. Rund um den Sechzehner fehlte es an den entscheidenden Ideen und der BVB verteidigte stark. Nach einer Stunde dann aber das ganz dicke Ding. Gaus flankte perfekt auf den Kopf von Günther-Schmidt. Aus vier Metern köpfte er Ostrzinski genau in die Arme. Direkt danach kam Stehle für ihn.

Der FCS machte weiter das Spiel, Dortmund lauerte auf Umschaltmomente. Einer wurde fast genutzt. Semic bediente Hettwer. Der wurde von Sontheimer noch abgedrängt und scheiterte aus spitzem Winkel an Schreiber.

Ziehl versuchte mit Di Michele Sanchez nochmal frischen Schwung zu bringen, Gaus ging vom Feld. Aber trotzdem wollte es weiter nicht funktionieren mit dem ersten Torerfolg des Jahres. Boeder scheiterte aus 16 Metern am Keeper. Rabihic wurde mehrfach geblockt und auch Brünkers Schuss fand nicht den Weg Richtung Tor. 

In der 86. Minute dann die Erlösung. Rabihic flankte einen Freistoß aus dem Halbfeld Richtung zweiten Pfosten. Dort stand Zeitz als Abnehmer parat und köpfte zum 1:1 ein. Fast hätte er das Spiel in der 90. Minute komplett gedreht. Sein Kopfballaufsetzer flog aber über den Kasten und so blieb es beim Remis. 

Noch enger zusammenrücken

Noch enger zusammenrücken

Nach dem turbulenten Heimspiel gegen den FC Ingolstadt geht beim 1. FC Saarbrücken der Blick wieder nach vorn. Am 24. Spieltag der Drittliga-Saison 2023/2024 sind die Blau-Schwarzen bei der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund zu Gast. Die Partie wird am Freitag um 19 Uhr im Stadion Rote Erde angepfiffen und live auf Magenta Sport übertragen.

„Wir haben einen zahlenmäßig ausgedünnten Kader, deswegen müssen wir noch enger zusammenrücken. Aber wir haben schon gezeigt, dass wir solche Situationen meistern können“, sagte Trainer Rüdiger Ziehl mit Blick auf die Sperren von Boné Uaferro, Calogero Rizzuto und Julius Biada. Zudem fällt auch Verteidiger Dominik Becker mit einem Muskelfaserriss mehrere Wochen aus. „Wir haben die Dinge deutlich angesprochen. Wir dürfen dem Schiedsrichter nicht die Gelegenheit geben, uns zu sanktionieren. Das Thema Disziplin hat in der Analyse eine große Rolle gespielt“, sagte Ziehl und Offensiv-Mann Kasim Rabihic pflichtete bei: „Wir haben eindeutig zu viele persönliche Strafen bekommen. Wir sind eine erfahrene Mannschaft, das darf einfach nicht passieren.“

Gegen die Bundesliga-Reserve der Dortmunder wird Neuzugang Robin Becker erstmals im Kader stehen.

Der BVB hatte zuletzt mit zwei Siegen gegen Jahn Regensburg und bei Dynamo Dresden für Aufsehen gesorgt. „Sie haben Spieler in ihren Reihen, die normalerweise in der 3. Liga nichts verloren haben. Zudem hat sich die Mannschaft im Verlauf der Runde deutlich weiterentwickelt. Wir sind dennoch in der Lage, dort zu punkten. Wir haben zuletzt ordentliche bis gute Leistungen gezeigt, müssen uns aber jetzt endlich belohnen“, sagte Ziehl.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können auch am Freitag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei MagentaSport verfolgen. Ab 18.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Ticket-VVK gegen Unterhaching startet am Freitag um 10 Uhr

Ticket-VVK gegen Unterhaching startet am Freitag um 10 Uhr

Der Ticketverkauf für unser Heimspiel gegen die Spvgg Unterhaching startet am morgigen Freitag um 10 Uhr.

ℹ Wir starten direkt mit dem freien Verkauf, pro Fan können max. 4 Tickets erworben werden.

❗ Um die Mitgliederpreisstufe auswählen zu können, muss man sich zwingend zuvor eingeloggt haben.

Der Ticketverkauf für unser Heimspiel gegen die Spvgg Unterhaching startet am morgigen Freitag um 10 Uhr.

ℹ Wir starten direkt mit dem freien Verkauf, pro Fan können max. 4 Tickets erworben werden.

❗ Um die Mitgliederpreisstufe auswählen zu können, muss man sich zwingend zuvor eingeloggt haben.

👉 Tickets gibt es unter: https://fc-saarbruecken.reservix.de

FCS verpflichtet Robin Becker

FCS verpflichtet Robin Becker

Kurz vor Ende des Winter-Transferfensters hat Drittligist 1. FC Saarbrücken den 27-jährigen Abwehrspieler Robin Becker verpflichtet. Er spielte in den letzten drei Spielzeiten für Dynamo Dresden und war seit Sommer letzten Jahres vereinslos. Becker wurde bei Bayer 04 Leverkusen ausgebildet und durchlief alle Jugendnationalmannschaften des DFB. Er absolvierte danach für den 1. FC Heidenheim, Eintracht Braunschweig und Dynamo Dresden 40 Zweitliga- und 80 Drittligaspiele. „Robin hat seine Qualität und Flexibilität als Abwehrspieler in der 2. und 3. Liga unter Beweis gestellt. Er wird unsere Optionen in der Defensive erweitern und soll schnellstmöglich integriert werden“, so Trainer und Manager Rüdiger Ziehl.

Ticket-VVK gegen Dortmund II gestartet

Ticket-VVK gegen Dortmund II gestartet

Der Ticketverkauf für unser Auswärtsspiel gegen den BVB II diesen Freitag ist gestartet!

ℹ Der Preis für die Stehplätze beträgt 5,00 € (Einheitspreis) .

Sitzplätze können ab 10,00 € für Vollzahler und 5,00 € für Ermäßigte erworben werden.

Ermäßigungsberechtigt sind Personen, die unter 18 Jahre alt oder Schwerbehindert sind.

Der Nachweis über die Ermäßigung muss am Spieltag vorgelegt werden!

🎫 Es besteht die Möglichkeit Tickets an der Tageskasse zu kaufen.

Um Wartezeiten zu vermeiden empfehlen wir euch die Tickets bereits online zu kaufen 😊

❗ Info zum Online-Ticketkauf: Pro Person können 10 Tickets gebucht werden.

Hier geht’s zum Ticket-VVK!

Mangelnde Chancenauswertung und bittere Entscheidungen

Mangelnde Chancenauswertung und bittere Entscheidungen

Der 1. FC Saarbrücken musste sich dem FC Ingolstadt mit 0:2 geschlagen geben. Dabei waren die Blau-Schwarzen klar überlegen, machten allerdings die Tore nicht, gerieten dann in Rückstand und kassierten zwei sehr zweifelhafte Platzverweise.

Mit vier Wechsel im Vergleich zur Partie in Verl ging es für den den FCS in die Partie. Auf den Außenbahnen kehrten Gaus und Rizzuto zurück. Im Sturm durften wieder Brünker und Naifi ran.

Bereits nach sechs Minuten gab es die erste dicke Chance. Die Blau-Schwarzen machten nach einem Standard den zweiten Ball fest und Becker durfte aus 16 Metern abschließen. Keeper Funk fischte die Kugel aus dem Eck. 

Ingolstadt wurde im ersten Durchgang nur einmal wirklich gefährlich. Auch hier war der Ursprung ein ruhender Ball. Kopacz lauerte im Strafraum, setzte seinen Schuss aber deutlich neben den Kasten.

Ansonsten dominierte der FCS, hatte aber weiter kein Glück im Abschluss. Uaferro versuchte sich innerhalb des Strafraums. Die Kugel rutschte ihm über den Spann, wurde damit aber zur Vorlage für Brünker, der Funk in die Arme köpfte. Kurz später setzte Rabihic einen Freistoß aus 22 Metern an den Querbalken.

Nach 28 Minuten musste Cheftrainer Rüdiger Ziehl erstmals wechseln. Becker musste angeschlagen vom Platz und wurde positionsgetreu durch Thoelke ersetzt. 

Der sorgte mit dafür, dass hinten weiterhin nichts anbrannte. Aber mit dem Torerfolg sollte es weiterhin nicht funktionieren. Am Ende einer Umschaltsituation flankte Naifi nach innen. Kerber kam mit dem Kopf nicht richtig hin, drüber.

Knifflig wurde es dann in der 38. Minute. Rizzuto gab den Ball von der rechten Seite in den Strafraum. Guwara ging mit dem Ellbogen zum Ball und blockte diesen. Elfmeter gab es nicht. Glück für Ingolstadt.

Zwei dicke Chancen gab es noch vor dem Pausenpfiff. Nach einer direkten Kombination zwischen Kerber, Sontheimer und Rabihic wurde Naifi am Sechzehner freigespielt. Der jagte die Kugel neben den Kasten. In der Nachspielzeit kam Thoelke nach Ecke von Gaus nochmal zum Abschluss. Wieder stand Funk im Weg und parierte. 

Rein in den zweiten Durchgang ging es mit der nicht wirklich verdienten Führung für die Gäste. Das Schiedsrichtergespann entschied auf Foul von Zeitz gegen Lorenz im Strafraum. Mause verwandelte den Strafstoß ins linke Eck (51.).

In der 64. Minute leitete der Schiedsrichter mit einer ganz wilden Aktion die Vorentscheidung ein. Der FCS traf nach einem Freistoß durch ein Eigentor. Doch Bartnitzki entschied auf Stürmerfoul abseits des Geschehens. Uaferro regte sich kurz darüber auf und sah binnen Sekunden Gelb und Gelb-Rot, aufgrund eines Abwinkens. Eine sehr zweifelhafte Entscheidung. Zu allem Überfluss traf Ingolstadt im Gegenzug durch Froede zum 2:0 (66.).

Ziehl belebte direkt die Offensive. Günther-Schmidt und Stehle kamen für Kerber und Brünker. Aber Bartnitzki machte weiter. Keidel sprang Rizzuto in den Rücken. Der erwischte den Gegenspieler im Wegdrehen mit dem Fuß. Bartnitzki wertete das als Tätlichkeit und zückte die Rote Karte. Eigentlich nicht zu fassen. Aber damit war die Partie natürlich durch.

Die Blau-Schwarzen kämpften aufopferungsvoll weiter, konnten in doppelter Unterzahl aber natürlich wenig ausrichten. Ziehl brachte mit Boeder und Civeja für die Schlussphase nochmals frische Kräfte für Rabihic und Sontheimer.

Der FCS musste sich natürlich die Chancenauswertung im ersten Durchgang ankreiden lassen, wurde da schon durch einen nicht gegebenen Elfmeter benachteiligt und hatte im zweiten Abschnitt aufgrund der Schiedsrichterentscheidungen keine Chance Zählbares einzufahren.

Informationen zur Anreise mit dem Shuttleverkehr

Informationen zur Anreise mit dem Shuttleverkehr

Aufgrund einer Baustelle wird der Shuttleverkehr zum Ludwigsparkstadion nicht wie gewohnt direkt am Fernbusbahnhof abfahren.

🚌 Neuer Abfahrtsort ist die Bushaltestelle „Brauerstraße/Fernbusbahnhof“.

Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich bis Anfang März andauern.

Wir informieren euch, sobald der Shuttleverkehr wieder von der gewohnten Haltestelle abfährt 😊

FCS erwartet Ingolstadt

FCS erwartet Ingolstadt

Nach dem torlosen Unentschieden beim SC Verl steht für den 1. FC Saarbrücken das erste Heimspiel des Jahres gegen den FC Ingolstadt an. Die Partie wird am Samstag um 14 Uhr angepfiffen und live auf Magenta Sport übertragen. Der FCS erwartet mehr als 8000 Zuschauer.

Die „Schanzer“ haben derzeit mit 33 Punkten zwei Zähler mehr als der FCS auf der Habenseite, aber auch ein Spiel mehr absolviert.

„Es ist wieder einmal ein richtungsweisendes Spiel, wieder einmal gegen einen guten Gegner“, sagte FCS-Trainer Rüdiger Ziehl, der den Ingolstädtern „Erfahrung und Robustheit“ bescheinigte: „Sie sind im Dunstkreis um Platz drei mit dabei. Das gilt für uns

auch. Daher wollen beide Mannschaften dieses Spiel unbedingt gewinnen. Wir müssen ähnlich kompakt stehen wie zuletzt in Verl, aber vorn effektiver werden. Unser Anspruch ist es, dieses Heimspiel zu gewinnen.“

Im Hinspiel trennten sich die Mannschaften mit einem 2:2 Unentschieden. Beide Tore für den FCS erzielte damals Rückkehrer Patrick Schmidt, der zuvor beim FCI unter Vertrag stand. Aufgrund seiner schweren Verletzung kann der Angreifer morgen nicht auf Torejagd gehen. „Ich glaube, dass Ingolstadt andere Ambitionen hatte. Sie wollten ganz vorn mitspielen, aber bisher hat die Konstanz gefehlt“, sagte der 29-Jährige, der spätestens zur Sommervorbereitung wieder voll einsteigen will.

Neben Schmidt muss der FCS nach wie vor auch auf Sebastian Jacob und Richard Neudecker verzichten.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Samstag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei Magenta und dem SR verfolgen. Ab 13.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Gegnerportrait: Ex-Bundesligist liegt in Lauerstellung

Gegnerportrait: Ex-Bundesligist liegt in Lauerstellung

Den FC Ingolstadt 04 in der derzeitigen Form gibt es erst seit dem 5. Februar 2004. Zuvor waren der MTV und der ESV eigenständig und spielten einst in der Zweiten Liga Süd, teilweise sogar mit dem 1. FC Saarbrücken zusammen. An besagtem Februartag schlossen sich die beiden Fußball-Abteilungen zusammen und gehen seitdem gemeinsam an den Start. 2007 folgte die Umfirmierung der Lizenzspielerabteilung in eine GmbH, an der die in der Stadt ansässige Audi Sport GmbH fast 20 Prozent Anteile hat. Der Rest ist in Vereinsbesitz. Um die Professionalisierung weiter voranzutreiben, wurde 2010 auch eine zeitgemäße Spielstätte errichtet, der Audi-Sportpark weit vor den Toren der Stadt. Das alte ESV-Stadion, offiziell Bezirkssportanlage Südost und kurzfristig nach einem Sponsor Tuja-Stadion genannt, existiert noch ganz in der Nähe des Hauptbahnhofs, das E in ESV steht ja schließlich für Eisenbahner. In diesem Stadion fanden während den Olympischen Sommerspielen 1972, an denen unser Aufsichtsratsmitglied Egon Schmitt teilnahm, auch Spiele des (Herren-)Fußballturniers statt. Da das MTV-Stadion für eine Profiliga zu klein war, musste das Profiteam nach der Drittliga-Qualifikation komplett ins ESV (bzw. Tuja-)-Stadion umziehen. Das alte MTV-Stadion wurde mittlerweile komplett umgebaut, beide Stadien erfüllten die Auflagen aber nicht mehr. Die erste Drittliga-Saison 2006/07 wurde als Fünfter beendet, während der FCS in die Oberliga Südwest durchgereicht wurde. Allerdings beherrschte der FCS beide Begegnungen deutlich. Gleich am 5. August, dem ersten Spieltag, gab es im alten MTV-Stadion einen 3:0-Startsieg für das von Michael Henke, der später auch im Trainerteam der Schanzer war, trainierte FCS-Team. Jonathan Jäger (28.) sorgte für die Pausenführung, Arif Karaoglan (67.) und Thorsten Nehrbauer (73.) sicherten den ersten Dreier ab. Andras Tölcseres, der zuvor zwischen 1999 und 2000 eine Spielzeit im Ludwigspark weilte, war mittlerweile für die Gegenseite aktiv. Im Rückspiel am 25. November saß schon Didier Philippe auf der FCS-Bank als Trainer. Diesmal war die Angelegenheit mit 6:0 (4:0) sogar noch deutlicher. Bis zur Pause trafen Jonathan Jäger (10., 18. und 42.) sowie Victor Samb (31.), Mahir Saglik legte im zweiten Durchgang noch zwei Treffer zum halben Dutzend nach (48. und 89.) Der FCS hatte das überragende Stürmerduo der Regionalliga Süd – und stieg dennoch ab. Danach dauerte es 14 Jahre, bis man sich in der Dritten Liga wieder traf, denn Ingolstadt stieg in der darauffolgenden Saison in die Zweite Liga auf und war zwischen 2015 und 2017 sogar für zwei Spielzeiten Bundesligist. In dieser Zeit konnte man auch einen Meistertitel erringen, die Mediadesign-Hochschule Düsseldorf kürte das FCI-Heimtrikot zum „Trikotmeister“. Danach ging es sportlich stetig bergab, 2020 war das erste Drittligajahr, nach dem Aufstieg und dem direkten Wiederabstieg aus der Zweiten Liga unternehmen die Bayern nun den zweiten Anlauf in Folge. Rüdiger Rehm, der aktuell beim SVW Mannheim tätig ist, stieg mit den Schanzern ab und wurde danach während der Runde entlassen. Mit Jalen Hawkins (ebenfalls beim SV Waldhof) und unserem verletzten Mittelstürmer Patrick Schmidt standen in jüngster Zeit zwei weitere Ex-Malstatter an der Donau unter Vertrag. In der abgelaufenen Runde folgte Guerino Capretti als Trainer auf Rehm, doch der frühere Coach des SC Verl hatte einen schlechten Start. Den ersten Sieg landete er mit dem FCI ausgerechnet in Saarbrücken mit 4:3 (1:2), verlor danach aber weiter in Serie und wurde von Michael Köllner abgelöst. ,,Das war keine leichte Aufgabe. Die Mannschaft hat sich damals in einer Phase des freien Falls befunden, nach dem Spiel in Saarbrücken gab es ein Unentschieden und anschließend sechs Niederlagen in Folge. Die oberste Prämisse war also, die Mannschaft so schnell wie möglich zu stabilisieren, damit der Turnaround gelingt. Dazu war es sehr wichtig, den Spielern positive Momente zu geben, ihnen zu erklären, wie wichtig jede einzelne Begegnung ist, für den Verein, aber auch für sie selbst, für ihre ganz persönliche Situation. Das ist gelungen und wir haben relativ zügig ein ruhigeres Fahrwasser erreicht. Dadurch konnten wir uns auch früh mit dem notwendigen Umbruch für den Sommer beschäftigen.“ Köllner erklärt genau, wie sein Vorgehen war: „Zunächst einmal ist das ein richtiger Kraftakt für einen Trainer. Man muss im Hier und Jetzt Ergebnisse liefern, aber dennoch auch mit dem zweiten Auge die Grundlage für die zukünftige Entwicklung legen. Das ist ein schwieriger Balance-Akt. Am Ende war es so, dass wir aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen waren, zu handeln. Zudem empfanden wir es als absolut notwendig, auch neue Impulse in die Mannschaft zu bringen. Für uns war bei jedem einzelnen Spieler dennoch wichtig, einen individuellen Weg aufzuzeigen, wie die laufende Saison positiv enden kann. Jeder sollte eine Ehrlichkeit im Umgang mit sich verspüren. Es ging darum, jeden Einzelnen in seiner Entwicklung zu fördern, unabhängig davon, ob er in der Startelf stand, Kaderspieler war oder relativ früh wusste, dass man im Sommer nicht mehr mit ihm beim FCI plant.“

Der in Waldsassen im Landkreis Tirschenreuth geborene Oberpfälzer rettete die Runde und landete noch auf Rang Elf, weit weg von den ursprünglichen Ansprüchen zu Saisonbeginn. Neben Hawkins und Schmidt gingen zwölf weitere Spieler, darunter auch Tim Civeja, der vom FC Augsburg ausgeliehen war und jetzt wie Schmidt beim FCS ist. Tobias Bech (Arhus GF, Dänemark) und Nikloa Stevanovic (FK Napredak Krusevac, Serbien) spielen nun erstklassig, Dominik Franke wechselte zum Schweizer Zweitligisten FC Thun, auch Visar Musliu (SC Paderborn 07) schloss sich einem Zweitligisten an. Justin Butler (Borussia Dortmund II), Moussa Doumbouya (Rot-Weiß Essen), Rico Preißinger (Preußen Münster) und Valmir Sulejmani (TSV 1960 München) blieben in der Dritten Liga. Zu den Abgängen meinte Köllner: „Mir ist es wichtig, mich vornweg bei jedem Einzelnen zu bedanken. Jeder hat seinen Teil dazu beigetragen, dass wir gemeinschaftlich den freien Fall stoppen und die Saison befriedigend zu Ende bringen konnten. Dabei waren vor allem Patrick Schmidt und Tim Civeja maßgeblich beteiligt. Tim wurde unter mir ein Fixspieler, nachdem er davor nur selten in der Startelf stand. Patrick ist vorangegangen – teilweise als Kapitän und Führungsspieler, aber insbesondere auch als Torjäger und Vorlagengeber. Er hat eine unfassbare Mentalität gezeigt, sich nie versteckt und die Richtung vorgegeben. Er war ein ganz wichtiger Baustein dafür, dass die Saison nicht im ‚Worst Case‘ geendet ist“. Er ergänzt auch im Hinblick auf den heute verletzt fehlenden Schmidt: „Grundsätzlich habe ich mit allen meinen ehemaligen Spielern immer wieder Kontakt. Mit Patrick hatte ich diesen vor und auch nach seiner Verletzung. Ich hoffe, dass man sich rund um das Spiel persönlich sieht und ich ihn in den Arm nehmen kann. Mir ist es wirklich sehr, sehr schwergefallen, ihn im Sommer gehen zu lassen. Der FCS hat mit ihm einen ganz besonderen Spieler und Menschen in seinen Reihen. Ihr werdet noch viel Freude an ihm haben“.
Neu im Team sind elf Spieler, darunter Lucas Fröde, Ryan Malone (beide FC Hansa Rostock), Leon Guwara (SSV Jahn Regensburg), Benjamin Kanuric (Arminia Bielefeld) und Simon Lorenz (Holstein Kiel) fünf Spieler mit aktueller Zweitliga-Erfahrung. Bryang Kayo (VfL Wolfsburg) kommt sogar aus einem Bundesliga-Kader, war zuletzt aber an den Zweitligisten 1. FC Nürnberg ausgeliehen. Yannick Deichmann kennt die Liga von seiner letzten Station TSV 1860 München. Der Saisonstart verlief schleppend, nach der Startniederlage in Aue gab es den ersten Sieg am zweiten Spieltag, der mit 4:0 (1:0) gegen den Halleschen FC aber deutlich ausfiel. Gegen den FCS gab es am vierten Spieltag ein 2:2 (1:1)-Unentschieden, ausgerechnet der da noch topfitte Patrick Schmidt (29. und 56.) sorgte entscheidend für den Saarbrücker Punktgewinn. Für die Schanzer trafen Benjamin Kanuric (20.), der mit Rapid Wien schon in der österreichischen Bundesliga spielte, und Jannik Mause (60.). Für Kölner selbst war der Sieg gegen seinen Ex-Verein TSV 1860 München sicher ein Besonderer, auch wenn er das professionell hinnimmt. „Für uns war es ein sehr wichtiger Sieg bzw. wichtige drei Punkte. Zu diesem
Zeitpunkt war in der Tabelle noch alles sehr dicht beieinander und durch eine Niederlage hätte uns sogar der letzte Platz gedroht. Der Erfolg hat den Spielern Selbstvertrauen gegeben und auch den Glauben an unseren Weg und vor allem an unser Spiel. Es war ein wichtiges Momentum für uns. An meine damalige Zeit bei den Löwen denke ich gerne zurück. Ich war fast 3 ½ Jahre dort, das ist im heutigen Profigeschäft absolut keine Selbstverständlichkeit mehr.
Über die Winter-Vorbereitung sagte Köllner: „Wir haben die Pause gut genutzt. Ich bin mit der Trainingsleistung der Mannschaft sehr zufrieden, wir haben in Ingolstadt intensive Einheiten absolviert und sind als Mannschaft noch mal ein Stück zusammengewachsen. Leider mussten wir aufgrund des ausgefallenen Testspiels in Leipzig umdisponieren, davor konnten wir aber gegen Fürth sehr viele gute Eindrücke sammeln. Wir sehen uns absolut gewappnet für die Rückrunde“.

Das Köllner-Team startete am vergangenen Samstag mit einer 1:3 (1:3)-Niederlage beim Halleschen FC ins neue Jahr, am Mittwoch gab es dann das erste Heimspiel des Jahres gegen den Aufsteiger SC Preußen Münster. Michael Köllner war als Spieler nur für die SG Fuchsmühl aktiv, seine Trainerkarriere startete er beim FC Bayern Hof, war danach eine Spielzeit bei der SG Gattendorf, ehe er sich als Co-Trainer der U15-Nationalmannschaft und beim Bayerischen Fußballverband als Jugendtrainer engagierte. Der Durchbruch als Profi-Trainer gelang ihm 2017 beim 1. FC Nürnberg, den er sofort in die Bundesliga führte, ehe er 2019 den TSV 1860 München übernahm. Im Januar 2023 trennten sich die Wege, kurz danach übernahm Köllner den schlingernden FCI im Abstiegskampf der dritten Liga. Mit Platz Fünf zum Jahresbeginn sind die Aussichten für die zweite Saisonhälfte wieder etwas günstiger. „In dieser ersten Woche wird sicherlich noch keine Vorentscheidung fallen, das hat die Liga mit ihrer
Ausgeglichenheit in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigt. Es wird bis zum Schluss spannend sein und wir sind gut beraten, uns stets auf das zu konzentrieren, was wir unmittelbar beeinflussen können – nämlich das nächste Spiel“. Im ersten Spiel des neuen Jahres unterlag Ingolstadt am vergangenen Wochenende beim Halleschen FC mit 1:3 (1:3), am Mittwoch kam Preußen Münster zum ersten Heimspiel des Jahres in den Audi-Sportpark, diese Begegnung endete mit einem 1:1- (1:1)-Unentschieden, der Endstand war schon nach zwölf Minuten erreicht, als Pascal Testroet den frühen Führungstreffer der Westfalen ausgleichen konnte.

Biada für zwei Meisterschaftsspiele gesperrt

Biada für zwei Meisterschaftsspiele gesperrt

🚨 Entscheidung des DFB-Sportgerichts 🚨

Julius Biada wurde vom DFB für sein „rohes Spiel“ mit einer 2-Spiele-Sperre für Meisterschaftsspiele belegt.

Remis in Unterzahl

Remis in Unterzahl

Der 1. FC Saarbrücken ist mit einem Remis ins Jahr 2024 gestartet. Auf schwierigem Geläuf waren die Blau-Schwarzen lange das gefährlichere Team, gerieten aber nach etwas mehr als einer Stunde in Unterzahl und erkämpften sich dennoch einen Punkt.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl startete mit Schreiber zwischen den Pfosten. Die Fünferkette formierte sich aus Boeder, Becker, Zeitz, Uaferro und Di Michele Sanchez. Im Mittelfeld waren Sontheimer, Kerber und Rabihic unterwegs, die Stehle und Biada im Angriff einsetzen sollten.

Die Blau-Schwarzen meldeten sich direkt mal durch Sontheimer mit einen Distanzschuss nach abgewehrter Flanke in der Partie an. Gastgeber Verl kam nach 11 Minuten zum ersten Abschluss. Otto traf aus spitzem Winkel das Außennetz.

Das sollte die einzige Chance der Gastgeber im ersten Durchgang bleiben. Der FCS wirkte deutlich präsenter im gegnerischen Strafraum. Es fehlte aber die Präzision im Abschluss. Stehle zog mit seinem Versuch aufs kurze Eck gegen Keeper Unbehaun den Kürzeren. Kerber traf die Kugel nach Flanke von Boeder nicht richtig und auch sein abgefälschter Schuss zu Beginn der Nachspielzeit stellte Unbehaun noch nicht vor unlösbare Probleme.

Kurz vor dem Pausenpfiff dann die dickste Möglichkeit. Biada wurde mit einem langen Ball bedient und gab mir dem ersten Kontakt auf Rabihic weiter. Der steuerte auf Unbehaun zu, der Keeper parierte erneut und deshalb ging es torlos in die Kabinen.

Nach Wiederanpfiff dauerte es etwas, bis es gefährlich wurde. Erneut war der FCS dafür verantwortlich. Boeder steckte auf der Außenbahn zu Stehle durch. Der hatte Zeit zum Flanken und nutzte sie. Biada war der Abnehmer in der Mitte, doch Unbehaun parierte den Kopfball stark. 

Die Blau-Schwarzen blieben am Drücker und drängten Verl in den eigenen Sechzehner. Unbehaun wischte eine Hereingabe von Boeder zunächst zur Seite weg. Es folgte die nächste Flanke von Di Michele Sanchez. Boeder grätschte knapp vorbei.

Richtig gut drin und plötzlich in Unterzahl. Biada versuchte im Mittelfeld Sessa den Ball abzugrätschen. Auf nassem Geläuf rutschte er dabei auch in Sessa. Aufgrund der offenen Sohle wertete der Schiedsrichter das als überhatten Einsatz und zückte die Rote Karte (65.).

Verl versuchte die Überzahl natürlich direkt für sich zu nutzen und kam auch zur ersten richtigen Chance des Spiels. Kammerbauer umkurvte Schreiber, aber Zeitz rettete auf der Linie (72.).

Direkt im Anschluss wechselte Ziehl erstmals. Brünker ersetzte Stehle. Zur Schlussphase kam zudem Naifi für Rabihic (80.). Der war kurz zuvor fast der Vorbereiter der Führung. Kerber köpfte seinen Freistoß ins Netz. Doch das Schiedsrichtergespann entschied auf Abseits. 

Aber auch Verl kam zu seinen Chancen. Kammerbauer machte einen langen Ball im Sechzehner gut fest und prüfte Schreiber. Der bewies sich als sicherer Rückhalt. 

Naifi verbuchte noch einen Abschluss, aber die Schlussphase gehörte den Gastgebern. Becker rutschte die Kugel als letzter Mann über den Kopf. Wolfram bediente Mittelstädt. Der stand frei vor Schreiber, doch der Schlussmann reagierte überragend und hielt das Remis.

Ochojski zimmerte in der Nachspielzeit noch aus 18 Metern am Kasten vorbei. Dann war Schluss und der FCS erkämpfte sich in Unterzahl ein Unentschieden.

Auftakt in Verl

Auftakt in Verl

Die Winterpause ist nach der Spielabsage vom Wochenende nun auch für den 1. FC Saarbrücken vorbei. Das Team von Trainer Rüdiger Ziehl tritt am morgigen Dienstag um 19 Uhr auswärts beim SC Verl an. Die Partie wird live und exklusiv auf Magenta Sport übertragen.

Der blau-schwarze Tross ist bereits am frühen Montagmorgen Richtung Ostwestfalen aufgebrochen, um vor Ort noch auf Rasen trainieren zu können. „Die vergangenen Tage waren nicht einfach. Wir mussten mehrfach in die Halle ausweichen. Aber das bringt die Jahreszeit mit sich. Es gilt, das Beste aus der Situation zu machen“, sagte Ziehl vor dem 21. Spieltag der Drittligasaison 2023/2024.

Die Gastgeber zählen zu den Überraschungsteams der Liga und waren auch am vergangenen Wochenende beim 1:1 bei Tabellenführer Jahn Regensburg ein unbequemer Gegner. „Sie hatten Veränderungen im Kader, darunter Abgänge, die sicher wehgetan haben. Aber in Regensburg haben sie das gut kompensiert. Es ist eine sehr spielstarke Mannschaft, die darüber hinaus bei Standards ausgesprochen gefährlich ist“, analysierte Ziehl den Gegner.

Das Hauptaugenmerk für seine Mannschaft müsse zunächst auf einer stabilen Defensive liegen: „Unser erstes Ziel ist es, zu null zu spielen. Es werden sich Kontersituationen ergeben, die wir nutzen müssen. Wir haben bisher in jedem Spiel ausreichend Möglichkeiten kreieren können“, sagte Ziehl.

Neben Sebastian Jacob, Richard Neudecker und Patrick Schmidt wird dem FCS auch Calogero Rizzuto aufgrund seiner fünften Gelben Karte fehlen. Ob Marcel Gaus zum Aufgebot gehören wird, ist ebenfalls noch offen. Seine Frau erwartet in diesen Tagen das vierte Kind.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Dienstag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei Magenta verfolgen. Ab 18.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Pokal-Viertelfinale ausverkauft

Pokal-Viertelfinale ausverkauft

Das Spiel im DFB-Pokal zwischen dem Drittligisten 1. FC Saarbrücken gegen den fünffachen Deutschen Meister Borussia Mönchengladbach ist bereits drei Wochen vor dem Anpfiff im Saarbrücker Ludwigspark ausverkauft. Dies teilt die Geschäftsstelle des FCS mit.

„Der Andrang auf die Karten war auch bedingt durch die erfreuliche Mitgliederentwicklung enorm. Die Tickets gingen in Rekordzeit weg. Die Anziehungskraft der Borussia aus Mönchengladbach tat sein übriges. Wir freuen uns, zum wiederholten Male im DFB-Pokal ausverkauft zu sein“, so Geschäftsführer Christian Seiffert.

Deshalb entfällt auch der Ticketingverkauf am Stadion, der für den morgigen Freitag geplant war.

FCS-Spiel in Köln abgesagt

FCS-Spiel in Köln abgesagt

Das für kommenden Samstag geplante Spiel in der 3. Liga zwischen Viktoria Köln und dem 1. FC Saarbrücken ist witterungsbedingt abgesagt worden. Dies hat der DFB in Absprache mit der Kölner Sportstätten GmbH mitgeteilt, die den Sportpark Höhenberg aus Sicherheitsgründen gesperrt hat. Die Sicherheit der Zuschauer konnte aufgrund des massiven Wintereinbruchs im Raum Köln nicht gewährleistet werden. Damit entfällt auch die für morgen angesetzte Spieltags-Pressekonferenz.

Einen Nachholtermin gibt es bislang noch nicht, der FCS spielt allerdings bereits am kommenden Dienstag beim SC Verl.

Zwei Testspiele im Trainingslager

Zwei Testspiele im Trainingslager

Drittligist 1. FC Saarbrücken absolviert vom 6. bis zum 13. Januar ein einwöchiges Trainingslager in Novo Sancti Petri an der südspanischen Atlantikküste. Dabei wird der FCS zwei Testspiele gegen internationale Erstligisten absolvieren. Am Montag, den 08.01. geht es zunächst um 13 Uhr gegen den FC Zürich, aktuell Tabellendritter der Schweizer Super League. Am Donnerstag, den 11.01. geht es dann um 15 Uhr gegen den RWD Molenbeek, einen Aufsteiger in die Jupiler Pro League aus dem Großraum Brüssel. Aktuell rangiert RWD auf Platz 13 der 1. Belgischen Liga. Beide Spiele finden auf dem Gelände der Escuela de Novo Chiclano in unmittelbarer Nähe des Mannschaftshotels statt.

„Beide Teams sind anspruchsvolle Gegner
und echte Leistungstests kurz vor dem Wiedereinstieg in die restliche Saison in der Woche darauf. Insofern erhoffen wir uns bestmögliche Spielpraxis und volle Fokussierung auf die kommenden Aufgaben“, zeigt sich Sportdirektor Jürgen Luginger zufrieden mit der Auswahl der Testspiele.

FCS-Talent erhält Einladung zur Nationalmannschaft

FCS-Talent erhält Einladung zur Nationalmannschaft

Der 18-jährige Nachwuchsspieler Leo Sahin vom Drittligisten 1. FC Saarbrücken hat eine Einladung für einen Lehrgang der türkischen U19-Nationalmannschaft erhalten. Dieser findet vom 10. bis 20. Januar in der Türkei statt, wo für den 19. Januar auch ein Testspiel vorgesehen ist.

In Absprache mit dem türkischen Fußballverband wird Leo Sahin das Trainingslager des FCS in Südspanien komplett mit absolvieren und nach seiner Rückkehr am 13. Januar gleich weiter in die Türkei reisen.

Der gebürtige St. Alvolder Leo Sahin begann 2018 in der saarländischen Landeshauptstadt mit dem Fußballspielen und hat seither alle Jugendmannschaften des FCS durchlaufen. In der laufenden Saison kam er noch als 17-jähriger zu seinem ersten Profieinsatz in der 3. Liga beim Auswärtsspiel bei Erzgebirge Aue.

„Für Leo ist das eine große Ehre und eine gute Gelegenheit, seine beim FCS erworbenen Fähigkeiten zu präsentieren. Unser NLZ hat hier wieder einmal seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt und seinen Ruf als Talentschmiede bestätigt. Wir wünschen Leo viel Erfolg in der Türkei“, so Sportdirektor Jürgen Luginger.

Ticket-VVK gegen Viktoria Köln startet!

Ticket-VVK gegen Viktoria Köln startet!

Der Ticket-Vorverkauf für unseren Liga-Start gegen Viktoria Köln ist gestartet. Wir sind am 20. Januar 2024 um 14 Uhr am Sportpark Höhenberg zu Gast. Karten gibt es ab sofort online hier.

Informationen zum Ticket-Vorverkauf gegen Borussia Mönchengladbach

Informationen zum Ticket-Vorverkauf gegen Borussia Mönchengladbach

Wir freuen uns auf unser DFB-Pokal Viertelfinale gegen Borussia Mönchengladbach! 💙🖤

Hier kommen alle Informationen zum Ticket-VVK.

👉 Beim Vorverkauf werden analog zum Bayern-Spiel Codes an berechtigte Mitglieder versandt. Eine zwingende Verknüpfung zwischen FCS-Ticketshop-Konto und Mitgliedschaft entfällt dadurch. Die Berechtigungscodes werden in der zweiten Januar-Woche per Mail versandt. Mitglieder, die keine Mailadresse angegeben haben, erhalten die Codes auf postalischem Weg. Durch das Buchen über Codes ist es wieder möglich zusammenhängende Plätze zu erwerben, sofern mehrere Codes vorliegen.

Phase 1️⃣: DK-Inhaber

📆 15.01.2024 um 14 Uhr bis 18.01.2024 um 12 Uhr.

🎟️ Jeder DK-Inhaber hat die Möglichkeit seinen Platz bestätigen. Darüber hinaus können keine Karten erworben werden.

📍 Der Verkauf findet ausschließlich über unser Online-Ticketportal statt

Phase 2️⃣: Mitglieder

📆 18.01.2024 um 15 Uhr bis 24.01.2024

🎟️ Jedes Mitglied hat die Möglichkeit eine Karte zu erwerben.

📍 Der Verkauf findet ausschließlich über unser Online-Ticketportal statt

ℹ️ Berechtigt sind alle Mitglieder, die ihren Mitgliedsantrag bis zum 17.12.2023 abgegeben haben.

Phase 3️⃣: Fanclubs

ℹ️ Eventuelle Restkarten werden anschließend unter den Fanclubs aufgeteilt. Ansprechpartner ist unser Fanbeauftragter Andreas Kulz.

⚠️ Ein freier Verkauf darüber hinaus ist nicht vorgesehen.

Re-Start am 3. Januar

Re-Start am 3. Januar

Drittligist 1. FC Saarbrücken wird nach der kurzen Weihnachts- und Neujahrspause am 3. Januar um 15 Uhr in die Vorbereitung auf die restliche Saison einsteigen.

Am 6. Januar fliegt das Team für ein einwöchiges Trainingslager nach Novo Sancti Petri an der südspanischen Atlantikküste. Dort findet am 8. Januar ein erstes Testspiel gegen den FC Zürich statt, aktuell Tabellendritter in der Credit Suisse Superligue, der ersten Schweizer Liga. Ort und Zeit werden noch bekannt gegeben. Ein weiteres Testspiel im Trainingslager ist für Freitag, den 12. Januar vorgesehen. Hier steht der Gegner noch nicht fest. Nach der Rückkehr aus Spanien beginnt dann die konzentrierte Vorbereitung auf das erste Spiel im neuen Jahr am 20. Januar bei Viktoria
Köln.

Verdienter Dreier gegen Ulm

Verdienter Dreier gegen Ulm

Der 1. FC Saarbrücken hat sich im letzten Spiel des Jahres einen sehr verdienten Sieg gegen den SSV Ulm gesichert. Rizzuto besorgte im ersten Durchgang die Führung. Nach zwischenmenschlichem Ausgleich spielte Brünker dann den Matchwinner zum 2:1-Erfolg.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl wechselte in der Startelf auf zwei Positionen. Becker ersetzte den verletzt fehlenden Uaferro und Stehle durfte anstelle von Biada ran. Der Torschütze zum 2:2 gegen Regensburg hatte nach zwei Minuten auch gleich den ersten Abschluss. Der FCS war erstmal am Drücker. Keine 60 Sekunden später bediente Sontheimer nach Ballgewinn von Rabihic den durchgestarteten Gaus. Der zielte aufs lange Eck, aber Keeper Ortag klärte per Fußabwehr.

Die Blau-Schwarzen präsentierten sich extrem griffig und daher ging es weiter Richtung Ulmer Tor. Stehle erwischte eine Flanke von Brünker nicht richtig und wurde kurz später beim Schussversuch nach Ablage von Kerber im Strafraum abgeräumt. Riskantes Tackling, aber für Schiedsrichter Exuzidis noch im vertretbaren Rahmen. 

Nach 20 Minuten die dicke Doppelchance. Boeder verlängerte eine Ecke von Rabihic unfreiwillig mit dem Rücken nach hinten. Sontheimer nahm volley ab, Ortag war schon geschlagen, doch Chessa rettete. Der Abpraller landete vor den Füßen von Becker. Jetzt war Ortag zur Stelle. 

In der 33. Minute war es dann endlich soweit. Über Rabihic und Kerber wurde das Spiel nach rechts zur Rizzuto verlagert. Der wackelte Gegenspieler Rösch aus, zog nach innen und mit dem linken Fuß ab. Der Ball passte perfekt ins lange Eck. Die verdiente Führung für den FCS.

Mit der 1:0-Führung ging es in die Kabine und wenig verwunderlich ohne personelle Änderungen zurück auf den Platz. Und die nächste Möglichkeit ließ nicht lange auf sich warten. Kerber machte einen Einwurf von Gaus nochmal scharf. Rabihic legte im Strafraum quer, Zeitz kam gleich dreimal zum Schuss, jeweils geblockt.

Kerber initiierte auch die nächste Szene. Im Strafraum passte er auf den eigentlich freistehenden Brünker. Stehle hatte den aber nicht im Blick, übernahm die Kugel, kam aber nicht entscheidend zum Abschluss. Pech für Brünker auch in der nächsten Aktion. Einen Freistoß von Rabihic verpasste er um Zentimeter.

Das Spiel war fest im Griff, doch ein Patzer brachte Ulm zurück. Ein Freistoß aus dem Halbfeld rutschte Paterok durch die Hände. Gaal war der Nutznießer und netzte problemlos ins leere Tor ein (68.).

Kurz zuvor hatte Ziehl erstmals gewechselt und den mit Gelb vorbelasteten Rizzuto durch Günther-Schmidt ersetzt. Zur Schlussviertelstunde kam dann auch Biada für Stehle. 

Der durfte direkt zum Jubeln ansetzen. Sontheimer spielte einen Freistoß auf den gestarteten Günther-Schmidt aus. Der flankte perfekt auf den Schädel von Brünker und die Blau-Schwarzen hatten sich die Führung zurückgeholt (78.).

Hinten wurde durch einen weiterhin sehr konsequenten Auftritt nichts mehr zugelassen. Ziehl brachte in der 90. noch Civeja für Sontheimer. Der hätte im Zusammenspiel mit Rabihic fast für die Vorlage zur Entscheidung gesorgt. Ortag war aufmerksam. Kurz danach brachte Civeja die Kugel zwar an Ortag vorbei, aber auch am Tor.

Das war aber nicht mehr von Bedeutung. Die Blau-Schwarzen belohnten sich für einen erneut starken Auftritt mit drei Punkten und verabschiedeten sich somit mit einem verdienten Sieg in die Winterpause.

Restrundendauerkarte geht ab dem 20.12. in den Verkauf

Restrundendauerkarte geht ab dem 20.12. in den Verkauf

Wir freuen uns, Euch für die anstehende Restrunde nach der Winterpause (8 Liga-Heimspiele) eine Restrundendauerkarte anbieten zu können! Profitiert neben 8 Liga-Heimspielen auch von dem exklusiven VVK-Recht für DK-Inhaber für die DFB-Pokal Partie gegen Bor. Mönchengladbach!💙🖤

Neu ist die Kategorie 4, für die Restrunde 23/24. Sie beinhaltet stark vergünstigte überdachte Sitzplätze im Block T3.

👉 Normalpreis: 140,00€ (17,50€ pro Spiel im Vergleich zu 25,00€ als Einzelkarte)

👉 Mitglieder/Ermäßigt: 120,00€ (15,00€ pro Spiel im Vergleich zu 22,00€ als Einzelkarte)

Der Verkauf der Restrundendauerkarte startet am Mittwoch, den 20.12. um 14 Uhr und endet am 10. Januar. Er findet ausschließlich online über https://fc-saarbruecken.reservix.de/ statt.

🎤 Christian Seiffert: „Uns ist es wichtig, dass jeder Fan die Chance hat unser Team im Stadion zu unterstützen.

Mit der Einführung einer neuen 4. Preiskategorie streben wir an, eine erschwingliche Option für alle anzubieten.“

Alle weiteren Preise:

Kategorie 1 (Blöcke H2/H3/H6/H7)

👉 Normalpreis: 264,00€

👉 Mitglieder: 250,00€

Kategorie 2 (Blöcke H1/H8/T5-T11)

👉 Normalpreis: 220,00€

👉 Mitglieder: 210,00€

Kategorie 3 (Blöcke T4/T12-T15/G3-G6)

👉 Normalpreis: 200,00€

👉 Mitglieder/Ermäßigt: 176,00€

⚠️ Nicht-Mitglieder, die ihren Mitgliedsantrag bis zum 10.01. einreichen, können eine Restrundendauerkarte mit dem Mitglieder-Rabatt erwerben. Der Mitglieds- und Ermäßigungsstatus wird bei Liga-Heimspielen entsprechend geprüft.

✅ Mit der Restrundendauerkarte siehst Du alle Liga-Spiele der Restrunde nach der Winterpause (exkl. DFB-Pokal). Für das DFB-Pokalspiel genießt Du ein Vorkaufsrecht auf Deinen angestammten Platz.

ℹ️ In den Kategorien 1 und 2 bieten wir keine Ermäßigung für die Restrundendauerkarte an. Restrundendauerkarten für Rollstuhlfahrer können unter fanbetreuung@fc-saarbruecken.de angefragt werden.

Jahresabschluss gegen Ulm

Jahresabschluss gegen Ulm

Das Kalenderjahr 2023 geht für den 1. FC Saarbrücken in der 3. Liga mit einem weiteren Heimspiel zu Ende. Die Blau-Schwarzen erwarten den Aufsteiger SSV Ulm zum ersten Rückrundenspieltag der Drittliga-Saison 2023/24. Die Partie, zu der rund 9.000 Zuschauer erwartet werden, wird am Dienstag um 19 Uhr im Ludwigsparkstadion angepfiffen und exklusiv auf Magenta Sport übertragen. 

Nach dem 2:2-Unentschieden gegen Jahn Regensburg möchte sich das Team von Trainer Rüdiger Ziehl mit einem Sieg von den Fans verabschieden. „Wir haben unter dem Strich natürlich zu wenige Spiele vor heimischem Publikum gewonnen. Das wollen wir am Dienstag ein Stück weit korrigieren, auch wenn wir wissen, dass Ulm nicht zu Unrecht auf dem dritten Platz steht. Ich habe ihnen eine gute Runde zugetraut, dass sie jetzt oben dabei sind, ist verdient, aber auch etwas überraschend“, lobte Ziehl den Gegner.

Ob sich die Startelf im Vergleich zum Regensburg-Spiel verändern wird, ließ der FCS-Trainer offen, auch weil hinter dem Einsatz von Verteidiger Boné Uaferro noch ein Fragezeichen steht. Für ihn könnte Dominik Becker in die Startelf rücken. „Ich hatte eine gute Vorbereitung und einen guten Saisonstart. Dann kam eine kleinere Verletzung, die sich als langwierig herausgestellt hat. In der Zeit haben es die Jungs gut gemacht, sodass ich auf meine Chance warten musste“, sagte der Verteidiger.

Nach dem Abpfiff geht es für Mannschaft und Trainerstab in die Weihnachtsferien. „Wir hatten zuletzt jeden dritten Tag ein Spiel. Die Akkus sind schon leer. Aber vor dem Urlaub wollen wir noch einmal an die Leistungsgrenze gehen“, sagte Becker.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Dienstag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei Magenta verfolgen. Ab 18.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Pokalspiel gegen Gladbach fix terminiert

Pokalspiel gegen Gladbach fix terminiert

Der DFB hat soeben die Viertelfinal-Paarungen des DFB-Pokals fix terminiert! 📅

Wir empfangen am 7. Februar (Mittwoch) um 20:45 Uhr Borussia Mönchengladbach im Ludwigsparkstadion.

🎫 Informationen zum Ticket-VVK folgen!

Höhenflug der Spatzen soll noch nicht zu Ende sein

Höhenflug der Spatzen soll noch nicht zu Ende sein


Der SSV Ulm 1846 ist zurück im Profi-Fußball. Doch halt, mit dem 1999/2000 für ein Jahr in der Bundesliga anwesenden SSV Ulm 1846 hat der „neue“ Schwimm- und Sportverein Ulm 1846 Fußball GmbH & Co. KGaA nur noch den Namen und das Wappen gemein.

Das neue „Fußball-Unternehmen“ wurde 2009 aus dem Gesamtverein ausgegliedert, ähnlich wie beim SSV Regensburg gibt es nun zwei Vereine mit fast gleichem Namen. Auch die Firmierung als GmbH & Co. KGaA ist die gleiche wie bei den Samstag-Gästen.

Die Jahreszahl 1846 geht auf einen der Vorgängervereine, die TSG Ulm 1846 zurück. Bereits 1930 gingen der SV Schwaben Ulm und der Schwimm- und Sportverein Ulm zusammen und bildeten den 1. SSV Ulm. Dieser fusionierte 1970 mit der TSG Ulm 1846 zum SSV Ulm 1846.

1978 stieg der neu gegründete Verein erstmals in die Oberliga Baden-Württemberg und gleich im Jahr darauf in die Zweite Liga Süd auf. Nun kam es zu ersten Begegnungen mit dem 1. FC Saarbrücken. Am 1. Dezember 1979, also vor fast genau 44 Jahren, hieß es im Donaustadion am Ende 0:0. Ulm wurde von Klaus-Peter Jendrosch trainiert, beim FCS saß der kürzlich verstorbene Slobodan Cendic auf der Bank, Dieter Ferner stand im Tor, Egon Schmitt war nicht im Kader.

Den ersten FCS-Treffer gegen die Spatzen gab es am 18. Mai 1980 im Ludwigspark, Heinz Traser sicherte beim 3:2-Sieg den Gastgebern die 1:0-Halbzeitführung. Das letzte Zweitligaspiel datiert vom 23. Februar 2001, beim 1:1 (0:1) sicherte Sergej Dikhtiar in der 73. Minute den Punkt. Thomas von Heesen saß beim FCS auf der Bank, Ulm wurde zu der Zeit von Hermann Gerland trainiert.

1981 ereilte den SSV das gleiche Schicksal wie den FCS, die Qualifikation für die neue eingleisige zweite Bundesliga wurde verfehlt. 1983 trafen sich beide Vereine in der Aufstiegsrunde zur Zweiten Bundesliga – und schafften auch beide den Sprung nach oben.

Nach zwei gemeinsamen Spielzeiten im Bundesliga-Unterhaus trennten sich die Wege, der FCS stieg in die höchste Klasse auf, Ulm hingegen in die Oberliga Baden-Württemberg ab. Nach zwei weiteren Zweitliga-Jahren zwischen 1986 und 1988 war Ulm dann zehn Jahre drittklassig, zunächst in der Oberliga Baden-Württemberg, dann trotz zwei Meisterschaften hintereinander in der neuen, immer noch drittklassigen Regionalliga Süd.

Der Durchmarsch aus der Regionalliga in die Bundesliga gelang dann innerhalb von 12 Monaten, das war bis dahin ein Novum. Doch noch schneller, als es hochging, ging es auch wieder runter, nach einer Insolvenz war man in der Spielzeit 2001/02 plötzlich nur noch in der fünftklassigen Verbandsliga Württemberg.

Nach dem sofortigen Aufstieg folgten sechs Oberliga-Jahre, die 2008 mit dem Regionalliga-Aufstieg gekrönt wurden. Der nächste Abstieg wurde parallel zur zweiten Insolvenz erlitten, doch wieder kamen die Spatzen gleich zum Wiederaufstieg. Zwei Regionalliga-Jahre führten schnurstracks in die dritte Insolvenz – und wieder in die Oberliga.

Diesmal dauerte es zwei Spielzeiten, bis zur Rückkehr in die Regionalliga Südwest, in der es nun regelmäßig Spiele gegen den FCS gab. Während der FCS im Corona-Jahr 2020 in die dritte Liga aufstieg, brauchte Ulm drei Jahre länger. Unter Thomas Wörle wurde nun in der Regionalliga Südwest der Meistertitel gefeiert und eine beachtlich gute Vorrunde hingelegt.

Wörle tritt in große Fußstapfen, Markus Gisdol, Marcus Sorg, Hermann Gerland, Martin Andermatt (mit dem der Bundesliga-Aufstieg gelang), Ralf Rangnick und Jörg Berger gehören zu seinen Vorgängern. Von April 1988 bis Februar 1989 saß auch Klaus Toppmöller für zehn Monate auf dem Ulmer Trainerstuhl und auch Fritz Fuchs war in der Stadt an der Donau zwischen Dezember 1984 und April 1985 fünf Monate Coach.

Und die Hoeneß-Brüder Dieter und Uli spielten einst beide für den Vorgängerverein TSG Ulm 1846. Für den gebürtigen Krumbacher Wörle ist es erst die erste Cheftrainer-Stelle im Herren-Profibereich. Der 41-Jährige begann beim TSV Thannhausen (Landkreis Günzburg) mit dem Fußball-Sport, war dann beim VfB Stuttgart und beim FC Augsburg im Juniorenbereich aktiv.

Beim FCA kam er auch erstmals in einem Aktiven-Team zum Einsatz, der jetzige Bundesligist spielte damals noch in der viertklassigen Oberliga Bayern. Nach einer kurzen Station in seiner Heimatstadt beim TSV Krumbach (bei dem 15 Jahre zuvor auch ein gewisser Thomas Tuchel spielte) kam Wörle 2003 an die Grünwalder Str. zur Zweiten des TSV 1860 München.

2005 gelang der Durchbruch zum Profi beim damaligen Zweitligisten Kickers Offenbach, nach drei Spielzeiten wechselte er zur SpVgg. Greuther Fürth, bei der er 2010 seine Spieler-Karriere beendete. Von 2010 bis 2019 war Wörle dann neun Jahre lang Trainer der Bayern-Frauen.

In seine Amtszeit fielen zwei Meistertitel 2015 und 2016, ein DFB-Pokalsieg 2012 und der Gewinn des Bundesliga-Cups 2011. Seit 2021 trainiert der jüngere Bruder von Nationalspielerin Tanja Wörle nun den SSV Ulm, den er im vergangenen Sommer zur Meisterschaft in der Regionalliga Südwest führte.

Vor der Runde verließen acht Spieler den Verein, kein einziger kam in den höchsten drei Ligen unter. Der ehemalige Elversberger und Homburger Patrick Dulleck ging zum West-Regionalligisten 1. FC Düren. Nach Rundenbeginn verließ noch ein weiterer Spieler die Spatzen, die sieben Neue begrüßten. Die meiste Profi-Erfahrung bringt Léonardo Scienza mit, der zuletzt beim Zweitligisten 1. FC Magdeburg spielte. Felix Higl (VfL Osnabrück) und Sascha Risch (SV Meppen) kamen von Drittligisten. Mit dem gebürtigen Günzburger Dennis Chessa ist ein früherer Spieler des FK Pirmasens in die Nähe seiner Geburtsstadt Günzburg zurückgekehrt.

FCS erkämpft Remis gegen Regensburg

FCS erkämpft Remis gegen Regensburg

Der 1. FC Saarbrücken hat sich gegen Tabellenführer Jahn Regensburg trotz einiger Rückschläge und zwei Rückständen einen Punkt gesichert. Stehle und Rabihic trafen beim 2:2.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl nahm im Vergleich zum Sieg beim SC Freiburg II zwei Wechsel vor. Schreiber musste angeschlagen passen und wurde zwischen den Pfosten durch Paterok ersetzt. Zudem kehrte Brünker anstelle von Naifi in die Startelf zurück.

Der Tabellenführer aus Regensburg hatte zwar den ersten Abschluss. Paterok packte beim Distanzversuch von Kother aber sicher zu, doch deutlich gefährlicher war der FCS. Gaus und Biada kombinierten direkt auf der linken Seite. Von der Grundlinie kam der Rückpass auf Rabihic, der setzte den Ball knapp neben den Pfosten. Kurz später köpfte Zeitz nach einem Freistoß ans Außennetz.

Es blieb temporeich. Kother leitete auf der Gegenseite auf Bulic weiter, der schloss in die Arme von Paterok ab. Und postwendend ging es zurück in Richtung Tor des Jahn. Ein langer Einwurf von Gaus landete bei Biada, kerniger Abschluss, doch auf der Linie geklärt. Gleicher Ausgangspunkt in der 23. Minute. Der Klärungsversuch kam bei Sontheimer an und der feuerte an den Innenpfosten.

Die Blau-Schwarzen wirkten sehr spielfreudig. Nur der Treffer wollte nicht fallen. Biada chippte die Kugel nach einem Solo an den zweiten Pfosten. Rizzuto kam nicht richtig hinter den Ball und köpfte drüber. Der Jahn trat nur noch einmal durch Kother in Erscheinung. Wieder parierte Paterok souverän, dann ging es torlos in die Pause.

Zurück auf dem Platz musste Paterok direkt retten. Kother bediente Ganaus. Der war frei vor Paterok, doch der Keeper parierte stark.

Kurz später war Ziehl erstmals zum Wechseln gezwungen. Bei Uaferro ging es angeschlagen nicht weiter. Er wurde durch Becker ersetzt (53.).

Die Blau-Schwarzen kamen nach Wiederbeginn nicht mehr ganz so häufig in die gefährlichen Räume. Und wenn kam auch Pech dazu. Kerber wollte von der Außenlinie flach zurücklegen. Geipl grätschte rein und klärte mit dem Arm. Nicht elfmeterwürdig nach der Ansicht von Schiedsrichterin Michel.

Nach 68 Minuten gab es den zweiten Wechsel. Di Michele Sanchez kam für Gaus ins Spiel. Musste aber direkt die Führung der Gäste mit ansehen. Ganaus köpfte eine Flanke aus dem Halbfeld ins kurze Eck (70.). Da war nichts zu machen für Paterok.

Der FCS hatte fast umgehend die passende Antwort. Sontheimer steckte durch für Rabihic. Der visierte das lange Eck an. Erneut Innenpfosten.

Zur Schlussphase stelle Ziehl dann auf komplette Offensive um. Günther-Schmidt, Naifi und Stehle wurden für Boeder, Kerber und Sontheimer eingewechselt.

Das wurde in der 83. Minute belohnt. Günther-Schmidt spielte im Strafraum Doppelpass mit Biada. Der marschierte Richtung Tor. Sein Schuss wurde auf der Linie geklärt. Auch der Nachschuss von Zeitz saß noch nicht, aber Stehle netzte dann zum 1:1 (83.).

Kurz danach beinahe die Führung. Biada war vor Keeper Gebhardt am Ball und lupfte über ihn und den Kasten. Dass er dabei vom Schlussmann abgeräumt wurde war für Michel erneut kein Vergehen.

Zu allem Überfluss traf Ganaus im Gegenzug abgefälscht zum 1:2 (85.). Und die nächsten Aufreger folgten. Stehle wurde im Strafraum umgerissen, erneut kein Pfiff. Danach machten es die Blau-Schwarzen bei einem Standard schnell, trafen, doch dann entschied Michel das Spiel noch nicht freigegeben zu haben.

Unbeirrt davon kämpfte der FCS weiter und belohnte sich. Ein Handspiel von Bauer war dann doch zu offensichtlich, um es übersehen zu können und diesmal gab es den Elfmeter. Rabihic verwandelte sicher (90.).

Bei einem aussichtsreichen Konter in der Nachspielzeit vereitelte Michel die Aktion. Sie drehte sich in Günther-Schmidt und blockte den Ball, sonst wäre vielleicht sogar noch der Sieg drin gewesen.

Zweitliga-Absteiger auf Return-Kurs

Zweitliga-Absteiger auf Return-Kurs


Der Sport- und Schwimmverein Jahn Regensburg löste sich im Jahr 2000 aus dem Stammverein SSV Jahn 1889 Regensburg, seitdem gibt es in der Stadt an der Donau zwei fast gleichlautende Vereine, wobei der Stammverein seitdem keine Fußball-Abteilung mehr hat.

Regensburg war aber schon früher nicht nur durch die Domspatzen weithin bekannt geworden, auch im Fußball konnten Erfolge verzeichnet werden. 1949, 1953 und 1960 gelangen drei Aufstiege in die Oberliga Süd, die damals höchste Spielklasse im DFB. Das zeigt aber auch, dass man sich zu der Zeit dort nicht etablieren konnte – und folglich auch die Qualifikation zur Bundesliga verpasste.

Im Gegenteil, nach dem sofortigen Wiederabstieg 1961 war man zu Beginn der Bundesliga und der damit verbundenen Einführung der Regionalliga Süd erst mal drittklassig. 1968 gelang nach einem Durchmarsch aus der viertklassigen Landesliga der Aufstieg in die Regionalliga Süd. Doch wieder spielte eine Liga-Reform dem Jahn einen bösen Streich, denn bei Einführung der zweigleisigen zweiten Ligen Nord und Süd war der SSV wieder nicht dabei, man musste erst die darauffolgende Bayernliga-Saison gewinnen, um in den (fast) neuen Bundesliga-Unterbau zu gelangen.

Nun kam es auch zu ersten Begegnungen mit dem 1. FC Saarbrücken. Am 23. August 1975 siegte der FCS im alten Jahnstadion durch einen Treffer von Luggi Denz mit 1:0 (1:0). Während unser FCS nach der Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg zwei Bundesliga-Spielzeiten am Stück zubrachte, marschierte das Jahn-Team in die andere Richtung – und war innerhalb von zwölf Monaten wieder in der viertklassigen Landesliga Mitte.

Nach dem Aufstieg 1983 konnten fünf Bayernliga-Spielzeiten absolviert werden, ehe es wieder zurück in die Landesliga ging. Ab 1990 war der Bayernliga-Aufenthalt langwieriger, doch 1994 war eine weitere Liga-Reform gegen den SSV, die Bayernliga war nach Einführung der neuen drittklassigen Regionalligen nur noch die vierthöchste Klasse.

1996 folgte dann der bislang tiefste Sturz in die nunmehr nur noch fünftklassige Landesliga, aus der man sich 1999 und 2000 mittels Doppel-Aufstieg befreite und in die Regionalliga Süd aufstieg. Nach einem Zweitliga-Jahr 2003/04 ging es aber wieder in den Fahrstuhl, der zwei Klassen tiefer in der Bayernliga stehen blieb.

Nach dem Drittliga-Wiederaufstieg 2008 etablierte sich der Jahn bis auf eine Bayernliga-Runde 2015/16 im Profi-Fußball, nach drei Jahren Dritte Liga stieg man 2012 für eine Spielzeit in die Zweite Bundesliga auf. Nach zwei Abstiegen gelang 2016 und 2017 der nächste Doppel-Aufstieg aus der Bayernliga in die Zweite Bundesliga, in der man bis zur abgelaufenen Spielzeit sechs Runden verbringen konnte. Als Vorletzter musste der Jahn dann aber wieder mal in den sauren Apfel beißen, zusammen mit dem SV Sandhausen und dem DSC Arminia Bielefeld, der die Relegation gegen den SV Wehen Wiesbaden verlor, ging es in die 3. Liga.

Mit Joe Enochs, der zuletzt den FSV Zwickau in der dritten Liga fast fünf Jahre trainierte, kam ein neuer Trainer mit reichlich Erfahrung, der sich auch schon als Spieler einen Namen machte. Enochs stammt aus Petaluma in Kalifornien und ist mit unserem früheren Spieler Eric Wynalda gut befreundet. Seine erste Station in Deutschland war zwischen 1994 und 1996 der FC St. Pauli, danach avancierte er beim VfL Osnabrück in zwölf Spielzeiten zum Publikumsliebling und zur Identifikationsfigur. In dieser Zeit wurde er auch in die US-Nationalmannschaft berufen.

Danach war Enochs beim VfL in verschiedenen Positionen in der sportlichen Leitung tätig, u. a. 2011 als Interimstrainer und zwischen dem 24. August 2015 und dem 4. Oktober 2017 als Chefcoach. Zu Saisonbeginn 2018/19 übernahm er den FSV Zwickau, der ihn im Februar 2023 entließ.

„Ich verfolge Zwickau noch intensiv, ich war fünf Jahre dort, konnte bislang aber nicht wieder ins Stadion. Sie machen eine schwere Zeit durch, haben jetzt gegen Lok Leipzig 3:2 gewonnen, sie sind Drittletzter in der Regionalliga, ich hoffe, dass sie die Klasse halten“, erinnert er sich an seine letzte Station zurück. Bereits im Mai war Enochs wieder im Amt und löste beim heutigen Gegner Mersad Selimbegovic ab, den Zweitliga-Abstieg konnte er aber nicht mehr verhindern.

„Wir haben dann in kurzer Zeit ein neues Team aufgebaut, das war ziemlich stressig, viele Gespräche wurden geführt. Allen im Umfeld, die daran mitgearbeitet haben, gebührt großes Lob und Dank“. Bei 22 Abgängen und 17 Neuen kann man wohl von einem gravierenden Umbruch sprechen.

Benedikt Gimber schaffte den Sprung in die Bundesliga zum 1. FC Heidenheim, Lasse Günther ging nach Leihende zum FC Augsburg zurück, Scott Kennedy und Dario Vitzinger setzen ihre Karrieren beim österreichischen Erstligisten Wolfsberger AC fort, Dejan Stojanovic wechselte ebenfalls in unser Nachbarland zum SCR Altach, auch Prince Owusu hat mit dem in der NFL spielenden Toronto FC aus Kanada einen Erstligisten als neuen Arbeitgeber.

Sarpreet Singh kehrte nach Leihende zum FC Bayern München zurück und auch bei Jonas Urbig endete die Leihe vom 1. FC Köln. Andreas Albers (FC St. Pauli), Kaan Caliskaner (Eintracht Braunschweig), Jan Elvedi (1.FC Kaiserslautern), Blendi Idrizi (FC Schalke 04), Charalambos Makridis, Maximilian Thalhanner (beide zum VfL Osnabrück), und unsere beiden ehemaligen Spieler Joshua Mees (Leihende von Holstein Kiel) und Nicklas Shipnoski (Fortuna Düsseldorf) gingen in die zweite Bundesliga. Mit Minos Gouras verabschiedete sich ein weiterer ehemaliger FCS-Spieler aus Regensburg zum Drittliga-Konkurrenten Waldhof Mannheim.

„Bei Joshua endete die Leihe, Nicklas wollte wohl weiter Zweite Liga spielen, auch mit Minos haben wir gesprochen, aber er hat sich anders entschieden“, sagt Enochs zu den drei Ex-Malstattern. Auch Leon Guwara (FC Ingolstadt 04) und Aygün Yildirim (DSC Arminia Bielefeld) setzten ihre Karrieren bei Drittligisten fort. Nach Saisonbeginn wechselte noch Joel Zwarts zum Ligarivalen TSV 1860 München.

Einen Schicksalsschlag ereilte den Jahn vor drei Wochen, als der vor der Runde vom Drittliga-Absteiger SpVgg. Bayreuth verpflichtete Agyemang Diawusie urplötzlich verstarb. Der gebürtige Berliner war zeitweise bei RB Leipzig unter Vertrag und bestritt für Dynamo Dresden Zweitliga-Partien.

„Das haben wir mental bisher nicht überwunden, wir standen vor dem Freiburg-Spiel natürlich in Kontakt zu seiner Familie, wir mussten ja trotz der Tragik eine schnelle Entscheidung treffen. Die Spieler haben dann entschieden, dass wir antreten und für ihn spielen, was ja geklappt hat“, sagt Enochs zum schmerzlichen Verlust.

Einziger Zugang mit aktueller Erstliga-Erfahrung ist Felix Gebhardt, der vom schweizerischen Top-Club FC Basel kam. Unser früherer Spieler Florian Ballas kam vom Karlsruher SC an die Donau, auch Alexander Bittroff (1. FC Magdeburg), Louis Beunig (war an den 1. FC Nürnberg ausgeliehen), Andreas Geipl (1.FC Heidenheim), Dominik Kother (Karlsruher SC) und der an den niederländischen Zweitligisten ADO Den Haag ausgeliehene Joel Zwarts spielten jüngst noch eine Klassse höher.

Noel Eichinger, Robin Ziegele (beide vom FSV Zwickau) und Elias Huth (FC Erzgebirge Aue) kennen die Dritte Liga aus ihrer letzten Stationen. Unser ehemaliger Spieler Rasim Bulic war zuletzt mit der Reserve des Bundesligisten 1. FSV Mainz 05 in der Regionalliga Südwest tätig.

Gespielt wird mittlerweile im neuen Jahnstadion Regensburg, das 15.216 Plätze bietet und zwischenzeitlich auch schon Continental Arena hieß. Es befindet sich südlich der Autobahn an der Franz-Josef-Strauß-Allee. Auf dem Gelände des alten Jahnstadions an der Prüfeninger Str. befindet sich mittlerweile eine Grundschule. Im neuen Stadion hat außer der Geschäftsstelle das Regionalbüro des bayerischen Fußball-Verbandes und ein FIFA Medical Centre eine Bleibe gefunden.

Die letzte gemeinsame Begegnung fand im Rahmen des DFB-Pokals am Sonntag, dem 11. August 2019 in Völklingen statt. Der 1. FC Saarbrücken setzte sich mit 3:2 (0:0) durch. Gillian Jurcher brachte den FCS in der 63. Minute in Führung, doch Regensburg drehte die Partie zwischenzeitlich. Manuel Zeitz (76.) und Jurcher in der Nachspielzeit brachten den von Dirk Lottner trainierten FCS in die zweite Runde. Außer Zeitz ist heute nur noch Boné Uaferro im FCS-Kader, Rasim Bulic hat ja mittlerweile die Seiten gewechselt.

Serie soll fortgesetzt werden

Serie soll fortgesetzt werden

Zum Vorrundenabschluss der Drittliga-Saison 2023/24 erwartet der 1. FC Saarbrücken den Tabellenführer Jahn Regensburg. Die Partie wird am Samstag um 14 Uhr im Ludwigspark angepfiffen und live auf Magenta Sport und vom Saarländischen Rundfunk übertragen. Der FCS erwartet rund 10.000 Zuschauer.

Nach einem enormen Umbruch im Sommer hat sich der Zweitliga-Absteiger schnell gefunden und steht schon vor dem letzten Hinrunden-Spiel als Herbstmeister fest. „Wir freuen uns auf dieses Spiel. Es ist nochmal ein echter Gratmesser. Beide Teams hatten in den vergangenen Wochen positive Ergebnisse und können selbstbewusst agieren“, sagte FCS-Trainer Rüdiger Ziehl, der ankündigte, dass das Hauptaugenmerk zunächst auf der Abwehrarbeit liegen werde. „Wir haben vorher zu viele Gegentore bekommen und deswegen ein paar Dinge angepasst. Eine gute Defensive ist der Schlüssel zu mehr Stabilität. Dadurch steigt auch das Selbstvertrauen, wir waren in Freiburg sehr effektiv, auch wenn es kein wirklich gutes Spiel war“, erklärte der FCS-Trainer, für den der Höhenflug des Jahn nicht überraschend kam: „Wir bekommen es mit einem sehr guten Gegner zu tun. Überraschend war lediglich, wie schnell sie sich gefunden haben. Sie haben individuell gute Spieler, leben aber auch von Kollektiv. Sie haben nicht ohne Grund die beste Abwehr. Sie werden uns nicht viel anbieten, daher müssen wir gut verteidigen und weiterhin effektiv sein.“

Mit welchem Personal der FCS in die letzte englische Woche des Jahres gehen wird, ließ Ziehl offen. Neben Sebastian Jacob und Patrick Schmidt kommt mit Richard Neudecker nun ein weiterer Langzeitverletzter hinzu. „Seine Adduktorenbeschwerden, die sich durch die gesamte Hinrunde ziehen, sind stärker geworden. Er wird sicher mehrere Wochen, wenn nicht gar Monate ausfallen“, sagte Ziehl. Hinter Kapitän Manuel Zeitz (Kopfverletzung) und Torwart Tim Schreiber (muskuläre Probleme) steht ebenfalls ein Fragezeichen. 

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Samstag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei Magenta und dem SR verfolgen. Ab 13.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Ukrainisches Talent im Probetraining

Ukrainisches Talent im Probetraining

In der aktuellen Trainingswoche testet Drittligist 1. FC Saarbrücken den 20-jährigen Defensivspieler Yevhen Opanasenko. Der 1,92 m große Innenverteidiger ist in der Ukraine geboren und wurde beim Hauptstadtclub Dynamo Kiev ausgebildet. Er wurde in der U19 Youth Champions League eingesetzt und spielt bei Valmiera FC in der 1. Liga in Lettland, wo die Saison bereits seit November beendet ist. Dabei hat er in der abgelaufenen Spielzeit bei 21 Spieleinsätzen 2 Tore erzielt.

FCS empfängt Mönchengladbach im Viertelfinale

FCS empfängt Mönchengladbach im Viertelfinale

Der 1. FC Saarbrücken darf sich im Viertelfinale des DFB-Pokals erneut auf den Besuch eines renommierten Bundesligisten freuen. Bei der heutigen Auslosung wurde Borussia Mönchengladbach den Blau-Schwarzen zugelost. Die genaue Terminierung steht noch aus.

Informationen zum Kartenvorverkauf werden demnächst separat veröffentlicht.

Souveräner Auftritt in Freiburg

Souveräner Auftritt in Freiburg

Der 1. FC Saarbrücken hat das Auswärtsspiel beim SC Freiburg II verdient mit 4:0 für sich entschieden. Rabihic per Doppelpack, Becker und Civeja steuerten die Treffer bei.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl nahm zwei Wechsel im Vergleich zur Pokalsensation unter der Woche vor. Thoelke fehlte verletzt und wurde wie schon gegen Frankfurt durch Boeder ersetzt. Zudem startete Biada anstelle von Brünker in der Spitze.

Die Gastgeber hatten zwar die erste Strafraumszene, in Führung gingen aber die Blau-Schwarzen. Rizzuto versetzte seinen Gegenspieler auf der rechten Seite und flankte mit dem linken Fuß Richtung Biada. Von Fahrner gab es einen Stoß in den Rücken, weshalb Biada die Kugel verpasste. Schiedsrichter Felix Prigan entschied auf Elfmeter, den Rabihic sicher in die Mitte verwandelte (10.).

Die Blau-Schwarzen überließen Freiburg danach mehr Spielanteile. Mit einer sehr gut geordneten Defensive sorgte das Ziehl-Team aber auch dafür, dass keine Gefahr durch den Bundesliga-Nachwuchs entstand.

Eigene Offensivaktionen blieben jedoch ebenfalls die Ausnahme. Nach einem gut ausgespielten Einwurf dann aber die Chance auf das zweite Tor. Gaus bediente Sontheimer. Der legte von der Grundlinie zu Rabihic ab, doch der Abschluss wurde zur Ecke abgefälscht.

Nach 40 Minuten musste erstmals gewechselt werden. Zeitz, bereits aus einem Zusammenstoß mit Freiburgs Fahrner stark gezeichnet, rasselte im Strafraum mit Schreiber zusammen und konnte nicht weitermachen. Becker ersetzte den Kapitän.

Mehr passierte vor dem Pausenpfiff nicht mehr und es ging ohne personelle Änderungen zurück auf den Rasen. Die Blau-Schwarzen sorgten jetzt aber bei den Umschaltsituationen für mehr Gefahr, auch wenn das noch keinen zählbaren Erfolg mit sich brachte.

In der 55. Minute brachte Ziehl zwei frische Offensivakteure. Brünker und Günther-Schmidt ersetzten Biada und Naifi. Günther-Schmidt machte sich direkt mit einer Kopfballchance bemerkbar und machten insgesamt einen belebenden Eindruck.

Nach Foul an ihm gab es einen Freistoß aus zentraler Position. Rabihic legte sich den Ball 20 Meter vor dem Tor zurecht und versenkte ihn zum 2:0 herrlich im Eck (65.). 

Und kurz später folgte die endgültige Entscheidung. Rizzuto scheiterte mit einen feinen Direktabnahme noch an Keeper Jantunen. Die fällige Ecke von Rabihic rutschte zu Becker durch, der zum 3:0 einköpfte (73.).

Zur Schlussviertelstunde kamen Civeja und Di Michele Sanchez für Sontheimer und Rabihic ins Spiel. Civeja besorgte in der Nachspielzeit nach Flanke von Rizzuto sogar noch den Schlusspunkt zum 4:0. Danach war Schluss und verdiente drei Punkte waren eingefahren.

Wieder im Ligaalltag

Wieder im Ligaalltag

Drei Tage nach dem Einzug ins Viertelfinale um den DFB-Pokal steht für den 1. FC Saarbrücken die Rückkehr in den Drittliga-Alltag an. Das Team von Trainer Rüdiger Ziehl gastiert am Samstag um 14 Uhr bei der zweiten Mannschaft des SC Freiburg. Die Partie wird live und exklusiv auf Magenta Sport übertragen.

Die Bundesliga-Reserve der Breisgauer, die in der vergangenen Saison in der Spitzengruppe spielte, steht derzeit auf dem letzten Tabellenplatz. „Sie hatten einen richtig großen Umbruch im Sommer. Das ist das Los einer Nachwuchsmannschaft. Man hat in vielen Spielen gesehen, dass ihnen ein wenig die Drittliga-Reife fehlt. Aber sie waren oft ganz nah dran. Wir haben den Anspruch, dieses Spiel zu gewinnen. Aber es wird kein Selbstgänger. Freiburg verfügt über viele gut ausgebildete Spieler, die uns an einem guten Tag wehtun können“, sagte Ziehl.

Neben den Langzeitverletzten Sebastian Jacob und Patrick Schmidt muss der FCS am Samstag auch auf Bjarne Thoelke verzichten, der sich im Spiel gegen Frankfurt eine leichte Zerrung zugezogen hat. „Wir hoffen, dass er in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen kann. Ansonsten hat die Mannschaft das Spiel gut verkraftet. Wir können in Freiburg über 90 Minuten Vollgas geben. Wir haben den einen oder anderen Spieler mit Erkältungssymptomen und werden uns kurzfristig entscheiden, wer von Beginn an aufläuft“, sagte Ziehl.

Von Beginn an spielen wird Verteidiger Lukas Boeder, der schon gegen Frankfurt Bjarne Thoelke ersetzte. „Wir müssen den Schwung aus dem Pokal mitnehmen. Wir haben zuletzt auch in der Liga nicht schlecht gespielt, müssen einfach konsequenter unsere Chancen nutzen. Dann werden wir auch wieder Spiele gewinnen“, sagte Boeder.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Samstag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei Magenta verfolgen. Ab 13.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Pokalsensation die Zweite

Pokalsensation die Zweite

Der 1. FC Saarbrücken hat für die nächste dicke Pokalsensation gesorgt. Nach Bayern München zog auch Eintracht Frankfurt im Ludwigspark den Kürzeren. Brünker und Kerber markierten die Treffer beim 2:0-Sieg.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl nahm zwei Wechsel in der Startelf vor. Anstelle von Biada und Stehle durften Brünker und Rabihic wieder von Beginn an ran.

Der FCS agierte aus einer gut geordneten und kompakten Defensive, mit durchaus guten Umschaltmomenten nach Ballgewinn. Frankfurt fehlten dagegen im ersten Durchgang gänzlich die Ideen, um gefährlich zu werden. Einzig bei einem Distanzschuss musste Schreiber richtig zupacken.

Auf der Gegenseite wurde es deutlich gefährlicher. Nach einer Ecke wurde Kerber aus dem Gewühl geblockt. Doch die Blau-Schwarzen nutzten die Sequenz, um sich vorne festzusetzen. Und dann zappelte das Netz. Nach Ecke von Rabihic köpfte Brünker ein (20.). Der Park tobte, doch der VAR schaltete sich ein und nahm den Treffer aufgrund eines Stürmerfouls zurück.

Kurz vor der Pause das nächste dicke Ding. Ein Freistoß wurde schnell auf den einlaufenden Zeitz ausgeführt. Die Frankfurter warfen sich in seinen Abschluss und dadurch landete der Ball bei Uaferro. In Bedrängnis setzte er die Kugel knapp rechts vorbei.

Beim FCS ging es ohne Wechsel zurück auf den Platz. Frankfurt wechselte aufgrund des mageren Auftritts gleich doppelt. Kurz nach Wiederbeginn verletzte sich jedoch Thoelke, wodurch Ziehl dann auch reagieren musste und Boeder brachte.

Frankfurt versuchte jetzt deutlich mehr Druck aufzubauen. Zunächst sprang aber nur ein Schuss von Marmoush aus der zweiten Reihe heraus. Nach rund einer Stunde wurde es deutlich knapper. Buta tankte sich im Strafraum durch und traf den Querbalken.

Die nächste Aktion gehörte wieder den Blau-Schwarzen und diesmal dufte richtig gejubelt werden. Ein Freistoß aus der eigenen Hälfte wurde lang in den Sechzehner geschlagen. Ablage von Naifi auf Brünker, der legte sich die Kugel zurecht und jagte sie zur Führung ins kurze Eck (64.).

Direkt im Anschluss gab es einen Doppelwechsel. Naifi und Rabihic hatten mächtig Aufwand betrieben. Stehle und Biada ersetzten das Duo. 

Die Gäste antworteten mit einer Drangphase, die wurde überstanden. Dann fast das zweite Tor. Gaus flankte und Zeitz verpasste mit seiner Grätsche nur hauchzart im Strafraum.

Der nächste Schuss saß. Wieder kam die Hereingabe von Gaus. Koch kam nicht heran. Vom überraschten Brünker prallte der Ball zu Kerber. Der ließ sich nicht zweimal bitten und schob ein (78.).

Obendrauf schwächten sich die Frankfurter noch selbst. Futkeu leistete sich kurz nach seiner Einwechslung eine Tätlichkeit und sah folgerichtig die Rote Karte.

In der 84. Minute schickte Ziehl für die Schlussphase nochmal zwei frische Kräfte auf den Platz. Brünker und Sontheimer durften Feierabend machen, Becker und Günther-Schmidt waren neu dabei.

Hinten wurden nichts mehr zugelassen und das bedeute einen in der Summe wirklich verdienten Sieg gegen Eintracht Frankfurt. Viertelfinale wir kommen!

Information zur morgigen Anreise zum DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt

Information zur morgigen Anreise zum DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt

Die Polizei hat uns mitgeteilt, dass eine Sperrung der Camphauserstraße – für Fahrzeuge und Fußgänger – am morgigen Mittwoch ab 15:30 Uhr erfolgen wird.

👉 Fußgänger können, wie beim letzten Heimspiel, über die Steintreppe (Im Schönental), den Eingang Nord 1 erreichen.

​🚌 aufgrund des Feierabendverkehrs und des Spiels kann es zu erheblichen Einschränkungen bei der Anreise kommen. Wir empfehlen die Anreise über den ÖPNV anzutreten. Kostenfreie Parkmöglichkeiten (Park+Ride) entlang der Saarbahn-Trasse gibt es zum Beispiel an der Haltestelle Brebach, Heinrichshaus, Riegelsberg Süd und an vielen weiteren Standorten. Eine Übersicht findet ihr hier: https://www.saarbahn.de/pr/service/pr

„Das letzte Hemd geben“

„Das letzte Hemd geben“

Im Achtelfinale um den DFB-Pokal trifft der 1. FC Saarbrücken am Mittwoch auf den Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Die Partie wird um 18 Uhr im Ludwigspark angepfiffen und ist mit 15.800 Zuschauern bereits ausverkauft. Aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen bittet der FCS seine Anhänger um eine frühzeitige Anreise, am besten mit dem ÖPNV.

Nach drei Liga-Spielen innerhalb von sieben Tagen konnte FCS-Trainer Rüdiger Ziehl in personeller Hinsicht gute Nachrichten mitteilen. „Bis auf Sebastian Jacob und Patrick Schmidt stehen uns alle Akteure zur Verfügung. Wir werden morgen früh mit den Spielern sprechen, wie sie die Belastung verkraftet haben und dann eine Entscheidung treffen. Wir sind personell gut aufgestellt und können uns auf verschiedene Szenarien einstellen“, sagte Ziehl, der den Bundesligisten in der eindeutigen Favoriten-Rolle sieht: „Es ist eine ähnliche Ausgangslage wie vor dem Bayern-Spiel. Kommt Frankfurt an sein Maximum, werden sie dieses Spiel gewinnen. Es wäre respektlos, wenn man als Drittligist über Schwächen eines Bundesligisten sprechen würde. Es liegt an uns, ihnen ein Stück weit die Lust zu nehmen und zu verhindern, dass sie an ihre Leistungsgrenze gehen können.“

Torwart Tim Schreiber versprach dem Bundesligisten einen heißen Tanz: „Wir wissen, dass wir Außenseiter sind, aber wir haben zuletzt viermal zu null gespielt. Und die Null soll auch morgen stehen. Wir werden das letzte Hemd geben und versuchen, noch einmal eine Sensation zu schaffen.“ 

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Mittwoch wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei Sky verfolgen. Ab 17.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Gegnerportrait: Noch ein Bundesliga-Gründungsmitglied im Park

Gegnerportrait: Noch ein Bundesliga-Gründungsmitglied im Park

Die Reihe der Bundesliga-Gründungsmitglieder, die im Ludwigspark in kurzer Zeit ihre Visitenkarte abgeben, geht weiter. Nach dem TSV 1860 München, dem MSV Duisburg und dem SC Preußen Münster ist heute Abend Eintracht Frankfurt zum Pokal-Achtelfinalschlager hier im Ludwigspark zu Gast.

Von den drei vorherigen Liga-Gästen konnte der TSV 1860 eine Meisterschaft vorweisen, der MSV war immerhin Vizemeister. Auch Eintracht Frankfurt hat eine deutsche Meisterschaft in den Annalen stehen, 1959 setzte man sich im Berliner Olympia-Stadion vor 75.000 Zuschauern ausgerechnet gegen den Nachbarn und Erzrivalen Kickers Offenbach mit 5:3 (2:2, 2:2) in der Verlängerung durch. Istvan Sztani (1.) und Eckehard Feigenspan (14.) brachten die Adler jeweils in Führung, doch bereits nach 23 Minuten stand das spätere vorläufige Endergebnis fest.

In der Verlängerung machten Feigenspan (92.) und Sztani (108.) den Weg zum Titel frei, nach dem Offenbacher Anschlusstor beseitigte Feigenspan in der vorletzten Minute alle Zweifel. Trainer Paul Oßwald spielte einst bei Minerva 93 Berlin, für den auch unser früherer Vizepräsident Gerhard Schwartzkopf einst aktiv war. Da die Eintracht auch in den Folgejahren in der alten Oberliga Süd immer ganz vorn war, kam die Eingliederung in die Bundesliga nicht überraschend. Somit trafen Eintracht Frankfurt und der 1. FC Saarbrücken gleich im Premierenjahr der neuen Liga aufeinander.

Es waren aber nicht die ersten Pflichtspiele der beiden Traditionsvereine. Die früheren Gauligen umfassten das damalige Saargebiet, das heutige Rheinland-Pfalz und Teile Südhessens, sodass es schon vor dem Zweiten Weltkrieg zu gemeinsamen Spielen kommen konnte. Am 20. Mai 1961 standen sich die Riederwälder und die Malstatter in der Gruppenphase zur deutschen Meisterschaft gegenüber. Vor 44.000 Zuschauern im Waldstadion brachte Hans-Dieter Diehl die Hessen mit einem Eigentor in Führung, der St. Ingberter Heinz Vollmar konnte in der 59. Minute zum Endstand ausgleichen.

Im Rückspiel zog der FCS mit 2:5 (0:1) den Kürzeren, Treffer von Horst Thiel zum 1:2-Anschluss in der 56. und Vollmar zum 2:3 in der 69. Minute reichten vor 36.000 Zuschauern nicht zum Weiterkommen. In der Bundesliga musste der FCS, der nach dem ersten Jahr sofort abstieg, zwei Schlappen hinnehmen, zu Hause gab es ein 0:4 (0:2), im Waldstadion ein 1:2 (1:2). Danach gab es noch weitere acht Bundesliga-Spiele, nur am 22. April 1986 konnte ein FCS-Team siegen. Im Waldstadion trafen Guido Szesni (15.), Jürgen Mohr (51.) und Michael Blättel (88.) bei einem Gegentreffer von Charly Körbel (56.) zum 3:1 (1:0)-Sieg.

Nach der Saison 1988/89 gab es Relegationsspiele, die Hessen gewannen das Hinspiel mit 2:0 (1:0), der FCS drehte den Spieß im Park fast um, Anthony Yeboah, der später zur Eintracht wechselte, ließ mit zwei Treffern in der 10. und 76. Minute die 35.000 Zuschauer im Park bis zum Schlusspfiff hoffen. Der Ausgleichstreffer von Frank Schulz (51.) reichte den Gästen aber zum Bundesliga-Verbleib. Es folgten zwei DFB-Pokal-Achtelfinalspiele, zwischen denen fast unglaubliche 100 Tage lagen. Nach dem torlosen Remis trotz Verlängerung am 1. Dezember 1990 wurde das damals noch nötige Wiederholungsspiel erst am 5. März 1991 im Waldstadion ausgetragen.

Die Sensation war greifbar, Wolfgang Schüler brachte die Saarländer in der 7. Minute in Führung und Michael Preetz ermöglichte vier Minuten vor Schluss mit dem 2:2-Ausgleich die Verlängerung. Anthony Yeboah (12.) und Axel Kruse (81.) drehten zwischenzeitlich die Partie. In der Verlängerung besiegelte dann Andreas Möller in der 102. Minute das Aus der Gäste. 1992/93 konnte die Eintracht zwei Bundesliga-Begegnungen gegen den FCS nicht gewinnen. Am 19. September holte der FCS mit dem 1:1 (0:1) einen Punkt im Waldstadion. Dietmar Roth war den Malstattern in der Schlussminute mit einem Eigentor behilflich.

Das bislang letzte Bundesliga-Spiel zwischen dem 1. FC Saarbrücken und der Eintracht endete vor 29.000 Zuschauern im Ludwigspark torlos. Dabei war der FCS nach einem Platzverweis für Ralf Weber 53 Minuten lang in Überzahl. Einziger echter Saarländer im damaligen FCS-Team war Bernd Eichmann, Wenanty Fuhl und Thomas Zechel wurden hier aber heimisch. Trainiert wurde das blau-schwarze Team von Peter Neururer, bei Frankfurt stand mit Rudi Bommer einer seiner zahlreichen Nachfolger auf dem Platz.

Auch das DFB-Pokal-Erstrundenspiel am 27. September 1995 konnte Frankfurt nicht in der regulären Spielzeit gewinnen. Beim damaligen Regionalligisten FCS stand es nach 90 Minuten 1:1, wobei Falko Götz die Gäste per Eigentor bereits nach drei Minuten in Führung brachte. Wolfgang Flick gelang in der vorletzten Minute der Ausgleich. Manfred Binz bewahrte die Hessen vor einer Blamage (101.). Paulo da Palma wird die Begegnung in weniger guter Erinnerung haben, er flog in der 104. Minute vom Platz. Frankfurt stieg am Ende dieser Runde aus der Bundesliga ab.

Doch erst fünf Jahre später kam es wieder zu direkten Zweitliga-Duellen. Am 18. August 2001 kam die Eintracht in den Ludwigspark und holte beim 2:0 (1:0)-Sieg die Punkte mit. Beim FCS saß Thomas von Heesen auf der Trainerbank, bei den Riederwäldern der Schweizer Martin Andermatt. Das Rückspiel endete 2:2 (0:1), Sambo Choji traf früh für den FCS (8.), Daniel Kovacevic sorgte für den späten Ausgleich und einen überraschenden Saarbrücker Punktgewinn (80.).

Zwei Spielzeiten später gab es die letzten Liga-Begegnungen, die beide mit einem 3:0-Heimsieg endeten. Im Ludwigspark trafen am 19. September Henrich Bencik (35.), und unser Dauer-Frauentrainer Taifour Diane (73. und 84.) zum Heimsieg, Dianes 3:0 war das letzte Tor eines Saarbrückers gegen die Eintracht. Allerdings schwächten sich die Gäste schon nach 23 Minuten, als Alexander Schur vom Platz flog. Im Rückspiel setzte sich die Eintracht dann mit 3.0 (2:0) durch, diesmal musste mit Aimen Demai (62.) ein Saarbrücker vorzeitig zum Duschen. Markus Weissenberger (21.), Jermaine Jones (43.) und Daniyel Cimen (68., seit 2018 Trainer des FC Gießen) trafen für die Platzherren. Der FCS wurde von Horst Ehrmantraut trainiert, die SGE von Friedhelm Funkel. Außer Diane blieb kein damaliger Spieler im Saarland.

„Ich kann mich noch gut erinnern, ich habe im Hinspiel beide Treffer mit dem Fuß gemacht. Das war schon damals ein besonderes Spiel, weil sie so lange Bundesliga gespielt haben, so viele Pokalsiege hatten und schon mal die Meisterschaft gewannen, solche Spiele vergisst man nicht. Im Rückspiel habe ich allerdings verletzt gefehlt, aber ich war natürlich dort, um unser Team anzufeuern“.

2011 gab es den letzten Abstieg der Eintracht, aus der Zweiten Liga gelang als Vizemeister hinter der SpVgg. Greuther Fürth aber der sofortige Wiederaufstieg. Gleich im ersten Bundesliga-Jahr nach der Rückkehr wurde mit Platz Sechs die Qualifikation für die Europa League erreicht. Das war der Grundstein für die seitdem in fast jeder Saison aufkommenden außergewöhnlichen Euphorie durch die europäischen Wettbewerbe. 2016 wurde es noch mal eng, erst in der Relegation gegen den 1. FC Nürnberg konnte die Bundesliga gehalten werden. Seit 2018 wurde bis auf eine Ausnahme (2020) immer ein Europapokal-Wettbewerb erreicht. 2018 holte die Eintracht zuletzt den DFB-Pokal mit einem 3:1 (1:0)-Erfolg über Bayern München. Die Eintracht-Treffer erzielten Ante Rebic (derzeit Besiktas Istanbul) und Mijat Gacinovic (derzeit AEK Athen).

Der internationale Gipfel wurde 2022 mit dem Gewinn der Europa League erreicht. Gegen die Glasgow Rangers gab es in Sevilla einen 5:4-Sieg nach Elfmeterschießen, das Eintracht-Tor zum 1:1-Ausgleich erzielte der derzeit an Werder Bremen ausgeliehene Kolumbianer Rafael Borré (69.).

Dominanter Auftritt endet torlos

Dominanter Auftritt endet torlos

Der 1. FC Saarbrücken konnte sich für einen sehr dominanten Auftritt gegen den SC Preußen Münster nicht mit einem Sieg belohnen. Die Partie endete mit einem torlosen Remis.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl nahm zwei Wechsel im Vergleich zum Remis gegen Duisburg vor. Brünker und Civeja wurden positionsgetreu durch Stehle und Biada ersetzt.

Der erste Abschluss gehörte zwar den Gästen. Ein Kopfball aus dichter Bedrängnis stelle Schreiber aber vor keinerlei Probleme. Danach übernahm der FCS klar das Kommando.

Naifi erwischte den Ball nach einem Freistoß von Gaus nicht optimal und köpfte über den Kasten. Nach starkem Nachsetzten von Kerber hatte Biada die nächste Chance. Im Strafraum zog er aus der Drehung wuchtig ab. Preußen-Keeper Schenk riss die Arme hoch und klärte zur Ecke. Zudem verpasste Kerber eine Rizzuto-Flanke denkbar knapp.

Münster fand erst Mitte des ersten Durchgangs in der Offensive wieder statt. Nach feinem Direktspiel tauchte Kyerewaa links im Sechzehner frei vor Schreiber auf. Der Schlussmann stellte sich stark rein und klärte.

Die Blau-Schwarzen antworteten umgehend mit der nächsten starken Aktion. Stehle, Sontheimer, Kerber, wieder Stehle kombinierten am Sechzehner direkt. Die Ablage von Stehle auf Biada geriet aber etwas zu weit in den Rücken, sodass kein platzierter Abschluss möglich war.

Auch die nächste Szene hatte es in sich. Rizzuto passte quer auf Naifi. Der wurde auf der Strafraumlinie gefoult. Doch Schiedsrichter Patrik Schwengers entschied auf Freistoß statt Elfmeter. Der brachte nichts ein.

Unbeirrt ging es weiter nach vorne. Der FCS blieb nach einer Ecke dran. Uaferro flankte in den Rückraum. Thoelke schloss ab, jedoch zu unplatziert. Schenk konnte zupacken.

In der 36. Minute zappelte das Netz dann aber. Rizzuto wurde über rechts geschickt und Gaus drückte die Vorlage in der Mitte ein. Doch das Schiedsrichtergespann entschied auf Abseits von Rizzuto. Stark zweifelhaft und daher erneut ein sehr bitterer Pfiff.

Daher ging es torlos in die Kabinen und ohne personelle Änderungen wieder zurück auf den Rasen. Dort knüpften die Blau-Schwarzen direkt an den ersten Durchgang an und waren das klar bestimmende Team.

Ab der 57. Minute agierte die Ziehl-Elf zudem in Überzahl. Kok war nach einem Foul an Naifi bereits mit Gelb verwarnt und stoppte dann Stehle am Strafraum. Das hatte Gelb-Rot zur Folge.

Kurz später die nächste gute Möglichkeit. Biada bediente Stehle. Der setzte sich im Sechzehner gekonnt durch, spitzelte die Kugel aus spitzem Winkel an Schenk vorbei, aber auch Zentimeter am Kasten.

In der 63. Minute gab es dann die ersten Wechsel. Brünker und Rabihic kamen für Biada und Kerber ins Spiel. Der zweite Doppelwechsel folgte in Minute 71. Günther-Schmidt und Di Michele Sanchez ersetzten Naifi und Gaus.

Die Blau-Schwarzen drängten auf die Führung und brachten Münster immer wieder im eigenen Strafraum in Bedrängnis. Das Tor wollte aber noch nicht fallen. Daher wurde es dann auch mal von außerhalb versucht. Rizzutos Schuss aus 25 Metern fand das Ziel aber auch nicht.

Der FCS rannte an. Münster verteidigte mit allem, was zur Verfügung stand. Bereits tief in der nächste gezielte Abschluss. Wieder war es Stehle, der abdrücken konnte, doch wieder stand Schenk im Weg. Es sollte die letzte Chance bleiben. Die Gäste hielten dem Druck stand und retteten das Remis.

Gegnerportrait: Bundesliga-Gründungsmitglieder wieder vereint

Gegnerportrait: bundesliga-gründungsmitglieder wieder vereint


Der SC Preußen Münster und der 1. FC Saarbrücken verbinden einige Gemeinsamkeiten. Beide waren einst Bundesliga-Gründungsmitglieder, versanken zwischenzeitlich mehrere Jahre in den sportlich eher unbedeutenden Niederungen der jeweiligen Oberligen, schafften aber auch ab und zu mal die Rückkehr ins Rampenlicht, wobei der FCS mit drei Bundesliga-Aufstiegen erfolgreicher war als der heutige Gast, dem das nach dem sofortigen Abstieg 1964 nie mehr gelang.

Und beide spielten in dieser DFB-Pokalrunde gegen den FC Bayern München, auch hier schnitten die Saarländer bekanntlich besser ab. Doch zurück zu den Anfängen. Die Westfalen hatten sich die Bundesliga-Teilnahme 1963 auf dem Feld erkämpft, im Gegensatz zum FCS, der sich eigentlich sportlich nicht qualifiziert hätte, aber zum Glück gab es wie 1973 bei der Gründung der zweiten Liga ja noch andere Kriterien.

In der Oberliga West, der damals höchsten Liga, konnte Preußen zum Saisonende 1963 der vierte Platz belegen, 1951 war man hinter Schalke 04 sogar mal Vizemeister im Westen, setzte sich in den Gruppenspielen der Endrunde gegen den 1. FC Nürnberg, Tennis Borussia Berlin und den Hamburger SV durch.

Im letzten Heimspiel gegen den „Club“ waren 40.000 Zuschauer im Preußen-Stadion, der Zuschauerrekord gilt wohl für die Ewigkeit. Der SCP siegte in einer denkwürdigen Partie 6:4, benötigte aber einen Kantersieg in Berlin. Nach dem zwischenzeitlichen 2:0 für die Borussen gewann Preußen noch 8:2 und stand im Finale um die deutsche Meisterschaft gegen den 1. FC Kaiserslautern. Die Pfälzer siegten durch zwei Tore von Ottmar Walter mit 2:1.

Am 16. November 1963 kam es im Ludwigspark-Stadion zum ersten Bundesligaspiel der beiden, beim 1:1 (1:1) konnte Dieter Krawczyk in der 38. Minute die Führung von Manfred Rummel aus der 18. Minute zum Endstand egalisieren. Im Rückspiel am 4. April setzten sich die Preußen mit 2:1 (1:1) durch. Wieder traf Krawczyk für den FCS (26.), doch Klaus Bockisch (36.) und Erich Rohe per Eigentor (46.) sorgten vor 12.000 Zuschauern für die Wende.

Am 11.11.1989 gab es dann erst wieder eine gemeinsame Begegnung in der Zweiten Bundesliga, das Spiel in Münster endete torlos. Drei weitere Spiele gab es noch in der Zweiten Liga, dann kreuzte man für mehrere Spielzeiten in der Regionalliga West/Südwest die Klingen, ehe es in der Dritten Liga zwischen dem 5.11.2011 und dem 20.4.2014 zu sechs direkten Duellen kam. Das letzte Aufeinandertreffen datiert vom 20. April 2014, als der FCS unter Trainer Fuat Kilic am Aasee zu Gast war. 7.357 Zuschauer konnten Treffer von Soufian Benyamina (52., er spielt jetzt beim Greifswalder FC) und Rogier Krohme (64., war zuletzt bei Schalke 04 II) bewundern.

Während der FCS (gemeinsam mit der SV Elversberg übrigens) abstieg, blieb der SC Preußen noch bis 2020 drittklassig. In dem Moment, in dem der FCS die Rückkehr schaffte, musste Preußen in die Regionalliga. Dort wurde in der gerade abgelaufenen Runde aber mit 13 Punkten Vorsprung die Meisterschaft vor dem Wuppertaler SV errungen und der Direktaufstieg perfekt gemacht. Meistertrainer war Sascha Hildmann, im Ludwigspark kein Unbekannter, denn 1995/96 trug er 14 Mal das Trikot des 1. FC Saarbrücken in der Zweiten Bundesliga und erzielte dabei auch einen Treffer.

Am 22. Oktober traf er beim 5:2 (2:1)-Heimsieg über den FC Gütersloh in der 81. Minute zum Endstand. Milos Tomas war mit drei Treffern an diesem Nachmittag der überragende Spieler im Ludwigspark, den fünften Treffer steuerte Dario Brose bei. Paulo da Palma war damals auch mit von der Partie, der FCS-Trainer hieß Klaus Scheer.

Zwischen 2003 und 2006 war Hildmann, der aus Kaiserslautern stammt, auch vier Jahre Spieler des FC Homburg, ehe er beim SC Rodenbach seine Laufbahn als Spieler ausklingen ließ. Dort begann er auch seine Trainerkarriere, die ihn über den SC Idar-Oberstein und den SC Hauenstein zur SV Elversberg führte. Dort war Hildmann in der Spielzeit 2015/16 allerdings nur kurz tätig, übernahm dann die SG Sonnenhof Großaspach und den 1. FC Kaiserslautern in der dritten Liga. Seit Januar 2020 trainiert Hildmann die Preußen, was erstaunt, weil er den Abstieg nicht verhindern konnte. Dafür war er dann im Mai beim Aufstieg der gefeierte Mann.

Ludwigspark-Erfahrung hat Hildmann nur als Spieler. „Mit der SV Elversberg haben wir nicht im alten Ludwigspark gespielt, sondern beim FC Sportfeld. Im alten Ludwigspark war ich natürlich als Spieler, z. B. mit Kaiserslautern und als FCS-Spieler“, erinnert sich der gebürtige Kaiserslauterer. Seine Zeit in Saarbrücken endete nicht so wie von ihm erhofft. „Das ist relativ einfach. Ich kam aus Lautern und habe einen Zweijahresvertrag für die 2. Bundesliga unterschrieben. Dann bekam Saarbrücken die Lizenz entzogen und rutschte sogar in die Insolvenz. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens wurde ich dann zum FCK zurücktransferiert“.

Beim FC Homburg verbrachte er eine relativ lange Zeit als Spieler. „Es gibt nur noch ganz lose Verbindungen nach Homburg, zu Giuseppe Nardi zum Beispiel oder zu Betreuer Predrag Lamesic“, erinnert er sich an seine Zeit in der Saarpfalz. Den Weg der SV Elversberg verfolgt er hingegen etwas genauer. „Ja, den Weg verfolge ich intensiv, weil ich eine sehr schöne Zeit als Trainer in Elversberg hatte, sich der Club unglaublich gut entwickelt hat und Vorbild für viele andere Vereine sein kann. Die Entwicklung überrascht mich nicht, weil dort in einem stabilen Umfeld immer sehr solide gewirtschaftet und gearbeitet wurde“.

Als Preußen-Trainer lernte er auch unseren ehemaligen Spieler Philipp Hoffmann kennen, der mittlerweile beim FC Homburg ist. „Philipp hat hier nach meiner Verpflichtung noch ein halbes Jahr gespielt“. Einziger früherer FCS-Spieler im aktuellen Preußen-Kader ist Alexander Hahn. „Ali ist ein technisch sehr versierter, zweikampf- und kopfballstarker Innenverteidiger mit einem sehr guten Charakter und einer sehr guten Einstellung“.

Mit acht Zu- und sieben Abgängen blieb das Spielerpersonal ziemlich konstant. Malik Batmaz (Karlsruher SC) und Dominik Schad (1. FC Kaiserslautern) bringen Erfahrung aus der Zweiten Liga mit, Joel Grodowski (SC Verl), Sebastian Mrowca (SV Wehen Wiesbaden) und Rico Preißinger spielten zuletzt in der dritten Liga. Johannes Schenk war zwar an den FC Bayern München ausgeliehen, gehörte aber nicht dem Bundesliga-Kader an. Von den Abgängern verblieben nur Henok Teklab (zum belgischen Erstligisten und Europacup-Teilnehmer Royale Union Saint-Gilloise) und Nicolai Remberg (zum KSV Holstein Kiel) im Profibereich.

Während der Runde wurde noch Ogechika Heil vom Hamburger SV verpflichtet und Benjamin Böckle von Fortuna Düsseldorf (beide Zweite Bundesliga) ausgeliehen. Tom Müller ging hingegen zum SC Verl. In der aktuellen Drittliga-Runde gab es erst am 3. Spieltag den ersten Erfolg, als der FC Ingolstadt im heimischen Stadion 3:1 bezwungen wurde. Am 16. September kam es zum ersten Auswärtssieg beim SV Sandhausen, als man 2:0 gewann. Aktuell ist Münster auf Rang 12, am vergangenen Sonntag war Viktoria Köln zu Gast im Preußenstadion 3:3 (2:2).

Im Westfalenpokal wurde mit einem 4:0-Triumph über die SpVgg. Erkenschwick das Halbfinale erreicht. Zum Saisonverlauf meint Hildmann: „Wir sind sehr zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf und unserer Ausbeute. Als Aufsteiger wissen wir noch ganz genau, wo wir vor einem halben Jahr gespielt haben und wo wir herkommen. Wir genießen die 3. Liga, die großen Stadien und die herausfordernden Gegner.“

Starker Aufsteiger zu Gast

Starker Aufsteiger zu Gast

Zum Abschluss der Englischen Woche steht für den 1. FC Saarbrücken in der Drittliga-Saison 2023/24 das nächste Heimspiel an. Das Team von Cheftrainer Rüdiger Ziehl empfängt am Samstag um 14 Uhr im Ludwigsparkstadion den SC Preußen Münster. Zu dieser Partie werden rund 9000 Zuschauer erwartet. Die Partie wird um 14 Uhr angepfiffen und live und exklusiv auf Magenta Sport übertragen.

„Sie werden mit einer gewissen Euphorie kommen. Als Aufsteiger spielen sie bisher eine sehr gute Runde. Es ist eine aktive Mannschaft, die uns fordern wird“, sagte Ziehl und richtete den Blick auf die Platzverhältnisse. „Es ist einfach schwer, auf diesem Platz ordentlichen Fußball zu spielen. Wir haben gegen Duisburg versucht, eine gesunde Mischung zu finden. Unser Ziel muss es sein, das Geschehen noch mehr in die Hälfte des Gegners zu verlagern. Wichtig ist aber auch, dass wir die defensive Stabilität beibehalten.“

Mannschaftskapitän und Abwehrchef Manuel Zeitz sieht in einer soliden defensiven Grundordnung ebenfalls den Schlüssel für die kommenden Spiele: „Auf dem Platz gibt es keinen Schönheitspreis zu gewinnen. Wir verteidigen insgesamt als Mannschaft besser und daran müssen wir anknüpfen. Wir gehen in jedes Spiel, um es zu gewinnen. Es bringt derzeit nichts, wenn wir uns irgendwelche Vorgaben machen, wie viele Punkte wir noch bis Weihnachten holen wollen.“

Bis auf die Langzeitverletzten Patrick Schmidt und Sebastian Jacob steht für das Heimspiel gegen Münster der gesamte Kader zur Verfügung. Auch Kasim Rabihic, der gegen Duisburg pausieren musste, meldete sich zurück: „Wir werden ihn im Abschlusstraining testen und dann sehen, ob es für einen Startelfeinsatz reicht“, sagte Ziehl.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Samstag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel auf Magenta Sport verfolgen. Ab 13.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Remis gegen Duisburg

Remis gegen Duisburg

Der 1. FC Saarbrücken musste sich im Nachholspiel gegen den MSV Duisburg mit einem torlosen Remis abfinden. Die wenigen sich bietenden Möglichkeiten konnten nicht genutzt werden und so gab es nach zwei Siegen in Serie diesmal nur einen Punkt.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl nahm zwei Wechsel an der Startelf im Vergleich zur Partie in Halle vor. Civeja ersetzte den verletzt fehlenden Rabihic und zudem kehrte Gaus nach abgesessener Gelbsperre anstelle von Di Michele Sanchez zurück.

Beide Teams agierten sehr kontrolliert. Auf schwierigem Geläuf gab es kaum spielerischen Glanz. Strafraumszenen waren absolute Mangelware. Bei einer aussichtsreichen Situation übersah Naifi den besser postierten Brünker. Dazu hatte Thoelke einen Abschluss nach einer Ecke. Auf Seiten des MSV zog Pledl einen Freistoß von der linken Seite direkt auf den Kasten, konnte Schreiber damit aber nicht überraschen. Mehr passierte nicht und es ging torlos in die Kabinen.

Kurz nach Wiederbeginn die erste dicke Chance. Nach drei direkten Pässen zwischen Sontheimer, Naifi und Civeja steuerte Brünker frei auf das Tor zu, traf den Ball aber nicht richtig, der links am Gehäuse vorbeitrudelte.

In der Folge zwar mehr Gefahr als vor dem Seitenwechsel, aber es fehlte der finale Punsh und deshalb gab es nach knapp einer Stunde den ersten Wechsel. Neudecker ersetzte Civeja.

Rizzuto war es dann, der nach Doppelpass mit Kerber aus dem Sechzehner mit dem schwächeren Linken abzuziehen konnte, allerdings zu zentral auf Keeper Müller. Die Blau-Schwarzen konnten sich jetzt immer wieder am Strafraum der Gäste festsetzen. Was fehlte war die richtige Abschlussposition. Sontheimer verzog, Rizzuto verpasste erst und scheiterte später bei einer Direktabnahme aus 25 Metern.

Ziehl hatte zwischenzeitlich mit Biada und Di Michele Sanchez zwei frische Kräfte für Naifi und Gaus gebracht.

In der Schlussphase aber plötzlich die dicke Möglichkeit für Duisburg. Mai konnte abschließen, Schreiber reagiert stark. Doch der Abpraller landete bei Michelbrink. Schreiber warf sich erneut dazwischen und parierte zur Ecke.

Mit der letzten Szene dann aber nochmals der FCS. Brünker wurde geschickt. Aus spitzem Winkel suchte er vor Müller nicht selbst den Abschluss, sondern den scharfen Querpass. Biada und Neudecker rutschten in der Mitte vorbei und so blieb es beim torlosen Remis.

Gegnerportrait: mit Saarbrücken in die Bundesliga gestartet

Gegnerportrait: Mit Saarbrücken in die Bundesliga gestartet

Der Meidericher Spielverein aus Duisburg ist der erste von drei Gründungsmitgliedern der Fußball-Bundesliga, der innerhalb weniger Tage im Ludwigspark zu Gast ist. Am kommenden Samstag macht der SC Preußen Münster hier Station, am darauffolgenden Mittwoch kommt es dann zum Pokal-Schlager gegen Eintracht Frankfurt.

Die Duisburger stammen aus der zur Vereinsgründung noch selbstständigen Stadt Meiderich. 1905, drei Jahre nach der Vereinsgründung, wurden Meiderich und das benachbarte Ruhrort nach Duisburg eingemeindet, der Verein firmiert aber erst seit dem 9. Januar 1967 als MSV Duisburg. Dreieinhalb Jahre lang trat man in der Bundesliga also als Meidericher SV an, und in die Zeit fällt mit der Vizemeisterschaft 1964 auch der größte sportliche Liga-Erfolg.

Selbst in der Oberliga West, nach 1945 und bis 1963 die höchste Liga in (West-)Deutschland, kam man nie über Platz Drei hinaus, weil das aber in der Qualifikations-Saison 1963 gelang, kamen die Zebras in die Bundesliga. 1982 musste der erste Abstieg verkraftet werden, als Schlusslicht ging es in die Zweite Bundesliga und nach der Erstliga-Premierensaison 1963/64 kam es so wieder zu Spielen gegen den FCS.

1986, als der FCS nach einem Bundesliga-Intermezzo gerade abgestiegen war, landeten die Meidericher auf dem letzten Zweitliga-Platz, schafften aber nach drei Oberliga-Jahren 1989 die Rückkehr ins Bundesliga-Unterhaus. 1991, 1993, 1996, 2005 und zuletzt 2007 gelangen Aufstiege in die Bundesliga, seitdem pendelt man zwischen zweiter und dritter Liga. Nach dem letzten Abstieg Zweitliga-Abstieg 2019 geht die Tendenz aber eher Richtung Regionalliga West mit den Endplatzierungen 5, 15, 15 und 12.

Neben der Vizemeisterschaft war der MSV auch viermal im DFB-Pokalfinale, 1966, 1975, 1998 und zuletzt noch 2011. 1979 gab es den größten internationalen Erfolg mit dem Vordringen bis ins UEFA-Pokal-Halbfinale, hier gab es zwei Niederrhein-Derbys gegen Borussia Mönchengladbach. Nach dem 2:2 an der Wedau, setzten sich die Fohlen mit 4:1 im Rückspiel durch.

Zwanzig Jahre später scheiterten die Zebras in der ersten Runde des Europapokals der Pokalsieger am KRC Genk, nach dem 1:1 im Hinspiel siegten die Belgier im Rückspiel mit 5:0. In der aktuellen Runde trennte sich der Ex-Erstligist früh von Trainer Torsten Ziegner, der seit dem 4. Mai 2022 das Zepter innehatte und vor der Runde deshalb auch für die Kader-Zusammensetzung noch verantwortlich war.

Nach dem erneut eher bescheidenen Abschneiden gab es aber verhältnismäßig wenige Änderungen, allerdings standen den acht Abgängen zunächst nur vier Neuverpflichtungen gegenüber. Mit Marvin Ajani (zum Hallescher FC), Marlon Frey, Leroy Kwadwo (beide zum TSV 1860 München) und Julian Hettwer (zu Borussia Dortmund II) blieben vier Spieler nach ihrem Abschied von der Westender Str. in der Dritten Liga. Mit Pascal Köpke (1. FC Nürnberg, Sohn von Ex-Nationaltorwart Andreas Köpke) und Torhüter Dennis Smarsch (FC St. Pauli) kamen zwei Spieler aus der Zweiten Bundesliga, Santiago Castaneda spielte mit Tampa Bas Mutiny in der zweithöchsten nordamerikanischen Liga und Thomas Pledl war zuletzt beim Drittligisten SV Waldhof Mannheim.

Nach Saisonbeginn wurden drei Spieler nachverpflichtet, darunter Tim Köther vom Neu-Bundesligisten 1. FC Heidenheim. Nach Ziegners Demission übernahm Engin Vural übergangsweise das Training. Am 11. Oktober wurde dem neuen Trainer Boris Schommers die Verantwortung übertragen. Doch im Niederrhein-Pokal-gab es zu seinem Einstand beim mittlerweile in der Oberliga spielenden Ex-Bundesligisten KFC Uerdingen gleich eine 0:1-Niederlage nach Verlängerung.

Während Vural zum Abschluss noch einen 1:0-Heimsieg über die SpVgg. Unterhaching. Eigentlich hätte er beim 1. FC Saarbrücken das Team erstmals während einem Ligaspiel betreuen sollen, das Spiel wurde aber wegen einer Spieler-Abstellung zu einer Nachwuchs-Nationalmannschaft verlegt. So gab Schommers sein Wedau-Debüt gegen den Zweitliga-Absteiger Arminia Bielefeld und das ging mit 0:1 (0:1) gründlich daneben.

In den drei Schommers-Heimspielen gab es drei Niederlagen, lediglich beim SVW Mannheim konnte beim 0:0 gepunktet werden. „Wir haben offensiv Probleme, die Anzahl der Gegentreffer wurde verringert, aber unter keinem bisherigen Trainer gelang ein Stürmertor. Daran müssen wir arbeiten, dazu braucht es Erfolgserlebnisse auf dem Platz, und die fehlen uns“, gibt der in Leverkusen geborene Schommers zu bedenken.

Der Abstand zum rettenden Ufer stieg in der Zeit von Schommers Tätigkeit bis zum abgelaufenen Wochenende von zwei auf sechs Zähler. Auch beim SV Sandhausen gab es eine 0:2 (0:2)-Niederlage. „Da sind wir gut gestartet, verlieren nach einem Platzfehler den Ball und kassieren das 0:1. Danach gelingt uns trotz einer Dreifach-Chance nicht der Ausgleich, im Gegenteil, zur Pause liegen wir nach einem Elfer 0:2 hinten. Da fehlte dann wieder das Selbstvertrauen, das im Training und in der Besprechung Erarbeitete umzusetzen. Wir müssen dann auch mal in Führung gehen, um auch im Ligaspiel ein Erfolgserlebnis zu haben, im Training und im Testspiel klappt es ja, aber da ist die Anspannung ja geringer“, führt er die momentane Situation aus.

Schommers begann seine Trainer-Karriere beim 1. FC Köln. Am Geißbock-Heim war er sieben Jahre Junioren-Bundesligatrainer im U17 und U19-Bereich, ehe er zum 1. FC Nürnberg wechselte. Die Franken trainierte er 2019 interimsweise, seine erste Stelle als Cheftrainer hatte er dann beim 1. FC Kaiserslautern vom 19. September 2019 an. Nach zwei Startniederlagen stand der FCK in der darauffolgenden Saison auf dem letzten Platz, was zu seiner Entlassung führte.

Im November 2022 übernahm er den 1. FC Düren, um dann Anfang Oktober zum MSV Duisburg zu wechseln. Mit der Kölner U17 gewann Schommers 2011 die deutsche B-Junioren-Meisterschaft, mit dem FCK wurde er im Corona-Jahr 2020 Südwestpokalsieger.

Aufwärtstrend bestätigen

Aufwärtstrend bestätigen

Für den 1. FC Saarbrücken geht es nach dem Auswärtssieg beim Halleschen FC mit einem Nachholspiel unter der Woche weiter. Die Blau-Schwarzen empfangen am Mittwoch um 19 Uhr im Ludwigsparkstadion den MSV Duisburg. Die Partie wird live und exklusiv auf Magenta Sport übertragen.

Die „Zebras“ stehen mit acht Zählern auf dem letzten Tabellenplatz, sind also zum Punkten verdammt. „Das macht die Aufgabe auch so gefährlich. Wenn man sich den Kader anschaut, dann ist das kein Team, was zwingend da unten stehen müsste. Sie sind einfach nicht gut in die Saison gekommen und haben viele Rückschläge hinnehmen müssen. Aber man hat schon oft genug erlebt, dass ein Spiel reicht, um den Bock umzustoßen. Es wird an uns liegen, das zu verhindern“, sagte FCS-Trainer Rüdiger Ziehl, der sein Team nach zwei Siegen in Folgen eventuell umbauen wird: „Kasim Rabihic und Boné Uaferro konnten nur eingeschränkt trainieren, da müssen wir abwarten, ob ein Einsatz Sinn macht. Wir haben jetzt viele Spiele vor der Brust, da wird jeder Spieler gebraucht und wir werden „jeweils das bestmögliche Team aufbieten“, sagte Ziehl, der gegen den MSV „ein hartes Stück Arbeit“ erwartet: „Wir müssen so konzentriert verteidigen wie zuletzt und sicherlich auch die nötige Geduld aufbringen müssen.“

Glänzend eingelebt beim FCS hat sich Neuzugang Amine Naifi. Der 24-jährige Franzose hat in acht Einsätze bereits drei Tore erzielt und freut sich auf die anstehenden Spiele: „Für einen Fußballer gibt es doch nichts Schöneres, als auf dem Platz zu stehen. Ich versuche, Woche für Woche das Vertrauen des Trainers zu rechtfertigen. Wir hatten eine schwierige Phase und wollen jetzt bis zur Pause so viele Punkte wie möglich sammeln.“

Während hinter dem Einsatz von Rabihic (Probleme am Hüftbeuger) und Uaferro (Rückenbeschwerden)
noch ein Fragezeichen steht, wird Marcel Gaus nach verbüßter Gelbsperre wieder in das Aufgebot
zurückkehren.

Das Spiel in den Medien
Die FCS-Fans können am Mittwoch wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel auf
Magenta verfolgen. Ab 18.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom
Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin
unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und
Twitter.

FCS mit Dreier in Halle

FCS mit Dreier in Halle

Der 1. FC Saarbrücken hat sich beim Halleschen FC durchgesetzt. Brünker und Uaferro zeichneten sich beim 2:0-Sieg für die Treffer verantwortlich.

Die Startelf musste im Vergleich zum Heimsieg gegen Dynamo Dresden auf einer Position verändert werden. Gaus fehlte aufgrund einer Gelbsperre und wurde durch Di Michele Sanchez ersetzt.

In der Anfangsphase blieben Strafraumszenen noch Mangelware, dennoch erarbeiteten sich die Blau-Schwarzen in der zweikampfintensiven Partie früh Vorteile. Das machte sich dann auch in Abschlüssen bemerkbar. Rizzuto versuchte sich nach einem kurz ausgeführten Freistoß aus der Distanz, Rabihic wenig später aus 16 Metern. Beide Schüsse noch ohne den gewünschten Erfolg.

Mit einem Ballverlust in der eigenen Hälfte trug der FCS dann selbst zur ersten Möglichkeit der Hallenser bei. Berko zog nach Flanke volley ab. Der Schuss wurde zur Ecke geklärt und nach dieser landete der zweite Ball bei Baumann, auch dessen Versuch wurde geblockt und dann ging es wieder in die andere Richtung.

Dort saß die nächste Chance. Rabihic schlug eine Ecke von der rechten Seite nach innen. Halle klärte zu zentral genau auf Rizzuto. Der verlagerte direkt wieder nach rechts auf Rabihic. Diesmal landete die Flanke auf dem Kopf von Brünker und der netzte zur Führung ein (19.).

Der FCS überließ Halle danach etwas mehr den Ball, jedoch mit kontrollierter Defensive. Ein weiterer Standard führte schließlich zum 2:0. Diesmal führte Di Michele Sanchez auf den zweiten Pfosten aus. Uaferro schraubte sich am höchsten und köpfte ins lange Eck ein (41.).

Mit Beginn des zweiten Durchgangs musste Ziehl erstmals wechseln. Bei Uaferro, der früh im ersten Abschnitt etwas abbekommen hatte, ging es nicht mehr weiter. Boeder ersetzte ihn in der Dreierkette.

Die erste Chance nach Wiederanpfiff hatte Brünker. Nach Flanke von Rizzuto scheiterte der Stürmer mit seinem Kopfball an Keeper Schulze. Den möglichen Abstauber vereitelte Eitschberger mit einer Grätsche gegen Naifi.

Kurz danach wurde es auf der anderen Seite richtig eng. Ausgangspunkt war eine Ecke von Halimi. Deniz köpfte über Schreiber hinweg, doch Zeitz klärte stark auf der Linie.

In der 62. Minute folgte der zweite verletzungsbedingte Wechsel. Rabihic musste raus und Günther-Schmidt war fortan dabei. Sieben Minuten später ersetzte zudem Biada Naifi. 

Die Blau-Schwarzen verteidigten souverän und ließen keine Abschlüsse der Gastgeber zu. Das frustrierte wohl zusehends, denn in der 79. Minute leistete sich Lofolomo ein heftiges Foul. Mit seiner eingesprungenen Grätsche räumte er Günther-Schmidt ab und sah folgerichtig die Rote Karte.

In Überzahl ging es für den FCS in die Schlussphase. Und Ziehl schickte noch zwei frische Kräfte rein. Stehle und Neudecker ersetzten Brünker und Sontheimer. Die halfen mit, das Spiel souverän zu Ende zu bringen und daher wanderten die drei Punkte mit ins Saarland.

Informationen zum Ticket-VVK gegen Münster

Informationen zum Ticket-VVK gegen Münster

Wir starten heute um 12 Uhr direkt mit dem freien Verkauf gegen Preußen Münster!

👉 Tickets: https://fc-saarbruecken.reservix.de/

FCS peilt zweiten Auswärtssieg an

FCS peilt zweiten Auswärtssieg an

Am 16. Spieltag der Drittliga-Saison 2023/24 steht für den 1. FC Saarbrücken eine weite Auswärtsreise an. Das Team von Trainer Rüdiger Ziehl ist am Samstag beim Halleschen FC zu Gast. Die Partie, zu der rund 400 Anhänger aus dem Saarland erwartet werden, wir um 14 Uhr angepfiffen. Das Spiel wird live auf Magenta Sport übertragen

Die beiden letzten Begegnungen an der Saale konnten die Blau-Schwarzen dabei für sich entscheiden. Doch Coach Ziehl wiegelte mit Blick auf die Statistik ab: „Das interessiert mich überhaupt nicht. Wir haben das Ziel, den zweiten Auswärtssieg einzufahren und wissen, dass wir dafür eine absolute Topleistung benötigen werden. Halle verfügt über einen guten Kader. Das ist eine stabile Drittligamannschaft, die zudem mit Dominic Baumann einen absoluten Top-Torjäger in ihren Reihen hat.“

Für sein Team gehe es darum, vor allem an die gute Defensivleistung gegen Dresden anzuknüpfen: „Wir hatten bisher in jedem Spiel ausreichend Torchancen. Wir müssen einfach konsequent verteidigen. Gelingt das so, wie gegen Dresden, können wir jeden Gegner schlagen.“

Angreifer Kai Brünker, der gegen Dresden das Siegtor erzielte, wird mit einer Gesichtsmaske auflaufen. Der Mittelstürmer zog sich im Heimspiel einen Nasenbeinbruch zu. „Das wird mich nicht großartig behindern. Ich bin froh, dass ich gegen Dresden getroffen habe und wir das Spiel gewinnen konnten. An die Leistung müssen wir jetzt anknüpfen. Denn in Halle ist es immer schwer, zu bestehen. Die Atmosphäre dort ist immer eine besondere. Darauf müssen wir uns einstellen“, sagte Brünker.

Neben den beiden Langzeitverletzten Patrick Schmidt und Sebastian Jacob werden auch Dominik Becker (Trainingsrückstand) und Marcel Gaus (5. Gelbe Karte) ausfallen.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Samstag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel beim MDR und auf Magenta verfolgen. Ab 13.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Kooperation zwischen NLZ und Saar-Uni

Kooperation zwischen NLZ und Saar-Uni

Gestern fand die Kickoff-Veranstaltung der neuen Kooperation zwischen dem Sportmedizinischen Institut der Universität des Saarlandes und dem Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Saarbrücken statt.

Vor Ort waren u.a. NLZ-Leiter Karsten Specht, Abteilungsleiter der Nachwuchsabteilung Nico Weißmann, der 1. Vorsitzende Jörg Alt, Sportdirektor Jürgen Luginger und Univ.-Prof. Dr. med. Tim Meyer, der lange Jahre Mannschaftsarzt bei der deutschen Nationalmannschaft war.

Die Kooperation sieht unter anderem Praktikas für nationale und internationale Studenten an der Uni des Saarlandes bei unserem NLZ vor, sowie einen regelmäßigen Austausch von Know-How.

Karsten Specht: „Wir freuen uns mit dem Sportmedizinischen Institut der Uni des Saarlandes und Herrn Prof. Dr. med. Tim Meyer, einen Partner an unserer Seite zu haben, der weltweit eine Benchmark in diesem Fachbereich setzt.“

FCS besiegt Spitzenreiter Dresden

FCS besiegt Spitzenreiter Dresden

Der 1. FC Saarbrücken hat sich durch einen leidenschaftlichen Auftritt einen Sieg gegen die SG Dynamo Dresden gesichert. Kai Brünker markierte den entscheidenden Treffer beim 1:0-Erfolg.

Im Vergleich zum letzten Ligaspiel gegen 1860 München nahm Cheftrainer Rüdiger Ziehl zwei Wechsel vor. Uaferro rückte anstelle von Boeder in die Startelf und zudem ersetzte Kerber Civeja, der für die albanische U21 abgestellt war.

Die Blau-Schwarzen hinterließen vom Anpfiff weg einen sehr griffigen Eindruck. Dynamo wurde früh gepresst und dadurch erarbeitete sich der FCS ein optisches Übergewicht. Beinahe wäre das nach neun Minuten mit der Führung belohnt worden. Rabihic führte eine Ecke flach in den Strafraum auf Naifi aus. Der flankte perfekt an den zweiten Pfosten. Brünker war dort zur Stelle, köpfte aber knapp vorbei.

Weitere Chancen blieben danach längere Zeit aus, weil beide Defensivreihen gut dichtmachten. Eine gab es aber noch und die saß. Thoelke und Kerber sicherten einen zweiten Ball am Sechzehner der Gäste. Nach der Verlagerung auf die rechte Seite flankte Rizzuto nach innen. Brünker schraubte sich in der Rückwärtsbewegung hoch und vollendete perfekt ins lange Eck (40.).

Dresden versuchte zu Beginn des zweiten Durchgangs direkt Druck zu machen. Der FCS befreite sich daraus aber zügig und nach 61 Minuten bot sich die Möglichkeit aufs zweite Tor. Rizzuto schlug einen Freistoß aus zentraler Position auf den Kopf von Thoelke, der in die Mitte ablegte. Brünker verpasste knapp, Uaferro hielt den Fuß in den Abpraller, Latte.

Kurz darauf folgte der erste Wechsel. Günther-Schmidt ersetzte Rabihic (64.). Später kamen auch Di Michele Sanchez und Boeder für Gaus und Rizzuto (76.).

Pech hatten die Blau-Schwarzen, als Kutschke im eigenen Sechzehner nach hinten ausschlug und Thoelke voll im Gesicht traf. Das wohl außerhalb des Sichtfelds des Schiedsrichters, denn es gab keinen Pfiff. 

Auf der Gegenseite versuchte es Lemmer nach 76 Minuten aus 18 Metern. Schreiber reagierte ganz stark und Kerber bereinigte schließlich gegen Schäffler. Dynamo hatten zu diesem Zeitpunkt bereits voll auf Offensive umgestellt, doch der Abwehrverbund des FCS hielt dicht.

Nach vorne sorgte insbesondere Naifi immer wieder für Entlastung. Nach 86 Minuten hatte aber auch er Feierabend, ebenso Thoelke. Stehle und Biada ersetzten das Duo.

Hinten brannte aufgrund des leidenschaftlichen Auftritts nichts mehr an. Vorne hatte Brünker noch einen Abschluss aus spitzem Winkel und nach insgesamt elf Minuten Nachspielzeit war dann Schluss und der Dreier im Nachholspiel gegen den Tabellenführer eingetütet.

Weitere Infos zum Ticket-VVK gegen Eintracht Frankfurt

Weitere Infos zum Ticket-VVK gegen Eintracht Frankfurt

In der nächsten Woche startet der exklusive Verkauf für Dauerkarteninhaber und Vereinsmitglieder anlässlich des DFB-Pokalspiels gegen Eintracht Frankfurt. Der Ticket-VVK findet online statt. Darüber hinaus bieten wir unseren DK-Inhabern am 21.11. von 15:00 – 19:00 an der Kasse Ost am Ludwigsparkstadion die Möglichkeit, ihre Plätze zu bestätigen. Mitglieder (Stichtag 04.11.) haben gegen Vorlage ihrer Mitgliedsnummer am 23.11. von 15:00 – 19:00 an der Kasse Ost die Möglichkeit, ein Ticket für sich zu erwerben. Auf der FCS-Geschäftsstelle findet grundsätzlich kein Verkauf von Tickets mehr statt.

Mitglieder können außerdem online ihr Ticket erwerben. Durch eine Systemumstellung kann es ggf. passieren, dass einzelne Kundenaccounts noch nicht als Mitglied erfasst sind. Für diesen Fall bieten wir während des Mitgliederverkaufs eine Hotline (0681 97144-25 sowie 0681 97144-23) sowie den unkomplizierten Weg über unsere Social Media Kanäle (Facebook- und Instagram-Direktnachricht) zur einfachen Kontaktaufnahme an. Bitte halten Sie hierzu ihre Mitgliedsnummer sowie ihren vollständigen Namen und eMail-Adresse bereit.

Damit jedes Mitglied die Möglichkeit auf ein Ticket hat, ist es nicht möglich Gruppenbuchungen vorzunehmen. Buchen sie nebeneinander liegende Sitzplätze über mehrere Endgeräte. Bei der Auswahl des Sitzplatzes wird dieser für 15 Minuten bis zur Beendigung des Buchungsvorgangs geblockt.

Der Spitzenreiter ist zu Gast

Der Spitzenreiter ist zu Gast

Während der Länderspielpause findet am Sonntag das Nachholspiel des 15. Spieltags der Drittligasaison 2023/24 statt. Der 1. FC Saarbrücken empfängt um 13.30 Uhr den Spitzenreiter Dynamo Dresden und erwartet rund 15.000 Zuschauer. Die Partie wird live und exklusiv auf Magenta Sport übertragen.

„Sie stehen völlig zu Recht da oben. Sie hatten zwar vor der Saison den Abgang von Arslan zu verkraften, haben das aber sehr gut kompensiert. Sie spielen immer im selben System, haben gut funktionierende Abläufe und eine hohe individuelle Qualität“, sagte FCS-Trainer Rüdiger Ziehl, der am Sonntag auf Tim Civeja verzichten muss, der eine Einberufung zur albanischen U21 erhalten hat. „Die Regularien sind, wie sie sind und von daher nehmen wir es so hin“, kommentierte Ziehl, der weiterhin auf Dominik Becker, Sebastian Jacob und Patrick Schmidt verzichten muss.

„Ansonsten sind wir gut durch die Woche gekommen. Wir müssen am Sonntag von Beginn an präsent sein und über 90 Minuten eine gute Leistung abrufen. Wir haben mit Sicherheit einen Kader, der mit dem von Dynamo mithalten kann. Der Platz wird sicherlich nicht in einem optimalen Zustand sein, aber wir gehen davon aus, dass gespielt werden kann“, sagte Ziehl.

Mittelfeldspieler Luca Kerber, der zuletzt auf der Bank Platz nehmen musste, darf sich berechtige Hoffnungen auf einen Startelfeinsatz machen. „Es ist schwer zu erklären, warum uns bisher die Konstanz gefehlt hat. Meine persönliche Situation ist dabei zweitrangig. Es gibt im Fußball immer mal Phasen, in denen es nicht so gut läuft. Wir müssen gegen Dresden eine Topleistung abrufen, dann haben wir auch Chancen gegen Dresden zu punkten“, sagte Kerber.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Sonntag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei Magenta verfolgen. Ab 13.10 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

FCS zieht im Saarlandpokal ins Achtelfinale ein

FCS zieht im Saarlandpokal ins Achtelfinale ein

Der 1. FC Saarbrücken hat zum Einstieg in den Saarlandpokal 2023/24 nichts anbrennen lassen und einen 3:0-Sieg gegen TuS Herrensohr eingefahren.

In der Partie, die in Köllerbach ausgetragen wurde, legte Kerber mit dem Führungstreffer bereits nach zehn Minuten den Grundstein. Günther-Schmidt markierte in der 28. Minute das zweite Tor. Im zweiten Durchgang sorgte Brünker (53.) mit dem 3:0 für die endgültige Entscheidung.

Im Achtelfinale geht es jetzt zum traditionsreichen Duell zu Borussia Neunkirchen. Informationen zur Ansetzung der Begegnung folgen.

Gegnerportrait: Sachsen wollen wieder den Fahrstuhl nach oben nehmen

Gegnerportrait: Sachsen wollen wieder den Fahrstuhl nach oben nehmen

Die SG Dynamo Dresden unternimmt nach dem Zweitliga-Abstieg 2022 den zweiten Anlauf zur Rückkehr in die Zweite Bundesliga. Dabei sind die Sachsen aus ihrer Vergangenheit ganz andere sportliche Sphären gewohnt.

Am 12. April 1953 erlaubte die damalige Regierung der DDR den Elbestädtern die Gründung eines neuen Vereins, der zuvor als Sportgemeinschaft antrat und auf dem zwischenzeitlich aufgelösten Fundament des Dresdner SC aufbaute. Der stand 1943 im Finale um die deutsche Meisterschaft im Berliner Olympia-Stadion, Gegner war der FV Saarbrücken mit Herbert Binkert und Edmund Conen als führende Figuren. Bei Dresden stand Helmut Schön auf dem Feld, der später saarländischer Nationaltrainer wurde.

Der Dresdner SC wurde mittlerweile wieder neu gegründet, doch in der DDR-Zeit war Dynamo weitaus erfolgreicher. Achtmal wurde man zwischen 1952 und 1990 Meister, genauso oft Vizemeister, sieben FDGB-Pokalsiege und vier weitere Finalteilnahmen stehen in den Annalen. Im Europapokal der Landesmeister wurde dreimal das Viertelfinale erreicht, im Wettbewerb der Pokalsieger kam man zweimal in die Runde der letzten Acht. Der größte internationale Erfolg wurde 1989 mit dem Erreichen des Halbfinales im UEFA-Cup-Wettbewerb erzielt.

Im gesamtdeutschen Duell konnte sich der VfB Stuttgart mit 1:0 und 1:1 durchsetzen. Torsten Gütschow war mit sieben Treffern bester Turnier-Torschütze. Danach wurde die Titelsammlung kleiner, in der Bundesliga konnte man sich nach der Wende nur von 1991 bis 1994 halten. 2016 und 2021 gelang jeweils als Drittliga-Meister die Rückkehr in die Zweite Bundesliga. 2022 folgte der bislang letzte Abstieg.

Obwohl in der Rückrunde Patrick Schmidt im Sturm spielte und in seiner Dresdner Zeit sogar das „Tor des Monats März 2022“ erzielte, erfolgte der Abstieg. Markus Anfang wurde in der darauffolgenden Drittliga-Saison als Trainer engagiert. Der 49-jährige gebürtige Kölner spielte in seiner Jugend für den TSV Bayer Dormagen und den Kölner Club KSV Heimersdorf, war danach unter anderem für Bayer Leverkusen, Fortuna Düsseldorf, den FC Schalke 04, den 1. FC Kaiserslautern, Energie Cottbus und den MSV Duisburg aktiv.

Nach seinem ersten Traineramt beim SC Kapellen-Erft kam er 2016 zu seiner ersten Cheftrainer-Station Holstein Kiel, danach trainierte er noch den 1. FC Köln, den SV Darmstadt 98 und den SV Werder Bremen. Der Bundesligist trennte sich von ihm, weil er wegen eines Täuschungsversuchs vom DFB-Sportgericht rückwirkend ab dem 20.11.2021 gesperrt wurde, zudem wurde er zu einer Geldstrafe von 36.000 Euro verurteilt. In Dresden bekam Anfang im Sommer 2022 eine neue Chance, er führte die Sachsen am Saisonende unmittelbar hinter dem punktgleichen 1. FC Saarbrücken auf Rang Sechs.

„Wir hatten es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in der eigenen Hand, haben aber dennoch unsere Hausaufgaben gegen Oldenburg gemacht. Mehr war für uns an diesem Spieltag nicht möglich“, sagte Anfang zum aus Saarbrücker Sicht so dramatischen Saisonende. Das gute Abschneiden führte dazu, dass es im Sommer nur wenige Wechsel im Kader gab, sodass dieser in der laufenden Runde sehr gut eingespielt ist.

„Ich glaube, man hat in der Rückrunde der Vorsaison sehen können, dass die Mannschaft immer besser zueinander gefunden hat. Gemeinsam mit den Zuschauern ist im letzten Jahr etwas zusammengewachsen. Das gibt uns aktuell sicherlich Rückenwind“, meinte der Trainer zu den Wechsel-Aktivitäten in der Pause, in der es elf Abgänge gab. „Ich unterteile die Transferperiode nicht in zwei Phasen. Wir haben uns insgesamt im Sommer bei der Zusammenstellung des Kaders bewusst dazu entschieden, die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen und in die Breite des Kaders zu investieren“, ergänzte er und fährt fort: „Wir haben die vergangene Saison analysiert und uns entschieden, die Verträge von einigen Spielern nicht zu verlängern“.

Zwei frühere Kadermitglieder spielen jetzt in den höchsten Ligen ihrer neuen Heimat, Michael Akoto ging zum dänischen Ligadritten Aarhus GF, Christian Conteh musste nach Leihende zum niederländischen Champions-League-Teilnehmen Feyenoord Rotterdam zurückkehren. Ahmet Arslan, der von Holstein Kiel ausgeliehen war, spielt jetzt beim Zweitligisten 1. FC Magdeburg. Unser ehemaliger Spieler Tim Knipping wechselte zum Zweitliga-Absteiger SV Sandhausen, auch Sven Müller schloss sich mit dem Halleschen FC einem Drittligisten an. Phil Harres und Patrick Weihrauch wechselten zum Regionalligisten FC Homburg und somit ins Saarland. Nach Saisonbeginn ging Julius Kade noch zum Zweitliga-Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden. Von den Neuen spielten Lucas Cueto (Karlsruher SC) und Robin Meißner (Hamburger SV) zuletzt bei Zweitligisten, Tobias Kraulich (vom Absteiger SV Meppen) und Tom Zimmerschied (Hallescher FC) kamen von Drittligisten. Nach Saisonstart kam noch Lars Bünning vom Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern ins Rudolf-Harbig-Stadion. Mit Heiko Scholz als einer von drei Co-Trainern gehört auch ein ehemaliger Nationalspieler zum Trainerstab. Mit Stefan Drljaca steht ein gebürtiger Saarländer im Dresdner Tor.

„Wir sind zufrieden mit seiner Entwicklung und sind mit ihm, Kevin Broll (wie Drljaca ein früherer Spieler des FC Homburg) und Erik Herrmann auf der Torhüterposition sehr gut aufgestellt“, sagt Anfang.

Der Saisonstart der Sachsen verlief durchwachsen, gleich am zweiten Spieltag gab es mit dem 0:1 (0:1) beim SV Sandhausen, die erste von bislang zwei Niederlagen. Nach fünf Siegen am Stück konnte Rot-Weiß Essen die Sachsen an der Hafenstraße mit 3:1 (1:0) bezwingen. Seitdem gab es wieder fünf Siege und ein Remis, wobei der 3:2 (2:2)-Erfolg beim SSV Ulm 1846 als besonders wertvoll angesehen wird, weil ein direkter Konkurrent auf Distanz gehalten wurde.

„Die Euphorie hat sich in der Stadt im Verbund mit Mannschaft und Fans bereits in der Vorsaison entwickelt. Wir haben bei Heim- und Auswärtsspielen immer eine fantastische Unterstützung. Das ist ein wichtiger Bestandteil, um erfolgreich zu sein“, freut sich der Kölner. Er warnt aber auch: „Die 3. Liga zeigt jeden Spieltag, dass man gut daran tut, immer demütig von Spiel zu Spiel zu denken. Das sportliche Niveau der gesamten Liga ist sehr eng beieinander und man muss Konstanz zeigen, um seine Punkte einzufahren“.

In der Tabelle ist Dresden wegen des fehlenden Spiels punktgleich mit Zweitliga-Absteiger SSV Jahn Regensburg nun Zweiter. Nach der Spielabsage von Saarbrücken gab es einen 2:0 (1:0)-Heimsieg gegen den SC Freiburg II, ehe man sich bei Viktoria Köln mit 5:1 durchsetzen konnte. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung vor dem Dritten Rot-Weiß Essen.

Während Dresden mit Regensburg die beste Abwehr (11 Gegentreffer) hat, liegt man in der Offensiv-Tabelle nur auf Rang Drei, besser trafen bislang der FC Ingolstadt 04 und der SC Verl, der diese Rangliste mit 34 Treffern anführt. Das Dresdner Team hat keinen ausgesprochenen Torjäger, Stefan Kutschke liegt mit sieben Treffern auf Rang 4, Saarbrücken Bester Kai Brünker ist mit sechs Treffern Elfter, Dominic Baumann vom Halleschen führt die Liste mit z zehn Treffern an.

Einem früheren Dynamo-Spieler wünscht Anfang auf dem Genesungsweg auch im Namen des Vereins und der früheren Mitspieler alles Gute. ,,Ich war noch nicht als Cheftrainer von Dynamo tätig, als Patrick Schmidt in Dresden aktiv war. Trotzdem wünsche ich ihm natürlich alles Gute und eine schnelle Genesung“.

1860 siegt im Ludwigspark

1860 siegt im Ludwigspark

Der 1. FC Saarbrücken arbeitete sich nach schwachem Start in die Partie gegen 1860 München, glich aus, war die spielbestimmende Mannschaft, musste dann aber doch eine 2:3-Niederlage hinnehmen.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl nahm im Vergleich zum Spiel in Sandhausen einen Wechsel vor. Thoelke rückte für Uaferro in die Dreierkette.

Und die Defensive war umgehend gefordert. Die Münchner drückten extrem aufs Gaspedal und kamen schnell zu ersten Chance. Nach einem Ballverlust am Strafraum war Lakenmacher frei vor Schreiber, Zeitz kam zur Hilfe und im Verbund konnte bereinigt werden.

Jedoch nur kurz. Die Gäste nahmen direkt wieder Fahrt auf, verlagerten am Sechzehner gekonnt auf die linke Seite. Greilinger schlug die Kugel dann scharf nach innen und Schröter war am zweiten Pfosten den Schritt schneller. Die Führung für 1860 (3.).

Die Münchner machten weiter Tempo und ließen die Blau-Schwarzen nicht im Spiel ankommen. Ludewig wurde geschickt und lupfte über Schreiber. Gaus klärte vor der Linie.

In der 16. Minute legte der Gast aber nach. Schröter wurde in den Sechzehner geschickt, ließ dort Boeder und Schreiber aussteigen und stellte auf 2:0.

Nach 20 Minuten schafften es die Blau-Schwarzen Ruhe reinzubringen und kamen selbst zu ersten Aktionen. Sontheimer hatte aber in der 24. und 34. Minute nicht richtig justiert.

Nach 39. Minuten sorgte Zeitz dann für den Anschlusstreffer. Gaus flankte einen Freistoß aus dem Halbfeld an den zweiten Pfosten. Zeitz hatte sich dort freigestohlen und netzte per Aufsetzer ins kurze Eck.

Keine Minute später fast der Ausgleich. Rabihic traf abgefälscht nur den Pfosten. Die folgende Ecke konnte München noch klären, doch die nächste saß. Rabihic brachte den Ball, der zu Naifi durchrutschte und aus der Drehung markierte der das 2:2 (41.).

Kurz vor dem Pausenpfiff noch eine gute Chance für Boeder, der setzte zu hoch an und dann ging es in die Kabinen. Wieder raus kam der FCS mit einem Wechsel. Biada ersetzte Civeja.

Es ging weiter wie zum Ende des ersten Durchgangs. 1860 konnte das hohe Tempo aus der Anfangsphase nicht halten und die Blau-Schwarzen arbeiteten an der Führung.

Naifi scheiterte mit seinem Versuch von der Strafraumkante aufs kurze Eck (51.). Gaus zimmerte mit Risiko drüber (59.) und schließlich parierte Richter nach feinem Solo von Naifi stark (78.).

In der 82. Minute dann aber der Schock. Zejnullahu flankte eine Ecke auf den ersten Pfosten genau auf den Kopf von Lang. Der platzierte die Kugel perfekt ins lange Eck und die Gäste lagen wieder vorne.

Direkt im Anschluss wechselte Ziehl offensiv. Stehle kam anstelle von Boeder. Zuvor hatte Di Michele Sanchez bereits Gaus ersetzt (66.). Für die letzten Minuten brachte Ziehl dann noch Günther-Schmidt und Uaferro für Rizzuto und Sontheimer.

Der FCS stemmte sich nochmal gegen die drohende Niederlage. Ein Abschluss von Rabihic wurde zur Ecke abgefälscht. Biada verzog ganz knapp. Und in der Nachspielzeit scheiterte Zeitz noch per Seitfallzieher. Kurz danach war Schluss und 1860 München entführte die Punkte aus dem Ludwigspark.

„Wir müssen Punkte sammeln“

„Wir müssen Punkte sammeln“

Am 15. Spieltag der Drittliga-Saison 2023/24 gastiert der TSV 1860 München im Saarland. Der 1. FC Saarbrücken trifft am Samstag um 14 Uhr im Ludwigspark auf die „Löwen“. Der FCS erwartet zu diesem Traditionsduell rund 11.000 Zuschauer. Die Partie wird live auf Magenta Sport übertragen.

Das Team von Trainer Maurizio Jacobacci hat nach 14 Spielen 17 Zähler auf dem Konto und steht in der Tabelle auf Rang 14 und damit einen Platz vor dem 1. FCS. „1860 ist in einer ähnlichen Situation wie wir. Der aktuelle Tabellenplatz passt nicht zu den Ansprüchen, die man selbst hat. Wir können mit einem Sieg an den Löwen vorbeiziehen. Das muss auch unser Anspruch sein“, sagte FCS-Trainer Rüdiger Ziehl und richtete den Blick auf die kommenden Aufgaben: „Wir müssen uns zuerst einmal durch Siege von der Abstiegsregion absetzen. Das muss man aufgrund der Situation klar ansprechen. Wir haben zum Teil zwei Spiele weniger bestritten als die anderen Mannschaften, diese haben wir aber noch nicht gewonnen. Daher müssen wir Punkte sammeln, um in der Tabelle klettern zu können.“

Gleichzeitig betonte der FCS-Trainer die Schwere der Aufgabe gegen die Münchner „Löwen“: „Auf dem Papier ist es eine richtig gut besetzte Mannschaft mit viel Qualität in allen Bereichen. Es ist aus der Ferne schwer zu beurteilen, warum die Ergebnisse zuletzt nicht so gestimmt haben. Aber sie waren sowohl in Köln als auch gegen Regensburg nicht weit weg von einem Punktgewinn“, sagte Ziehl.

Verteidiger Boné Uaferro forderte, den Schwung aus dem Pokalerfolg gegen die Bayern in den Liga-Alltag mitzunehmen. „Wir haben in Sandhausen gezeigt, dass wir bereit sind, über die Schmerzgrenze zu gehen. Zu Hause, mit unseren tollen Fans im Rücken, müssen wir jetzt den Schalter umlegen. Auf der anderen Seite wissen wir, dass es zuletzt immer sehr enge Spiele gegen die Löwen waren.“

Schlechte Nachrichten gab es außerhalb des Platzes. Angreifer Sebastian Jacob muss nun doch erneut am lädierten Kreuzband operiert werden und wird für den Rest der Saison ausfallen. Auch Patrick Schmidt wird noch längere Zeit fehlen. Dominik Becker ist für das München-Spiel ebenfalls noch kein Thema, Richard Neudecker ist dagegen wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Samstag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel beim SR und auf Magenta verfolgen. Ab 13.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Infos zum Auswärtsspiel gegen Halle

Infos zum Auswärtsspiel gegen Halle

Der Vorverkauf für unser Auswärtsspiel gegen den Halleschen FC hat begonnen! Die Karten gibt es ab sofort online hier.

Karten gibt es ab 13 Euro (Stehplatz, 11,00 Euro ermäßigt) bzw. 20,50 Euro (Sitzplatz, Einheitspreis). Vor der Wahl der Plätze muss der Code ersterfcs unter „Guestecode“ (in der oberen Zeile der Website) eingegeben werden. Erst im Nachgang sind die Gästeblock freigeschaltet. Block 11 beheimatet die Stehplätze, Block 10 die Sitzplätze.

Wir freuen uns auf Euren Support!

Anstoßzeit und Verkaufsmodalitäten gegen Eintracht Frankfurt

Anstoßzeit und Verkaufsmodalitäten gegen Eintracht Frankfurt

Der DFB hat soeben die Achtelfinalspiele des DFB-Pokals fix terminiert: wir empfangen am Mittwoch, den 06.12.23 um 18 Uhr im DFB-Pokal Achtelfinale Eintracht Frankfurt!

Das Spiel wird nicht im Free-TV übertragen werden.

Der Verkauf wird in mehrere Phasen unterteilt:
Phase I (nur DK-Inhaber – können ihren bestehenden DK-Platz bestätigen):
ab Montag 20.11. um 14:00 Uhr bis Donnerstag 23.11. um 12:00 Uhr
Phase II (nur Mitglieder – max. 1 Ticket)
ab Donnerstag 23.11. um 14:00 Uhr bis Montag 27.11. um 14:00 Uhr
Phase III (Fanclubs – Abfrage über unseren Fanbeauftragten Andreas Kulz)
ab Montag 27.11. bis Mittwoch 29.11.
Phase IV (freier Verkauf – wenn Restkarten noch übrig)
ab Donnerstag 30.11.
Alle weiteren Infos zu den Ticket-VVK-Stellen folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

FCS trifft im Achtelfinale auf Frankfurt

FCS trifft im Achtelfinale auf Frankfurt

Die heutige Auslosung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund hat dem 1. FC Saarbrücken einen weiteren Bundesligisten beschert. Die Blau-Schwarzen treffen im Achtelfinale des DFB-Pokals auf Eintracht Frankfurt. Die Partie findet am 5. oder 6. Dezember statt. Informationen zum Vorverkauf folgen in den kommenden Tagen.

Remis in Sandhausen

Remis in Sandhausen

Der 1. FC Saarbrücken hat sich mit einem Remis vom SV Sandhausen getrennt. Nach Treffern von Zeitz und Rabihic waren die Blau-Schwarzen dicht dran am Auswärtserfolg, mussten aber in der Nachspielzeit noch den 2:2-Ausgleich schlucken.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl nahm im Vergleich zur Pokal-Sensation zwei Wechsel in der Startelf vor. Für Stehle und Di Michele Sanchez kamen Brünker und Civeja zurück.

Auch wenn die Gastgeber die erste Chance hatten, Mühling wurde per Steckpass bedient, Schreiber drängte ihn gut ab und klärte zur Ecke, hatten die Blau-Schwarzen klare Feldvorteile. Für die erste dicke Möglichkeit musste ein Standard herhalten. Rabihic schlug die Kugel aus dem rechten Halbfeld nach innen, Zeitz köpfte wuchtig knapp neben den Kasten.

In der 24. Minute dann aber die verdiente Führung. Wieder war ein Freistoß von Rabihic der Ausgangspunkt. Brünkers Kopfball wurde noch geblockt, aber genau vor die Füße von Zeitz. Der schweißte den Ball unters Tordach.

Es folgten Abschlüsse von Evina, der beinahe noch zur Vorlage für Otto wurde, und Naifi auf der anderen Seite. Er zielte zu zentral.

Kurz vor dem Pausenpfiff wieder ein ruhender Ball von Rabihic. Unmittelbar vor dem Strafraum schlug er die Kugel scharf nach innen und die landete abfälscht auf dem Netz.

In der Nachspielzeit dann aber der Ausgleich. Keeper Rehnen schlug die Kugel nach vorne. Sontheimer verlängerte unglücklich per Kopf, Maciejewski gab in den Lauf von Hennings weiter. Der blieb vor Schreiber cool und legte den Ball ins linke Eck.

Raus aus der Kabine ging es ohne Wechsel und der erneute Führung für den FCS. Gaus beförderte den Ball per Einwurf in den Sechzehner. Brünker verlängerte per Kopf an den ausgestreckten Arm von Fuchs und das hatte einen Elfmeter zur Folge. Rabihic nahm sich der Sache an, Rehnen tauchte nach links ab, Rabihic schoss nach rechts und die Blau-Schwarzen lagen wieder vorne (48.).

Nach gut einer Stunde nahm Ziehl die erste Auffrischung vor. Gaus und Sontheimer, beide zudem mit Gelb vorbelastet, hatten Feierabend. Di Michele Sanchez und Kerber waren neu dabei.

Di Michele Sanchez war dann auch der Initiator der nächsten Offensivaktion. Von der Außenlinie schlug er den Ball weit in den Sechzehner. Rizzuto nahm mit vollem Risiko direkt ab, doch Rehnen war zur Stelle.

Zur Schlussviertelstunde gab es den zweiten Doppelwechsel. Günther-Schmidt und Stehle ersetzen Rabihic und Naifi. Kurz später kam noch Thoelke für Rizzuto.

Sandhausen drückte und dem FCS gelang auch aufgrund schwindender Kräfte nach dem Kraftakt im Pokal kaum Entlastung. Aber die Defensive stand. Einzig ein Freistoß von Hennings sorgte für Gefahr, das aber richtig. Der Querbalken musste retten.

Aber in der vierten Minute der Nachspielzeit setzte es doch den Ausgleich. Sandhausen blieb am Sechzehner dran, die Blau-Schwarzen konnten nicht entscheidend klären und das nutzte Ben Balla aus 16 Metern mit einem platzierten Abschluss zum 2:2.

Und fast wurde es noch richtig bitter. Kerber rettete gegen Meier aber auf der Linie und damit zumindest den einen Punkt.

Zurück im Liga-Alltag

Zurück im Liga-Alltag

Am Samstag gastiert der FCS zum 14. Spieltag der Drittliga-Saison 2023/2024 beim SV Sandhausen. Die Partie wird um 14 Uhr angepfiffen und live und exklusiv auf Magenta Sport übertragen.

„Wir wissen, dass wir etwas Historisches geschafft haben. Das kann man nicht wegdiskutieren und natürlich ist das nicht in ein, zwei Tagen vorbei. Aber die Liga ist unser tägliches Brot und daher viel wichtiger. Wir müssen die Euphorie mitnehmen und eine gute Leistung auf den Platz bringen“, sagte Trainer Rüdiger Ziehl.

Weitere personelle Ausfälle sind nach der Pokalschlacht nicht zu verzeichnen, sodass Ziehl während der Pressekonferenz beruhigt feststellen konnte: „Wir werden eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz bekommen.“

Die Gastgeber haben derzeit fünf Punkte mehr auf dem Konto, aber auch zwei Spiele mehr als die Blau-Schwarzen absolviert. „Sie haben das große Ziel aufzusteigen und daher auch nach einem eher durchwachsenen Start den Trainer gewechselt. Grundsätzlich verfügt die Mannschaft über eine hohe individuelle Qualität“, sagte Ziehl.

Wieder mit an Bord ist Julius Biada, der früher selbst beim SV Sandhausen aktiv war. „Ich bin froh, dass ich wieder fit bin und wir werden sehen, wie viele Minuten mir der Trainer gibt. Aber ich fahre nicht nach Sandhausen, um alte Bekannte zu treffen, sondern um zu gewinnen“, sagte der Offensivakteur, der am Freitag seinen 31. Geburtstag feierte.

Verzichten muss der FCS nach wie vor auf Sebastian Jacob, Patrick Schmidt und Dominik Becker.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Samstag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel Magenta verfolgen. Ab 13.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc- saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Infos zum Ticket-VVK gegen 1860

Infos zum Ticket-VVK gegen 1860

Am 11.11. empfangen wir die Münchner Löwen: hier kommen unsere Ticketinfos! 🦁💙🖤

Phase I

Mitgliedervorverkauf: Verkaufsstart 03.11.23 12 Uhr – Ende 07.11.23 12 Uhr

Max. 2 Tickets / Mitglied

Phase II

Freier Verkauf: ab dem 07.11.23 12 Uhr

Max. 4 Tickets / Person

⚠️ Änderung Mitgliedervorverkauf:

👉 ab sofort muss kein Code mehr eingegeben werden.

👉 jedes Mitglied wurde der Kundengruppe “Mitglieder“ zugeordnet

👉 Zugang über unseren Ticketshop

👉 gewünschtes Spiel auswählen

👉 über bestehendes Kundenkonto einloggen, dann erkennt das System, wer berechtigt ist zu kaufen.

Ihre Ansprechpartner

Fanbeauftragter
Andreas Kulz


0681 97144-14

FCS gelingt die Pokal-Sensation

FCS gelingt die Pokal-Sensation

Der 1. FC Saarbrücken hat das Unmögliche möglich gemacht und den FC Bayern München aus dem Pokal geworfen! Durch aufopferungsvollen Kampf, einen ganz starken Schreiber und Treffern von Sontheimer sowie Gaus siegte der FCS mit 2:1 und steht in der nächsten Runde.

Der FCS startete vor Keeper Schreiber wie gewohnt mit einer Dreierkette bestehend aus Uaferro, Zeitz und Boeder. Auf den Außenbahnen waren Gaus und Rizzuto unterwegs. Im Mittelfeld agierten Sontheimer und Rabihic zentral, flankiert von Di Michele Sanchez und Naifi. Im Sturm sollte Stehle für Überraschungsmomente sorgen.

Die Blau-Schwarzen, im Jubiläumstrikot ganz in weiß unterwegs, wussten durchaus zu gefallen. Aus einer kompakten Defensive sollten Umschaltmomente genutzt werden. Der Plan wäre beinahe bereits in der Anfangsphase aufgegangen. Naifi tanzte Davies am Strafraum aus, fand aber keinen Abnehmer für seine Hereingabe. 

Nach 16 Minuten nutzte der FCB aber den ersten Raum, der sich bot. Krätzig bediente Müller und der schloss aus 18 Metern platziert ins linke Eck ab. Die Führung für den Favoriten.

Der FCS ließ sich davon aber nicht beirren und schaffte es nicht nur weitere Chancen des haushohen Favoriten zu unterbinden, sondern konnte selbst für Gefahr sorgen. Nach einem Ballgewinn tief in der Münchner Hälfte brachte Stehle Naifi ins Spiel, der passte klug zu Rabihic. Der Abschluss rauschte aber deutlich über den Kasten. Naifi selbst zeigte sich kurz später zu verspielt und blieb im Strafraum hängen.

Aber kurz vor der Pause wurde der engagierte Auftritt belohnt. Krätzig verlor die Kugel am Sechzehner an Boeder. Der lief durch und erhielt den Ball von Stehle, Pass auf Sontheimer, das Netz zappelte und der Ludwigspark bebte, der Ausgleich in der 45. Minute.

Nach Wiederanpfiff versuchte der FCB zwar aufs Tempo zu drücken, aber der FCS verteidigte aufopferungsvoll und hatte in Schreiber einen sicheren Rückhalt. Gegen Sané parierte der Keeper zweimal stark (50. und 59.) und auch die eingewechselten Gnabry (70.) sowie Coman (75.) fanden kein Vorbeikommen an ihm.

Die intensive Spielweise zollte aber natürlich ihren Tribut. Ziehl steuerte mit zwei Doppelwechseln entgegen. Zunächst ersetzten Biada und Kerber Stehle und Di Michele Sanchez (66.), danach kamen Civeja und Günther-Schmidt für Rabihic und Uaferro. Zur Schlussphase kam dann noch Brünker für Sontheimer (83.).

In der 90. Minute dann die nächste überragende Tat von Schreiber. Gnabry legte von der Grundlinie zu Müller. Schreiber warf sich dazwischen und entschärfte die Kugel.

Als alles auf Verlängerung eingestimmt war, sorgte das Ziehl-Team für die Sensation. Civeja konnte rechts durchstarten und legte in den Rückraum. Gaus kam angerauscht und schweißte zum 2:1 ein. Mehr Pokal-Sensation geht nicht.

Pokal-Knüller im Ludwigspark

Pokal-Knüller im Ludwigspark

In der 2. Hauptrunde um den DFB-Pokal empfängt der 1. FC Saarbrücken am Mittwochabend den deutschen Rekordmeister Bayern München. Die Partie wird um 20.45 Uhr angepfiffen und ist bereits seit Wochen restlos ausverkauft.

„Die letzten Eindrücke vom Platz waren in Ordnung und wir sind guter Dinge, dass das Spiel wie geplant stattfinden kann“, sagte FCS-Trainer Rüdiger Ziehl. Bei ihm und seinem Team überwiegt ohnehin die Vorfreude auf das Kräftemessen mit einer der besten Mannschaft Europas. „Es wäre vermessen darüber zu spekulieren, welche Schwächen eine Mannschaft hat, die im Normalfall das Finale der Champions League erreichen kann. Aber wir überlegen uns natürlich schon, wie wir ihnen das Leben ein wenig schwer machen können. Wir werden vermutlich maximal 25 Prozent Ballbesitz haben und sehr viel investieren müssen. Aber dazu ist die Mannschaft bereit“, sagte Ziehl, der nach wie vor auf Sebastian Jacob, Patrick Schmidt und Dominik Becker verzichten muss. Ob Bjarne Thoelke und Kai Brünker (beide erkältet) zur Verfügung stehen, wird sich erst kurzfristig entscheiden.

Im Tor wird auch gegen die Bayern wieder Tim Schreiber stehen, der am Sonntag zu seinem ersten Liga- Einsatz für die Blau-Schwarzen kam. „Ich freue mich natürlich riesig auf das Spiel gegen absolute Top-Stars. Da muss einen keiner mehr motivieren. Aber wenn die Partie läuft, konzentriere ich mich auf meine Leistung und nicht darauf, wer gerade im Strafraum auftaucht“, sagte der 21-Jährige.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Mittwoch wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel in der ARD und bei Sky verfolgen. Ab 20.25 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Hinweise für Medienvertreter zum DFB-Pokalspiel

Hinweise für Medienvertreter zum DFB-Pokalspiel

Aufgrund von Sperrungen rund um das Stadiongelände steht der Medienparkplatz für das Pokalspiel zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Bayern München nicht zur Verfügung. Der FCS bietet deshalb für Medienvertreter und Fotografen einen eigenen Shuttlebusverkehr an. Abfahrt ist um 18.15 Uhr am Globus-Parkplatz in Dudweiler, mit Navigation unter Fischbachstraße 121 in 66126 Saarbrücken erreichbar. Der Bus verfügt über 50 Plätze und ist als „Presse-Shuttle“ deklariert. Vor Ort werden Ordner vor dem Zustieg die Akkreditierung anhand einer Namensliste überprüfen. Der Shuttle wird dann eine Stunde nach Spielende vom Ludwigspark wieder zum Ausgangspunkt zurückfahren.

Partie gegen Dresden witterungsbedingt abgebrochen

Partie gegen Dresden witterungsbedingt abgebrochen

Das heutige Heimspiel gegen die SG Dynamo Dresden wurde in der Halbzeitpause beim Stand von 0:0 abgebrochen. Schiedsrichter Dr. Arne Aarnink hatte sich bei der ersten Begehung für eine Austragung entschieden. Dies korrigierte er in der Halbzeitpause. Aufgrund der nach der ersten Begehung starken Regenfälle und deutlich verschlechterten Platzbedingungen folgte der Abbruch. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Infos zum Ticket-VVK gegen Sandhausen

Infos zum Ticket-VVK gegen Sandhausen

Zum nächsten Auswärtsspiel beim SV Sandhausen startet der Ticket-Vorverkauf am Dienstag, den 31.10. in unserem Fanshop. Darüber hinaus gibt es die Tickets auch im Rahmen des DFB-Pokalspiels gegen den FC Bayern München direkt am Stadion. Online-Tickets wird es nicht geben.

Karten werden für 25 Euro in den Sitzplatzbereichen (20 Euro ermäßigt, 15 Euro bis 18 Jahre) sowie für 13 Euro im Stehblock (11 Euro ermäßigt, 9 Euro bis 18 Jahre) verkauft. Bitte beachtet beim Kauf der Karten im Fanshop die Öffnungszeiten. Ein Kartenkauf auf der Geschäftsstelle ist grundsätzlich nicht mehr möglich. Bei Fragen steht Euch gerne unsere Fanbetreuung zur Verfügung.

Ihre Ansprechpartner

Fanbeauftragter
Andreas Kulz


0681 97144-14

Der Spitzenreiter ist zu Gast

Der Spitzenreiter ist zu Gast

Am Sonntag gastiert die SG Dynamo Dresden zum 13. Spieltag der Drittliga-Saison 2023/2024 beim 1. FC Saarbrücken. Die Partie wird um 13.30 Uhr angepfiffen und wird live und exklusiv auf Magenta Sport übertragen.

Mit 28 Zählern aus zwölf Partien steht Dynamo an der Tabellenspitze und hat bereits neun Punkte Vorsprung auf den Tabellen-Vierten. „Das ist nicht nur eine Momentaufnahme. Es ist die derzeit beste Mannschaft der Liga. Sie haben es geschafft, individuelle Qualität mit mannschaftlicher Geschlossenheit zu kombinieren. Das sieht man daran, dass sie die wenigsten Gegentore kassiert haben“, sagte FCS-Trainer Rüdiger Ziehl und warnte davor, dass Dynamo zuletzt auch über Standards erfolgreich gewesen ist. „Sie haben mit Stefan Kutschke einen echten Stoßstürmer, der immer schwer zu verteidigen ist und drumherum technisch gute, schnelle Spieler“, ergänzte Ziehl.

Dennoch werde sich der FCS vor heimischem Publikum nicht verstecken: „Wir haben sie in der vergangenen Saison zweimal geschlagen. Wir müssen von Beginn an hellwach sein und dagegenhalten. Dann haben wir auch die Chancen, wieder erfolgreich zu sein.“

Für mehr defensive Stabilität soll auch Verteidiger Bjarne Thoelke sorgen, der in Essen seinen ersten Startelf-Einsatz hatte. „Ich merke die lange Pause natürlich noch, aber ich kenne die Situation. Wir müssen die Nerven behalten und uns auf unsere Qualität konzentrieren. Natürlich sind wir mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden, aber wir wollen und müssen schnellstmöglich wieder in die Spur kommen“, sagte der Ex-Dresdner.

Nach abgelaufener Sperre kehrt Patrick Sontheimer wieder ins Aufgebot zurück. Gleiches könnte auch für Calogero Rizzuto gelten, der aber aufgrund von muskulären Problemen nur eingeschränkt trainieren konnte. Auch hinter dem Einsatz von Dominik Becker steht noch ein Fragezeichen. Richard Neudecker fällt mit Adduktorenproblemen ebenso aus wie die Langzeitverletzten Sebastian Jacob und Patrick Schmidt.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Sonntag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei Magenta verfolgen. Ab 13.10 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Pokalspiel gegen Bayern München ausverkauft

Pokalspiel gegen Bayern München ausverkauft

Das DFB-Pokalspiel zwischen dem 1. FC Saarbrücken und dem Deutschen Meister Bayern München ist eine Woche vor der Partie am 1. November im Ludwigsparkstadion bereits restlos ausverkauft. Knapp 16.000 Zuschauer werden die Begegnung live im Stadion verfolgen können, die gleichzeitig in der ARD und auf SKY als eines der Hauptspiele der 2. Hauptrunde des DFB-Pokals im TV übertragen wird.

„Wir hatten so viele Kartenanfragen, dass wir unseren Ludwigspark mehrfach hätten füllen können. Das Interesse war und ist auch immer noch beeindruckend, der einzige Wehrmutstropfen ist allerdings die für solche Spiele zu geringe Stadionkapazität“, so FCS-Geschäftsführer Christian Seiffert, der mit seinem Team von der Geschäftsstelle die Flut von Kartenwünschen unter erschwerten Bedingungen bearbeiten und kanalisieren musste. Zwischenzeitlich hatte ein Hacker-Angriff auf das Ticketingsystem die Ablauforganisation massiv gestört, sodass eine neue Sicherheitshürde in kürzester Zeit eingebaut werden musste, die sich aber schnell als wirkungsvolles Instrument bewährt hat. „Wir haben uns frühzeitig darauf konzentriert, unsere Mitglieder und treuen Anhänger mit Karten auszustatten. Daher wurden die Dauerkartenbesitzer, Mitglieder und Fanclubs mit oberster Priorität bei der Kartenzuteilung bedacht. Es ist uns gelungen, alle Mitglieder und Dauerkartenbesitzer, die das Spiel sehen wollen, mit einer Eintrittskarte auszustatten. Herzlichen Dank an unsere Fans, Mitglieder, Partner und Sponsoren, dass sie für einen ausverkauften Ludwigspark sorgen und unseren Verein so leidenschaftlich unterstützen“, so Christian Seiffert.

120 Jahre – 1. FC SAARBRÜCKEN

FCS-Jubiläum: Gemeinsam 120 Jahre wahre Liebe!

Liebe Fans,

120 Jahre FCS bedeuten 120 Jahre wahre Liebe. Und das habt ihr uns durch eure überwältigende Resonanz auf unsere Jubiläumsbox erneut deutlich spüren lassen. Mit einer Vielzahl an Anmeldungen bis zum heutigen Teilnahmeschluss ist diese Sonderaktion schon jetzt ein großer Erfolg für unseren Verein. Eure Unterstützung verdient unseren aufrichtigen Respekt und herzlichsten Dank.

Alle Fans, die sich registriert haben, erhalten in den nächsten 48 Stunden eine E-Mail mit allen Informationen. Der Versand der Box erfolgt innerhalb von 60 Tagen nach Zahlungseingang. Dieser muss bis spätestens Freitag, den 03. November 2023 auf das angegebene Konto erfolgen. Wir versichern euch, dass der gesamte Inhalt der Box nicht frei im Handel erhältlich sein wird. Übrigens: Auch das Gewinnspiel wird selbstverständlich auf alle Teilnehmer ausgeweitet! Jede 190ste Box gewinnt jeweils zwei VIP-Gold-Tickets inklusive einer Übernachtung und Frühstück im Victor’s Residenz-Hotel Saarbrücken.*


*Das Gewinnspiel wird im Laufe des Jahres 2023 ausgelost. Die Karten gelten für die laufende Saison 2023/2024. Die Spiele werden vorgegeben. Es besteht kein Recht auf Rückerstattung, Auszahlung oder Umtausch. Die Karten sind nicht übertragbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

FCS unterliegt bei RWE

FCS unterliegt bei RWE

Der 1. FC Saarbrücken musste die zweite Auswärtsniederlage in Serie hinnehmen. Bei Rot-Weiss Essen unterlagen die Blau-Schwarzen mit 2:1.  

Cheftrainer Rüdiger Ziehl nahm drei Wechsel im Vergleich zum letzten Auftritt vor. Thoelke feierte sein Startelf-Comeback in der Dreierkette, in der auch Gaus vertreten war. Dazu durfte Naifi in der Offensive erstmals von Beginn an ran.

Nach fünf Minuten hatte Naifi auch gleich die erste Chance. Eine Flanke von Di Michele Sanchez rutschte ins Zentrum durch. Naifi wirkte etwas zu überrascht und schloss über den Kasten ab.

Die Gastgeber zeigten sich quasi im Gegenzug effektiver. Gaus ging im Strafraum zunächst noch entschlossen dazwischen, doch danach wurde Essen zu wenig unter Druck gesetzt. Die Flanke segelte nach innen und wurde leicht abgefälscht zur perfekten Vorlage für Young, der zur Führung einköpfte (6.).

Der FCS wirkte deutlich angeschlagen, RWE hatte ganz klare Vorteile und wurde teilweise auch eingeladen. Civeja sprang der Ball bei der Annahme vom Fuß, Vonic schloss aber neben das Tor ab.

In der 18. Minute wurde der fehlende Zugriff aber bestraft. Wieder segelte der Ball von der rechten Seite nach innen. Vonic stand zentral komplett blank und netzte zum 2:0.

Erst nach einer halben Stunde hatten sich die Blau-Schwarzen entscheidend geschüttelt und konnten selbst Akzente setzen. Über Standards entstand erste Torgefahr, doch noch stand Keeper Golz im Weg.

In der 40. Minute dann aber der Anschlusstreffer. Civeja setzte sich im Mittelfeld stark durch und bediente Rabihic, der legte vorm Tor quer. In der Mitte kam keiner ran, Naifi bedankte sich am zweiten Pfosten und traf trotz spitzem Winkel zum 2:1.

Mit Wiederbeginn ersetzte Günther-Schmidt Thoelke. Boeder rückte in die Dreierkette, Günther-Schmidt beackerte die rechte Seite.

Der FCS wirkte deutlich wacher und stellte früher zu. Für die erste Möglichkeit musste aber ein Standard her. Naifi jagte den zweiten Ball aber deutlich drüber. Auch Rabihic hatte nach starkem Einsatz von Brünker und Vorlage von Di Michele Sanchez nicht gut genug justiert. Götze blockte den Schuss.

Noch ein Stück knapper wurde es nach etwas mehr als einer Stunde auf der anderen Seite. Nach einem Fehlpass am Strafraum erhielt Müsel die Kugel, nahm Maß, traf aber nur den Pfosten. 

Ziehl brachte nach 67 Minuten Stehle in die Partie, Naifi musste weichen. Etwas später ersetzte Biada dann Rabihic (77.). Für die Schlussphase kam dann noch Uaferro für Kerber (83.) und reihte sich vorne ein.

Es gelang aber nicht mehr gefährliche Situation zu erarbeiten und dadurch war die Niederlage besiegelt, die insbesondere im schwachen Auftritt über weite Strecken des ersten Durchgangs ihren Ursprung hatte.

Traditionsduell an der Hafenstraße

Traditionsduell an der Hafenstraße

Am Sonntag reist der 1. FC Saarbrücken zum 12. Spieltag der Drittliga-Saison 2023/2024 in nach Essen. Die Partie bei RWE wird um 16.30 Uhr angepfiffen und wird live und exklusiv auf Magenta Sport übertragen.

https://www.magentasport.de/fussball

Nach der unfreiwilligen Pause geht es für den 1. FC Saarbrücken in der Drittliga-Saison 2023/2024 am Sonntag weiter. Das Team von Trainer Rüdiger Ziehl gastiert bei Rot-Weiß Essen. Zu dem Traditionsduell an der Hafenstraße, das um 16.30 Uhr angepfiffen wird, erwarten die Gastgeber rund 15.000 Zuschauer.

Die Essener haben aus den ersten elf Spielen 15 Punkte erzielt und stehen auf dem zehnten Tabellenplatz. Das letzte Heimspiel gegen den SC Verl ging mit 0:5 verloren. „Es wäre fatal, wenn wir wie sie daran messen würden. Zu Hause sind sie normalerweise eine Macht, haben gegen Dynamo Dresden gewonnen. Sie werden versuchen, von Beginn an das Publikum mitzunehmen. Sie haben bisher in unterschiedlichen Systemen agiert, aber darauf sind wir vorbereitet“, sagte der FCS-Trainer.

Für sein Team sei es wichtig, ein anderes Gesicht zu zeigen, als zuletzt in Aue. „Wir haben die Pause genutzt und die Dinge sachlich, aber kritisch angesprochen. Wir müssen sehr konzentriert verteidigen und vorne gute Lösungen finden. Wir haben die Qualität, um dieses Spiel zu gewinnen“, sagte Ziehl.

In den Reihen des FCS steht mit Lukas Boeder ein gebürtiger Essener, der aber nie für Rot-Weiß selbst aktiv war. „Aber ich kenne die Gegebenheiten dort natürlich. Es ist eine Stadt, die mit dem Verein lebt. RWE hat immer viele Zuschauer und die Atmosphäre wird besonders sein. Darauf müssen wir uns einstellen. Aber wir haben schon bewiesen, dass wir das können“, sagte der Verteidiger, der aufgrund der Sperre von Calogero Rizzuto möglicherweise auf der rechten Abwehrseite zum Einsatz kommen wird. „Das ist eine von mehreren Optionen“, sagte Ziehl, der außerdem auf den ebenfalls gesperrten Patrick Sontheimer verzichten muss. Richard Neudecker fällt mit Adduktorenproblemen ebenso aus wie die Langzeitverletzten Sebastian Jacob und Patrick Schmidt. Hinter dem Einsatz von Dominik Becker (muskuläre Probleme) steht noch ein Fragezeichen.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Sonntag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei Magenta verfolgen. Ab 16.10 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

120 Jahre – 1. FC SAARBRÜCKEN

Was war Dein goldener Moment in den letzten 120 Jahren 1. FC Saarbrücken?

Für uns sind es die unzähligen Augenblicke, in denen unser traditionsreicher Verein uns mit Freude erfüllt und emotionale Höhepunkte geschaffen hat. 120 Jahre sind seit unserer Gründung verstrichen.
Doch der Verein wird niemals die Menschen dieser Zeit vergessen. Ihr, die Fans, verbindet Generationen miteinander, den Verein und die Stadt gleichermaßen, und das auf unserem gemeinsamen Weg in die Zukunft. Wir haben gemeinsam Höhen und Tiefen erlebt, Siege gefeiert und Niederlagen überwunden. Nach jedem Rückschlag sind wir stärker zurückgekommen, denn 120 Jahre bedeuten eine unerschütterliche Einheit! Jeder einzelne von Euch ist ein Bestandteil unserer großen, eng miteinander verbundenen Fußballfamilie. Feiere 120 Jahre Fußballgeschichte mit unserem exklusiven Sondertrikot, erhältlich in limitierten 1903 Boxen! Jede Box beinhaltet einen Sonderschal, eine Nostalgiekarte, eine Grußkarte und die Teilnahme am Gewinnspiel „FCS – 120 Jahre goldene Momente“* sowie mit etwas Glück, auch einen Gutschein für unseren Fanshop.

Registriere Dich jetzt bis zum 24.10.2023 – 19:03 Uhr und sichere Dir für 120€ Deine Jubiliäumsbox!

Wir wünschen euch viel Freude und drücken euch die Daumen!



*Jede 190. Box gewinnt zwei FCS VIP- Businesskarten der im Wert von 600€ sowie eine Übernachtung mit Frühstück im Victor’s Residenz-Hotel Saarbrücken. Das Gewinnspiel wird im Laufe des Jahres 2023 ausgelost. Die Karten gelten für die laufende Saison 2023/2024. Die Spiele werden vorgegeben. Es besteht kein Recht auf Rückerstattung, Auszahlung oder Umtausch. Die Karten sind nicht übertragbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Partie gegen Duisburg neu terminiert

Partie gegen Duisburg neu terminiert

Der DFB hat das Nachholspiel gegen den MSV Duisburg terminiert. Gespielt wird am Mittwoch, den 29.11.2023 um 19:00 Uhr. Die bereits gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Infos zum Vorverkauf für Mitglieder

Infos zum vorverkauf für Mitglieder

Liebe Mitglieder,

aufgrund von möglicherweise massiven Hackerangriffen mussten wir aus Sicherheitsgründen den Vorverkauf für alle FCS-Mitglieder für das Spiel gegen Dynamo Dresden stoppen.

Wir haben in der Zwischenzeit eine neue Sicherheitsstufe beim Ticketing eingefügt und hoffen, dass nun der legale Erwerb einer Eintrittskarte gewährleistet ist.

Für das Spiel gegen Dresden, sowie auch gegen Bayern München, werden nun alle Mitglieder in einer gesonderten E-Mail separat informiert und ein persönlicher (individueller) Code für den Ticket-Kauf mit versendet. Dieser Code ist nur einmal gültig und gilt jeweils nur für das betreffende Spiel.

Diejenigen Mitglieder, welche keine E-Mail-Adresse beim FCS hinterlegt haben, können uns ihre E-Mail-Adresse unter nachfolgender Kontaktadresse mitteilen: mitgliedschaft@fc-saarbruecken.de oder die Code-Abfrage für die jeweilige Ticket-Buchung ausschließlich telefonisch unter der Rufnummer Reservix / 069-4076620 abwickeln.

Der Mitgliedervorverkauf für das Spiel gegen Dresden startet morgen um 10:00 Uhr.

Diese Maßnahme schließt einen Datenmissbrauch weitestgehend aus. Wir danken für Euer Verständnis.

Blau-schwarze Grüße

Euer Team der Geschäftsstelle

Vorverkauf für Dresden startet heute

Vorverkauf für Dresden startet heute

Sei dabei, wenn wir die SG Dynamo Dresden am 𝟮𝟵.𝟭𝟬.𝟮𝟬𝟮𝟯 um 𝟭𝟯:𝟯𝟬 𝗨𝗵𝗿 im Ludwigspark willkommen heißen! Neben dem Vorverkaufsstart der Tickets des DFB-Krachers gegen den FC Bayern München, startet zeitgleich am 𝟭𝟲.𝟭𝟬.𝟮𝟬𝟮𝟯 um 𝟭𝟰:𝟬𝟬 𝗨𝗵𝗿 Uhr auch der Vorverkauf für das Match gegen Dynamo! 

Phase 1 / Beginn: 16.10.23 um 14:00 Uhr

Jedes bestehende Vereinsmitglied (Stichtag 30.09.23) kann je Mitgliedsnummer bis zu 2 Karten erwerben

Ende: 20.10.23 um 13:30 Uhr

Phase 2

Freier Verkauf ab 20.10.23 14:00 Uhr, max. 4 Tickets / Person

Um Euch auch die Möglichkeit zu geben, Tickets direkt vor Ort kaufen zu können, haben wir uns entschieden, in dieser Woche am Dienstag und Donnerstag die Ostkasse im Stadion zwischen 15 Uhr bis 19 Uhr zu öffnen.

FCS trifft im Saarlandpokal auf Herrensohr

FCS trifft im Saarlandpokal auf Herrensohr

Heute wurden die Partien der fünften Runde des Sparkassenpokal Saar gelost. Der 1. FC Saarbrücken ist beim Saarlandligisten TuS Herrensohr gefordert. Informationen zur finalen Ansetzung folgen.

Patrick Sontheimer ein weiteres Spiel gesperrt

Patrick Sontheimer ein weiteres Spiel gesperrt

Der DFB Kontrollausschuss hat Mittelfeldspieler Patrick Sontheimer neben der üblichen Sperre für eine Gelb-Rote Karte für ein weiteres Spiel in der 3. Liga gesperrt. Hintergrund ist ein Sonderbericht des Schiedsrichters Tobias Wittmann, in dem Sontheimer unsportliches Verhalten beim Verlassen des Spielfeldes vorgeworfen wurde. Der FCS hat gegen das Strafmaß keinen Widerspruch eingelegt und die Sperre damit akzeptiert. Sontheimer wird demnach beim Auswärtsspiel in Essen nicht dabei sein und erst wieder im darauf folgenden Heimspiel gegen Dynamo Dresden zum Kader gehören.

Verdiente Niederlage in Aue

Verdiente Niederlage in Aue

Der 1. FC Saarbrücken hat sich beim FC Erzgebirge Aue erneut eine Niederlage eingefangen. In Unterzahl musste der FCS zwei Tore schlucken und die Punkte den Gastgebern überlassen.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl musste seine Startelf zum Abschluss der Englischen Woche umbauen. Neudecker stand angeschlagen nicht im Kader und wurde durch Civeja ersetzt. Zudem erhielt Gaus eine Verschnaufpause. Für ihn durfte Di Michele Sanchez ran. Keine Option stellten darüber hinaus Stehle (angeschlagen) und Sontheimer (Sperre) dar.

Der erste Abschluss ließ nicht lange auf sich warten. Bereits nach 10 Sekunden versuchte sich Günther-Schmidt, verzog jedoch deutlich. So ging es auch vorerst weiter. Wenn es auf einer der beiden Seite Richtung Tor ging, entfachte sich keine große Gefahr.

Beide Defensivreihen ließen wenig anbrennen und den Offensivakteuren fehlten die Lösungen. Bis zur 23. Minute, nach der Eröffnung von Uaferro ging es zielstrebig nach vorne. Di Michele Sanchez spielte Doppelpass mit Civeja und legte im Sechzehner für Rabihic ab. Doch Männel faustete sicher zur Seite weg.

Eine Initialzündung war das aber nicht. Im Gegenteil, Aue erarbeitete sich nach und nach Vorteile und kam selbst zu Möglichkeiten. Paterok war aber sowohl gegen Seitz als auch Jakob zur Stelle und parierte sicher.

Viel mehr passierte im ersten Durchgang nicht und nach Wiederbeginn ging es ähnlich weiter. Die erste nennenswerte Aktion war ein zu heftiges Einsteigen von Rizzuto in der Auer Hälfte, das im Gelb einbrachte. Kurz später rächte sich das, den Rizzuto unterband einen Konter der Gastgeber an der Mittellinie und sah folgerichtig die Ampelkarte (58.).

Aue machte jetzt Druck und die Blau-Schwarzen konnten sich nicht befreien. Seitz prüfte Paterok aus 25 Metern, der klärte zur Ecke. Doch keine 60 Sekunden später konnte der Schlussmann nicht mehr eingreifen. Pepic bediente Stefaniak, der gab flach nach innen zu Tashchy. Eigentlich war die Kugel schon weg, flipperte aber zum Auer zurück und der netzte zur Führung ein (65.).

Und es kam noch dicker. Jakob schlug nach einem Standard weit nach vorne. In Unterzahl war die Absicherung nicht optimal, daher hatte Tashchy viel Platz, Paterok kam einen Schritt zu spät und deshalb durfte Seitz ins leere Tor einschieben (74.).

Ziehl regierte mit frischen Kräften. Gaus kam für Civeja, Thoelke für Uaferro und Naifi für Rabihic. Doch weiter bestimmten die Gastgeber deutlich, ließen die endgültige Entscheidung durch Tashchy aber liegen.

Und so ergaben sich in der Schlussphase plötzlich noch dicke Chancen für den FCS. Zunächst wurde ein Abschluss von Boeder auf der Linie geklärt. Sekunden später parierte Männel einen Kopfball von Boeder stark. Kurz danach durfte Sahin (89.) noch erste Drittligaluft schnuppern. Dann war Feierabend.

Vorverkaufsinfos zum Pokalduell gegen Bayern

Vorverkaufsinfos zum Pokalduell gegen Bayern

Der Termin steht! Wir freuen uns, den Rekordmeister FC Bayern München am 1. November 2023 um 20:45 Uhr im Ludwigspark zur 2. Runde des DFB-Pokals willkommen zu heißen. Das Topspiel wird live im Ersten übertragen.

Da das Ludwigsparkstadion für solche Highlight-Begegnungen unterdimensioniert ist und die die Kartenanfragen die Kapazität um ein Mehrfaches übersteigen, haben wir uns für ein bewährtes Vergabeverfahren entschieden, dass die Rechte unsere Mitglieder und Dauerkartenbesitzer weitestgehend berücksichtigt. Es wird deshalb bis zu vier Verkaufsphasen geben:

Phase I
Verkaufsstart 16.10.23 14:00 Uhr – Ende 19.10.23 13:30 Uhr
Jeder DK-Inhaber 23/24 kann seinen bestehenden DK-Platz für dieses Spiel bestätigen.

Phase II
Verkaufsstart ab 19.10.23 14:00 Uhr – Ende 23.10.23 9:30 Uhr
Alle FCS-Mitglieder (Stichtag bis zum 30.09.23) können jeweils eine Karte kaufen. Mitgliedsanträge, welche nach dem 30.09.23 eingegangen sind, können für dieses Spiel nicht berücksichtigt werden.

Phase III
Zuteilung an FCS-Fanclubs 24.10.23 bis 26.10.23
Sobald absehbar ist, wie viele Karten nach den ersten beiden Phasen übrig sind, werden wir die Fanclubs kontaktieren.

Phase IV
Möglicher freier Verkauf ab dem 27.10.23 9:00 Uhr

Wir sind uns bewusst, dass wir damit die Wünsche aller FCS-Fans bei weitem nicht erfüllen können. Wir bitten dennoch um Euer Verständnis, dass es bei einer derart krassen Diskrepanz zwischen begrenztem Platzangebot und überbordender Nachfrage keine zufriedenstellende Lösung geben kann.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass nach dem Erwerb einer Eintrittskarte der Weiterverkauf von einem Ticket zu einem höheren Preis nicht gestattet ist. Jedes Ticket ist ausschließlich einmal scanbar, weitere Einlassversuche mit dem gleichen Ticket führen zu entsprechenden Fehlermeldungen und der Stadionzutritt wird der betreffenden Person verwehrt.

Heimspiel gegen Duisburg wird verlegt

Heimspiel gegen Duisburg wird verlegt

Das für den 15.10.2023 angesetzte Spiel gegen den MSV Duisburg wird aufgrund der Abstellung des MSV-Spielers Caspar Jander für die deutsche U20-Nationalmannschaft auf Antrag unserer Gäste verlegt. Ein Nachholtermin steht derzeit noch nicht fest. Die bereits gekauften Tickets behalten weiterhin ihre Gültigkeit.

Wir bitten Euch, die Bekanntgabe des Ausweichtermins noch abzuwarten. Solltet ihr verhindert sein, werden die Kosten für die Tickets selbstverständlich erstattet.

Auswärts im Erzgebirge

Auswärts im Erzgebirge

Am Samstag reist der 1. FC Saarbrücken zum 10. Spieltag der Drittliga-Saison 2023/2024 in Erzgebirge. Die Partie in Aue wird um 16.30 Uhr angepfiffen. Unterstützt werden die Blau-Schwarzen dabei von rund 300 Anhängern. Die Gastgeber sind nach einem Umbruch gut in die Saison gestartet, mussten aber zuletzt drei Niederlagen hinnehmen.

„Uns wird dort ein Hexenkessel erwarten. Die Auer wollen diese Niederlage nicht auf sich sitzen lassen und werden von Beginn an Gas gaben“, sagte Außenverteidiger Calogero Rizzuto, der selbst lange Jahre im Erzgebirge spielte und auch den Auer Trainer Pavel Dotchev gut kennt.

FCS-Coach Rüdiger Ziehl erwartet ebenfalls aktive Gastgeber: „Sie werden uns früh anlaufen. Es ist kein Team, das sich hinten reinstellt. Das würde das Publikum dort gar nicht mitmachen. Wir werden es mit einem sehr kampfstarken und robusten Gegner zu tun bekommen, der aber auch spielerische Lösungen zu bieten hat.“

Im Vergleich zum Lübeck-Spiel muss der FCS auf den gesperrten Patrick Sontheimer verzichten. Auch hinter dem Einsatz von Richard Neudecker (Adduktoren-Beschwerden) steht ein Fragezeichen. Dafür rückt Dominik Becker wieder ins Aufgebot. „Wir werden schauen, wie die Spieler die englische Woche verkraftet haben. Wir haben einen Kader, der in der Lage ist, auch in Aue zu gewinnen. Und das ist ganz klar unser Ziel“, betonte der FCS-Trainer.

Verzichten muss der FCS weiterhin auf die Langzeitverletzten Julius Biada, Sebastian Jacob und Patrick Schmidt.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Samstag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei Magenta verfolgen. Ab 16.10 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Spätes Remis in Unterzahl

Spätes Remis in Unterzahl

Der 1. FC Saarbrücken hat sich mit großer Moral einen Punkt gegen den VfB Lübeck erkämpft. Nach frühem Rückstand und in Unterzahl kam der FCS tief in der Nachspielzeit zum Ausgleich durch einen direkt verwandelten Eckball.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl änderte seine Startelf im Vergleich zum sehr überzeugenden Auftritt nur auf einer Position. Becker stand angeschlagen nicht zur Verfügung. Für ihn rückte Uaferro in die Dreierkette.

Exakt drei Minuten waren gespielt, da setzte sich Neudecker in Szene. Am Strafraum der Gäste drehte er sich geschickt und ließ seinen Gegenspieler aussteigen. Der folgende Schlenzer flog aber am langen Eck vorbei. Kurz später tauchte Brünker im Sechzehner auf. Der Winkel war aber nicht optimal und so hatte Keeper Klewin keine Probleme.

Lübeck meldete sich dann mit einem Kopfball von Grupe im Spiel an. Der ging deutlich drüber. In der 10. Minute saß der Abschluss aber. Eine Ecke von der linken Seite landete bei Löhden, der unhaltbar einköpfte.

Davon mussten sich die Blau-Schwarzen erstmal erholen und brauchten etwas, um in die Partie zurückzukommen. Rund eine halbe Stunde war gespielt, da gaben Günther-Schmidt und Neudecker die nächsten Versuche ab. Die dickste Möglichkeit hatte Boeder. Nach einer zu kurz abgewehrten Flanke zog er direkt ab, doch Löhden warf sich in den Schuss.

Lübeck verteidigte sehr diszipliniert, war nach Ballverlust sehr schnell wieder formiert und dem FCS gelang es noch nicht, den Abwehrriegel zu knacken. Deshalb ging es mit dem Rückstand in die Kabine.

Mit Wiederbeginn brachte Ziehl mit Sontheimer einen neuen Spieler. Kerber musste weichen. Und fast der frühe Ausgleich. Klewin ließ den Ball im Duell mit Brünker fallen, war aber direkt wieder zur Stelle und klärte gegen Günther-Schmidt.

Lübeck stand im zweiten Abschnitt durchgehend am eigenen Strafraum. Den Blau-Schwarzen fehlte der Schlüssel, um das Bollwerk zu knacken und hatte auch kein Glück bei den Fifty-Fifty-Entscheidungen.

In der 57. Minute zog Boland leicht an Neudecker im Strafraum, der dadurch nicht zum Kopfball kam. Eine ganz ähnliche Szene gab es im ersten Durchgang bereits mit Brünker, jeweils ohne Pfiff. Oder auch als Brünker im intensiven Laufduell frei durchgewesen wäre und Hauptmann in ihn stürzte, blieb die Pfeife stumm.

Ziehl warf mit Stehle und Di Michele Sanchez für Boeder und Gaus (67.) sowie Naifi für Neudecker (78.) nochmal frische Kräfte rein. Es fehlte aber der finale Punch. Zeitz scheiterte per Kopf an Klewin, Günther-Schmidt zielte vorbei und auch ein weiterer Abschluss von Zeitz fand nicht ins Ziel.

Zu allen Überfluss handelte sich Sontheimer nach einem Foul an Boland die Ampelkarte ein (83.).

Bis lange in die Schlussphase sah es nicht so aus, dass der FCS sich für den großen Aufwand zumindest mit dem Ausgleich belohnen kann. Klewin räumte zu Beginn der Nachspielzeit Uaferro im Strafraum ab, erneut kein strafbares Vergehen für Schiedsrichter Wittmann. Und dann folgte die letzte Minute. Thoelke, ebenfalls eingewechselt, verlängerte zu Brünker. Sein Schuss wurde geblockt und landete bei Stehle, gegen den parierte Klewin zur Ecke.

Naifi legte sich den Ball auf der linken Seite zurecht. Ganz Lübeck wartete auf die Flanke, doch Naifi zog die Kugel direkt aufs lange Eck und der passte. Der verdiente Ausgleich per direkt verwandelten Eckball (90. + 9.).

Zuhause nachlegen

Zuhause nachlegen

In der englischen Woche geht es für den 1. FC Saarbrücken zu Hause weiter. Nach dem 6:2-Erfolg bei Arminia Bielefeld erwartet das Team von Trainer und Manager Rüdiger Ziehl am neunten Spieltag der Drittliga-Saison 2023/2024 den Aufsteiger VfB Lübeck im Ludwigspark. Die Partie wird am Dienstag um 19.00 Uhr angepfiffen. Im Vorfeld wurden knapp 9.000 Tickets verkauft.

„Lübeck hat schon einige Spieler mit Drittliga-Erfahrung auf dem Platz. Sie versuchen, die Dinge spielerisch zu lösen und haben bisher erst ein schwaches Spiel gemacht. Sie haben zu Hause gegen Dresden gezeigt, dass sie mit allen Mannschaften mithalten können“, sagte Ziehl, fügte aber hinzu: „Wir haben Respekt vor Lübeck und wissen, dass uns ein unangenehmer Gegner erwartet. Aber wir sind der Favorit und diese Rolle müssen wir annehmen.“

Personell könnte es im Vergleich zum Bielefeld-Spiel Änderungen geben, zumal der zuletzt erkrankte Patrick Sontheimer wieder zur Verfügung stehen wird. „Es wird ein anderes Spiel als in Bielefeld, daher ist es möglich, dass auf der einen oder anderen Position andere Spielertypen gefragt sind“, sagte Ziehl.

Werbung in eigener Sache konnte in Bielefeld Neuzugang Simon Stehle machen, der erstmals für seinen neuen Arbeitgeber erfolgreich war. „Das war natürlich ein tolles Gefühl. Wenn man neu irgendwo hinkommt, ist es normal, dass man sich gedulden muss. Diese Erfahrung habe ich schon gemacht, aber ich glaube, der Trainer weiß, dass er auf mich zählen kann“, sagte der Angreifer.

Verzichten muss der FCS weiterhin auf die Langzeitverletzung Julius Biada, Sebastian Jacob und Patrick Schmidt.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Dienstag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei Magenta verfolgen. Ab 18.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

DFB-Pokal: FC Bayern im park!

DFB-Pokal: FC Bayern im Park!

Knaller-Los für den FCS! 🤯

Der FCS empfängt in der zweiten DFB-Pokalrunde den FC Bayern München. Die finale Terminierung steht noch aus.

ℹ️ Infos zum Ticket-Vorverkauf werden Mitte Oktober auf unseren Kanälen veröffentlicht. Wir bitten Euch vorab von Ticketanfragen und dem aktuellen Stand der Mitgliedsanträge abzusehen.

FCS erobert die Alm

FCS erobert die Alm

Der 1. FC Saarbrücken hat bei Arminia Bielefeld einen ganz starken Auftritt hingelegt, lag zunächst zwar in Rückstand, aber siegte letztendlich deutlich mit 6:2. 

Cheftrainer Rüdiger Ziehl änderte die Startelf auf zwei Positionen. Günther-Schmidt durfte an der Seite von Brünker im Sturm ran, Rabihic rückte dafür ins Mittelfeld. An dessen Seite war Neudecker neu vertreten. Kerber agierte ein Position weiter hinten für Sontheimer, der nicht an Bord war. Civeja nahm zunächst auf der Bank Platz.

Es entwickelte sich ein intensives Duell, in dem sich beide nichts schenkten. Bielefeld hatte den ersten Abschluss, eine abgefälschte Flanke stellte Paterok aber nicht vor Probleme.

Deutlich gefährlicher wurde es in der 22. Minute auf der anderen Seite. Nach einer ganz starken Kombination über Neudecker, Rabihic und Gaus folgte die Ablage auf Kerber, der aus guter Position verzog.

Kurz später war dann Paterok erstmals ernsthaft gefordert. Schreck stand bei einem zweiten Ball im Sechzehner goldrichtig und brachte sich in Schussposition, doch Paterok war zur Stelle.

Weitere Möglichkeiten gab es für Mizuta und Rabihic, die jedoch keinen der beiden Keeper ins Schwitzen brachten. Doch dann schlug Klos zu. Mizuta hatte auf der linken Seite etwas zu viel Platz und nutzte den für eine maßgenaue Flanke auf Klos, der zur Führung einköpfte (41.).

Es folgte postwendend die richtige Antwort. Eine Flanke von Günther-Schmidt wurde zwar geklärt, aber direkt vor den Strafraum. Dort schaltete Gaus am schnellsten und bediente den durchstartenden Neudecker, der frei vorm Tor cool zum Ausgleich einschob (42.).

Mit unverändertem Personal ging es rein in den zweiten Durchgang und einem FCS, der schnell zeigte, wo die Reise hingehen soll. Rizzuto stand bei einer Ecke sträflich frei, sein Schuss konnte aber zur Ecke geklärt werden.

Die brachte die Führung für die Blau-Schwarzen. Gaus flankte den zweiten Ball direkt wieder nach innen. Günther-Schmidt legte per Kopf für Kerber ab und wuchtete die Kugel zum 2:1 ins Netz (52.).

Die Ziehl-Elf drückte der Partie jetzt deutlich den Stempel auf und legte in der 68. Minute nach. Stehle, wie Civeja kurz zuvor eingewechselt, steckte per Hacke auf Gaus durch. Der hatte das Auge für Brünker, der komplett ungedeckt war. Brünker ließ sich nicht zweimal bitten und stellte auf 3:1.

Bielefeld mühte sich, doch der FCS hatte das Geschehen im Griff und erhöhte auf 4:1. Gaus zog aus 16 Metern aus vollem Lauf per Aufsetzer ab und setzte den Ball genau ins kurze Eck (80.).

Dem Jubel folgte aber ein kleiner Dämpfer. Diesmal antwortete Bielfeld direkt. Yildirim köpfte zum 4:2 ein (81.).

Davon wollte sich der FCS aber nicht beirren lassen und tat dies auch nicht. Nach ganz feinem Zuspiel von Rabihic scheiterte Stehle mit dem ersten Versuch noch an Keeper Kersken, doch der Nachschuss saß (89.). 

Damit war aber noch nicht Schluss. Die Blau-Schwarzen stellten noch auf 6:2. Über links ging es nach vorne. Stehle bediente den ebenfalls eingewechselten Di Michele Sanchez. In der Mitte grätschte Civeja an den zweiten Pfosten. Dort kam Boeder angerauscht und sorgte mit seinem Tor für den Schlusspunkt beim hochverdienten Sieg auf der Alm.

Flutlichtspiel auf der Alm

Flutlichtspiel auf der Alm

Am achten Spieltag der Drittliga-Saison 2023/2024 tritt der 1. FC Saarbrücken am Freitagabend bei Zweitliga-Absteiger Arminia Bielefeld an. Die Partie wird um 19 Uhr in der Schüco-Arena angepfiffen. Die Arminia erwartet zu diesem Traditionsduell 18.000 Zuschauer, darunter mehr als 500 aus dem Saarland.

„Nach dem Unentschieden gegen Mannheim ist es unser Ziel, uns die verlorenen Punkte auswärts zurückzuholen“, sagte Trainer Rüdiger Ziehl. Die Arminia, die nach dem Zweitliga-Abstieg einen enormen Umbruch vollzogen hat, erwartet Ziehl im Saisonverlauf in oberen Tabellenregionen: „Sie haben eine enorme Qualität, aber man hat in den ersten Spielen gesehen, dass noch nicht alle Abläufe funktionieren. In Unterhaching haben sie aber zuletzt dreifach gepunktet und eine gute Leistung gezeigt.“

Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Bielefelder Angreifer und Urgestein Fabian Klos. „Er ist ein Faktor in dieser Liga. Es geht nicht nur darum, ihm die Kopfballstärke zu nehmen. Wir müssen auch darauf vorbereitet sein, wenn er die Bälle verlängert oder ablegt“, sagte Ziehl, der von seiner Mannschaft eine Steigerung fordert: „Wir waren gegen Mannheim in der zweiten Halbzeit viel zu fehlerhaft. Das haben wir angesprochen und müssen es besser machen.“

Außenverteidiger Fabio di Michele Sanchez könnte in Bielefeld zur Startelf gehören. „Wenn der Trainer mich bringt, bin ich bereit. Ich bin gut in Saarbrücken aufgenommen worden und habe meine Einsatzzeiten bekommen. Natürlich ist es mein Ziel, noch regelmäßiger zu spielen“, sagte der 20-Jährige.

Neben den Langzeitverletzten Sebastian Jacob, Patrick Schmidt und Julius Biada muss der FCS in Bielefeld auch auf Mittelfeldspieler Patrick Sontheimer (Erkältung) verzichten.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Freitag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei Magenta verfolgen. Ab 18.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Remis im Südwest-Derby

Remis im Südwest-Derby

Der 1. FC Saarbrücken hat sich mit einem Remis vom SV Waldhof Mannheim getrennt. Zunächst verpasste es der FCS die Überlegenheit in Tore umzumünzen, es folgte ein schlechter Start in den zweiten Durchgang inklusive Gegentreffer, den Brünker kurz vor Schluss konterte.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl musste seine Startelf im Vergleich zur Partie in Unterhaching auf einer Position umbauen. Für Schmidt rückte Civeja ins Team und sortierte sich im Mittelfeld ein. Dafür war Rabihic an der Seite von Brünker im Sturm unterwegs.

Und bereits nach vier Minuten war Civeja der Initiator der ersten dicken Möglichkeit. Er bediente Rizzuto, der zog nach innen und schloss aufs lange Eck ab. Keeper Hawryluk ließ nach vorne prallen, doch Brünker setzte den folgenden Kopfball neben den Kasten.

Die Blau-Schwarzen nahmen das Kommando deutlich in die Hand. Offensivbemühungen der Mannheimer wurden durch die gut geordnete Defensivreihe eingedämmt und selbst wurden Chancen erspielt.

Rizzuto zog nach einer kurz ausgeführten Ecke ab, zielte aber zu hoch. Mehr Pech hatte Civeja, der aus 16 Metern am Querbalken scheiterte. Dann war wieder Rizzuto an der Reihe. Aus kurzer Distanz feuerte er los, Hawryluk klärte zur Ecke. Die landete auf dem Kopf von Zeitz, von dort aber links neben dem Kasten.

Nach 25 Minuten kamen die Gäste dann etwas besser ins Spiel. Hinten brannte beim FCS zwar weiterhin nichts an, aber es gab auch keine ganz klaren Möglichkeiten mehr. Das lag insbesondere daran, dass der letzte Pass fehlte. Bis zum Sechzehner verstand es das Ziehl-Team weiter zu gefallen. Dennoch ging es torlos in die Kabine.

Zu Wiederbeginn ersetzte Günther-Schmidt Rizzuto, der sich bereits früh eine Gelbe Karte einhandelte und kurz vor Pausenpfiff nach einem weiteren Foul dicht vorm Platzverweis stand.

Der zweite Durchgang bot aber ein ganz anderes Bild. Die Blau-Schwarzen wirkten fahrig und leisteten sich Ballverluste gegen früher anlaufende Mannheimer. Nach vorne ging zunächst nichts und Mannheim kam zu ersten Abschlüssen, die jedoch nicht gefährlich wurden.

Nach 69 Minuten folgte der zweite Wechsel. Neudecker kam für Sontheimer. Aber vorerst fehlte es weiterhin an Struktur im Spiel und das bestrafte Mannheim dann auch. Abifade legte am Strafraum auf Herrmann ab. Der wurde nicht angegriffen und traf ins kurze Eck (74.).

Ziehl legte umgehend nach und brachte Di Michele Sanchez für Gaus und Naifi für Civeja. Naifi war es, der in der 82. Minute den ersten Abschluss des zweiten Abschnitts besorgte. Nach einer Ecke landete die Kugel bei ihm und er versuchte es aus 20 Metern direkt. Da fehlte nicht viel.

Für die letzten Minute brachte Ziehl mit Uaferro noch einen langen Mann, der sich ganz vorne einsortierte. Boeder machte Platz.

Und mit mehr Präsenz im Strafraum klappte es direkt. Kerber wurde auf der rechten Seite bedient und flankte nach innen. Brünker wuchtete sich rein und die Kugel zum Ausgleich ins Netz (89.).

Nur Sekunden später war das Spiel fast gedreht. Brünker machte einen Freistoß im Sechzehner gut fest und brachte sich in Position. Sein Abschluss rauschte aber über den Kasten.

Es sollte aber nicht mehr als das Remis herausspringen. Nach richtig gutem ersten Durchgang verpasste es der FCS einfach zu lange auch nach Wiederbeginn voll da zu sein.

Ticket-VVK gegen Bielefeld startet!

Ticket-VVK gegen Bielefeld startet!

Der Ticketvorverkauf für das Auswärtsspiel am Freitag den 29.09. bei Arminia Bielefeld startet heute um 17 Uhr. Tickets gibt es in unserem Ticket-Onlineshop unter https://fc-saarbruecken.reservix.de/.

Südwest-Derby gegen Mannheim

Südwest-Derby gegen Mannheim

Am siebten Spieltag der Drittliga-Saison 2023/2024 kommt es am Samstag zum Südwest-Derby zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Waldhof Mannheim. Die Partie wird um 14.03 Uhr im Ludwigspark angepfiffen. Im Vorfeld wurden mehr als 14.000 Tickets abgesetzt. Der FCS bittet seine Anhänger, die Mitteilungen der Polizei bezüglich An- und Abreise aufmerksam zu lesen. 

„Für ein Derby muss man niemanden motivieren. Für mich sind solche Spiele immer noch ein Höhepunkt“, sagte Kapitän Manuel Zeitz, der zufrieden feststellte, dass sich die Defensive in den vergangenen Spielen deutlich stabilisiert hat. „Wir bekommen weniger Gegentore. Daran wollen wir anknüpfen, auch wenn es keine einfache Erklärung dafür gibt, warum es vorher anders war.“

Trainer Rüdiger Ziehl erwartet ein enges Duell auf Augenhöhe gegen einen routinierten und kampfstarken Gegner. „Sie hatten wie wir im Sommer auch einen Umbruch, aber die Achse bei ihnen steht. Durch den Trainerwechsel hat sich die Spielanlage etwas verändert, aber wir wissen, was auf uns zukommt.“

Neben Sebastian Jacob und Julius Biada wird nun auch Patrick Schmidt längere Zeit fehlen. Die beiden Operationen sind gut verlaufen, der Angreifer wird wohl bereits am Samstag in Saarland zurückkehren. „Es ist natürlich ein Stück weit tragisch, dass uns drei offensive Akteure wehbrechen, die im Normalfall bei jedem Drittligisten Stammspieler wären“, sagte Ziehl, fügte aber hinzu: „Wir verfügen über eine gute Qualität in der Kader-Breite und können das auffangen. Fußball ist sehr schnelllebig, es können sich nun andere Akteure zeigen.“

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Samstag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei Magenta und dem SR verfolgen. Ab 13.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Faninformation zum Spiel gegen Waldhof Mannheim

Faninformation zum Spiel gegen Waldhof Mannheim

Patrick Schmidt fällt mehrere Monate aus

Patrick Schmidt fällt mehrere Monate aus

FCS-Stürmer Patrick Schmidt hat beim Drittligaspiel in Unterhaching nach einem schrecklichen Zusammenstoß mit einem Gegenspieler einen Schien- und Wadenbeinbruch erlitten. Er wurde bereits im Klinikum „Rechts der Isar“ operiert und mit Fixateuren auf eine notwendige zweite Operation am Ende dieser Woche vorbereitet.

Der Mannschaftsarzt des 1. FC Saarbrücken Dr. Markus Pahl steht im engen Kontakt mit den behandelnden Ärzten in Münchner Klinikum. „Patrick ist dort in sehr guten Händen und wird bestens versorgt. Mein Dank gilt auch dem Mannschaftsarzt der SpVgg. Unterhaching, der vor Ort schnell und kompetent die richtigen Maßnahmen ergriffen hat“, so Dr. Pahl. Er schätzt, dass Patrick Schmidt mindestens 6 Monate ausfallen wird.

Trainer und Manager Rüdiger Ziehl zeigt sich auch heute immer noch betroffen von dem Vorfall. „Wir stehen alle nach wie vor unter Schock. Die Situation an an Tragik kaum zu übertreffen, denn Patrick war extrem gut drauf bildete gemeinsam mit Kai Brünker unsere effektive Sturmabteilung, auf die unser Spiel ausgelegt war. Wir werden einige Zeit brauchen, um dieses Ereignis zu verarbeiten, hoffen aber, dass Patrick möglichst schnell wieder genesen kann und zu uns ins Team zurückkehrt. Unsere Herzen sind bei ihm und wir werden jetzt auch für ihn spielen“, so Rüdiger Ziehl.

Remis in Haching durch schwere Verletzung überschattet

Remis in HAching durch schwere Verletzung überschattet

Der 1. FC Saarbrücken hat sich mit einem torlosen Remis von der SpVgg Unterhaching getrennt. Klar überschattet wurde das Spiel von einer schweren Verletzung, die sich Schmidt im ersten Durchgang zuzog.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl nahm im Vergleich zum Erfolg gegen Dortmund II vor der Länderspielpause einen Wechsel vor. Rizzuto durfte für Günther-Schmidt auf der rechten Seite ran. Ansonsten gestaltete sich die Startelf unverändert.

Die Blau-Schwarzen übernahmen zeitig im Spiel die Kontrolle und machten den gefährlicheren Eindruck, auch wenn tatsächliche Abschlüsse zunächst ausblieben. Und zwar bis zur 23. Minute. Dann leitete Gaus mit einem langen Einwurf ein. Der Ball wurde nicht entscheidend geklärt und Rabihic zog von der Strafraumkante ab, hatte aber nicht richtig justiert.

Nach einer halben Stunde dann etwas aus dem Nichts eine große Möglichkeit für Unterhaching. Skarlatidis hatte zu viel Platz, doch Paterok wischte die Kugel sicher zur Seite weg.

Kurz später eine Szene, die vieles überschattete. Schmidt und Bauer gingen mit Dampf auf einen Ball im Mittelfeld. Bauer nahm zu viel Risiko und erwischte Schmidt heftig und der musste nach langer Behandlungspause auf direkten Weg ins Krankenhaus gebracht werden. Auch an dieser Stelle gute Besserung!

Günther-Schmidt kam neu in die Partie. Von diesen Bildern mussten sich alle auf dem Feld aber erstmal erholen und so dauerte es nach Fortsetzung, bis es wieder konstruktiv wurde. Dafür sorgte der FCS. Rizzuto klaute Bauer den Ball, zog in den Strafraum, konnte aber nicht platziert abschließen. Dann war Brünker an der Reihe. Einen hohen Ball pflückte er mit der Brust runter. Danach fehlte ihm etwas Ruhe, denn es folgte der direkte Abschluss aus der Distanz, den Vollath zur Ecke klären konnte. Kurz vor dem Pausenpfiff setzte Brünker zudem seinen Kopfball nach Flanke von Rizzuto am langen Eck vorbei.

Beide Teams versuchten nach Wiederbeginn den Fokus wieder auf den Fußball zu legen, auch wenn das aufgrund der Bilder um die Verletzung von Schmidt äußerst schwer fiel. Deutlich besser glückte das dem FCS, der das Geschehen klar bestimmte. Immer wieder initiiert von Rabihic gab es einige aussichtsreiche Szenen, es fehlte aber der letzte Pass oder auch das Glück im Abschluss. So blieb es vorerst torlos.

Zur Schlussvierteilstunde folgten bei den Blau-Schwarzen die nächsten Wechsel. Civeja, Di Michele Sanchez und Neudecker ersetzten Sontheimer, Gaus und Kerber.

Di Michele Sanchez bereitete dann auch die nächste Chance vor. Nach seiner Flanke hatte Günther-Schmidt eigentlich ausreichend Platz im Strafraum, aber nicht das richtige Timing. Deshalb ging sein Kopfball klar über den Kasten.

Kurz später Glück für die Blau-Schwarzen. Bei einem der ganz seltenen Vorstöße der Gastgeber köpfte Stiefler Richtung Tor. Boeder war zwar unbeabsichtigt, aber dennoch deutlich mit dem Arm am Ball. Schiedsrichter Bickel zeigte aber nicht auf den Punkt.

Mit Beginn der Nachspielzeit kam noch Uaferro für Rizzuto. Mehr passierte nicht mehr. Die Blau-Schwarzen hätten sicherlich mehr verdient gehabt, als den einen Punkt, hätten dafür aber eine der großen Möglichkeiten zum Ende des ersten Durchgangs nutzen müssen. Aber das Sportliche war an diesem Abend leider Nebensache.

VORVERKAUFSINFOS ZU DEN HEIMSPIELEN GEGEN DUISBRUG UND LÜBECK

VORVERKAUFSINFOS ZU DEN HEIMSPIELEN GEGEN DUISBURG UND LÜBECK

Wir freuen uns auf die Zebras aus Duisburg und den VfB Lübeck! Wenn Du uns im Stadion unterstützen willst, kommen hier alle Infos zum Vorverkauf:

Phase 1 (nur bestehende Mitglieder):

VVK-Start am 19.09.23 um 10 Uhr (maximal 2 Tickets). Der Verkauf findet online und an den bekannten VVK-Stellen statt. Der Fanshop hat am 21.09. geschlossen. Tickets werden grundsätzlich nicht mehr auf der Geschäftsstelle verkauft. Der Zugangscode ist die Mitgliedsnummer ohne Nullen.

Phase 2 (für alle):

VVK-Start am 21.09. um 10 Uhr. Der Verkauf findet online, an den bekannten VVK-Stellen und im Fanshop statt (Öffnungszeiten beachten, am 21.09. hat der Fanshop geschlossen).

FCS reist nach München

FCS reist nach München

Nach der Länderspielpause geht es für den 1. FC Saarbrücken in der Drittliga-Saison 2023/2024 mit einem Auswärtsspiel weiter. Die Blau-Schwarzen treten am Sonntag, um 19.30 Uhr, bei der Spielvereinigung Unterhaching an.

„Das ist eine ungewöhnliche Anstoßzeit, an die man sich erst gewöhnen muss. Für unsere Fans ist es sicherlich nicht optimal“, sagte Trainer Rüdiger Ziehl, dessen Team nach der Partie in München übernachten wird. „Wir haben eine kurze Woche vor uns und wollen bestmöglich regenerieren. Ansonsten gilt es, die Bedingungen anzunehmen und ein gutes Spiel abzuliefern“, forderte der Trainer, dem bis auf Sebastian Jacob und Julius Biada alle Akteure zur Verfügung stehen werden. Lediglich hinter dem Einsatz von Patrick Sontheimer (Knie-Probleme) steht noch ein kleines Fragezeichen. 

„Uns erwartet ein harter Kampf. Wir haben am ersten Spieltag in Ulm gesehen, wie gefährlich Aufsteiger gerade in der ersten Saisonphase sein können. Haching hat viele erfahrene Spieler, aber auch einige junge Wilde. Sie können jedem Gegner das Leben schwer machen. Wir werden viel laufen müssen und wollen dann auch spielerische Elemente einbringen“, kündigte Ziehl an.

Mittelfeldakteur Tim Civeja, der vor Saisonbeginn vom FC Ingolstadt zum 1. FCS wechselte, zog eine zufriedene Bilanz der ersten Spiele. „Für mich persönlich ist es gut gelaufen. Als Team können wir sicherlich noch eine Schippe drauflegen. Wir wollen am Sonntag in Haching ein gutes Spiel machen und gewinnen. Das ist unser Anspruch“, sagte der 21-Jährige.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Sonntag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei Magenta verfolgen. Ab 19.10 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

FCS scoutet in Albanien

FCS scoutet in Albanien

Sportdirektor Jürgen Luginger und Vize-Präsident Salvo Pitino sind anlässlich des U21-Länderspiels Albanien gegen Rümänien nach Elbasan in Albanien gereist, um vor Ort die Talente beider Mannschaften zu beobachten.

Jürgen Luginger: „Ich habe mich sehr auf diesen Besuch gefreut, besonders um das Leistungsniveau dieser beiden Nationalmannschaften mit vielen gut ausgebildeten Talenten zu beobachten. Interessantes Training und ein Top-Spiel mit einem verdienten Sieger.“

Salvo Pitino: „… die Reise war es wert! Danke an den Cheftrainer Alban Bushi und Rigest die uns sehr herzlich empfangen und wunderbar betreut haben.“

Alban Bushi (Trainer U21 Albanien): „Ich freue mich über das Interesse aus Deutschland an jungen Nationalspielern.“

Ticket-Vorverkauf gegen Unterhaching startet

Ticket-Vorverkauf gegen Unterhaching startet

Der Ticket-Vorverkauf für unser Auswärtsspiel am kommenden Sonntag um 19:30 gegen die SpVgg. Unterhaching ist gestartet! Karten gibt es online unter https://tickets.snec.de/shops/176 sowie vor Ort an der Tageskasse.

FCS testet gegen bundeswehr-nationalmannschaft

FCS testet gegen bundeswehr-nationalmannschaft

Der 1. FC Saarbrücken spielt zur Überbrückung der Länderspielpause im Mühlbachstadion Schiffweiler gegen die Bundeswehr-Fußball-Nationalmannschaft.

Der Test findet am Donnerstag, den 07. September um 18 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 5 Euro und wird an das St. Jakobus Hospiz sowie dem Bundeswehr Sozialwerk gespendet. Alle weiteren Infos gibt es untenstehend im Flyer.

FCS verpflichtet Stürmer und Torwart

FCS verpflichtet Stürmer und Torwart

Kurz vor Ende des Transferfensters hat Drittligist 1. FC Saarbrücken zwei neue Spieler verpflichtet.

Stürmer Amine Naifi wird für ein Jahr vom luxemburgischen Erstligisten Differdingen 03 ausgeliehen. Der 23-jährige dribbelstarke Franzose wurde in Sarre Union im benachbarten Lothringen geboren und war in der aktuellen Saison als Torschütze in der BGL-Liga erfolgreich. Darüber hinaus absolvierte er vor kurzem noch zwei internationale Qualifikationsspiele zur UEFA Conference League. Der FCS besitzt eine festgeschriebene Kaufoption für Naifi am Ende der Saison.

Vom westfälischen Oberligisten TuS Bövinghausen kommt der 19-jährige Finn Kotyrba neu ins Saarland. Der 1,86 große Torwart spielte bis zum Sommer dieses Jahres für den leistungsstarken Nachwuchs des VfL Bochum in der Junioren-Bundesliga. Kotyrba gilt als überaus talentiert und soll beim FCS die Rolle des 3. Torwartes übernehmen. „Ich freue mich sehr, dass ich meine ersten Schritte im Profifußball bei einem ambitionierten Traditionsverein wie dem 1. FC Saarbrücken gehen zu können und kann es kaum erwarten, in der kommenden Woche ins Training einzusteigen“, so Kotyrba.

Heimsieg gegen BVB II

Heimsieg gegen BVB II

Der 1. FC Saarbrücken hat sich mit einem kontrollierten Auftritt einen 2:0-Heimsieg gegen Borussia Dortmund II gesichert. Rabihic und Brünker markierten die Tore.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl nahm im Vergleich zur Partie in Ingolstadt einen Wechsel in der Startelf vor. Gaus kehrte zurück auf die linke Seite und ersetzte Di Michele Sanchez.

Es entwickelte sich vom Start weg eine schwierige Partie. Für den FCS galt es kontrolliert zu agieren, Ballverluste zu vermeiden und die Ordnung zu halten, um den Dortmundern keine Umschaltsituationen zu ermöglichen. Strafraumszenen gab es auf beiden Seiten, jedoch musste beide Keeper vorerst nicht eingreifen.

In der 24. Minute wurde der erste gefährliche Abschluss verbucht. Günther-Schmidt tauchte rechts im Sechzehner auf, traf aber nur das Außennetz. Nach einer guten halben Stunde die nächste Möglichkeit. Schmidt setzte sich im Mittelfeld stark durch und feuerte aus 16 Metern aufs Tor. BVB-Schlussmann Lotka parierte zur Ecke.

Die Gäste konnten nur einmal wirklich zwingend werden, ließen aber im Abschluss die Konsequenz vermissen. Butler hatte am zweiten Pfosten eigentlich Platz, traf die Kugel per Kopf aber nicht. Im direkte Gegenzug Pech für Brünker. Sontheimer schickte Schmidt steil, der legte für Brünker ab, doch dessen Schuss wurde geblockt.

In der 37. Minute war es dann Rabihic, der die Blau-Schwarzen in Führung brachte. Schmidt verlängerte einen weiten Einwurf von Gaus. Im Strafraum folgte etwas Ping Pong. Rabihic schaltete am schnellsten und drückte zum 1:0 ein, das auch den Pausenstand bedeutete.

Dortmund kam mit zwei offensiven Wechseln und Druck aus der Kabine. Die erste Chance hatte aber der FCS. Gaus marschierte über den halben Platz und steckte in die Gasse zu Kerber. Der kam nicht mehr ganz hin und konnte deshalb nicht kontrolliert abschließen.

Das übernahm kurz später Brünker. Sontheimer setzte Rabihic ein. Der mit einem scharfen Ball auf Kerber. Schmidt konnte den Querpass dicht markiert nicht richtig verarbeiten, doch das brachte Brünker ins Spiel, der die Kugel humorlos zum 2:0 ins Netz hämmerte (58.).

Direkt im Anschluss folgte ein Doppelwechsel. Rizzuto kam für Brünker, wodurch Günther-Schmidt nach vorne rückte und Di Michele Sanchez ersetzte Gaus positionsgetreu. Eine Viertelstunde später zwei weitere Wechsel. Neudecker und Stehle waren fortan für Rabihic und Günther-Schmidt dabei. Für die letzten Minute kam noch Civeja für Sontheimer.

Dazwischen ein kontrollierter Auftritt der Blau-Schwarzen, die durch die Führung sehr geordnet agieren konnten. Dortmund fand kein Mittel, die Defensive richtig in Gefahr zu bringen. Deshalb siegte der FCS verdient mit 2:0.

Flutlichtspiel im Ludwigspark

Flutlichtspiel im Ludwigspark

Am morgigen Freitag steht für den 1. FC Saarbrücken das nächste Heimspiel an. Um 19 Uhr erwarten die Blau-Schwarzen die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund im Ludwigspark. Für die Partie wurden bisher mehr als 8.500 Karten im Vorverkauf abgesetzt. Nach dem Unentschieden beim FC Ingolstadt peilt der FCS den zweiten Heimsieg an. 

„Wir haben gegen Verl gesehen, was möglich ist, wenn wir das Publikum mitnehmen. Das muss das Ziel für die morgige Partie sein“, sagte FCS-Trainer Rüdiger Ziehl. 

Der BVB-Nachwuchs ist trotz eines großen Umbruchs recht gut in die neue Saison gestartet. Auswärts hat das Team von Trainer Jan Zimmermann noch keinen Gegentreffer hinnehmen müssen. „Wie es bei einer U23 üblich ist, hat sich der Kader im Vergleich zur Vorsaison auf einigen Positionen verändert. Aber sie haben eine gute Struktur und Ziel des BVB ist es sicherlich, eine bessere Runde zu spielen als in der Vorsaison. Wir haben sie in der vergangenen Spielzeit zweimal schlagen können, aber es waren sehr enge Spiele. Es wird auch morgen eine schwere Aufgabe, bei der wir sehr konzentriert verteidigen müssen. Es ist eine Mannschaft, die gerne den Ball hat. Das müssen wir unterbinden“, sagte Ziehl.

Die hohe Anzahl an Gegentoren beschäftigt auch Torwart Tim Paterok, der sich zuletzt in Ingolstadt mehrfach auszeichnen konnte: „Die Gegentreffer sind auf sehr unterschiedliche Art und Weise gefallen. Generell muss es unser Anspruch sein, weniger Tore zu kassieren. Aber es ist auch ein Stück weit normal, dass zum Beginn einer Saison noch nicht alle Abläufe funktionieren.“ 

Verzichten muss der FCS am Freitagabend auf Sebastian Jacob (Kreuzbandverletzung) und Julius Biada (Muskelfaserriss).

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Freitag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei Magenta verfolgen. Ab 18.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc- saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Vorverkaufsinfos zum Spiel gegen Waldhof Mannheim!

Vorverkaufsinfos zum Spiel gegen Waldhof Mannheim!

Das Südwest-Derby gegen Waldhof Mannheim wirft seine Schatten voraus: hier kommen alle Infos zum Ticket-Vorverkauf gegen Mannheim.

Phase 1 (nur bestehende Mitglieder):

VVK-Start am 04.09.23 um 14 Uhr (maximal 2 Tickets). Der Verkauf findet online und an den bekannten VVK-Stellen statt. Der Fanshop hat am 04.09. geschlossen. Tickets werden grundsätzlich nicht mehr auf der Geschäftsstelle verkauft. Am 05.09. findet der Verkauf zusätzlich am Stadion statt (Kasse Ost). Die Kassen haben von 14 – 18 Uhr geöffnet. Außerdem können die Tickets am 05.09. auch im Fanshop erworben werden. Die Phase 1 endet am 06.09. um 13:30. Der Zugangscode ist die Mitgliedsnummer ohne Nullen.

Phase 2 (für alle):

VVK-Start am 06.09 um 14 Uhr (maximal 2 Tickets). Der Verkauf findet online, an den bekannten VVK-Stellen und im Fanshop (Öffnungszeiten beachten) statt.

FCS stattet Breuer mit Profivertrag aus

FCS stattet Breuer mit Profivertrag aus

Drittligist 1. FC Saarbrücken hat mit seinem Nachwuchstalent Andy Breuer einen ersten Profivertrag abgeschlossen. Der mittlerweile 18-jährige Breuer gehört seit fast zwei Jahren zum Trainingskader der Profimannschaft und kam in der vergangenen Saison auf zwei Kurzeinsätze in der 3. Liga.

„Andy ist ein talentierter Nachwuchsspieler mit Potenzial. Wir wollen ihm mit diesem Profivertrag die Chance bieten, dieses Potenzial auch zu nutzen“, so Trainer und Manager Rüdiger Ziehl.

„Ich freue mich sehr und bin auch sehr stolz, dass mein Heimatverein dieses Vertrauen in mich setzt. Ich werde alles dafür geben, dieses Vertrauen auch zu rechtfertigen“, so Andy Breuer.

Remis in Ingolstadt

Remis in Ingolstadt

Der 1. FC Saarbrücken hat sich am 4. Spieltag ein Remis beim FC Ingolstadt gesichert. Patrick Schmidt traf beim 2:2 doppelt.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl wechselte zum Ende der Englischen Woche dreifach in der Startelf. Di Michele Sanchez ersetzte Gaus auf der linken Seite. Zudem war das Mittelfeld mit Kerber, nach Rotsperre, und Rabihic neu besetzt, der eine Position nach hinten rückte und den Platz für Schmidt im Angriff freimachte. Neudecker und Civeja erhielten eine Pause.

Nach kurzem Abtasten übernahm Ingolstadt die Initiative und erarbeitete sich ein Übergewicht. Das machte sich direkt in Chancen bemerkbar. Mause scheiterte binnen zwei Minuten aus sehr aussichtsreicher Position doppelt am glänzend reagierenden Paterok.

Die Blau-Schwarzen kamen nach 20 Minuten zum ersten Abschluss. Günther-Schmidt hatte sich mit Kerber und Brünker am Strafraum fein durchgespielt, Di Michele Sanchez traf das Außennetz. Etwas später war er der Vorbereiter. Ein missglückter Querpass wurde zur Vorlage für Kerber, der knapp verzog.

Den aktiveren und gefährlicheren Eindruck hinterließ aber in dieser Phase der FCI und ging folgerichtig in Führung. Deichmann flankte, eigentlich zu weit, doch der FCS ging nicht entscheidend dazwischen. Daher konnte Costly nach innen geben und Kanuric einschieben (28.).

Doch es kam postwendend die Antwort. Kerber setzte gut nach und erzwang  einen Fehlpass von Malone am eigenen Strafraum. Günther-Schmidt gab direkt nach innen und Schmidt köpfte zum 1:1 ein (29.).

Mehr passierte im ersten Durchgang nicht mehr. Mit dem Remis ging es in die Kabine und einem Wechsel wieder heraus. Uaferro war fortan für Boeder im Spiel.

Zunächst ging es erneut zwischen den Strafräumen hin und her, doch mit der ersten Möglichkeit war die Partie gedreht. Rabihic tanzte Lorenz rechts im Sechzehner aus und hatte dabei noch das Auge für Schmidt. Der hatte sich zentral vor dem Kasten freigestohlen und netzte aus 11 Metern platziert ein (56.).

Diesmal waren es allerdings die Gastgeber, die unmittelbar zurückschlugen. Mause flankte von der linken Seite scharf nach innen. In der Mitte kam zwar keiner ran, doch die Kugel tropfte vom Innenpfosten hinter die Linie (60.).

Nur fünf Minuten später fast die erneute Führung für den FCS. Schmidt verlängerte einen Einwurf von Di Michele Sanchez zu Brünker. Der versuchte es per Fallrückzieher, doch Keeper Funk brachte die Hände rechtzeitig hoch und lenkte den Ball an die Latte.

In der 70. Minute gab es die nächsten Wechsel. Gaus und Civeja ersetzten Di Michele Sanchez und Rabihic positionsgetreu.

Ingolstadt hatte in der Folge noch Möglichkeiten durch Testroet per Kopf aus spitzem Winkel und Mause aus 16 Metern. Doch die dickste Chance bot sich Gaus. Sontheimer flankte Richtung Brünker, der blieb weg, dadurch stand Gaus frei vor Funk und wuchtet den Ball am Keeper vorbei, doch Cvjetinovic grätschte die Kugel von der Linie.

Für die letzten fünf Minuten kam Rizzuto für Brünker ins Spiel. Günther-Schmidt rückte ganz nach vorne. Kurz später Stehle für Günther-Schmidt.

Weder die Blau-Schwarzen noch Ingolstadt konnten sich nochmals in Abschlussposition bringen und so endete das Spiel mit einem in der Summe gerechten Unentschieden.

Auswärts in Ingolstadt gefordert

Auswärts in Ingolstadt gefordert

Zum Anschluss der englischen Wochen steht für den 1. FC Saarbrücken die Reise nach Ingolstadt an. Am Samstag, um 14 Uhr, trifft das Team von Trainer Rüdiger Ziehl im Audi-Sportpark auf den FCI.

Die „Schanzer“ haben zwei ihrer drei Partien verloren, stehen vor heimischem Publikum daher unter Druck. „Sie haben einen gewissen Umbruch hinter sich, der seine Zeit benötigen wird. Aber es ist ein gutes Team, das sich mit Sicherheit in höheren Regionen einfinden wird“, sagte Ziehl.

Der FCS hatte einen Tag weniger zur Regeneration als der Gegner, hinzu kommt die weite Auswärtsfahrt. „Wir werden heute Abend mit den Spielern sprechen und von Fall zu Fall entscheiden. Wir haben genügend Alternativen und werden eine frische Mannschaft auf das Feld bekommen“, kündigte Ziehl an.

Routinier Marcel Gaus, der fünf Jahre beim morgigen Gegner spielte, richtete den Blick nach dem ersten Saisonsieg gegen Verl wieder nach vorn. „Natürlich spielen die hohen Temperaturen eine Rolle. Aber wir sind Profis und wissen entsprechend, mit unserem Körper umzugehen. Mit Anpfiff spielt das ohnehin keine Rolle mehr. Wir haben den Anspruch, dieses Spiel zu gewinnen.“

Luca Kerber und Calogero Rizzuto, die ihre Sperren verbüßt haben, stehen dem FCS wieder zur Verfügung. Bjarne Thoelke konnte Teile des Mannschaftstrainings wieder absolvieren, für ihn kommt ein Einsatz aber noch zu früh. Neben Sebastian Jacob (Kreuzbandriss) wird auch Julius Biada fehlen, der sich einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen hat.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Samstag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei Magenta und dem SR verfolgen. Ab 13.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Starkes Comeback sorgt für den ersten Dreier

Starkes Comeback sorgt für den ersten Dreier

Der 1. FC Saarbrücken hat sich im Heimspiel gegen den SC Verl den ersten Ligasieg gesichert. Nach früher Führung leisteten sich die Blau-Schwarzen zu viele Fehler und lagen dadurch mit 1:3 zurück. Doch der FCS kam zurück und Dominik Becker krönte die Aufholjagd in der Nachspielzeit mit dem Siegtreffer zum 4:3.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl nahm im Vergleich zum Duell mit Viktoria Köln zwei Wechsel vor. Julian Günther-Schmidt ersetzte den gesperrten Calogero Rizzuto auf der rechten Außenbahn und Dominik Becker startete anstelle von Boné Uaferro.

Der FCS erwischte den perfekten Auftakt. Bereits in der vierten Minute die dicke Chance auf die Führung. Marcel Gaus marschierte in den Strafraum und wurde von Ochojski gelegt. Kasim Rabihic übernahm die Verantwortung und verwandelte zum 1:0 sicher vom Punkt.

Und Tim Civeja hätte nur vier Zeigerumdrehungen später erhöhen können. Die Blau-Schwarzen pressten früh. Gaus brachte Keeper Unbehaun in Bedrängnis. Der spielte dadurch Civeja an. Doch Civeja jagte den Ball über den Kasten.

Weitere Szenen blieben ganz lange aus. Verl kämpfte sich schnell ins Spiel zurück und das Geschehen fand zwischen den Strafräumen statt. Kammerbauer auf der einen und Sontheimer auf der anderen Seite versuchten es aus der Distanz, jeweils ohne Erfolg.

In der 34. Minute wurde Verl dann aber zum Ausgleich eingeladen. Richard Neudecker leistete sich einen Fehlpass kurz vor dem Strafraum. Ochojski flankte direkt nach innen. Lokotsch schirmte stark ab und legte für Paetow auf, der das 1:1 markierte (34.).

Und Verl nutzte das Momentum. Batista Meier steckte perfekt in die Gasse auf Lokotsch durch. Der tauchte frei vor Tim Paterok auf und das Spiel war gedreht (36.).

Damit waren die Blau-Schwarzen im Hintertreffen. Es wurde zwar direkt wieder der Weg nach vorne gesucht, doch Chancen sprangen kaum heraus. Nur Rabihic kam einmal zum Abschluss, der blieb aber in der Defensivreihe hängen. Es ging mit einem Rückstand in die Kabine.

Ziehl reagierte mit zwei Wechseln. Patrick Schmidt und Fabio Di Michele Sanchez kamen für Neudecker und Gaus.

Schmidt war direkt gut drin in der Partie. Günther-Schmidt passte nach frühem Ballgewinn nach innen. Unbehaun konnte den Schuss von Schmidt noch entschärfen. Kurz später ein Versuch aus der Drehung, der über den Kasten rauschte.

Der FCS übte weiter Druck aus. Aber das Tor erzielte Verl. Civeja spielte auf Abseits. Doch das war es nicht. Batista Meier lief alleine auf Paterok zu und stellte auf 1:3 (54.).

Der Anschluss wurde schnell geschafft. Patrick Sontheimer eroberte die Kugel im Mittelfeld und leitete auf Civeja weiter. Der steckte zu Schmidt durch. Aus spitzem Winkel jagte der den Ball ins lange Eck (60.).

Der Druck blieb, Möglichkeiten zwar vorerst aus, aber das änderte sich in der 75. Minute. Günther-Schmidt legte per Tunnel auf Civeja ab, der setzte sich fein durch, passte im Strafraum quer und Kai Brünker glich zum 3:3 aus.

Direkt im Anschluss folgte der dritte Wechsel. Günther-Schmidt, der mächtig Betrieb gemacht hatte und entsprechend ausgepumpt war, wurde durch Simon Stehle ersetzt.

Die Blau-Schwarzen machten weiter Dampf und drängten auf den vierten Treffer. Doch noch hielt die Verler Defensive. Die nächste Chance hatte Civeja, der erneut zu hoch ansetzte, Schmidt ebenfalls.

In der Nachspielzeit war es endlich soweit. Nach einer Ecke blieb der Ball heiß. Rabihic legte zu Di Michele Sanchez ab. Dessen Flanke fand den Kopf von Becker und der köpfte zum 4:3 ins lange Eck (90.). Nach einer starken Aufholjagd war damit der erste Sieg eingetütet.

Der erste Ligasieg soll her

Der erste Ligasieg soll her

Nach der bitteren Heimniederlage gegen Viktoria Köln ist der Fokus beim 1. FC Saarbrücken schon wieder auf den kommenden Gegner gerichtet. Am dritten Spieltag der Drittliga-Saison 2023/2024 empfangen die Blau-Schwarzen am Mittwochabend den SC Verl. Die Partie wird um 19 Uhr im Ludwigsparkstadion angepfiffen. Im Vorverkauf wurden rund 7.800 Tickets abgesetzt. 

Die Ostwestfalen sind mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet, waren in beiden Spielen aber durchaus ebenbürtig. „Sie verfolgen einen guten spielerischen Ansatz, kombinieren gerne. Da müssen wir von Beginn an dagegenhalten. Es muss unser Anspruch sein, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken“, sagte Trainer Rüdiger Ziehl.

Mit Kasim Rabihic steht ein ehemaliger Verler im Aufgebot der FCS, der den Werdegang seines ehemaligen Vereins immer noch genau verfolgt. „Sie haben nicht die Möglichkeiten wie andere Vereine. Aber sie machen aus ihrer Situation das Beste, bringen immer wieder Talente hervor und versuchen, einen guten Fußball zu spielen“, sagte Rabihic. 

Für den FCS geht es dennoch nur darum, den ersten Saisonsieg einzufahren. „Es war gegen Karlsruhe nicht alles gut und gegen Köln nicht alles schlecht. Wir wissen, dass wir besser Fußball spielen können“, sagte Rabihic und Ziehl fügte hinzu: „Beide Mannschaften sind schlecht gestartet. Jetzt geht es darum, dass wir in die Spur kommen.“

Verzichten muss der FCS auf Sebastian Jacob (Kreuzbandriss), Bjarne Thoelke (Aufbautraining), Julius Biada (muskuläre Probleme) sowie die gesperrten Luca Kerber und Calogero Rizzuto.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Mittwoch wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei Sky verfolgen. Ab 18.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc- saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

FCS unterliegt Köln

FCS unterliegt Köln

Der 1. FC Saarbrücken hat das erste Liga-Heimspiel in der Saison 2023/24 verloren. Viktoria Köln setzte sich im Ludwigspark mit 2:1 durch.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl beorderte wie zum Auftakt in Ulm Paterok zwischen die Pfosten. Davor waren Boeder, Zeitz und Uaferro in der Dreierkette aufgeboten. Rizzuto und Gaus besetzten die Außenbahnen, Sontheimer, Neudecker und Civeja das Mittelfeld. Im Sturm waren Brünker und Rabihic unterwegs.

Der FCS versuchte sich schnell zu organisieren und das Kommando zu übernehmen. Abschlüsse sprangen dabei aber zunächst nicht heraus. Das änderte sich in der elften Minute nach einer Ecke von Neudecker. Uaferro stieg in der Mitte hoch, doch Keeper Voll klärte.

Nach 18 Minuten war es dann soweit. Wieder war ein Standard der Ursprung. Rabihic zirkelte den Ball nach innen. Köln klärte unzureichend, weshalb Uaferro per Kopf auf Brünker querlegen konnte und der erneut einnetzte.

Und es folgte gleich die nächste starke Aktion. Die Blau-Schwarzen pressten früh. Civeja mit dem Ballgewinn. Über Brünker wurde Rabihic in Position gebracht, dessen Abschluss allerdings zur Ecke geblockt. Auch die sorgte für Gefahr. Sontheimer zog aus der zweiten Reihe ab, auch da fehlte nicht viel.

Der Viktoria wurden kaum Offensivszenen gestattet, der Ausgleich fiel dennoch. Nach einer Ecke köpfte Fritz, der Versuch wurde zwar geblockt, aber dadurch zur Vorlage für Schultz, der das 1:1 markierte (31.).

Durch den Treffer kippte das Spielgeschehen kurzzeitig. Der FCS musste sich nochmal sortieren und hatte etwas Glück, dass Philipp nur den Außenpfosten traf.

Unmittelbar vor der Pause waren die Blau-Schwarzen wieder voll da. Rabihic steckte auf Neudecker durch. Der wurde im Strafraum klar am Fuß getroffen, trat sich dadurch selbst in die Hacken und kam zu Fall. Der fällige Elfmeterpfiff blieb aber aus. Brünker versuchte sich kurz später nochmals per Kopf. Voll war zur Stelle und so ging es mit dem Remis in die Kabine.

Der zweite Durchgang startete denkbar schlecht. Neudecker verpasste eine scharfe Hereingaben von Rabihic um Zentimeter. Auf der anderen Seite drehte sich Marseiler im Strafraum, ließ damit Sontheimer und Boeder aussteigen und schloss trocken ins rechte Eck ab. Die Führung für den Gast (52.).

Nach einer Stunde wechselte Ziehl dreifach. Becker, Günther-Schmidt und Schmidt ersetzten Boeder, Civeja und Brünker.

Aber zunächst weiter die Viktoria. Uaferro verschätzte sich an der Mittellinie, dadurch liefen die Kölner mit drei Mann gegen Zeitz und Paterok auf das Tor zu. Zeitz bremste Bogicevic aus, nach einem Haken folgte dennoch der Abschluss, den sich Paterok sicherte.

Schmidt brachte dann die Offensivbemühungen mit einem Schuss aus der Drehung wieder in Schwing. Der ging vorbei. Doch jetzt war wieder mehr Zug zu erkennen. Neudecker setzte sich im Mittelfeld stark durch, Sontheimer übernahm, steckte in die Gasse zu Rabihic, der feuerte knapp am langen Eck vorbei.

Zur Schlussviertelstunde wurde die Offensiv gestärkt. Stehle ersetzte Uaferro und sortierte sich vorne ein.

Die Blau-Schwarzen versuchten zu drücken, doch Köln verteidigte gut und ließ in den gefährlichen Räumen kaum etwas zu. 

Für die letzten fünf Minuten versuchte Ziehl mit der Hereinnahme von Di Michele Sanchez für Gaus frischen Schwung auf die Außenbahn zu bringen. Das klappte nur bedingt. Auch da sich Rizzuto einen Platzverweis einhandelte. Bereits Gelb vorbelastet leistete er sich ein taktisches Foul und musste runter.

In Unterzahl sollte es nicht mehr zum Ausgleich reichen. Der FCS verlor eine mit wenigen Ausnahmen überlegen geführte Partie und musste der Viktoria die Punkte überlassen.

Heimauftakt im Ludwigspark

Heimauftakt im Ludwigspark

Das letzte Heimspiel der vergangenen Saison gewann der 1. FC Saarbrücken im heimischen Ludwigspark mit 2:1 gegen Viktoria Köln. Und auch im ersten Heimspiel der Drittliga-Saison 2023/2024 treffen beide Teams aufeinander. Zur Partie, die am Samstag um 14 Uhr im Ludwigspark angepfiffen wird, erwartet der FCS rund 8500 Zuschauer. 

„Wir haben in der vergangenen Saison zweimal gegen Viktoria gewonnen. Aber es waren enge Spiele und ich gehe davon aus, dass es auch diesmal wieder eine heiße Kiste wird“, sagte FCS-Trainer Rüdiger Ziehl, der den Gegner zum Favoritenkreis zählt: „Sie haben den Vorteil, dass sie als kleinerer Verein ohne große Fan-Base ein bisschen unter dem Radar arbeiten können. Dadurch können sie sich in Ruhe weiterentwickeln. Das ist ihnen in den vergangenen Jahren gelungen. Es ist eine etablierte und routinierte Mannschaft, die vorne über schnelle Individualisten verfügt.“

Mittelfeldspieler Patrick Sontheimer trug beim letzten Aufeinandertreffen noch das Trikot der Viktoria, kann seinem Trainer also nützliche Tipps geben. Die Kontakte zu den ehemaligen Team-Kollegen ruhen aber vor der Partie: „Ich tausche mich natürlich mit dem Trainer aus, aber das gehört nicht in die Öffentlichkeit. Ansonsten haben wir uns gegenseitig zum Pokalsieg gratuliert, aber vor dem Spiel fokussiere ich mich auf meine Leistung. Ich will gegen jeden Gegner gewinnen, auch wenn es der ehemalige Verein ist.“

Neben dem langzeitverletzten Sebastian Jacob muss der FCS am Samstag abermals auf Bjarne Thoelke verzichten, der in der kommenden Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen soll. Luca Kerber ist aufgrund seines Feldverweises in Ulm gesperrt.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Samstag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei Magenta verfolgen. Ab 13.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

auswärtsspiel in ingolstadt: jetzt tickets sichern!

auswärtsspiel in ingolstadt: jetzt tickets sichern!

Der Ticket-Vorverkauf zum Auswärtsspiel bei den Schanzern ist gestartet!

Tickets gibt es online für den Steh- und Sitzplatzbereich. Die Tickets kann man online unter www.fcingolstadt-tickets.de/shop/114 erwerben. Eventuelle Restkarten können am Spieltag selbst vor Ort gekauft werden. Die Gästekasse öffnet 90 Minuten vor Spielbeginn.

FCS sorgt für Pokal-Überraschung

FCS sorgt für Pokal-Überraschung

Der 1. FC Saarbrücken hat mal wieder bewiesen, dass er DFB-Pokal kann. Nach Treffern von Civeja und Brünker siegte der FCS mit 2:1 gegen den Karlsruher SC und ist somit auch in der zweiten Pokalrunde dabei.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl wechselte im Vergleich zum Ligaauftakt auf fünf Positionen. Tim Schreiber durfte wie angekündigt anstelle von Tim Paterok zwischen den Pfosten ran. Dazu war Kapitän Manuel Zeitz, im ersten Spiel gesperrt, wieder dabei. Calogero Rizzuto rückte auf der rechten Außenbahn ins Team, Richard Neudecker und Kasim Rabihic ebenfalls. Dafür nahmen Dominik Becker, Julian Günther-Schmidt, Luca Kerber und Kai Brünker zunächst auf der Bank Platz.

Es entwickelte sich vom Anpfiff weg eine ausgeglichene Partie, in der beide Teams kaum etwas zuließen. Karlsruhe hatte die etwas besseren Chancen. Doch weder ein Abschluss von Schleusener, noch ein Freistoß von Wanitzek sorgten so richtig für Gefahr.

Der FCS versuchte sich durch Neudecker und Sontheimer aus der Distanz. Beide hatte aber nicht richtig justiert. Bei einem Schuss von Rabihic stand dann ein Abwehrbei im Weg.

Erstmals richtig brenzlig wurde es kurz vor dem Pausenpfiff. Schleusener tauchte frei vor Schreiber auf. Der machte sich jedoch ganz breit und parierte. So ging es torlos in die Kabine.

Mit Wiederbeginn durfte dann Brünker mitwirken. Der Torschütze aus der Partie in Ulm ersetzte Patrick Schmidt.

Und der zweite Durchgang startete mit einem Knaller. Tim Civeja nahm einen zweiten Ball am Strafraum mit der Brust stark runter, ließ seinen Gegenspieler aussteigen und schlenzte die Kugel herrlich ins lange Eck (47.). Die Führung für die Blau-Schwarzen.

Eine Reaktion des Zweitligisten blieb vorerst aus. Dafür hatte Lukas Boeder das nächste ganz dicke Ding auf dem Fuß. Wieder war Civeja beteiligt. Nach einer Ecke suchte er den Abschluss. Der wurde geblockt jedoch damit zur Vorlage für Boeder. Ganz dicht vor Torwart Drewes konnte er es nur direkt versuchen, doch der Keeper parierte. Und weiter war es der FCS, der Gefahr entfachte. Marcel Gaus zog aus 18 Metern ab. Drewes klärte zur Ecke.

In der 65. Minute kam Karlsruhe dann aber mit der ersten Chance in Durchgang zwei zum Ausgleich. Schreiber kam bei einer Ecke nicht richtig mit den Fäusten hin. Deshalb landete der Ball bei Stindl. Der nahm die Kugel volley und nagelte sie humorlos ins Netz.

Der FCS zeigte sich davon aber wenig geschockt und hätte beinahe direkt wieder für die Führung sorgen können. Civeja bediente Neudecker, der knapp rechts vorbei zielte. Direkt im Anschluss hatte Neudecker Feierabend und Günther-Schmidt war fortan dabei.

Im weiteren Verlauf dann Chancen auf beiden Seiten. Heise prüfte Schreiber, der sicher zupackte. Das machte auch Drewes gegen Sontheimer, der den Ball noch einer feinen Kombination nicht mehr platziert aufs Tor bringen konnte.

Die Schlussphase lief bereits, da gab es nochmal frischen Wind. Becker und Kerber ersetzten Rizzuto und Civeja positionsgetreu (82.). Und in der 89. Minute kam noch Fabio Di Michele Sanchez für Gaus.

Scheinbar der perfekte Glücksbringer. Sekunden später setzte Kerber Günther-Schmidt ein und der sich im Strafraum gekonnt durch. Im richtigen Moment folgte die Ablage auf Brünker. Der ließ sich nicht zweimal bitte und jagte den Ball zum 2:1 in die Maschen (90.).

Karlsruhe versuchte nochmal Druck aufzubauen, doch vergebens. Die Blau-Schwarzen ließen nichts mehr zu und setzten sich in der Summe verdient gegen den Zweitligisten durch.

Parksituation beim Pokalspiel

Parksituation beim Pokalspiel

Aufgrund des hohen Zuschauerandrangs beim DFB-Pokalspiel zwischen dem 1. FC Saarbrücken und dem Karlsruher SC (Anpfiff 18 Uhr) ist in der Saarbrücker Innenstadt und rund um das Ludwigsparkstadion mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und eingeschränkter Parkmöglichkeit zu rechnen. Deshalb hat der Verein wieder einen Shuttlebusverkehr ab dem Fernbus-Bahnhof eingerichtet, der zwei Stunden vor und nach dem Spiel aktiv sein wird.

Die Nutzung des Shuttles und des gesamten ÖPNV ist in Verbindung mit der Eintrittskarte kostenlos. Eine frühzeitige Anreise wird dringend empfohlen.

Pokalfieber im Park

Pokalfieber im Park

In der ersten Hauptrunde um den DFB-Pokal trifft der 1. FC Saarbrücken auf den Zweitligisten Karlsruher SC. Die Partie wird am Freitag um 18 Uhr im Ludwigspark angepfiffen. Im Vorverkauf wurden mehr als 14.000 Tickets abgesetzt. 

Der Zweitligist aus Baden ist mit vier Punkten aus zwei Spielen gut in die neue Saison gestartet. Dementsprechend sieht FCS-Trainer Rüdiger Ziehl die Favoriten-Rolle auch beim Gegner. „Der KSC muss dieses Spiel gewinnen, wir wollen es gewinnen. Aber dafür muss alles passen. Wir bekommen es mit einem gestandenen Zweitligisten zu tun, der mit Lars Stindl einen absoluten Ausnahmespieler in seinen Reihen hat. Aber gerade der FCS hat vor nicht allzu langer Zeit bewiesen, was im Pokal möglich ist“, sagte Ziehl, der einen mutigen FCS ankündigte: „Natürlich muss man gegen solch eine Mannschaft stabil stehen. Aber wir wollen unsere Chance suchen und selbst aktiv werden.“ 

Mittelstürmer Kai Brünker erzielte beim 1:1 in Ulm das erste Saisontor für den FCS, hat also genügend Selbstvertrauen getankt. „Wir werden uns nicht verstecken und wollen unseren Fans einen heißen Pokal-Fight liefern. Für mich als Angreifer ist es natürlich gut, dass ich gleich getroffen habe“, sagte der 29-Jährige, der vor der Saison vom FC Magdeburg zum FCS wechselte und die 2. Liga entsprechend gut kennt. „Der Unterschied ist eigentlich, dass fast jeder Fehler sofort bestraft wird. Darauf müssen wir achten und dürfen dem Gegner nur wenig anbieten.“ 

Erstmals wird am Freitag Neuzugang Simon Stehle zum FCS-Aufgebot gehören. Trainer Ziehl kündigte zudem an, dass Tim Schreiber das Tor hüten wird. Verzichten muss der FCS auf Sebastian Jacob (Kreuzbandriss) und Bjarne Thoelke (Aufbautraining).

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Freitag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei Sky verfolgen. Ab 17.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc- saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

FCS verpflichtet Simon Stehle

FCS verpflichtet Simon Stehle

Drittligist 1. FC Saarbrücken ist auf der Suche nach einem weiteren Offensivspieler fündig geworden und hat den 21- jährigen Stürmer Simon Stehle von Hannover 96 verpflichtet.

„Wir mussten nach der tragischen Verletzung von Sebi Jacob in Sachen offensiver Kaderverstärkung nochmal nachlegen. Simon Stehle bringt die von uns gewünschte Schnelligkeit und Dynamik für das Angriffsspiel mit. Er hat eine hervorragende Ausbildung genossen und das nötige Potenzial, unsere Durchschlagskraft in und um den gegnerischen Strafraum entscheidend zu verbessern“, so Rüdiger Ziehl.

Simon Stehle ist in Spanien geboren und hat dort seine ersten fußballerischen Schritte gemacht, bevor er zu Hannover 96 in die U17 wechselte. Er absolvierte 5 Zweitligaspiele für 96 und erzielte dabei ein Tor. Er war war in den vergangenen Spielzeiten zunächst an den 1. FC Kaiserslautern und dann an Viktoria Köln ausgeliehen. In insgesamt 34 Spielen in der 3. Liga markierte er 4 Treffer.

„Saarbrücken hat sich mit seinen Fans und der tollen Stadionatmosphäre einen exzellenten Ruf in der Liga erarbeitet. Der FCS ist für mich die ideale Plattform, um mich weiterzuentwickeln und den nächsten Step in meiner Karriere zu machen“, so Simon Stehle.

Remis in Ulm zum Auftakt

Remis in Ulm zum Auftakt

Der 1. FC Saarbrücken musste sich zum Auftakt der Saison 2023/24 mit einem Remis beim SSV Ulm begnügen. Die Treffer beim 1:1 fielen beide im ersten Durchgang. Brünker brachte den FCS zunächst in Führung, Ulm glich kurz vor dem Pausenpfiff aus.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl entschied sich für Tim Paterok zwischen den Pfosten. Davor bildeten Dominik Becker, Lukas Boeder und Boné Uaferro die Dreierkette. Auf den Außenbahnen waren Julian Günther-Schmidt und Marcel Gaus unterwegs. Patrick Sontheimer begleitete den defensiven Part im Mittelfeld, davor Luca Kerber und Tim Civeja. Im Angriff durften Kai Brünker und Patrick Schmidt ran.

Auf den ersten gefährlichen Abschluss musste nicht lange gewartet werden. Der FCS blieb nach einem Standard dran und Civeja fasste sich von knapp außerhalb des Strafraums ein Herz. Keeper Ortag konnte zur Ecke klären. Und die brachte die Führung. Gaus schlug den Ball in die Mitte. Brünker lauerte am zweiten Pfosten und ließ das Netz zappeln (2.).

In der Folge hatten die Blau-Schwarzen die Spielkontrolle, aber Ulm zeigte sich dennoch wenig geschockt und suchte auch immer wieder den Weg nach vorne. Die gefährlichste Aktion in der 19. Minute. Allgeier wurde außerhalb des Sechzehners bedient und setzte seinen Abschluss nur knapp am Kasten vorbei.

Kurz später hatte Schmidt die Chance das zweite Tor nachzulegen. Gaus hatte geflankt, Schmidt sich stark hochgeschraubt, konnte die Kugel aber nicht entscheidend drücken. Kuriose Szene nach einer halben Stunde. Kerber wollte im Strafraum querlegen. Allgeier fälschte die Kugel ab, Schiedsrichter Winter hatte ein Handspiel gesehen und entschied auf Elfmeter. Schmidt stand schon bereit, doch nach Rücksprache mit seinem Assistenten nahm Winter den Pfiff zurück.

In der 40. Minute gab es den dann aber auf der anderen Seite. Ulm machte einen zweiten Ball nochmal scharf. Civeja traf Jann leicht am Fuß, der den Kontakt dankend annahm. Paterok konnte gegen Reichert zwar parieren, doch der Schütze drückte den Abpraller zum 1:1 ein (41.).

Der zweite Durchgang bot ganz lange Zeit das gleiche Bild. Der FCS bestimmte das Geschehen, konnte aber nicht wirklich gefährlich werden. Einzig ein Abschluss von Schmidt aus der 58. Minute zwang Keeper Ortag zum Eingreifen.

Um frischen Schwung ins Offensivspiel zu bringen gab es in der 69. Minute die ersten Wechsel. Kasim Rabihic und Richard Neudecker kamen für Brünker und Civeja in die Partie.

Nach 76 Minuten sorgte Schiedsrichter Winter dann dafür, dass sich die Kräfteverhältnisse änderte. Kerber grätschte Chessa von hinten seitlich ab. Winter zückte zur Überraschung aller Rot. Das wirkte völlig unverhältnismäßig, zieht man beispielsweise den Vergleich zum Tritt von Ulms Ludwig mit offener Sohle in die Achillessehne von Sontheimer im ersten Durchgang. Oder auch dem Nachtreten von Scienza gegen Uaferro.

In Überzahl übernahm Ulm das Kommando. Die Defensive der Blau-Schwarzen hielt aber Stand und so blieb es beim 1:1. Dass zum Auftakt nicht mehr heraussprang, war sicherlich nicht nur dem Pech mit den Schiedsrichterentscheidungen geschuldet, sondern insbesondere der Tatsache, dass aus der klaren Überlegenheit zu wenig Gefahr entfacht werden konnte.

Saisonauftakt in Ulm

Saisonauftakt in Ulm

Am Sonntag geht es wieder los. Am 1. Spieltag der Drittliga-Saison 2023/24 tritt der 1. FC Saarbrücken beim Aufsteiger SSV Ulm an. Die Partie wird um 13.30 Uhr im Donaustadion angepfiffen. Der frühere Bundesligist hat sich als Meister der Regionalliga Südwest für die 3. Liga qualifiziert. 

„Das ist eine stabile und eingespielte Mannschaft, die sehr kompakt steht und auch versucht, spielerische Akzente zu setzen“, sagte FCS-Trainer Rüdiger Ziehl.

Die Euphorie beim Aufsteiger ist groß. Die Gastgeber erwarten rund 10.000 Zuschauer, darunter mehr als 1.000 Anhänger aus dem Saarland. „Es ist völlig egal, ob du am ersten Spieltag bei einem Aufsteiger oder einem Aufstiegsanwärter antrittst. Wir haben den Anspruch, dieses Spiel zu gewinnen und es liegt an uns, dass wir ihnen die Euphorie nehmen“, erklärte Ziehl.

Nach einer langen Vorbereitung ist die Vorfreude auf den Saisonstart spürbar. „Wir haben hart gearbeitet und brennen auf das erste Spiel. Die Ergebnisse der Testspiele sind zweitrangig, wir müssen am Sonntag unsere Leistung auf den Platz bringen“, forderte FCS-Allrounder Julian Günther-Schmidt, der auf der rechten Abwehrseite zum Einsatz kommen wird. Ansonsten ließ sich Ziehl in Sachen Personal nicht in die Karten schauen: „Die Entscheidung, wer im Tor stehen wird, haben wir noch nicht getroffen. Da darf man sich überraschen lassen.“

Neben Sebastian Jacob (Kreuzbandriss) und Bjarne Thoelke (Muskelfaserriss) muss der FCS auch auf den gesperrten Kapitän Manuel Zeitz verzichten. 

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können auch am Sonntag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei MagentaSport verfolgen. Ab 13.10 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

FCS bei reha GmbH zu besuch

fcs zu besuch bei der reha GmbH

Der FCS war heute bei der „reha GmbH – Werkstatt für behinderte Menschen“ zu Besuch! Dort wurden in diesem Jahr die Mannschaftsposter, Briefbögen sowie Autogrammkarten für den Verein gedruckt. Der Produktions- und stellvertretende Standortleiter Stefan Ney führte gemeinsam mit dem Geschäftsführer der reha GmbH Thomas Vogelgesang unsere Kicker Marcel Gaus und Tim Civeja sowie Cheftrainer und Manager Rüdiger Ziehl durch die Produktionshallen. Die reha GmbH beschäftigt über 1.000 Menschen, davon ca. 600 mit Handicap.

vorverkauf gegen ulm startet

ticket-vorverkauf gegen ulm startet

Der Ticket Vorverkauf zum Liga-Auftakt auswärts beim SSV Ulm ist gestartet!

Aus Sicherheitsgründen stehen unseren Fans nur Karten im Stehplatzbereich G zur Verfügung. Tickets gibt es online unter tickets.snec.de/shops/231 sowie an der Tageskasse (+2 Euro Tageskassenaufschlag).

Sieg zum Abschluss der Vorbereitung

Sieg zum Abschluss der Vorbereitung

Der 1. FC Saarbrücken hat sich eine Woche vor dem Ligastart mit einem Sieg aus der Vorbereitung verabschiedet. Gegen den luxemburgischen Erstligisten Union Titus Petange behielt der FCS mit 2:1 die Oberhand.

Nach torlosem erstem Durchgang markierte Patrick Schmidt unmittelbar nach Wiederanpfiff die Führung. Marian Sarr glich zwischenzeitlich aus, doch in der 86. Minute glückte noch der Siegtreffer, den sich die Luxemburger selbst ins Netz legten.

Ab der kommenden Woche rollt dann auch endlich wieder der Ball in der 3. Liga. Die Blau-Schwarzen sind zum Auftakt am 6. August ab 13.30 Uhr beim SSV Ulm gefordert.

Schlechte Nachrichten für den FCS

Schlechte Nach für den FCS

Stürmer Sebastian Jacob hat sich gestern im Mannschaftstraining einen erneuten Riss des vorderen Kreuzbandes zugezogen und fällt damit mehrere Monate aus. „Das ist ein Schock-Moment für uns alle. Sebi war auf einem guten Weg und wir hatten fest mit ihm gerechnet. Wir wünschen ihm jetzt viel Kraft und Zuversicht für eine gute Genesung“, so Trainer und Manager Rüdiger Ziehl.

„Es tut gerade brutal weh, so eine Diagnose zu erhalten. Ich hatte sowas von richtig Bock, in der neuen Saison nochmal voll anzugreifen und war auf dem richtigen Weg. Der mentale Schmerz ist gerade nicht in Worte zu fassen. Ich werde trotzdem nicht aufgeben und jetzt erst recht an meinem Comeback arbeiten“, so Sebastian Jacob.

Vorverkaufsstart für die ersten Heimspiele

Vorverkaufsstart für die ersten Heimspiele

Nachdem die Terminierung der ersten drei Heimspiele nun zeitgenau feststeht, gibt Drittligist 1. FC Saarbrücken die Modalitäten für den entsprechenden Vorverkauf der Spiele gegen Viktoria Köln, den SC Verl und Borussia Dortmund II bekannt.

Der FCS räumt Mitgliedern und Inhabern von Dauerkarten ein Vorkaufsrecht ein. Für diesen Personenkreis beginnt der Online-Vorverkauf morgen, den 27.07. um 14 Uhr und wird bis zum 07.08. um 14 Uhr durchgeführt.

Mitglieder geben als Zugangscode ihre Mitgliedsnummer ohne Nullen ein. DK-Inhaber geben den 4-stelligen Code über dem QR-Code ihrer Dauerkarte ein. Mitglieder und DK-Inhaber können dabei maximal 2 Tickets pro Code erwerben.

Mitglieder, die eine Dauerkarte haben, können ihren Mitgliederrabatt im Online -Ticketshop nur anwenden, wenn sie über ihren Mitgliedscode eingeloggt sind.

Der freie Verkauf startet danach am 07.08. um 15 Uhr. Pro Bestellung sind dann maximal 4 Tickets möglich. Ab diesem Zeitpunkt sind dann auch Karten im Fanshop frei erhältlich.

Guter Auftritt wird nicht komplett belohnt

Guter Auftritt wird nicht komplett belohnt

Zwei Wochen vor dem Ligastart durfte Borussia Mönchengladbach zum Jubiläumsspiel im Ludwigspark begrüßt werden. Der FCS lieferte einen guten Auftritt gegen den Bundesligisten, musste sich aber knapp mit 1:2 geschlagen geben.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl beorderte Tim Schreiber zwischen die Pfosten. Die Defensivreihe davor war weitgehend eingespielt. Lukas Boeder, Manuel Zeitz und Boné Uaferro waren innen, Marcel Gaus und Julian Günther-Schmidt auf den Außenpositionen aufgeboten. Das Mittelfeld bestand aus Patrick Sontheimer, Luca Kerber und Tim Civeja. Ganz vorne zwei Neuzugänge, Kai Brünker und Patrick Schmidt.

Nach drei Minuten zeigte allerdings erstmal ein Neuzugang der Gäste seine Abschlussqualität. Hack brachte einen Freistoß aus dem linken Halbfeld in den Strafraum. Cvancara stand goldrichtig und köpfte unhaltbar ins lange Eck. In der zehnten Minute folgte ein Beispiel der großen individuellen Klasse, die der Bundesligist in den eigenen Reihen birgt. Ngoumou dribbelte sich von der Mittellinie durch in den Strafraum und schloss platziert zum 0:2 ab.

Den ersten gefährlichen Abschluss der Blau-Schwarzen gab es nach 18 Minuten. Günther-Schmidt marschierte Richtung Sechzehner und gab scharf nach innen. Die Gladbacher Defensive kam Brünker zuvor, doch Civeja schnappte sich den Ball und bei seinem Schuss aus 16 Metern fehlte nicht viel. Und es wirkte wie eine kleine Initialzündung. Die Blau-Schwarzen wirkten jetzt besser drin im Spiel und hatten durch Günther-Schmidt gleich die nächste gefährliche Aktion.

Auf der Gegenseiet prüfte Plea noch zweimal Schreiber, der sich mit guten Paraden auszeichnen konnte, der FCS hatte noch Chancen durch Schmidt und Günther-Schmidt. Nach einem langen Ball und starker Annahme von Schmidt fehlte schon nicht viel. Noch enger war es kurz später. Civeja chippte zu Günther-Schmidt, doch Keeper Nicolas konnte den Kopfball zur Ecke klären.

Zum zweiten Durchgang gab es zwei Wechsel bei den Blau-Schwarzen. Tim Paterok rückte für Schreiber in den Kasten und Fabio Di Michele Sanchez ersetzte Uaferro und reihte auf der linken Seite ein. Gaus war fortan in der Innenverteidigung.

In der 51. Minute musste eigentlich der Anschlusstreffer fallen. Günther-Schmidt bediente Sanchez mit einer perfekten Seitenverlagerung, der legte flach nach innen zum heranrauschenden Schmidt, doch Nicolas machte sich breit und parierte stark.

Der nächste Doppelwechsel wurde in der 66. Minute vollzogen. Richard Neudecker und Leroy Kwadwo kamen für Kerber und Schmidt. Kwadwo sortierte sich in der Dreierkette ein und Gaus rückte ins Mittelfeld.

Der FCS konnte die gefährlicheren Szenen für sich verbuchen, auch wenn es noch nicht mit dem Treffer klappen wollte. Die Borussia aus Mönchengladbach versuchte es meist mit schnellem Umschaltspiel, doch diese Situationen wurden gut im Kollektiv verteidigt.

In der 80. Minute hatte dann der sehr auffällige Günther-Schmidt Feierabend und wurde durch Eigengewächs Andy Breuer ersetzt. Und kurz später belohnten sich die Blau-Schwarzen doch noch gegen den Bundesligisten. Neudecker schlug einen Freistoß aus dem linken Halbfeld in den Strafraum, Brünker köpfte mit Unterstützung des Innenpfosten zum 1:2 (85.) ein. Es war die letzte Aktion des Torschützen, Leo Sahin kam für ihn in die Partie. Mehr passierte aber nicht mehr. Trotz Niederlage bleibt dennoch ein positiver Eindruck.

Leroy Kwadwo beim FCS im Probetraining

Leroy Kwadwo beim FCS im Probetraining

Drittligist 1. FC Saarbrücken testet aktuell den 26-jährigen Abwehrspieler Leroy Kwadwo, der letzte Saison beim MSV Duisburg unter Vertrag stand. Der FCS setzt damit die Suche nach weiteren Verstärkungen für den Kader fort. Kwadwo absolvierte bislang 4 Spiele in der 2. Liga für die Würzburger Kickers und kommt auf 74 Einsätze in der 3. Liga für Duisburg, Würzburg und Dynamo Dresden.

FCS gibt Vorverkaufsmodalitäten für Pokalspiel bekannt

FCS gibt Vorverkaufsmodalitäten für Pokalspiel bekannt

Drittligist 1. FC Saarbrücken tritt in der ersten Runde im DFB-Pokal am Freitag, den 11. August um 18 Uhr zu Hause im Ludwigspark gegen den Karlsruher SC aus der 2. Liga an. Der Vorverkauf zu diesem Pokalknüller beginnt am 24. Juli. Aufgrund des zu erwartenden Andrangs und der Berücksichtigung von Fanbelangen werden Kartenbuchungen in drei Phasen möglich sein.

Phase 1: Aktuelle Dauerkarteninhaber können ihren angestammten Platz vom 24.07. um 9:30 Uhr bis 26.07. um 14:00 Uhr über unseren Online-Ticketshop und zusätzlich am 24.07. und 25.07. zwischen 14 und 18 Uhr an der Kasse Ost am Ludwigsparkstadion erwerben.

Phase 2: FCS-Mitglieder können anschließend im Zeitraum vom 26.07. (15:00 Uhr) bis 28.07. (14:00 Uhr) maximal vier Tickets über unseren Online-Ticketshop buchen. Zusätzlich wird am 26.07. zwischen 15 und 18 Uhr die Kasse Ost am Ludwigsparkstadion geöffnet sein.

Phase 3: Der freie Verkauf beginnt dann am 28.07. um 15:00 Uhr über unseren Online-Ticketshop und gleichzeitig auch im Fanshop. Auch hier können maximal vier Karten erworben werden.

Grundsätzlich werden in der Geschäftsstelle aus organisatorischen Gründen keine Tickets erhältlich sein. Für telefonische Rückfragen steht das Team jedoch gerne zur Verfügung.

Generalprobe steigt in Saarlouis

Generalprobe steigt in Saarlouis

Drittligist 1. FC Saarbrücken wird sein letztes Testspiel vor Beginn neuen Saison am 29. Juli in Saarlouis absolvieren. Gegner wird der luxemburgische Erstligist Union Titus Petange sein. Das Spiel findet in der S.U.M.M.A.-Arena im Sportzentrum „In den Fliesen“, St. Nazairer Allee 8a statt. Anpfiff ist um 14. Uhr. 

Karten sind unter der Website des ausrichtenden Vereins, der SSV Saarlouis, unter www.ssvsaarlouis.com oder im Lotto-Kiosk Saarbrücken in der Sulzbachstraße vorab erhältlich.

Gelungene Benefizveranstaltung

Gelungene Benefizveranstaltung

Der 1. FC Saarbrücken hat das Benefizspiel zugunsten der Familie von Alex Erbel gewonnen. Gegen die SG Mettlach-Merzig trafen Tomzik (56.) und Rhani (67.) für die Blau-Schwarzen und hatten damit ganz entscheidenden Anteil am 2:1-Sieg.

Sehr viel wichtiger an diesem Abend waren aber die Spendeneinnahmen. Daher ein großes Dankeschön an alle Besucher!

Manuel Zeitz bleibt Kapitän

Manuel Zeitz bleibt Kapitän

Der 1. FC Saarbrücken wird in der kommenden Saison weiterhin von Kapitän Manuel Zeitz auf die Plätze in der 3. Liga geführt. Neuer Vize-Kapitän ist Marcel Gaus. Dies hat Trainer und Manger Rüdiger Ziehl festgelegt. In den Mannschaftsrat hat das Team dann demokratisch Luca Kerber, Patrick Schmidt und Bone Uaferro gewählt.

Sieg zum Abschluss des Trainingslagers

Sieg zum Abschluss des Trainingslagers

Der 1. FC Saarbrücken hat nach intensiven Tagen im Trainingslager ein weiteres erfolgreiches Testspiel hingelegt. Gegen den 1. FC Nürnberg siegten die Blau-Schwarzen mit 2:1.

Im ersten Durchgang ebnete Neuzugang Kai Brünker mit seinem Treffer in der 28. Minute den Weg zum Sieg. Nachdem der Zweitligist im zweiten Spielabschnitt zunächst durch Christoph Daferner (51.) ausgleichen konnte, war es schließlich Testspieler Dorlan Cevis (73.), der mit dem 2:1 das entscheidende Tor beisteuern konnte.

Nächster Testsieg

Nächster Testsieg

Der 1. FC Saarbrücken hat auch den dritten Test der Vorbereitung erfolgreich gestaltet. In Ommersheim siegten die Blau-Schwarzen gegen Regionalligist 1. FSV Mainz II mit 4:1.

Im ersten Durchgang zeichnete sich zunächst Kasim Rabihic (28.) für die Führung verantwortlich, die Fabio di Michele Sánchez (44.) kurz vor dem Pausenpfiff ausbaute. Nach Wiederbeginn legte Luca Kerber (50.) den dritten Treffer nach, ehe A-Junior Leo Sahin (72.) erneut seinen Torriecher bewies. Das Tor durch den Mainzer Mata (80.) sorgte für den 4:1-Endstand.

FCS startet auswärts in Ulm

FCS startet auswärts in Ulm

Heute wurde der Rahmenspielplan der Saison 2023/24 veröffentlich. Auch wenn die Spieltage zeitlich noch nicht final angesetzt sind, steht bereits fest, der 1. FC Saarbrücken wird am Wochenende vom 4. – 6. August mit einem Auswärtsspiel beim Aufsteiger SSV Ulm in die Spielzeit starten. Danach sind die Blau-Schwarzen im Ludwigspark zunächst im DFB-Pokal gegen den Karlsruher SC (11. August) gefordert und erwarten dann den FC Viktoria Köln (18. – 20. August) in Saarbrücken. Die Partie stellt den Beginn einer Englischen Woche dar, in der der SC Verl (22. – 23. August) bei FCS gastiert und es schließlich noch auswärts zum FC Ingolstadt geht (25. – 27. August).

Noch zwei Eckdaten: Die 3. Liga geht nach dem 20. Spieltag (19.- 20. Dezember) in die Winterpause, doch bereits am Wochenende vom 19. – 21. Januar rollt der Ball wieder.

Heute Start des Dauerkarten-Vorverkaufs

Heute Start des Dauerkarten-Vorverkaufs

Drittligist 1. FC Saarbrücken beginnt heute um 13 Uhr mit dem Vorverkauf für die Dauerkarten für die Saison 2023/24. 

Aufgrund der zahlreichen Voranfragen und bislang eingegangen Kartenwünschen ist mit einem großen Andrang auf unseren Online-Ticketshop und an der eigens eigenrichteten Vorverkaufsstelle am Ludwigsparkstadion (Kasse Ost) zu rechnen. Die Kasse am Park wird Donnerstag und Freitag von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr sowie Samstag von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet sein.

Aus organisatorischen Gründen kann der Vorverkauf vom 06.07. bis einschließlich 08.07.23 vorerst nur über diese beiden beschriebenen Vertriebswege stattfinden. 

Zunächst erhalten alle Dauerkarteninhaber die Chance, ihren angestammten Platz auch in der neuen Saison zu nutzen. Das entsprechende Vorkaufsrecht gilt in diesem Fall bis zum 16.07.2023. Alle Plätze, die letzte Saison nicht von Dauerkartenbesitzern belegt waren, sind ab heute bereits erhältlich, alle nicht genutzten Vorkaufsrechte gehen dann ab dem 17.07.23 in den freien Verkauf. 

Der Vorteil für unsere Fans: Die Preise bleiben trotz Inflation unverändert.

Zweiter Sieg im zweiten Test

Zweiter Sieg im zweiten Test

Der 1. FC Saarbrücken konnte auch im zweiten Test der Sommervorbereitung einen Sieg einfahren. Bei der SpVgg Quierschied setzten sich die Blau-Schwarzen mit 2:1 durch.

Die Gastgeber gingen dabei sogar nach 25 Minuten in Führung. Dren Miftari traf zum 1:0. A-Junior Leo Sahin (42.) glich noch vor dem Pausenpfiff für den FCS aus. Im zweiten Durchgang besorgte dann Julian Günther-Schmidt (73.) den entscheidenden Treffer zum 2:1-Sieg.

FCS tritt zu Benefizspiel an

FCS tritt zu Benefizspiel an

Der 1. FC Saarbrücken wird wenige Tage vor dem Jubiläumsspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Sa. 22.7.) ein Benefizspiel zugunsten der Familie des verstorbenen Vorstandsmitgliedes des SV Menningen und FCS-Fans Alex Erbel bestreiten. Die Partie findet am Mittwoch, dem 19. Juli um 19 Uhr im Wingertstadion in Merzig-Menningen, Saarmühlenstraße 46 statt. Gegner wird der Saarlandligist SG Mettlach-Merzig sein.

„Es ist für uns bei diesem traurigen Hintergrund eine Selbstverständlichkeit, einen Beitrag zu dieser lobenswerten Benefizveranstaltung zu leisten. Wir hoffen, dass möglichst viele Fans die Gelegenheit nutzen, den FCS hautnah zu erleben und gleichzeitig etwas Gutes zu tun“, so Sportdirektor Jürgen Luginger.

Alle Infos zum Spiel sind auch auf der Website des veranstaltenden Vereins www.sv-menningen.de ersichtlich.

FCS testet gegen Zweitligist 1. FC Nürnberg

FCS testet gegen Zweitligist 1. FC Nürnberg

Drittligist 1. FC Saarbrücken wird zum Abschluss des Trainingslagers in Tauberbischofsheim ein Testspiel gegen den fränkischen Traditionsclub 1. FC Nürnberg absolvieren. Das Spiel findet am Samstag, den 15. Juli um 14 Uhr in der Jako-Arena des FSV Hollenbach in 74673 Mulfingen-Hollenbach (Adresse für Navigation: Am Sportplatz) statt. Die ursprünglich geplante Partie gegen den Karlsruher SC war nach der DFB-Pokalauslosung im beiderseitigen Einvernehmen abgesagt worden.

„Wir sind dem FCN dankbar, dass wir so kurzfristig einen mehr als adäquaten Ersatzgegner als Testspielpartner gefunden haben und sind sicher, dass beide Vereine im Rahmen ihrer jeweiligen Vorbereitung zwei Wochen vor dem Saisonstart wichtige Schlüsse aus diesem Spiel ziehen können“, so Sportdirektor Jürgen Luginger.

FCS verpflichtet Tim Civeja

FCS verpflichtet Tim Civeja

Drittligist 1. FC Saarbrücken hat den zentralen Mittelfeldspieler Tim Civeja vom Bundesligisten FC Augsburg unter Vertrag genommen. Der 21-jährige Deutsch-Albaner war letzte Saison an den FC Ingolstadt ausgeliehen und erzielte dort in 13 Einsätzen 2 Tore. 

„Tim ist ein sehr vielseitiger Spieler und hat durch seine Berufungen in DFB-Juniorenauswahl-Teams und zuletzt in die albanische U21-Nationalmannschaft bewiesen, dass er über ein enormes Potenzial verfügt. Er kennt die Liga und weiß, dass er sich bei einem ambitionierten Verein nun entscheidend weiterentwickeln kann“, so Trainer und Manager Rüdiger Ziehl.

Tim Civeja wurde in Dachau bei München geboren und in der Jugend des FC Augsburg ausgebildet, wo er nach seiner Juniorenzeit auch drei Kurzeinsätze in der 1. Bundesliga aufweisen konnte. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe in Saarbrücken, bei solch einem emotionalen und traditionsreichen Verein. Mein Fokus liegt auf der neuen Saison, um mit der Mannschaft alles zu geben und so viele Spiele wie möglich zu gewinnen.“

Jubiläumsspiel wird um 15 Uhr angepfiffen

Jubiläumsspiel wird um 15 Uhr angepfiffen

Der 1. FC Saarbrücken hat die genauen Rahmendaten für das Jubiläumsspiel anlässlich des 120-jährigen Bestehens am 22. Juli im Ludwigsparkstadion gegen Bundesligist Borussia Mönchengladbach festgelegt. Das Spiel wird um 15 Uhr angepfiffen, Stadionöffnung wird um 13 Uhr sein. Aufgrund des zu erwartenden Zuschaueraufkommens wird die Nutzung des ÖPNV empfohlen, der durch den Erwerb einer Eintrittskarte wie immer kostenfrei sein wird.

Gelungener Auftakt

Gelungener Auftakt

Der 1. FC Saarbrücken hat sich beim Testspielauftakt gegen den luxemburgischen Erstligisten Victoria Rosport durchgesetzt. In Losheim siegten die Blau-Schwarzen mit 4:0.

Den ersten Treffer der Saison 2023/24 steuerte Julius Biada bei. Nach dem Seitenwechsel erhöhten Andy Breuer, Leo Sahin (U19) und Luca Kerber zum 4:0-Endstand.

Patrick Schmidt kehrt zum FCS zurück

Patrick Schmidt kehrt zum FCS zurück

Drittligist 1. FC Saarbrücken gibt die Verpflichtung von Mittelstürmer Patrick Schmidt vom FC Ingolstadt bekannt. Der 29-jährige kehrt damit nach fünf Jahren zu seinem Heimatverein zurück.

„Uns ist die emotionale Wirkung der Verpflichtung von Patrick Schmidt für das FCS-Umfeld durchaus bewusst. Entscheidend war allerdings ausschließlich die sportliche Qualität von Patrick und die notwendige Neubesetzung unserer Offensive nach dem Weggang von Adriano Grimaldi und Marvin Cuni. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir nun in den Stürmerpositionen gut aufgestellt sind und zuversichtlich in die neue Saison gehen können“, so Trainer und Manager Rüdiger Ziehl.

Patrick Schmidt wechselte 2018 aus der Regionalliga zum damaligen Zweitligisten 1. FC Heidenheim. Über die Stationen Dynamo Dresden, SV Sandhausen und Ingolstadt kehrt Schmidt nun zu seinem Jugendverein zurück. Er absolvierte insgesamt 78 Spiele in der 2. Liga und erzielte dabei 13 Treffer. Für den FCS lief er bislang in 83 Spielen auf und war mit 47 Toren extrem erfolgreich.

„Ich bin unglaublich dankbar und freue mich sehr, endlich wieder zu Hause sein zu können. Das war mein lang gehegter Wunsch, der nun endlich in Erfüllung gegangen ist. Ich kann es kaum erwarten, vor unseren phantastischen Fans spielen zu dürfen“, so Patrick Schmidt.

Dauerkartenverkauf startet am 6. Juli

Dauerkartenverkauf startet am 6. Juli

Das lange Warten hat ein Ende, der Dauerkartenvorverkauf beginnt am Donnerstag, 06.07.2023 um 13:00 Uhr.

Zunächst erhalten alle Dauerkarteninhaber die Chance ihren „Stammplatz“ auch in der neuen Saison zu erwerben, dieses Vorkaufsrecht gilt bis zum 16.07.2023.

Alle anderen freien Plätze sind direkt am 06.07.2023 im freien Verkauf erhältlich, ab dem 17.07.2023 auch die Plätze, die von den bestehenden Dauerkarteninhabern nicht verlängert wurden.

Die Preise bleiben unverändert!

Selbstverständlich erhalten alle Dauerkarteninhaber und Mitglieder ein exklusives Vorkaufsrecht für die 1. DFB-Pokalrunde.

Wir bitten um Verständnis, dass der Dauerkartenverkauf zwischen den Tagen vom 06.07.2023 bis zum 08.07.2023 ausschließlich online über das Web-Portal von Reservix (www.reservix.de) und am Ludwigsparkstadion Kasse Ost stattfinden wird.

An diesen Tagen wird weder im FCS-Fanshop, noch auf der FCS-Geschäftsstelle der Kauf einer Dauerkarte möglich sein.

FCS bestreitet Benefizspiel in Menningen

FCS bestreitet Benefizspiel in Menningen

Der 1. FC Saarbrücken bestreitet am 19. Juli ein Benefizspiel gegen die SG Mettlach/Merzig. Im Wingertstadion Menningen rollt der Ball an diesem Tag ab 19 Uhr. Die Einnahmen kommen der Familie von Alex Erbel zugute, der Vorstandsmitglied des SV Menningen war.

Tickets gibt es im Vorverkauf zum Preis von 6 Euro. Erworben werden können die Karten im Clubheim in Menninger und Merzig (Di, Mi, Fr), bei Muris Gemüsedöner in Hilbringen sowie der Autogalerie Rehlingen. Am Spieltag selbst werden Tickets an der Tageskasse für 7 Euro verkauft.

Fabio di Michele Sánchez wechselt zum FCS

Fabio di Michele Sánchez wechselt zum FCS

Drittligist 1. FC Saarbrücken hat den 20-jährigen Linksverteider Fabio di Michele Sanchez unter Vertrag genommen. Der junge Deutsch-Italiener kommt vom VfL Wolfsburg und spielte in der vergangenen Saison auf Leihbasis beim holländischen Zweitligisten NAC Breda. Dort absolvierte er 13 Ligaspiele und vier Aufstiegsspiele zur Eredivisie, also der 1. holländischen Liga.

„Fabio ist ein dynamischer Spieler für die linke Außenbahn, der im NLZ des VfL Wolfsburg eine gute Ausbildung genossen hat und dort unter anderem auch in der UEFA Youth League eingesetzt wurde. Er hat bei uns die Chance, sich im deutschen Profifußball zu beweisen, nachdem er im letzten Jahr in Holland die ersten Spiele im Herrenbereich absolviert hat“, so Trainer und Manager Rüdiger Ziehl, der früher selbst jahrelang im Nachwuchsbereich der Wolfsburger gearbeitet hat.

„Ich hatte nach den Gesprächen mit dem Verein und insbesondere Rüdiger Ziehl das Gefühl, dass der FCS der richtige nächste Schritt in meiner Karriere sein wird. Ich freue mich besonders auf die phantastische Atmosphäre im Ludwigspark und den Support der Fans“, so Fabio di Michele Sánchez

FCS verpflichtet neuen Torwart

FCS verpflichtet neuen Torwart

Nach dem Wechsel von Daniel Batz nach Mainz 05 ist Drittligist 1. FC Saarbrücken auf dem Transfermarkt tätig geworden und hat Torwart-Talent Tim Schreiber von RB Leipzig unter Vertrag genommen. Der 1,91m große gebürtige Freitaler war in der letzten Saison an Holstein Kiel ausgeliehen und absolvierte dort 10 Spiele in der 2. Bundesliga.

„Wir mussten auf die Vakanz im Tor reagieren und haben uns für einen unter Bundesligabedingungen top ausgebildeten Keeper mit Perspektive und ersten Erfahrungen im Profibereich entschieden. Wir sind überzeugt, dass er eine Bereicherung für unser Team sein wird und wir auf der Torhüterpostion mit ihm und Tim Paterok für die neue Saison gut aufgestellt sind“, so Trainer und Manager Rüdiger Ziehl.

Tim Schreiber ist 21 Jahre alt und durchlief das volle Ausbildungsprogramm bei RB Leipzig. Es folgten Ausleihestationen in Halle und Kiel. Er absolvierte insgesamt 17 Länderspiele im DFB-Trikot, darunter auch 2 Spiele für die U20 Nationalmannschaft und gilt als eines der größten Nachwuchstalente im DFB-Bereich.

Tim Schreiber freut sich auf seine neue Aufgabe: „Ich habe die spannende Endphase der 3. Liga natürlich beobachtet und die unglaubliche Energie und emotionale Wucht des FCS mit seinen tollen Umfeld gespürt. Ich möchte mit dem Verein maximalen Erfolg und brenne auf meinen ersten Einsatz“.

Batz wechselt in die Bundesliga

Batz wechselt in die Bundesliga

Torhüter Daniel Batz verlässt nach 217 Spielen für den 1. FC Saarbrücken das Saarland und wechselt zu Mainz 05 in die Bundesliga.

„Uns war klar, dass Daniel durch seine überragende Saisonleistung bei höherklassigen Clubs auf dem Zettel stand. Er hat sich die Chance absolut verdient, dem konnten und wollten wir nicht im Wege stehen. Wir danken ihm für eine tolle Zeit in Saarbrücken und wünschen ihm viel Erfolg in Mainz“, so Trainer und Manager Rüdiger Ziehl.

Über die Ablöseformalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.

Informationen zum Vorverkauf für das Jubiläumsspiel

Informationen zum Vorverkauf für das Jubiläumsspiel

Im Rahmen der Saisonvorbereitung bestreitet der 1. FC Saarbrücken am 22. Juli das lang ersehnte Jubiläumsspiel anlässlich des 120-jährigen Bestehens des Vereins. Gegner ist Bundesligist Borussia Mönchengladbach. Aufgrund des zu erwartenden Zuschaueraufkommen gelten folgende Regularien für den Ticketverkauf:

Verkaufsstart 03.07.2023 um 9:30 Uhr für Mitglieder und Dauerkarteninhaber

Vereinsmitglieder und Dauerkarteninhaber erhalten dabei die die Möglichkeit, bis zu vier Karten zu erwerben. Notwendig ist dabei im Ticketsystem die Bereithaltung der Mitgliedsnummer bzw. des  Dauerkarten-Codes. Bei Verwendung der Mitgliedsnummer bitte beachten, dass die Nullstellen vor der eigentlichen Ziffernfolge weggelassen werden müssen.  Für weitere Fragen steht das Team der Geschäftsstelle gerne zur Verfügung.

Der freie Verkauf  beginnt am 06.07.2023 um 9:30 Uhr.

FCS nimmt Dominik Becker nach Leihe unter Vertrag

FCS nimmt Dominik Becker nach Leihe unter Vertrag

Der 1. FC Saarbrücken hat Abwehrspieler Dominik Becker vom SV Werder Bremen nach 18-monatiger Leihe nun fest unter Vertrag genommen. Becker war im Januar 2022 zum FCS gestoßen und absolvierte seither 24 Spiele in der 3. Liga. 

„Dominik hat nach einer anfänglichen Eingewöhnungsphase vor allem in der Endphase der Rückrunde sein eigentliches Potenzial angedeutet. Er ist technisch gut ausgebildet und bringt die notwendige Schnelligkeit mit. Ich bin mir sicher, dass er bei uns den nächsten, vielleicht entscheidenden Entwicklungsschritt in seiner Karriere machen wird“, so Trainer und Manager Rüdiger Ziehl.

Dominik Becker ist gebürtiger Koblenzer und wurde beim 1. FC Köln ausgebildet. Er ist 17-facher Jugendnationalspieler  und wechselte nach seiner Juniorenzeit zu Werder Bremen.

 „Ich freue mich sehr, nach meiner Leihe auch weiterhin das blau-schwarze Trikot tragen zu dürfen. Ich danke dem 1. FC Saarbrücken für das Vertrauen und bin davon überzeugt, dass wir mit unseren hervorragenden Fans im Rücken eine sehr gute Saison spielen werden“, so Dominik Becker.

Patrick Sontheimer wechselt nach Saarbrücken

patrick Sontheimer wechselt nach Saarbrücken

Drittligist 1. FC Saarbrücken hat Mittelfeldspieler Patrick Sontheimer von Liga-Konkurrent Viktoria Köln verpflichtet. Der 24-jährige gebürtige Ostallgäuer ist vierfacher Junioren-Nationalspieler und wechselt ablösefrei ins Saarland.

„Patrick ist ein sehr dynamischer und laufstarker Spieler, der mit seiner Vielseitigkeit unsere Opfionen im Mittelfeld erweitern wird. Er überzeugte uns durch seinen unbändigen Einsatzwillen und bringt trotz seiner erst 24 Jahren jede Menge Erfahrung in die Mannschaft. Ich bin sicher, dass er alles mitbringt, um eine echte Verstärkung für uns zu sein“, so Trainer und Manager Rüdiger Ziehl.

Patrick Sontheimer kommt mit der Erfahrung aus 56 Einsätzen in der 2. und 119 in der 3. Liga in den Ludwigspark. In der abgelaufenen Saison absolvierte er 36 Einsätze für Viktoria Köln und erzielte dabei drei Treffer. 

„Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung und das Umfeld kennenzulernen. Ich kann es kaum erwarten, mit den Jungs auf dem Platz zu stehen“, so Patrick Sontheimer. 

Er wird künftig mit der Rückennummer 6 im Trikot des FCS auflaufen.

Auch Lukas Boeder bleibt in Saarbrücken

Auch Lukas Boeder bleibt in Saarbrücken

Abwehrspieler Lukas Boeder vom Drittligist 1. FC Saarbrücken hat seinen auslaufenden Vertrag verlängert und wird auch in der kommenden Saison weiter für die Saarländer auflaufen.

„Lukas ist ein vielseitig einsetzbarer Defensivspieler, der sich in den vergangenen beiden Jahren beim FCS etabliert hat. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, ihn bei uns zu halten, weil er trotz seiner erst 26 Jahre bereits große Erfahrungswerte in der 3. Liga mitbringt und enorm mannschaftsdienlich agiert“, so Trainer und Manager Rüdiger Ziehl.

Lukas Boeder kommt beim FCS auf bislang 53 Einsätze und erzielte dabei 3 Tore. Insgesamt spielte er 165 Mal in der 3. Liga. Hinzu kommen sieben Spiele in der 2. Liga und 33 Berufungen in die verschiedenen Jugendnationalmannschaften des DFB.

JGS weiter in Blau-Schwarz

JGS weiter in Blau-Schwarz

Drittligist 1. FC Saarbrücken hat den zum 30.06. auslaufenden Vertrag mit Offensivspieler Julian Günther-Schmidt verlängert.

„Julian hat mehrfach bewiesen, dass er ein Mann für die spielentscheidenden Momente sein kann. Ich bin froh, dass wir ihn trotz Alternativangebote von einem Verbleib in Saarbrücken überzeugen konnten. Er wird mit seiner Vielseitigkeit ein wichtiger Spieler für die anstehenden Aufgaben sein“, so FCS-Trainer und Manager Rüdiger Ziehl.

Julian Günther-Schmidt geht damit in seine vierte Saison im Ludwigspark. Er kam im Januar 2021 von Fortuna Köln zum 1. FC Saarbrücken, erzielte seither 25 Treffer und kann zum Saisonauftakt im August sein 100. Drittligaspiel für die Blau-Schwarzen absolvieren. Wir freuen uns über den Verbleib von „Günnie“ und wünschen ihm eine weiterhin erfolgreiche Zeit.

Julian Günther-Schmidt freut sich auf weitere Spiele für den FCS: „Ich hatte seit meinem ersten Einsatz die durchgehende Rückendeckung unserer Fans. Das ist ein tolles Gefühl und absolut motivierend. Ich wurde mit offenen Armen empfangen und konnte mich hier schnell heimisch fühlen. Daher freue ich mich sehr weiterhin das blau-schwarze Trikot tragen zu dürfen.“

Sportdirektor Jürgen Luginger verlängert beim FCS

Sportdirektor Jürgen Luginger verlängert beim FCS

Jürgen Luginger wird auch künftig in der sportlichen Leitung des 1. FC Saarbrücken agieren. Der FCS und sein Sportdirektor verständigten sich auf eine Fortsetzung der Tätigkeit des gebürtigen Ergoldingers. Seit 2020 ist der 55-Jährige Sportdirektor bei den Blau-Schwarzen. In dieser Zeit hat sich der Verein in der 3. Liga etabliert und im sportlichen Bereich weiterentwickelt.

„Jürgen Luginger kennt den Verein und seine mittelfristigen Zielsetzungen seit Jahren. Wir wollten die für die sportliche Entwicklung notwendige Kontinuität in der Leitungsebene sicherstellen. Daher sind wir überzeugt, mit der Weiterverpflichtung von Jürgen Luginger und dem damit verbundenen Zugriff auf seine Expertise, die richtige Weichenstellung für die Zukunft getroffen zu haben“, so Präsident Hartmut Ostermann.

„Ich freue mich auf die Fortführung meiner Tätigkeit beim 1. FC Saarbrücken, die ich mit voller Hingabe und Fokussierung verfolgen werde, damit wir unsere ambitionierten Ziele erreichen“, wie Jürgen Luginger zu seiner Vertragsverlängerung ausführt.

Kai Brünker erster Neuzugang beim FCS

Kai Brünker erster Neuzugang beim FCS

Drittligist 1. FC Saarbrücken hat Mittelstürmer Kai Brünker von Zweitligist 1. FC Magdeburg verpflichtet. Der 29–jährige gebürtige Schwarzwälder aus Villingen-Schwenningen stand drei Jahren in Magdeburg unter Vertrag und erzielte dabei in 84 Spielen 14 Tore. 

„Wir waren auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz als Zielspieler im Angriffsspiel und sind in Kai Brünker fündig geworden. Er verfügt mit seinen 1,90m Körpergröße über Gardemaß und überzeugt durch seine Zweikampfstärke. Er hat in Magdeburg seine Qualitäten vor allem in der Aufstiegssaison unter Beweis gestellt und kann die entstandene Lücke in der Sturmmitte vollumfänglich ausfüllen. Wir freuen uns sehr, dass wir Kai davon überzeugen konnten, ins Saarland zu wechseln“, so Sportdirektor Jürgen Luginger.

Kai Brünker kommt mit der Erfahrung von 23 Spielen in der zweiten Liga (Magdeburg) und 100 Spielen in der 3. Liga für Magdeburg und die SG Sonnenhof-Großaspach zum FCS. Er wird künftig mit der klassischen Trikotnummer 9 im blau-schwarzen Trikot auflaufen.

Marcel Gaus bleibt beim FCS

Marcel Gaus bleibt beim FCS

Der Zweitliga-erfahrene Linksverteidiger Marcel Gaus wird auch in der kommenden Saion für den 1. FC Saarbrücken auflaufen. Eine entsprechende Vertragsverlängerung für den in der Winterpause ins Saarland gewechselten Rheinländer wurde nun abgeschlossen.

„Marcel hat nach extrem kurzer Eingewöhnungszeit in der Rückrunde bewiesen, wie wertvoll er mit seiner Erfahrung für uns sein kann. Die gute Besetzung unserer Außenbahnen ist ein wichtiger Baustein für unser künftiges Mannschaftsgefüge. Deshalb freue ich mich über seinen Verbleib beim FCS“, so Trainer und Manger Rüdiger Ziehl.

Der 33-jährige Marcel Gaus kann auf die Erfahrung aus 233 Einsätzen in der 2.  und 82 in der 3. Liga zurückgreifen. Sein erstes Spiel für den FCS absolvierte er beim 2:1 Sieg am 11. Februar bei Borussia Dortmund II und kam insgesamt auf 14 Einsätze und zwei Torerfolge.

Kapitän Manuel Zeitz bleibt an Bord

Kapitän Manuel Zeitz bleibt an Bord

Drittligist 1. FC Saarbrücken hat den zum 30.06. auslaufenden Vertrag mit Kapitän Manuel Zeitz verlängert. 

„Manu ist nicht nur auf dem Platz sondern auch als Ur-Saarbrücker eine extrem wichtige Identifkationsfigur für den FCS. Ich freue mich, dass wir eine für beide Seiten wertschätzende Vertragssituation herstellen konnten und Manu uns als Abwehrstratege erhalten bleibt. Wie wertvoll er für uns ist, hat er insbesondere in der Rückrunde bewiesen. Mit seiner Weiterverpflichtung sorgen wir für Stabilität im Abwehrverband, die eine wesentliche Grundlage dafür war, bis zum Schluss mit im Aufstiegsrennen mit dabei gewesen zu sein,“ so Trainer und Manager Rüdiger Ziehl. 

Manuel Zeitz zeigt sich zufrieden mit der nun feststehenden Vertragsverlängerung. „Ich bin froh, dass die 2016 neu angefangene Reise durch die Ligen noch nicht zu Ende ist und ich für meinen Herzensverein weiter auflaufen werde. Unsere Fans können sicher sein, dass ich wie gewohnt alles für den Erfolg des FCS geben werde“. 

Manuel Zeitz kehrte 2016 von Energie Cottbus zum 1. FC Saarbrücken zurück, für den er am 5. September 2008 noch als Jugendspieler seinen ersten Pflichtspieleinsatz absolvierte, ehe er 2011 zum damaligen Bundesligisten 1. FC Nürnberg wechselte. Zeitz wurde zweimal in der U 20-Nationalmannschaft eingesetzt und stand insgesamt in 33 Zweitliga- und 186 Drittligaspielen auf dem Platz. 

Über Details der Vertragsgestaltung wurde wie üblich Stillschweigen vereinbart.

Gnaase verlässt den FCS

Gnaase verlässt den FCS

Mittelfeldspieler Dave Gnaase hat den 1. FC Saarbrücken verlassen und wird in der kommenden Saison für den neuen Zweitligisten VfL Osnabrück auflaufen. 

„Dave hat sich bei uns zu einem extrem wichtigen Spieler entwickelt. Daher haben wir uns intensiv darum bemüht, ihn beim FCS zu halten, auch weil er sein Potenzial nach anfänglichen Problemen endlich abrufen konnte und er wusste, was er an uns hatte. Wir sind deshalb natürlich enttäuscht über seinen Weggang, obwohl klar war, dass seine Top-Leistungen höherklassige Vereine auf den Plan rufen. Im Endeffekt gab die höhere Liga dann auch den Ausschlag. Wir wünschen Dave trotzdem alles Gute für seine weitere Karriere in der 2. Liga“, so Trainer und Manager Rüdiger Ziehl.

FCS geht mit weitgehend unverändertem Trainerteam in die neue Saison

FCS geht mit weitgehend unverändertem Trainerteam in die neue Saison

Drittligist 1. FC Saarbrücken setzt in der kommenden Saison auf Kontinuität und hat deshalb die Verträge von Co-Trainer Bernd Heemsoth, Torwarttrainer Michael Weirich und Athletik-Coach Max Smith verlängert.

„Das Zusammenwirken im Trainerteam war in der abgelaufenen Saison hochprofessionell und absolut vertrauenswürdig. Bernd ist ein erfahrener Co-Trainer und Ruhepol, Hämmer ein unfassbar guter Torwartverbesserer und Max ein  Fitnessnerd. Von ihrer Arbeit hat im Endeffekt die Mannschaft profitiert. Es besteht deshalb kein Anlass, an dieser Struktur etwas zu ändern und ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Bernd, Michael und Max“, so der Trainer und Manager Rüdiger Ziehl.

Die einzige Veränderung entsteht in der Zuordnung der Aufgabenbereiche. Max Smith übernimmt nun hauptamtlich die Position von Christoph Fuhr, der freiberuflich tätig war. „Mir war wichtig, dass wir fachlich den direkten Zugriff auf die athletische Ausgestaltung der Trainingsinhalte und deren Umsetzung erhalten. Das ist nun sichergestellt“, so Rüdiger Ziehl.

Über die Vertragsinhalte und Laufzeiten wurde wie üblich Stillschweigen vereinbart.

Vorbereitungsplan

Vorbereitungsplan

Der 1. FC Saarbrücken wird am 26. Juni offiziell in die Vorbereitungsphase zur Saison 2023/24 starten. Der Trainingsstart findet wie immer im Sportfeld statt, Beginn ist um 14.30 Uhr. 

Weitere Termine der Vorbereitung sind:

  • Samstag, 01.07. um 15 Uhr Testspiel in Losheim gegen den FC Victoria Rosport aus Luxemburg (1. Liga)
  • Mittwoch 05.07. um 18.30 Uhr in Quierschied gegen die SpVgg Quierschied (Oberliga)
  • Samstag 08.07. um 15 Uhr in Ommersheim gegen Mainz 05 (U23)
  • 10. – 15.07. Trainingslager in Tauberbischofsheim
  • Samstag 15.07. um 14 Uhr Testspiel in Karlsruhe gegen den KSC
  • Samstag 22.07. Jubiläumsspiel im Ludwigspark gegen Borussia Mönchengladbach
  • Samstag 29.07. Testspiel gegen Union Titus Petange

Weitere Details zu fehlenden Spielorten und Anstoßzeiten werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Sparkassenpokal geht nach Elversberg

Sparkassenpokal geht nach Elversberg

Der 1. FC Saarbrücken verabschiedet sich mit einer Niederlage aus der Saison 2022/23. Im Finale des Sparkassenpokals siegte die SV Elversberg mit 3:2 nach Verlängerung.

Die Blau-Schwarzen starteten mit Paterok zwischen den Pfosten. Davor bildeten Uaferro, Zeitz und Thoelke etatmäßig die Dreierkette. Auf den Außenbahnen waren Gaus und Boeder unterwegs, im Mittelfeld Gnaase, Günther-Schmidt und Frantz. Im Sturm agierte Grimaldi an der Seite von Rabihic.

Nach kurzem Abtasten klingelte es in der siebten Minute zum ersten Mal. Rabihic schlug eine Ecke an den zweiten Pfosten. Thoelke legte per Kopf quer und Grimaldi musste nur noch einschieben.

Elversberg zeigte davon nicht geschockt und legte selbst den Vorwärtsgang ein. Rochelt und Neubauer waren noch nicht zielsicher, aber Pinckert. In der 14. Minute markierte er nach Kopfballverlängerung von Antonitsch den Ausgleich. Paterok war zwar noch dran, konnte den Treffer aber nicht verhindern.

Bereits Mitte des ersten Durchgangs war der erste Wechsel erforderlich. Thoelke konnte aufgrund muskulärer Probleme nicht weitermachen und wurde durch Becker ersetzt (22.).

Kurz danach die nächste dicke Chance. Gaus machte einen zweiten Ball nochmal richtig scharf. Kurz vor der Grundlinie flankte er nach innen, Grimaldi schraubte sich hoch und köpfte an den Querbalken. In der 39. Minute der nächste gefährliche Abschluss. Rabihic schloss nach einem Abpraller direkt ab, da fehlte nicht viel.

Auch im zweiten Spielabschnitt gab es ein frühes Tor, diesmal aber für die SVE. Ein aus ganz kurzer Distanz und abgefälschter Ball landete am Arm von Gaus. Elfmeter gab es dennoch und den verwandelte Woltemade (50.).

Rabihic hätte mit einem Freistoß beinahe direkt für den Ausgleich gesorgt. Der musste aber noch kurz warten. Paterok parierte noch stark gegen Woltemade. Die folgende Umschaltsituation saß dann. Uaferro spielte steil auf Grimaldi. Der zog in den Strafraum, hatte das Auge für Boeder, der zum 2:2 einschoss (56.).

Nach etwas mehr als einer Stunde gab es einen Doppelwechsel. Grimaldi durfte sich unter Applaus aus dem Ludwigspark verabschieden, zudem hatte Uaferro Feierabend. Steinkötter und Ernst waren neu dabei.

In der 75. Minute erhielt dann Jänicke zum Abschluss seiner Zeit bei den Blau-Schwarzen noch einen verdienten Einsatz. Frantz machte für ihn Platz, der seine Karriere hiermit beendete. Kerber ersetzte zudem Günther-Schmidt.

In der Schlussphase war Elversberg durch drei gefährliche Szenen näher dran an der Entscheidung. Paterok musst aber nur einmal eingreifen. Daher ging es in die Verlängerung.

Und auch da gab es einen frühen Treffer. Woltemade zog in den Sechzehner, legte quer für Bobzien und der überwand Paterok zum 2:3 (93.). Mustafa hatte nur Sekunden später die Vorentscheidung auf dem Fuß, traf jedoch nur das Außennetz. 

Dem FCS fehlte es an Durchschlagskraft in der Offensive, aussichtsreiche Situationen gab es zunächst keine. Erst in der 106. Minute wieder. Ernst ging auf der Außenbahn durch, Kerber köpfte an den Pfosten.

Es sollte aber die letzte Möglichkeit bleiben und deshalb siegte Elversberg mit 3:2, gleichbedeutend mit dem Sieg des Sparkassenpokals.

FCS verlängert mit Thoelke und Uaferro

FCS verlängert mit Thoelke und Uaferro

Drittligist 1. FC Saarbrücken hat die auslaufenden Verträge mit seinen beiden etatmäßigen Innenverteidigern Boné Uaferro und Bjarne Thoelke verlängert.

Boné Uaferro spielt seit 2019 beim FCS und geht damit in seine fünfte Saison beim Traditionsverein. In der abgelaufenen Saison kam er in 30 Ligaspielen zum Einsatz. Bjarne Thoelke stieß erstmals im Januar 2021 zum 1. FC Saarbrücken, um nach einer Verletzungspause genau ein Jahr später erneut für die Blau-schwarzen aufzulaufen. Er wurde in der vergangenen Spielzeit 29- mal in der 3. Liga eingesetzt.

„Wir freuen uns, dass wir mit Boné und Bjarne unser extrem gut eingespieltes Duo in der Innenverteidigung in Saarbrücken halten konnten. Beide sorgten mit ihrer Erfahrung und umsichtigen Spielweise für Stabilität im Abwehrverband und waren damit Garanten für eine außergewöhnlich gute Saison. Mit der Weiterverpflichtung ist die extrem wichtige Kontinuität in unserer Defensive gewährleistet“, so Trainer und Manager Rüdiger Ziehl.

Über Vertragsinhalte bzw. Laufzeiten wurde Stillschweigen vereinbart.

Informationen zum Ticketvorverkauf fürs Pokalfinale

Informationen zum Ticketvorverkauf fürs Pokalfinale

Am Samstag steht die letzte Partie in der Saison 2022/23 an. Im Finale des Sparkassenpokals trifft der 1. FC Saarbrücken auf die SV Elversberg. Stehplatzkarten für das Duell im Ludwigsparkstadion sind heute bis 15 Uhr im FCS-Fanshop erhältlich. Am Spieltag werden zudem ab 14 Uhr die Tageskassen am Stadion geöffnet sein.

1. FC Saarbrücken vor Kaderumbau

1. FC Saarbrücken vor Kaderumbau

Drittligist 1. FC Saarbrücken wird mit einem veränderten Kader in die nächste Saison gehen. Mit der Verabschiedung von vorerst 11 Spielern des aktuellen Kaders im Vorfeld des Endspiels im Saarland-Pokal wird nun der Prozess der personellen Neuausrichtung eingeleitet.

„Alle Spieler, die uns jetzt aus unterschiedlichen Motiven verlassen, haben ihren Beitrag zu einer aus sportlicher Sicht hervorragenden Saison geleistet, die aber leider am Ende auf unfassbar dramatische Art und Weise nicht mit dem erwünschten Erfolg gekrönt werden konnte. Wir sind diesen Spielern zu großem Dank verpflichtet und wünschen ihnen auf ihrem weiteren Weg alles Gute“, so Trainer und Manager Rüdiger Ziehl.

Folgende Spieler werden in der kommenden Saison nicht mehr im Trikot des FCS auflaufen (alphabetische Reihenfolge): Julian Bauer, Dominik Becker, Marvin Cuni, Dominik Ernst, Adriano Grimaldi, Mike Frantz, Tobias Jänicke, Pius Krätschmer, Robin Scheu, Justin Steinkötter und Steven Zellner. Mit weiteren Spielern, deren Verträge zum Ende dieser Saison auslaufen, steht der Verein in Verhandlungen.

Stehplatzkarten fürs Finale im Fanshop erhältlich

Stehplatzkarten fürs Finale im Fanshop erhältlich

Am Samstag (3. Juni, 16.15 Uhr) steht das Finale im Sparkassenpokal an. Der Vorverkauf läuft bereits. Im FCS-Fanshop sind bis einschließlich Freitag um 15 Uhr noch Stehplatzkarten erhältlich. Alle weiteren Tickets werden direkt über den SFV unter https://tickets.saar-fv.de/tickets/finale verkauft.

Informationen zum Vorverkauf fürs Pokalfinale

Informationen zum Vorverkauf fürs Pokalfinale

Der Aufstieg wurde in einem Herzschlagfinale leider verpasst, noch ist die Saison aber nicht beendet. Am 3. Juni (16.15 Uhr) steht noch das Finale im Sparkassenpokal an. Ausrichter des Finals ist der Saarländische Fußballverband und übernimmt daher zum Großteil die komplette Abwicklung des Ticketings. Auch den Vereinen wird ein Kontingent zur Verfügung gestellt. Über den 1. FC Saarbrücken zu erwerben sind dabei ausschließlich Stehplatzkarten.

Der Kartenvorverkauf beim FCS findet am Pfingstmontag, 29. Mai, ab 15 Uhr an der Kasse Ost am Ludwigsparkstadion statt (gegenüber der Saarlandhalle). Eine separate Abfrage der Dauerkarteninhaber, Mitglieder oder Fanclubs ist nicht möglich, da kein Zugriff auf das Ticketsystem besteht.

Alle weiteren Tickets werden ansonsten rein über die nachstehende Ticketplattform verkauft: https://tickets.saar-fv.de/tickets/finale.

Bitteres Saisonfinale

Bitteres Saisonfinale

Der 1. FC Saarbrücken hat seine Aufgabe erfüllt und siegte mit 2:1 gegen Viktoria Köln. Osnabrück lag bis in die Nachspielzeit gegen Dortmund II zurück, drehte jedoch die Partie. Da Wehen Wiesbaden auch siegte, wurde es ein ganz bitteres Saisonfinale.

Es war alles angerichtet. Saisonfinale, ausverkaufter Heimbereich und noch die Chance auf den Aufstieg. Und wie heiß das Team war, sah man vom Anpfiff weg. Mit zwei Änderungen ging es in die Partie. Cheftrainer Rüdiger Ziehl musste Kapitän Zeitz (Sperre) und Grimaldi (nach Infekt auf der Bank) ersetzen. Uaferro und Cuni rückten in die Startelf.

Cuni stand bereits in der ersten Minute im Mittelpunkt. Rabhic schickte den Angreifer steil. Im Sechzehner hatte Cuni das Auge für Gaus, der zum 1:0 einschob und den Park zum ersten Mal explodieren ließ.

Die Blau-Schwarzen machten richtig Dampf und waren klar tonangebend. Nur das zweite Tor wollte noch nicht fallen. Erst köpfte Thoelke nach Ecke drüber, dann verpasste Neudecker den Querpass für den freistehenden Cuni und scheiterte an Keeper Voll und schließlich köpfte Thoelke nach Freistoß-Flanke von Rabihic freistehend genau auf den Schlussmann.

Von der Viktoria war bis dahin nichts zu sehen, doch dann zeigte der Gast seine Qualtät. Kerber verlor die Kugel in der eigenen Hälfte. Über drei Stationen ging es schnell Richtung Strafraum und Philipp schloss platziert zum 1:1 ab (20.).

Jetzt war Köln im Spiel und hatte gleich die nächste dicke Chance. Wunderlich bediente Philipp. Der legte den Ball an Batz vorbei. Uaferro war aber extrem aufmerksam und klärte artistisch.

Der FCS holte sich die Führung jedoch schnell zurück. Rabihic wurde aus 25 Metern Torentfernung ins Spiel gebracht. Die Defensive übte keinen Druck aus, daher nahm er Maß und schlenzte zum 2:1 herrlich ins lange Eck (25.).

Vor dem Pausenpfiff noch je eine Möglichkeit mit starken Paraden der Keeper. Batz klärte zunächst einen Kopfball von Becker zur Ecke. Nach einem starken Angriff, den Cuni initiierte und Rabihic abschloss, zeigte auch Voll nochmals sein ganzes Können.

Mit Wiederbeginn gab es den ersten Wechsel beim FCS. Günther-Schmidt ersetzte Kerber. Und es gab gleich den nächste Abschluss. Neudecker bediente Rabihic, der zielte zu hoch.

Ansonsten passierte im zweiten Durchgang relativ wenig in den Strafräumen, da die Blau-Schwarzen einen sehr kontrollierten Auftritt hinlegten. Wunderlich und Sontheimer versuchten sich nach rund einer Stunde ohne Erfolg aus der Distanz. Auf der Gegenseite setzte Rizzuto seinen Schuss aus 30 Metern knapp vorbei.

Nach 71 Minuten folgte der zweite Wechsel. Frantz kam für Neudecker und etwas später auch Boeder für Uaferro (76.).

Mit Beginn der Schlussphase erst die nächsten Chancen. Risse hüben und Cuni drüben konnten aber die Keeper nicht überwinden.

Für die letzten fünf Minuten gab es noch einen Doppelwechsel. Grimaldi und Biada ersetzten Rabihic und Cuni. 

Die letzten Minuten spielten die Blau-Schwarzen souverän runter. Nach Schlusspfiff dann aber die bittere Nachricht, dass Osnabrück durch zwei Last-Minute-Treffer vor dem FCS blieb.

Voller Fokus auf Köln

Voller Fokus auf Köln

Es ist angerichtet: Zum Saisonfinale gegen den FC Viktoria Köln hat der 1. FC Saarbrücken im Vorverkauf rund 14.500 Karten abgesetzt. Der Heimbereich ist damit ausverkauft. Am Samstag geht es um 13.30 Uhr um viel. Der FCS hat dabei noch alle Optionen im Kampf um den Aufstieg, ist aber auf entsprechende Resultate auf den anderen Plätzen angewiesen.

„Wir dürfen uns erst erlauben, auf die anderen Plätze zu schauen, wenn wir unsere Hausaufgaben erledigt haben. Niemand darf erwarten, dass es für uns ein Selbstläufer wird. Viktoria Köln hat in der Rückrunde nur zwei Zähler weniger geholt als wir. Das ist eine richtig gute Mannschaft. Unser einziger Fokus richtet sich auf Köln. Wenn wir gewinnen, haben wir alles getan, was in unserer Macht steht. Dann werden wir sehen, wo wir stehen“, verdeutlichte Cheftrainer Rüdiger Ziehl die Wichtigkeit der Aufgabe.

Das bittere 2:2-Unentschieden beim MSV Duisburg ist aufgearbeitet und abgehakt. „Ich bin in allen Lebenslagen jemand, der das Maximum erreichen will. Es war nach Duisburg nicht vorbei, es ist auch jetzt nicht vorbei. Ich kann versprechen, dass wir Vollgas geben und unser letztes Hemd geben werden. Das sind wir unseren Fans schuldig, die uns wieder phänomenal unterstützten werden“, kündigte Offensivakteur Kasim Rabihic an.

Beim Saisonfinale muss der 1. FCS auf Sebastian Jacob, Steven Zellner, Robin Scheu sowie den gesperrten Kapitän Manuel Zeitz verzichten. Angreifer Adriano Grimaldi könnte aufgrund eines grippalen Infekts nur eingeschränkt trainieren. „Beim Abschlusstraining wird er dabei sein und dann werden wir sehen, ob er für einen Startelfeinsatz in Frage kommt. Aber er hat ja auch als Joker seine Qualitäten bewiesen“, sagte Ziehl.  

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können auch am Samstag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel live bei MagentaSport verfolgen. Ab 13.10 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Jubiläumsspiel gegen Borussia Mönchengladbach

Jubiläumsspiel gegen Borussia Mönchengladbach

Der 1. FC Saarbrücken wird anlässlich seines 120-jährigen Bestehens ein Jubiläumsspiel im Ludwigspark ausrichten. Gegner wird am 22. Juli kein geringerer als der 5-fache Deutsche Meister und zweimalige UEFA-Cup Sieger Borussia Mönchengladbach sein. Die als Fohlenelf bekannte Mannschaft des Traditionsvereins steht aktuell auf Platz auf 11 in der Bundesliga und hat eine der größten nationalen Fangemeinden hinter sich. Wir freuen uns sehr, diesen international renommierten Club für unser Jubiläumsspiel begrüßen zu können.  Informationen zum Rahmenprogramm und Ticketing werden noch rechtzeitig bekannt gegeben.

Weitere Tickets fürs Saisonfinale verfügbar

Weitere Tickets fürs Saisonfinale verfügbar

Die FCS-Fans dürfen sich über ein kleines Geschenk aus Köln freuen. Da die Resonanz auf den Kartenvorverkauf zurückhaltend war, wird der eigentliche Gästebereich C1 für die Blau-Schwarzen geöffnet. Schnappt euch schnell eines der letzten Tickets und lasst uns noch einmal gemeinsam alles reinwerfen, um den großen Traum vom Aufstieg doch noch wahr werden zu lassen.

Die Tickets gibt es unter https://fc-saarbruecken.reservix.de

Bitteres Remis in Duisburg

Bitteres Remis in Duisburg

Trotz drückender Überlegenheit konnte sich der 1. FC Saarbrücken beim MSV Duisburg nicht den erhofften Sieg sichern. Durch das Remis sind die Blau-Schwarzen am letzten Spieltag auf Patzer der Konkurrenz angewiesen, um noch ein Wort in Sachen Aufstieg mitreden zu können.

Die Blau-Schwarzen starteten mit der gleichen Elf, wie beim Heimsieg gegen den Halleschen FC und übernahm vom Anpfiff weg das Kommando. Rizzuto hatte bereits nach vier Minuten die ganz dicke Chance zur Führung. Kerber hatte im Strafraum abgelegt, Rizzuto scheiterte aus acht Metern an Keeper Braune. Es spielte eigentlich nur der FCS. Noch fehlte aber die Präzision im Abschluss. Grimaldi setzte einen Kopfball neben den Kasten.

Aus dem Nichts dann die erste Möglichkeit für dem MSV. Zeitz rutschte leicht weg, daher hatte Michelbrink nach Zuspiel von Pusch ausreichend Raum zum Abschluss, doch Batz war zur Stelle. Dann ging es auf der Gegenseite weiter. Rabihic flankte eine Ecke an den zweiten Pfosten. Thoelke kam mit viel Wucht, köpfte aber ebenfalls vorbei.

In der 27. Minute gab es die kalte Dusche. Michelbrink hatte im Mittelfeld zu viel Platz. Zog von der linken Seite ins Zentrum und aus 20 Metern ab. Der Ball passte perfekt in den Knick und es stand 1:0 für die Gastgeber.

Nach einer halben Stunde schlug das Momentum dann wieder zum FCS um. Fleckstein, der nach einem Foul an Rabihic bereits mit Gelb verwarnt war, hielt klar gegen Grimaldi und sah Gelb-Rot.

Das Spiel auf ein Tor ging weiter. Neudecker legte zu Rabihic in den Rückraum. Der Schuss saß noch nicht, aber in der 38. Minute war es soweit. Rizzuto nahm aus 30 Metern Maß und jagte den Ball links unten ins Eck.

Doch Duisburg schlug überraschend und aus Sicht der Blau-Schwarzen unfassbar unglücklich zurück. Ein zweiter Ball nach einem Standard wurde direkt zurück in den Strafraum geleitet. Becker versuchte gegen Girth zu klären, wischte den Ball aber ins eigene Netz.

Raus aus der Kabine ging es mit einem Wechsel. Günther-Schmidt ersetzte Neudecker, der bereits verwarnt war und nach einem weiteren Foul am Rande eines Platzverweises stand. Der Sturmlauf der Blau-Schwarzen ging ungehindert weiter. Thoelke verzog knapp, Zeitz konnte seinen Kopfball nicht entscheidend platzieren, doch dann war Rabihic an der Reihe. Gnaase legte am Sechzehner quer, Rabihic setzte die Kugel zum 2:2 platziert ins lange Eck (56.).

Kurz später folgte der zweite Wechsel. Für Rizzuto ging es nicht weiter, Boeder war neu dabei. Etwas später kam zudem Biada anstelle von Kerber, der Sekunden zuvor noch die Führung auf dem Kopf hatte. Die Blau-Schwarzen warfen alles rein und erspielten sich Chance um Chance. Doch auch Gnaase und Günther-Schmidt konnten nicht das erlösende 2:3 besorgen.

Duisburg schwächte sich dann nochmal selbst. Frey trat klar gegen Gnaase nach (75.) und musste mit Rot vom Platz. Mit Beginn der Schlussphase zudem ein Doppelwechsel. Cuni und Uaferro ersetzten Becker und Gnaase (80.). Cuni war direkt mittendrin im Geschehen. Sein Kopfball nach einer Ecke wurde auf der Linie geklärt.

In der 85. Minute setzte es auch einen Platzverweis für den FCS. Zeitz räumte Bakir an der Mittellinie ab. Der MSV-Stürmer wäre frei auf Batz zugelaufen. Daher war auch hier Rot vertretbar.

Unbeirrt rannten die Blau-Schwarzen weiter an. Doch der Kasten war wie vernagelt. Rabihic traf den Pfosten (91.), eine starke Flanke von Gaus wurde in der Mitte nicht verwertet (94.) und schließlich köpfte Thoelke zentral vor dem Tor genau in die Arme von Keeper Braune (95.). Dann war Schluss und der FCS hat den Aufstieg durch das Remis nicht mehr in der eigenen Hand.

Letzte Tickets sichern – Keine Tageskasse in Duisburg

Letzte Tickets sichern – Keine Tageskasse in Duisburg

Endspurt im Aufstiegsrennen! Am Sonntag sind wir beim MSV Duisburg zu Gast. Wer noch dabei sein will, muss sich sein Ticket im Vorverkauf sichern. Tageskassen werden am Stadion nicht geöffnet.

Tickets gibt’s bis zum Anpfiff unter: https://www.ticket-onlineshop.com/ols/msv-gast/

„Wir schauen nur auf uns“

„Wir schauen nur auf uns“

Spannender geht es kaum. Gleich fünf Mannschaften spielen zwei Spieltage vor Ende der Drittliga- Saison 2022/2023 noch um einen der drei begehrten Plätze. Mit dabei ist auch der 1. FC Saarbrücken, der derzeit nur einen Punkt hinter einem direkten Aufstiegsrang steht.

Am Sonntag um 14 Uhr tritt das Team von Trainer Rüdiger Ziehl beim MSV Duisburg an. Die Meidericher stehen im gesicherten Mittelfeld, könnten also befreit aufspielen. „Sie haben einige angeschlagene und erkrankte Spieler gehabt. Zudem ist es ihr letztes Heimspiel. Es ist daher müßig darüber zu spekulieren, wie sie auflaufen könnten. Für uns wird es ohnehin wichtig sein, dass wir unser Spiel durchdrücken“, sagte Ziehl, der betonte: „Wir freuen uns auf dieses Spiel. Wir haben eine gute Ausgangslage und können nur das beeinflussen, was wir selbst in der Hand haben. Daher schauen wir nur auf uns.“

Personell geht der FCS gut aufgestellt in das letzte Auswärtsspiel der Saison. Neben den langzeitverletzten Sebastian Jacob und Steven Zellner wird nur Robin Scheu ausfallen. Boné Uaferro und Kasim Rabihic trainierten unter der Woche nur eingeschränkt, sollen aber bis zum Spiel fit sein.

Seit Wochen in bestechender Form ist Mittelfeldspieler Dave Gnaase, der der „heißen Phase“ entgegenfiebert: „Natürlich schaut man auch mal auf die Tabelle, aber mit dem Anpfiff sind alle Rechnereien vergessen. Wir müssen unsere Leistung abrufen und früh unter Beweis stellen, dass wir dieses Spiel unbedingt gewinnen wollen.“

Rund 3500 Fans werden den 1. FCS nach Duisburg begleiten. Mannschaft und Trainer freuen sich sehr über diese stimmgewaltige Unterstützung. „Das wird uns helfen und wir wissen das sehr zu schätzen, dass so viele Leute mitfahren“, sagte Ziehl.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können auch am Sonntag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel live bei MagentaSport und dem Saarländischen Rundfunk verfolgen. Ab 13.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS- Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc- saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Endoskopischer Eingriff bei Sebastian Jacob

Endoskopischer Eingriff bei Sebastian Jacob

Stürmer Sebastian Jacob vom 1. FC Saarbrücken hat sich kurzfristig einem endoskopischen Eingriff zur Entfernung einer Zyste im Knie unterzogen. Dadurch wird das aktuelle Aufbautraining für zwei Wochen unterbrochen. Chef-Trainer Rüdiger Ziehl: „ Das ist eine Begleiterscheinung der Belastungssteigerung und stellt kein größeres Problem dar. Wir gehen fest davon aus, dass Sebastian für die Vorbereitungsphase der neuen Saison zur Verfügung steht“.

Sechster Heimsieg in Serie

Sechster Heimsieg in Serie

Der 1. FC Saarbrücken ist weiter mittendrin im Aufstiegsrennen. Im Heimspiel gegen den Halleschen FC siegte der FCS nach Treffern von Neudecker und Cuni mit 2:0 und liegt weiterhin einen Punkt hinter Dresden und Wiesbaden in Lauerstellung.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl nahm zwei Wechsel in der Startelf vor. Uaferro musste angeschlagen passen und wurde in der Dreierkette von Becker vertreten. Zudem kehrte Rabihic zurück, dafür musste Günther-Schmidt weichen.

In den ersten Minuten spielte sich das Geschehen im Mittelfeld ab. Nach neun Minuten dann aber die erste Möglichkeit. Eine Ecke von Neudecker segelte durch zum zweiten Pfosten. Dort stand Thoelke vollkommen frei, war aber etwas zu überrascht, um den Ball zu verwerten. Kurz später wuchtete sich Grimaldi in eine Flanke von Gaus, konnte die Kugel aber nicht entscheidend platzieren. Auch der nächste Abschluss gehörte dem FCS. Rizzuto hielt eine etwas zu weite Flanke artistisch im Spiel und sorgte damit auch gleich für die Vorlage für Gnaase. Aus 17 Metern schloss der direkt mit Risiko ab, traf den Ball aber nicht voll.

Halle hatte eigentlich nur eine gefährliche Szene im ersten Durchgang. Halangk setzte sich stark auf der Außenbahn durch und passte flach in den Strafraum. Thoelke und Batz konnten bereinigen. Danach waren die Gäste wieder in der Defensive gefordert.

Nach Ablage von Grimaldi rutschte Rizzuto der Schuss etwas ab und sorgte daher nicht für Gefahr. In der 34. Minute dann aber die Chance zur Führung. Zeitz bediente Rabihic von der Mittellinie. Der mit ganz feiner Ballmitnahme frei vor dem Tor von Casar gefoult wurde. Casar hatte sicherlich Glück nur Gelb zu sehen, doch der Elfmeter war unstrittig. Grimaldi übernahm die Verantwortung, jagte die Kugel aber mittig über den Kasten.

Die Blau-Schwarzen ließen sich davon nicht entmutigen und machten weiter. Halle hielt defensiv mit viel Einsatz dagegen. Bei einem schnellen Gegenstoß wurde Rabihic von Landgraf abgeräumt, der damit größere Gefahr verhinderte. Nur kurz später das gleiche Duell, mit gleichem Ausgang. Landgraf, bei der ersten Szene mit Gelb verwarnt, kam aber mit einer wohl letzten Ermahnung davon.

In der 43. Minute belohnte sich der FCS dann endlich. Ziehl machte das Spiel schnell, in dem er Gaus einen Ball zum Einwurf zuwarf. Der führte lang auf Grimaldi aus. Im Sechzehner umkurvte Grimaldi Keeper Gebhardt und hatte das Auge für Neudecker, der überlegt ins rechte Ecke vollendete.

Im zweiten Abschnitt agierten die Blau-Schwarzen zunächst etwas defensiver, dadurch steigerten sich die Spielanteile der Hallenser. Das spielte der FCS aber sicher und ließ keine Chance zu. Die hatte dann Grimaldi. Rabihic hatte geflankt, doch unter Bedrängnis konnte der Angreifer den Ball nicht platzieren. Deutlicher knapper wurde es in der 65. Minute. Wieder war Rabihic der Vorlagengeber, diesmal per Ecke. Thoelke setzte die Kugel haarscharf neben den Pfosten.

Direkt im Anschluss folgten die ersten Wechsel. Cuni ersetzte Grimaldi und Ernst Rizzuto. Und direkt die nächste dicke Chance. Erneut war Rabihic der Ausgangspunkt. Gaus stieg in der Mitte hoch, traf aber nur den Querbalken. In der 79. Minute der nächste Doppelwechsel. Rabihic und Kerber hatten Feierabend, Günther-Schmidt und Biada waren neu dabei.

Biada war gleich mittendrin. Ernst marschierte Richtung Strafraum und legte raus zu Biada. Dessen Flanke geriet aber etwas zu lang. Sekunden später eine ähnliche Situation. Diesmal war Thoelke mit einem energischen Vorstoß der Ausgangspunkt. Biada schloss aufs kurze Ecke ab. Gebhardt war zur Stelle.

Jetzt gab es den Raum, um den Deckel drauf zu machen. Cuni erst ganz stark im Mittelfeld, verpasste aber in einer Drei-gegen-Eins-Situation den Moment für das Abspiel, Halle war dann wieder postiert und konnte klären. In der 87. Minute war es aber soweit. Cuni startete aus der eigenen Hälfte. Neudecker bediente ihn mustergültig. Gebhardt parierte den ersten Versuch, den Nachschuss verwerte Cuni dann aber zum 2:0.

Der Treffer bedeutete die Entscheidung. Die letzten Minuten wurden souverän runtergespielt. Boeder durfte noch ein paar Minuten sammeln und sich dann gemeinsam mit dem Team über den nächsten Sieg freuen, der ein ganz spannendes Finale an den letzten beiden Spieltagen erwarten lässt.

Heimserie soll fortgesetzt werden

Heimserie soll fortgesetzt werden

Am Samstag steht für den 1. FC Saarbrücken das vorletzte Heimspiel der Drittligasaison 2022/2023 an. Das Team von Trainer Rüdiger Ziehl trifft am Samstag um 14 Uhr auf den Halleschen FC. Im Vorfeld der Partie wurden mehr als 11.000 Tickets verkauft. Die Gäste von der Saale stehen mit 38 Zählern auf dem ersten Nichtabstiegsplatz.

„Für beide Mannschaften geht es um viel. Für uns wird es wichtig sein, dass wir uns auf unsere Aufgabe konzentrieren. In der Phase geht es nicht darum, wer das vermeintlich leichtere Restprogramm hat und was auf anderen Plätzen passiert. Das darf erst einmal keine Rolle spielen“, sagte FCS-Trainer Rüdiger Ziehl, der noch um den Einsatz von Verteidiger Boné Uaferro bangt.

Ansonsten steht dem Trainer bis auf die Langzeitverletzten der gesamte Kader zur Verfügung. „Halle hat einen spielerischen Ansatz, zudem haben sie sich seit dem Trainerwechsel deutlich stabilisiert. Es wird darauf ankommen, dass wir bei eigenem Ballbesitz gute Lösungen finden und unser Spiel durchziehen. Wir haben die letzten fünf Spiele zu Hause gewonnen und wollen diese Serie natürlich fortsetzen.“

Auch Torwart Daniel Batz erwartet nicht, dass sich die Gäste nur auf die Verteidigung konzentrieren werden. „Sie spielen einen guten Ball, da müssen wir aufpassen. In den letzten Spielen können Kleinigkeiten den Unterschied ausmachen, wir müssen auch geduldig agieren und dürfen nicht die Nerven verlieren.“

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können auch am Samstag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel live bei MagentaSport und dem Saarländischen Rundfunk verfolgen. Ab 13.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOSNutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fcsaarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

FCS dockt an Aufstiegsplätze an

FCS dockt an Aufstiegsplätze an

Der 1. FC Saarbrücken hat sich ganz dicht an die Aufstiegsränge herangeschoben. Beim VfB Oldenburg siegte der FCS durch einen späten Treffer von Cuni mit 1:0 und liegt jetzt einen Zähler hinter Dynamo Dresden und Wehen Wiesbaden.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl nahm einen Wechsel in der Startelf vor. Bei Rabihic reichte es nicht für einen Einsatz von Beginn an, dafür rückte Kerber zurück ins Team und Günther-Schmidt eine Position nach vorne an die Seite von Grimaldi.

Für Oldenburg ging es im Kampf um den Klassenerhalt quasi um alles. Und das war dem Team von Ex-FCS-Trainer Kilic auch anzumerken. Der VfB war griffig und hatte die erste Chance durch Starke, dessen Kopfball am zweiten Pfosten jedoch klar am Kasten vorbeiging. Enger wurde es in der 29. Minute. Stendera bediente Hasenhüttl im Strafraum. Batz parierte ganz stark.

Die Blau-Schwarzen waren vornehmlich nach Standards gefährlich, da Oldenburg in der Defensive eng gestaffelt stand und kaum etwas anbot. Nach einem Einwurf von Gaus kam Zeitz vollkommen freistehend zum Kopfball, setzte den Ball aber über das Tor. Auch Thoelke hatte nach Ecke von Rizzuto nicht richtig justiert und verfehlte das Gehäuse.

Im zweiten Durchgang ging es weiterhin eng zu. Abschlüsse gab es nicht, deshalb folgten in der 58. Minute die ersten Wechsel. Uaferro musste leicht angeschlagen runter und wurde durch Becker ersetzt. Zudem kam Cuni für Kerber und die Ausrichtung wurde ein Stück weit offensiver.

Doch zunächst zeigte sich Oldenburg gefährlich. Brand bediente Ademi, der verzögert und wartete auf Schäfer. Aus aussichtsreicher Position setzte der den Ball aber deutlich vorbei. Danach nur noch Möglichkeiten für den FCS. Cuni scheiterte aus der Drehung. Kurz später wurde Neudeckers Abschluss zur Ecke geblockt. Die führte zur nächsten Chance. Gnaase feuerte Richtung linkem Eck. Dornebusch tauchte stark ab und parierte.

Danach zog Ziehl die nächsten Offensiv-Optionen. Rabihic wurde für Günther-Schmidt eingewechselt (70.). Etwas später auch Biada für für Grimaldi (77.).

Nachdem Rizzuto und Gaus noch scheiterten, war es in der 84. Minute soweit. Rabihic ging im Strafraum ins Dribbling. Adetula stellte das Bein raus und brachte Rabihic zu Fall. Schiedsrichter Steven Greif zeigte auf den Punkt. Cuni übernahm die Verantwortung, verlud den Keeper und markierte den entscheidenden Treffer zum 1:0-Sieg.

FCS reist in den hohen Norden

FCS reist in den hohen Norden

Am Sonntag steht für den 1. FC Saarbrücken das vorletzte Auswärtsspiel der Drittligasaison 2022/2023 an. Das Team von Trainer Rüdiger Ziehl tritt beim abstiegsbedrohten Aufsteiger VfB Oldenburg an. Die Partie, zu der rund 400 FCS-Fans mitreisen werden, wird um 13 Uhr angepfiffen.

Aus personeller Sicht könnte Ziehl dabei die Qual der Wahl haben. Denn die Zahl der Ausfälle hält sich bis auf die langzeitverletzten Sebastian Jacob und Steven Zellner stark in Grenzen. „Wir müssen abwarten, ob Kasim Rabihic und Bjarne Thoelke rechtzeitig fit werden. Sollte das der Fall sein, haben wir einige harte Entscheidungen zu treffen“, sagte Ziehl, der ein offenes Spiel erwartet: „Die Voraussetzungen sind schon etwas anders als vor dem Spiel in Meppen. Der VfB greift normalerweise früh an, sie müssen dieses Spiel auch unbedingt gewinnen. Sie haben eine gute Aggressivität auf dem Platz, da müssen wir von Beginn an dagegenhalten.“

Dass die Nerven in dieser Saisonphase eine Rolle spielen werden, glaubt der FCS-Trainer unterdessen nicht: „Wir kennen die Situation. Jedes Spiel muss gespielt werden. Wir müssen uns auf unsere Leistung konzentrieren. Wir können nicht beeinflussen, was auf anderen Plätzen passiert. Diese Mannschaft zeichnet ein unbändiger Wille aus, aber wir haben auch gesehen, was an einem schlechten Tag wie in Meppen passieren kann.“

Ähnlich sieht Offensivakteur Julian Günther-Schmidt die Ausgangslage: „Wir sind eine verschworene Gemeinschaft und haben ein großes Ziel. Wir haben schon oft die Situation gehabt, dass man von einem Endspiel gesprochen hat. Niemand fährt ein paar hundert Kilometer nach Oldenburg, um mal einfach so zu schauen, was dann passiert. Wir sind voll fokussiert und wollen unbedingt gewinnen. Aber das will der Gegner auch. In dieser Liga kannst du nichts vorhersagen.“

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können auch am Sonntag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel live bei MagentaSport verfolgen. Ab 12.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

FCS setzt auf Kontinuität und geht mit Rüdiger Ziehl in die nächste Saison

FCS setzt auf Kontinuität und geht mit Rüdiger Ziehl in die nächste Saison

Drittligist 1. FC Saarbrücken hat die Suche nach einem neuen Trainer offiziell für beendet erklärt und wird mit dem aktuellen Trainer und Manager Rüdiger Ziehl in die Saison 2023/24 gehen. Dies hat das Präsidium nach intensiver Beratung einstimmig beschlossen.

„Wir haben uns ganz bewusst Zeit gelassen und den Trainermarkt bis April gemäß unseres Anforderungsprofils gründlich sondiert. Wir haben einen Trainer gesucht, der unsere Mannschaft weiterentwickeln kann und in der Lage ist, die Weichen für den nächsten Schritt in Richtung 2. Liga zu stellen. Wir spielen aktuell die wohl beste Saison seit dem Wiederaufstieg, begeistern unser Heimpublikum und haben noch beste Chancen, zumindest den Relegationsplatz zu erreichen. Das ist eindeutig der Verdienst von Rüdiger Ziehl, der unsere Erwartungen seit dem Trainerwechsel im vergangenen Herbst mehr als erfüllt hat. Deshalb haben wir uns entschlossen, mit ihm auch in der kommenden Saison Liga unabhängig in der Doppelfunktion als Trainer und Manager weiterzuarbeiten“, so Präsident Hartmut Ostermann. 

Trainer und Manager Rüdiger Ziehl zeigte sich erfreut über die Vertragsverlängerung: „Ich bedanke mich herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen. Ich habe immer betont, dass es mir Freude macht, mit der Mannschaft zusammenzuarbeiten. Den eingeschlagenen Weg wollen wir nun fortführen und konzentrieren uns auf die anstehenden Aufgaben in der heißen Phase der Saison.“

Rüdiger Ziehl wird im Rahmen der Spieltags-PK am kommenden Freitag ausführlich zur Vertragsverlängerung Stellung nehmen.

Vorverkauf für Halle und Köln startet am Mittwoch

Vorverkauf für Halle und Köln startet am Mittwoch

Die Saison 2022/23 befindet sich auf der Zielgeraden. Zwei Heimspielen stehen für den 1. FC Saarbrücken noch an. Am 13. Mai gegen den Halleschein FC und am letzten Spieltag (27. Mai) gastiert Viktoria Köln im Ludwigspark. Der Vorverkauf für die Partien startet am 3. Mai um 14:00 Uhr.

Zunächst erhalten die Mitglieder und Dauerkarteninhaber eine Vorkaufsrecht auf maximal zwei Tickets je Spiel. Die Codes zum Freischalten sind wie immer die Mitgliedsnummern oder die vierstellige Buchstaben-/ Zahlenkombination oberhalb des QR-Codes auf der Dauerkarte.

Der freie Verkauf beginnt am 5. Mai um 15:00 Uhr.

Heimsieg gegen 1860

Heimsieg gegen 1860

Der 1. FC Saarbrücken hat nach routiniertem Auftritt drei Punkte gegen den TSV 1860 München gesichert. Günther-Schmidt und Gaus markierten die Treffer zum 2:0-Heimsieg.

Im Vergleich zum Pokalspiel unter der Woche präsentierte sich der FCS wie erwartet mit einigen Änderungen in der Startelf. Batz kehrte zwischen die Pfosten zurück. Kapitän Zeitz war ebenfalls wieder dabei und bildete mit Thoelke und Uaferro die Dreierkette. Über die Außen waren Rizzuto und Gaus dabei. Die Zentrale besetzten Gnaase, Neudecker und Günther-Schmidt. Vorne durften Rabihic und Grimaldi ran.

Die Anfangsphase war geprägt von zahlreichen Unterbrechungen. Deshalb dauerte es, bis Spielfluss entstand. München haute sich wie die Blau-Schwarzen resolut in alle Zweikämpfe. Der erste Abschluss der Partie wurde erst in der 17. Minute durch Neudecker verbucht.

Nach 24 Minuten klingelte es dann. Rabihic eröffnete mit einem ganz starken Seitenwechsel auf Rizzuto. Der stand im Strafraum vollkommen frei und legte mit dem ersten Kontakt quer in die Mitte. Günther-Schmidt stand parat und köpfte ein.

Für Offensivszenen sorgte auch in der Folge nur der FCS. Neudecker prüfte Hiller mit einem Freistoß aus 20 Metern. Der Keeper klärte zur Ecke. Die brachte Rabihic nach innen und Gaus markierte aus dem Gewühl das 2:0 (34.).

Kurz vor dem Pausenpfiff noch zwei Möglichkeiten. Günther-Schmidt wurde nach Vorarbeit von Rabihic und Grimaldi im Sechzehner geblockt. Zudem feuerte Neudecker aus der Distanz knapp rechts vorbei.

Nach Wiederbeginn agierte der FCS aus einer gut geordneten Defensive. München lief zwar an, es entstand aber nur einmal Gefahr. Und dafür musste ein Standard her. Skenderovic setzte den Ball aus 25 Metern aufs Tordach.

Ziehl war schon früh zum ersten Wechsel gezwungen. Bei Rabihic zwickte es im Oberschenkel. Cuni kam in die Partie (53.). Später ersetzten Boeder und Ernst die mit der gelben Karte vorbelasteten Zeitz und Gaus (70.) und zur Schlussphase kam Becker für den ausgepumpten Günther-Schmidt (81.).

Erst in den letzten Minuten kamen die Gäste wieder zu einem Abschluss. Belkahias Schuss trudelte aber eher Richtung Kasten. Auf der Gegenseite köpfte Grimaldi nach Flanke von Cuni vorbei.

Nach dem kräftezehrenden Pokalmatch unter der Woche spielten es die Blau-Schwarzen clever und routiniert zu Ende und verbuchten einen verdienten Heimsieg.

Die Münchner Löwen sind zu Gast

Die Münchner Löwen sind zu Gast

Sechster gegen Neunter – und dennoch geht es am Sonntag um 14.00 Uhr im Ludwigsparkstadion um viel, wenn der 1. FC Saarbrücken und TSV 1860 München am 34. Spieltag der Drittliga-Saison 2022/2023 aufeinandertreffen. Die Gastgeber wollen alles daran setzen, den Anschluss an die Spitzengruppe zu halten, die Gäste wollen sich für einen bisher eher enttäuschenden Saisonverlauf rehabilitieren.

„Die Löwen sind gut in die Saison gestartet, galten im Vorfeld als Topfavorit. Es ist von außen schwer zu erklären, warum sie dann den Faden verloren haben. Aber nach dem Trainerwechsel waren sie zuletzt deutlich stabiler. Sie haben zum Beispiel gegen Osnabrück ein richtig gutes Spiel gemacht“, sagte FCS-Trainer Rüdiger Ziehl, der die hohe individuelle Qualität der Münchner hervorhebt: „Vom Kader her sind sie auf allen Positionen richtig gut besetzt.“

Der FCS will an den überzeugenden Heimauftritt gegen Dynamo Dresden anknüpfen, obwohl das Saarlandpokalspiel beim FC Homburg „mehr Kraft gekostet hat, als wir es uns gewünscht hätten“, wie Ziehl betont: „Wir müssen abwarten, was mit Luca Kerber, Marvin Cuni und Manuel Zeitz ist. Manche Entscheidung werden wir erst nach dem Abschlusstraining treffen können. Aber wir haben genügend Alternativen und werden mit der bestmöglichen Elf beginnen.“

Nachdem Richard Neudecker unter der Woche beim Pokalspiel aufgrund von Knieproblemen passen musste, ist der „Ex-Löwe“ für Sonntag zuversichtlich: „Ich bin optimistisch, dass es hinhaut“, sagte der Mittelfeldakteur, der dem Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Verein eine besondere Bedeutung zumisst. „Klar, es ist kein Spiel wie jedes andere. Aber das hatte ich im Hinspiel schon, trotzdem ist es emotional. Für uns geht es darum, ein wichtiges Heimspiel zu gewinnen. Wir haben gegen Dresden gezeigt, dass wir mit unseren Fans im Rücken jeden Gegner schlagen können“, sagte Neudecker.

Für das Spiel gegen 1860 München gab es am Freitagmorgen für den Heimbereich noch ein Restkarten-Kontingent. Der FCS rechnet mit über 14.000 Zuschauern.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können auch am Sonntag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel live bei MagentaSport verfolgen. Ab 13.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Tickets für Oldenburg verfügbar

Tickets für Oldenburg verfügbar

Am 7. Mai steht für den 1. FC Saarbrücken das Auswärtsspiel beim VfB Oldenburg an. Für die Partie im Marschweg-Stadion stehen ab sofort unter nachfolgendem Link Tickets zur Verfügung: https://gaestekarten-vfboldenburg.reservix.de/p/reservix/event/1968306?discounts=OLs28sIrpkqxDJy8ZisSUrnGlsvp8zJl. Zu erwerben sind aktuell ausschließlich Stehplatzkarten zum Preis von 12 Euro für Vollzahler, ermäßigt für 9 Euro und Kinderkarten für 7 Euro.

FCS sichert sich Finalticket

FCS Sichert sich Finalticket

Der 1. FC Saarbrücken hat sich ins Finale des Saarlandpokals gekämpft. Beim FC Homburg steigerte sich der FCS nach dem ersten Durchgang deutlich und sicherte sich durch einen 3:2-Sieg nach Verlängerung das Endspielticket gegen den FC Homburg.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl baute die Startelf in der Englischen Woche um. Paterok durfte zwischen den Pfosten ran. Davor bildeten Becker, Boeder und Uaferro die Dreierkette. Auf den Außenpositionen waren Ernst und Rizzuto unterwegs. Im Mittelfeld starteten Krätschmer, Frantz und Günther-Schmidt, im Sturm Cuni und Steinkötter.

Der FCS legte direkt mal den Vorwärtsgang ein. Cuni machte den Ball auf der linken Seite fest und bediente Günther-Schmidt an der Strafraumkante. Der Abschluss wurde zur Ecke geblockt. Aber auch Homburg suchte den Weg zum Tor. Eisele und Hoffmann stellten Paterok aber noch nicht vor Probleme.

Danach spielte sich das Geschehen eher zwischen den Strafräumen ab. Die Blau-Schwarzen waren um einen konzentrierten Spielaufbau bemüht und suchten die Lücke. Homburg versuchte es durch schnelles Umschalten. Das führte auch fast zum Erfolg. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld spielten es die Gastgeber auf die rechte Außenbahn durch. Eisele köpft die Flanke ins Netz. Aber Glück für den FCS, Schiedsrichter Alt entscheidet auf Stürmerfoul (24.).

Die Blau-Schwarzen bekamen keine Kontrolle ins Spiel. Mit Ausnahme eines Distanzschusses von Rizzuto kam kein Abschluss zustande. Homburg machte den gefährlicheren Eindruck und hatte durch Mendler die dicke Chance zur Führung. Nach einem Konter legte Eisele für den freistehenden Mendler ab. Der chippte die Kugel aber über den Kasten. So ging es torlos in die Kabinen.

Zum zweiten Durchgang brachte Ziehl Grimaldi für Steinkötter. Die Hereinnahme und sicherlich auch Halbzeitansprache zeigten Wirkung. Der FCS wirkte deutlich präsenter. Einen Freistoß aus zentraler Position konnte sich Keeper Wozniak noch sichern, aber in der 52. Minute zappelte das Netz. Matuwila klärte eine Rizzuto-Hereingabe zentral vor den Strafraum. Frantz nahm den Ball volley und setzte ihn ins linke Eck.

Der FCH zeigte sich davon nicht geschockt und suchte direkt wieder seine Chance. Einen Schuss von Gerezgiher wehrte Paterok sicher zur Seite weg, Eisele zielte kurz später am Kasten vorbei. Auf der Gegenseite leitete der für Frantz eingewechselte Gnaase einen Angriff ein, den Grimaldi über den Querbalken setzte.

In der 69. Minute netzte dann aber auch der FCH. Eisele gab von der Strafraumkante flach nach innen. Perdedaj hielt den Fuß rein, nichts zu machen für Paterok, das 1:1.

Die passende Antwort erfolgte umgehend. Der FCS kombinierte sich angeführt von Gnaase stark durch. Grimaldi spielte im Strafraum nach innen und Mantuwila bereinigte mit ausgestrecktem Arm. Aber aufgrund der kurzen Distanz entschied Alt wohl nicht auf Elfmeter. Die Blau-Schwarzen blieben aber direkt dran. Rizzuto hatte das Auge für Cuni und der markierte die erneute Führung (72.).

Jetzt war wieder Homburg am Zug. Gösweiner verlängerte per Kopf an den zweiten Pfosten. Mantuwila schloss direkt ab, Paterok parierte stark zur Ecke. Die führte aber zum 2:2. Paterok, von Ristl leicht behindert, kam nicht an den Ball, Gösweiner markierte den Treffer (77.).

Um ein Haar hätte Grimaldi für das dritte FCS-Tor gesorgt. Kerber, der für Krätschmer in die Partie kam, hatte geflankt, Grimaldi sich die Kugel mit der Brust zurecht gelegt, aber seinen Schuss ein Stück zu hoch angesetzt. Es war die letzte Chance und so musste die Verlängerung her.

Rabihic ersetzte Günther-Schmidt vor Wiederbeginn. Kurz später war der nächste Wechsel fällig. Für Kerber ging es verletzungsbedingt nicht weiter. Gaus kam rein. Die Blau-Schwarzen drückten auf die Führung, mussten bei den schnellen Umschaltsituationen des FCH aber extrem aufmerksam bleiben. Rizzuto brachte den FCS dann aber auf die Siegerstraße. Nach einer Ecke zog er aus der Distanz ab. Die Kugel wurde noch leicht abgefälscht und schlug zum 3:2 ein (102.).

In der 105. Minute nochmals eine Möglichkeit für den FCH. Gösweiner legte zu Ardestani ab. Der nahm den Ball fein mit und schloss aus 16 Metern ab. Knapp rechts vorbei. Es war die letzte Aktion im ersten Abschnitt der Verlängerung.

In Durchgang Nummer zwei gehörte Cuni die erste Chance. Aber kurz später musste Paterok wieder sein Können zeigen. Stegerer zog von knapp außerhalb des Strafraums ab, Paterok tauchte ab und bereinigte.

In der 113. Minute dann eine kuriose Entscheidung. Außerhalb des Sechzehners war Cuni vor Keeper Wozniak am Ball, der Cuni heftig abräumte. Grimaldi schoss ins leere Tor, doch Alt gab Freistoß für Homburg. Das wäre die Vorentscheidung gewesen. Wohl aufgrund einer Beschwerde wurde Ernst dann noch mit einer Zeitstrafe bedacht und der FCS agierte in Unterzahl.

Durch den nicht gegebenen Treffer war natürlich extreme Spannung geboten und Homburg weiter im Spiel. Ardestani nutzte das fast. Einen Freistoß aus 25 Metern setzte er ans Lattenkreuz. Es war aber der letzte Aufreger. Durch eine deutliche Leistungssteigerung verdienten sich die Blau-Schwarzen den Einzug ins Finale.

FCS im Saarlandpokal gefordert

FCS im Saarlandpokal gefordert

Drei Tage nach der bitteren 0:1-Niederlage beim SV Meppen ist der 1. FC Saarbrücken im Halbfinale des Sparkassenpokal Saar gefordert. Das Team von Trainer Rüdiger Ziehl tritt am Mittwoch um 18.30 Uhr beim Regionalligisten FC 08 Homburg an.

Die Grün-Weißen haben kurz vor dem Saarderby den Trainer gewechselt, doch das soll für den FCS keine Rolle spielen: „Es liegt an uns, ob wir eine Runde weiterkommen. Das ist unser Anspruch. Wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen, werden wir das Spiel gewinnen. Schaffen wir das nicht, könnte es eine eklige Angelegenheit werden“, sagte Ziehl, der den Gegner mehrfach beobachtet hat. „Ich glaube nicht, dass sich durch den Trainerwechsel großartig viel verändern wird. Natürlich können sie auf zwei oder drei Positionen rotieren, aber auch diese Spieler sind uns natürlich bekannt.“

Wie abgesprochen wird Tim Paterok am Mittwoch zwischen den Pfosten stehen, zudem wird Angreifer Justin Steinkötter eine Bewährungschance von Beginn an erhalten. „Es ist für mich natürlich eine Gelegenheit, mich zu beweisen. Ich konzentriere mich nur auf meine Leistung und will das Vertrauen rechtfertigen“, sagte der 23-Jährige. Neben Sebastian Jacob und Steven Zellner werden auch Julius Biada (muskuläre Probleme), Richard Neudecker (Kniebeschwerden) und Tobias Jänicke (Aufbautraining) fehlen. Hinter dem Einsatz von Manuel Zeitz steht ein großes Fragezeichen. „Wir werden natürlich im Hinblick auf die englische Woche einige Dinge verändern, da wir Spieler haben, die zuletzt nur eingeschränkt trainieren konnten. Aber wir werden ein Team auf dem Platz haben, das in der Lage sein wird, dieses Spiel zu gewinnen“, sagte Ziehl.

Bei der Partie, die live im Facebook-Stream der SR-Sportarena übertragen wird, wird der FCS von 4.000 Anhängern begleitet werden. „Diese Unterstützung tut uns gut und wir werden alles dafür tun, um den Fans einen Sieg zu schenken“, sagte Steinkötter.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können auch am Mittwoch wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel im Livestream des SR verfolgen. Ab 18.10 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

FCS unterliegt Meppen

FCS unterliegt Meppen

Der 1. FC Saarbrücken hat seine gute Position im Aufstiegsrennen vorerst verspielt. Beim Tabellenschlusslicht Meppen unterlagen die Blau-Schwarzen mit 1:0 und mussten dadurch Dresden sowie Osnabrück vorbeiziehen lassen.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl baute die Startelf im Vergleich zum Heimsieg gegen Dresden auf zwei Positionen um. Thoelke und Rizzuto waren neu dabei für Zeitz, der angeschlagen kurzfristig passen musste, und Becker.

Die Partie ansich war die erwartet zähe Angelegenheit. Meppen sortierte sich tief ein und versuchte den Raum ganz eng zu machen. Deshalb blieben Strafraumszenen zunächst Mangelware. Die Blau-Schwarzen waren zwar optisch überlegen, konnten das aber nicht in gefährliche Situationen ummünzen. Den ersten Abschluss verbuchten dann sogar die Gastgeber. Bei einem langen Ball von Kraulich war Rizzuto nicht dicht genug bei Ametov, der jedoch am Kasten vorbei zielte. Im direkten Gegenzug entstand auch im Meppener Strafraum Gefahr. Neudecker setzte sich gekonnt durch und legte quer zu Grimaldi. Soares konnte noch gerade so klären.

Die Chancen häuften sich jetzt. Nach einer Ecke von Rabihic tauchte Kerber zum Kopfball ab, setzte diesen aber zu zentral an. Auch Thoelke hatte nach Flanke von Rabihic kein Abschlussglück. Die letzte Möglichkeit des ersten Durchgangs hatte Pourié, der die Kugel über den Kasten jagte.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts versuchte der FCS direkt Fahrt aufzunehmen. Mehr als ein Freistoß sprang aber nicht heraus. Diesen zirkelte Rabihic zwar gut auf den Kasten, doch Keeper Harsman war im kurzen Eck zur Stelle. Den Blau-Schwarzen fehlte es an Ideen und Tempo im letzten Drittel, um Meppen gefährlich zu werden. Deshalb folgte in der 64. Minute der erste Wechsel. Ernst ersetzte Rizzuto und sollte rechts mehr Dampf machen. Zur Schlussviertelstunde kam dann auch Cuni für Gnaase und die Ausrichtung wurde noch offensiver.

Das schien sich auszuzahlen, denn plötzlich ergaben sich zwei gute Chancen. Neudecker nahm einen langen Ball von Uaferro mit Risiko direkt, verfehlte das Ziel aber deutlich. Dann tankte sich Thoelke gegen gleich drei Gegenspielern durch und legte im Strafraum für Cuni ab. Der Ball kam aber zu weit in den Rücken, sodass kein kontrollierter Abschluss herausspringen konnte.

Der SV Meppen hatte durch den eingewechselten Fassbender eine gute Abschlusssituation, konnte diese aber ebenfalls nicht nutzen und so ging es torlos in die letzten Minuten, die dann noch etwas zu bieten hatten.

In der 88. Minute setzte Ernst am Strafraum energisch nach und zog in den Strafraum. Risch lief ihm von hinten in die Hacken. Eigentlich ein klarer Elfmeter. Doch Schiedsrichter Christian Ballweg, der die Szene aus nächster Nähe gesehen hatte, entschied auf Freistoß. Bitter, denn trotz verbesserungswürdigem Auftritt wäre das die dicke Chance auf den Sieg gewesen.

Neudeckers Freistoß wurde von der Mauer geblockt, ein Schuss von Rabihic ging über den Querbalken und es deutete alles auf ein torloses Remis hin. Bis Meppen in der Nachspielzeit plötzlich zuschlug. Alvarez bediente Pourié, der an der Abseitsgrenze gelauert hatte. Im Strafraum ließ sich der Stürmer nicht zweimal bitten und bescherte Meppen mit seinem Treffen den 1:0-Heimsieg.

Voller Fokus auf Meppen

Voller Fokus auf Meppen

Vor dem Auswärtsspiel beim SV Meppen am Sonntag um 13 Uhr lässt FCS-Trainer Rüdiger Ziehl keine Zweifel aufkommen: „Wir befinden uns auf der Zielgeraden der Saison und haben uns eine gute Ausgangsposition erarbeitet. Daher gilt unser voller Fokus dem Spiel in Meppen. Die Dinge, die danach anstehen, sind erst einmal uninteressant“, sagte Ziehl.

Die Gastgeber aus dem Emsland stehen vor dem 33. Spieltag der Drittliga-Saison 2022/2023 auf dem letzten Tabellenplatz, doch davon will sich Ziehl nicht blenden lassen: „Es geht weiterhin um Punkte, es geht um Prämien und für jeden einzelnen Spieler darum, sich zu empfehlen. Meppen hat zu Hause auch schon gute Spiele abgeliefert, wir dürfen nicht davon ausgehen, dass wir dort etwas geschenkt bekommen. Wir müssen diese Aufgabe mit absoluter Seriosität und Leidenschaft angehen und das klare Ziel haben, die drei Punkte mitzunehmen. Wir haben erst in Zwickau erleben müssen, wie sich ein angeschlagener Gegner in eine Partie kämpfen kann.“

Verteidiger Dominik Becker konnte nach seinem Startelfdebüt gegen Dynamo Dresden ein zufriedenes Fazit ziehen, richtete den Blick aber ebenfalls wieder nach vorne: „Ich bin natürlich sehr froh, dass ich meine muskulären Probleme überwunden habe und gegen Dresden meinen Teil zum Sieg beitragen konnte. Aber wir dürfen uns nicht darauf ausruhen. Meppen wird eine ganz andere Aufgabe und wir haben nichts zu verschenken.“

Wenig Neues gab es in personeller Hinsicht. Außenverteidiger Calogero Rizzuto kehrt nach verbüßter Gelbsperre wieder zurück, dagegen werden Sebastian Jacob und Steven Zellner bis zum Saisonende ausfallen. Ebenso kein Thema für Meppen ist Julius Biada. Bei Bjarne Thoelke will Ziehl die weiteren Trainingseinheiten abwarten: „Wir haben, was für diese Phase normal ist, einige Spieler mit kleineren Wehwehchen. Wir werden genau abwägen, wen wir am Sonntag aufstellen.“

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Sonntag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei MagentaSport verfolgen. Ab 12.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

FCS Meppen Steinkötter

FCS siegt im Spitzenspiel

FCS siegt im Spitzenspiel

Der 1. FC Saarbrücken hat sich durch einem extrem starken und engagierten Auftritt einen 2:0-Heimsieg gegen Dynamo Dresden gesichert. Grimaldi und Neudecker markierten die Treffer.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl nahm drei Wechsel in der Startelf vor. Rizzuto fehlte gesperrt und wurde durch Gaus ersetzt. Zudem durfte Becker anstelle von Thoelke ran. Auch Neudecker war nach ausgestandenem Infekt für Günther-Schmidt wieder dabei.

Beide Teams zeigten sich vom Anpfiff weg präsent und griffig in den Zweikämpfen. Räume wurden kaum gelassen und deshalb blieben Strafraumszenen zunächst Mangelware. Die erste gute Möglichkeit dann in der 19. Minute. Nach einem Fehler der Gäste im Mittelfeld hatte Neudecker plötzlich viel Platz. Grimaldi lauerte an der Strafraumkante, erhielt die Kugel und legte zu Rabihic ab. Sein Schlenzer aufs lange Eck hätte gepasst, doch Keeper Drljaca parierte zur Ecke.

Kurz später zeigte sich auch Dresden gefährlich. Nach feinem Steckpass tauchte Hauptmann frei vor Batz auf, der sich breit machte und abwehrte. Doch der zweite Ball landete bei Arslan. Batz fischte seinen Schuss ganz stark aus dem Eck.

Der nächste Abschluss saß und der gehörte den Blau-Schwarzen. Rabihic eröffnete mit einer guten Seitenverlagerung. Becker nahm Boeder mit, der bediente Rabihic. Seine Flanke an den zweiten Pfosten fand Grimaldi und der köpfte zur Führung ein (27.).

Die Gäste hätten fast die passende Antwort gefunden. Conteh versetzte Gaus auf der Außenbahn und bediente Hauptmann. Der scheiterte erneut an Batz.

Danach nutzte der FCS das Momentum der Führung für sich und war tonangebend. Chancen ergaben sich für Gnaase, der nach einer Ecke volles Risiko aus der Distanz ging und die Kugel nur knapp neben den Kasten setzte. Auch Kerber hatte kein Abschlussglück. Bei seinem Kopfball packte Drljaca zu.

In der 45. Minute zappelte das Netz aber nochmal. Boeder hatte auf der Außenbahn ganz viel Wiese vor sich und nutzte den Raum. Vom Strafraum passte er flach nach innen und Neudecker drückte den Ball mit viel Einsatz am zweiten Pfosten zum 2:0 rein.

Die Blau-Schwarzen waren auch direkt mit Wiederbeginn präsent und hatten durch Rabihic früh die nächste Möglichkeit. Dresden versuchte aber natürlich auch am Ergebnis zu drehen und schob sich nach und nach weiter vor. Auch wenn die Defensive stand, gelang in dieser Phase kaum Entlastung. Deshalb sorgte Ziehl mit dem ersten Wechsel für frischen Wind. Cuni ersetzte Grimaldi.

In der 75. Minute dann die dicke Chance zur Entscheidung. Über links ging es schnell nach vorne. Neudecker legte quer, jedoch einen Tick zu weit. Cuni konnte nur noch reingrätschen, aber den Abschluss nicht kontrollieren. Kurz danach hatte der sichtlich ausgepumpte Neudecker Feierabend und Günther-Schmidt war neu dabei.

Der FCS war enorm griffig und verteidigte alles weg. Jetzt war auch immer mehr Entlastung dabei und es stand eine insgesamt verdiente Führung. Zur Schlussphase sollte Krätschmer mithelfen, dass das so blieb, Kerber hatte alles rausgehauen und verließ den Platz.

Etwas unverständlich war die angezeigte Nachspielzeit von sieben Minuten. Im Endeffekt war es aber zum Genießen. Der ausverkaufte Park stand und auf dem Platz warfen sich die Jungs in alles rein. Und dann durfte gefeiert werden. Absolut verdient!

Spitzenspiel im Ludwigspark

Spitzspiel im Ludwigspark

Die Drittliga-Saison 2022/23 biegt langsam, aber sicher auf die Zielgerade ein. Am 32. Spieltag empfängt der 1. FC Saarbrücken am Freitagabend im Ludwigsparkstadion die SG Dynamo Dresden. Die Partie wird um 19 Uhr angepfiffen und ist mit etwas mehr als 15.000 Zuschauern bereits ausverkauft. Die Gäste aus Sachsen haben derzeit drei Zähler mehr auf dem Konto als die Blau-Schwarzen.

„Sie hatten schon in der Vorrunde eine gute Mannschaft und im neuen Jahr haben sie dieses Potential dann auch konstant auf den Platz gebracht. Sie stehen zu Recht da oben“, konstatierte FCS-Trainer Rüdiger Ziehl, der sein Team aber keinesfalls in einer Außenseiterrolle sieht: „Der Respekt vor dem Gegner ist vorhanden. Sie haben viele gute Spieler. Auf der anderen Seite bin ich mir aber sicher, dass der Kollege auch unsere Stärken thematisieren wird. Wir werden sicherlich nicht hinten drin stehen und auf Konterchancen lauern, das entspricht nicht unserer Art.“

Innenverteidiger Bjarne Thoelke, der nach seinem Ausscheiden in Zwickau die bisherige Trainingswoche ohne Probleme absolvieren konnte, erwartet ein echtes Spitzenspiel: „Beide Mannschaft sind in guter Verfassung. Es werden Kleinigkeiten den Unterschied ausmachen. Es ist eine Partie auf Augenhöhe.“

Neben Thoelke meldete sich auch Kapitän Manuel Zeitz wieder einsatzbereit. Zudem kehren Richard Neudecker und Marvin Cuni wieder in das Aufgebot zurück. Neben den Langzeitverletzten Sebastian Jacob und Steven Zellner werden auch Tobias Jänicke (Zyste im Hals), Mike Frantz und Frederik Recktenwald (beide Aufbautraining) ausfallen. Julius Biada klagt über Oberschenkelbeschwerden und wird wohl ebenso nicht zur Verfügung stehen wie Andy Breuer (Erkältung).

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Freitag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei MagentaSport verfolgen. Ab 18.40 Uhr gibt es in der FCSApp alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

FCS Dresden Gnaase

Vorkaufsrecht für Mitglieder und Dauerkarteninhaber zum Spiel gegen 1860

Vorkaufsrecht für Mitglieder und Dauerkarteninhaber zum Spiel gegen 1860

Ein weiteres Heimspiel schickt seine Vorboten voraus. Am 30. April empfängt der FCS den TSV 1860 München im Ludwigsparkstadion. Der Vorverkauf für die Partie startet am 13. April (10 Uhr). Dabei haben alle Mitglieder und Dauerkarteninhaber ein Vorkaufrecht auf maximal zwei Tickets. Der freie Verkauf beginnt am 18. April (10 Uhr).

FCS 1860 München Jänicke

Grimaldi-Doppelpack sichert Punkt in Zwickau

Grimaldi-Doppelpack sichert Punkt in Zwickau

Der 1. FC Saarbrücken musste sich beim FSV Zwickau mit einem Remis zufrieden geben. Nach starkem Beginn verloren die Blau-Schwarzen Mitte des ersten Durchgangs die Spielkontrolle, kassierten zwei Gegentreffer und kamen erst in der Schlussphase durch einen Doppelpack von Grimaldi zurück.

Der FCS begann mit drei Wechseln in der Startelf. Uaferro rückte nach abgesessener Gelbsperre wieder in die Dreierkette, Ernst nahm auf der Bank Platz und Boeder ordnete sich auf der rechten Seite ein. Zudem kamen Günther-Schmidt und Grimaldi für die angeschlagenen Neudecker und Cuni zum Zug.

Kaum war der Anpfiff erfolgt, legten die Blau-Schwarzen den Vorwärtsgang ein und dominierten die Partie. Mitte des ersten Durchgangs konnten bereits acht Ecken verbucht werden, die zwar größtenteils für Gefahr sorgten, aber nicht in Tore umgemünzt werden konnten. Auch aus dem Spiel heraus ergaben sich Möglichkeiten. Die dickste Chance hatte Günther-Schmidt, der nach Vorarbeit von Kerber und Grimaldi aus 16 Metern an Keeper Brinkies scheiterte.

Wie Effektivität funktioniert, demonstrierte dann Zwickau. Baumann erhielt auf der rechten Seite zu viel Platz, da die defensive Ordnung kurz nicht stimmte. Er zog in den Strafraum und visierte das lange Eck an. Batz parierte zwar, doch Jansen grätschte aus elf Metern in den Ball und platzierte ihn perfekt im linken Eck (25.). Die überraschende Führung der Gastgeber.

Der Treffer zeigte aber Wirkung. Der FCS agierte nicht mehr druckvoll und kam erst in der 36. Minute zu einem Abschluss. Rizzuto versuchte sich aus er Distanz, Brinkies war auf dem Posten und hielt den Ball fest. Mehr passierte bis zum Pausenpfiff nicht mehr.

Zum Wiederbeginn kamen mit Becker und Ernst zwei frische Kräfte. Zeitz und Thoelke musste verletzungsbedingt in der Kabine bleiben. So richtig sortiert schienen die Blau-Schwarzen noch nicht. Denn nach Ballverlust im Mittelfeld und schnellem Umschaltspiel stand Schneider nach 43 Sekunden frei vor Batz, legte die Kugel aber am Kasten vorbei.

Und genau so ging es weiter. Nur kurz später hatte Baumann nach feiner Vorlage von Gomez die nächste Chance. Zwickau wirkte einfach griffiger, der FCS nicht wach genug. Rizzuto verschätzte sich beispielsweise bei einem langen Ball. Daher musste er kurz vor dem Strafraum foulen und handelte sich die fünfte Gelbe Karte ein. Der Freistoß konnte zwar zur Ecke geklärt werden, aber die führte zum 2:0. Schneider stand am zweiten Pfosten vollkommen frei und köpfte ein (51.).

Nach 64 Minuten die nächsten Wechsel durch Ziehl. Gaus und Steinkötter ersetzten Rizzuto und Günther-Schmidt. Frischen Schwung brachte aber auch diese Maßnahme vorerst nicht. Zwickau war am Drücker, hatte sich die Führung mittlerweile verdient und hätte das Ergebnis sogar weiter nach oben schrauben können.

In der 78. Minute dann plötzlich der Anschluss. Nach einer Ecke legte Gaus den zweiten Ball stark für Rabihic ab. Der flankte butterweich an den zweiten Pfosten und Grimaldi war mit dem Kopf zur Stelle. Und Grimaldi hatte nur Sekunden später bereits den Ausgleich auf dem Kopf. Vorlagengeber war erneut Rabihic, aber der Ball landete in den Händen von Brinkies. In der Schlussphase war es dann aber soweit. Rabihic legte für Gaus ab. Der ging zur Grundlinie durch und löffelte den Ball an den zweiten Pfosten. Dort war erneut Grimaldi zur Stelle und nickte zum 2:2 ein (84.).

Für mehr reichte es leider nicht mehr. Grimaldi hatte in der Nachspielzeit noch die Möglichkeit. Aus spitzem Winkel konnte er die Kugel aber nicht entscheidend platzieren. Auch Kerber kam nochmal zum Abschluss, jagte den Ball aber drüber. Dass es letztendlich nur ein Punkt wurde, war der schwachen Phase ab Mitte des ersten Durchgangs geschuldet, die bis weit in den zweiten Spielabschnitt reichte.

FCS Zwickau Grimaldi

FCS in Zwickau gefordert

FCS in Zwickau gefordert

Am Ostersonntag steht für den 1. FC Saarbrücken das Auswärtsspiel beim FSV Zwickau an. Die Partie wird um 14 Uhr angepfiffen. Die Gastgeber stehen derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz. Doch für FCS-Trainer Rüdiger Ziehl macht das die Aufgabe gerade so schwer: „In dieser Saisonphase entwickeln Mannschaften, für die es um die Existenz geht, oftmals besondere Kräfte. Man hat in Wiesbaden gesehen, dass Zwickau bei einer Spitzenmannschaft ein richtig gutes Spiel abgeliefert hat. Die Situation ist nichts Neues für sie, sie kennen und können den Abstiegskampf. Wir sind gewarnt und müssen wieder ein richtig gutes Spiel abliefern, um drei Punkte einfahren zu können.“

Acht Spieltage vor dem Ende ist die Stimmung beim FCS gut, der Derby-Sieg gegen Waldhof Mannheim war ein Höhepunkt der laufenden Saison: „Es ist immer gut, Selbstvertrauen zu tanken, aber das Spiel ist abgehakt. Es zählt das hier und jetzt, auch die Partie gegen Dresden ist und darf bei uns noch kein Thema sein“, sagte Ziehl.

Mittelfeldakteur Luca Kerber pflichtet seinem Trainer bei. „Für Zwickau geht es um Alles. Da gibt es keinen Schönheitspreis zu gewinnen. Wir werden es mit einem sehr kampfstarken Gegner zu tun bekommen und müssen von Beginn an dagegenhalten. Wir haben immer noch ein paar Punkte Rückstand, und wenn wir irgendwann vorbeiziehen wollen, müssen wir nachlegen.“

Weiterhin verzichten muss der FCS auf Sebastian Jacob, Steven Zellner, Tobias Jänicke und Mike Frantz. Für Robin Scheu kommt ein Einsatz nach überstandenem Infekt wohl noch zu früh. Auch bei Mittelfeldmotor Richard Neudecker steht aufgrund einer Erkältung ein dickes Fragezeichen: „Es wäre eine Überraschung, wenn er es rechtzeitig schaffen würde. Aber wir haben genügend Alternativen, um das zu kompensieren“, sagte Ziehl.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Sonntag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei MagentaSport verfolgen. Ab 13.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

FCS Zwickau Kerber

FCS dreht Derby gegen Mannheim

FCS dreht Derby gegen Mannheim

Der 1. FC Saarbrücken hat sich mit großem Einsatz den Derby-Sieg gegen den SV Waldhof Mannheim gesichert. Nach Pausenrückstand drehte der FCS die Partie nach Wiederanpfiff binnen weniger Minute durch Treffer von Thoelke und Boeder zu einem 2:1-Erfolg.

Mit einem Wechsel in der Startelf ging es ins Südwest-Derby gegen Waldhof Mannheim. Ernst rückte für Uaferro (Gelbsperre) ins Team und sortierte sich auf der rechten Außenbahn ein, Boeder rückte dafür in die Dreierkette.

Auf tiefem Boden ging es vom Anpfiff weg intensiv zur Sache. Das Geschehen spielte sich zwischen den Strafräumen ab und war eher geprägt von Zweikämpfen. In der 19. Minute dann der erste nennenswerte Abschluss. Rabihic fand Boeder im Rückraum, der zielte aufs lange Eck, Bartels tauchte ab und parierte.

Mannheim hingegen nutzte kurz später die erste Möglichkeit. Nach einem langen Ball und verlorenem Kopfballduell im Mittelfeld legte sich Winkler an der Mittellinie den Ball an Thoelke vorbei. Der verpasste den Moment für das taktische Foulspiel, hatte aber gegen Winkler einen deutlichen Geschwindigkeitsnachteil. Winkler zog in den Strafraum und jagte die Kugel zur Führung hoch ins kurze Ecke (22.).

Die Blau-Schwarzen hatten auch in der Folge in einem ausgeglichenen Spiel mehr vom Ball, konnten daraus aber noch keinen Vorteil schlagen. Neudecker sorgte mit einer ganz feinen Vorlage dann für die Ausgleichschance. Aus dem Halbfeld bediente er Cuni am zweiten Pfosten. Der hatte zwar Platz, traf die Kugel aber nicht, Chance dahin. Mannheim zeigte sich durch Pledl nochmal gefährlich. Seinen Abschluss aus 18 Metern wischte Batz sicher zur Seite weg. In der Nachspielzeit dann erneut der FCS. Ernst flankte flach. Kerber legte für Rabihic ab. Der zog nach innen und haarscharf am Pfosten vorbei.

Raus aus der Kabine ging es mit Grimaldi anstelle von Cuni und reichlich Druck der Blau-Schwarzen. In der 49. Minute markierte Thoelke den Ausgleich. Rabihic schlug einen Eckball in den Sechzehner, Thoelke köpfte ein. Und kurz später lag der FCS sogar in Führung. Nach einer neuerlichen Ecke flankte Rizzuto den zweiten Ball ins Zentrum. Thoelke scheiterte noch an Bartels, aber Boeder drückte den Abpraller ins kurze Eck (53.).

Die Gäste hatten eigentlich nur noch eine Chance. Taz zirkelte einen Freistoß aus 20 Metern an den Querbalken. Aus dem Spiel heraus ließ die Defensivreihe nichts zu und in der Offensive sorgten insbesondere Rabihic und Grimaldi für Entlastung. In der 84. Minute hatte Gnaase dann die Entscheidung auf dem Fuß. Grimaldi setzte sich im Strafraum richtig stark durch und bediente Gnaase. Freistehend aus acht Metern semmelte der aber an der Kugel vorbei. Grimaldi selbst scheiterte in der 90. Minute am Außennetz. Das war im Endeffekt zweitrangig, denn hinten brannte nichts mehr an und es stand ein verdienter Derbysieg.

FCS Mannheim Rabihic

Große Kulisse beim Südwest-Derby

Große Kulisse beim Südwest-Derby

Am Sonntag steigt im Saarbrücker Ludwigspark das Südwest-Derby zwischen dem 1. FC Saarbrücken und dem SV Waldhof Mannheim. Die Partie wird am Sonntag um 14 Uhr angepfiffen. Im Vorverkauf wurde bisher über 13.000 Tickets abgesetzt. Aufgrund der besonderen Lage bittet der 1. FCS seine Anhänger darum, den ÖPNV zur Anreise zu nutzen und von der Parkplatzsuche rund um das Stadion abzusehen.

„Beide Mannschaften haben den Anspruch, oben mitzuspielen. Wir müssen bei Ballverlusten und den Umschaltmomenten aufpassen, da hat Mannheim Stärken. Ansonsten gilt es für uns, an die Leistungen der vergangenen Spiele anzuknüpfen. Dann haben wir gute Chancen, das Spiel zu gewinnen“, sagte FCS-Trainer Rüdiger Ziehl.

Die Gäste aus Mannheim stehen derzeit auf dem siebten Tabellenplatz und haben lediglich einen Zähler Rückstand auf den 1. FCS. Dabei ist das Team aus der Kurpfalz zu Hause im bisherigen Saisonverlauf wesentlich stärker als auswärts. „Ich glaube aber nicht, dass das in einem Derby vor einer großen Kulisse eine besondere Rolle spielen wird. Mannheim hat eine qualitativ gute Mannschaft mit einigen erfahrenen Spielern. Und sie haben auch auswärts schon gute Spiele abgeliefert“, betonte Ziehl.

Offensivakteur Kasim Rabihic sieht sein Team trotz des späten Ausgleichs in Freiburg im Stimmungshoch. „Es ist natürlich ärgerlich, wenn man kurz vor dem Ende zwei Punkte verliert. Aber unter dem Strich kann man mit einem Punkt beim Tabellenzweiten leben. Wir haben gezeigt, dass wir mit den Topteams der Liga mithalten können. Zuletzt haben wir zu Hause sehr überzeugend gespielt und daran möchten wir anknüpfen.“

Neben Sebastian Jacob, Steven Zellner, Frederick Recktenwald, Mike Frantz und Robin Scheu muss der FCS am Sonntag auch auf Verteidiger Boné Uaferro verzichten, der seine Gelbsperre absitzen wird. Dafür kehrt Marcel Gaus wieder ins Aufgebot zurück. „Es ist schade, dass Boné fehlt, weil wir zuletzt defensiv sehr kompakt waren. Aber das sind Dinge, die gehören zum Saisonverlauf dazu. Wir werden eine schlagkräftige Truppe aufbieten“, sagte Ziehl.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Sonntag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei MagentaSport verfolgen. Ab 13.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

FCS Mannheim Rizzuto Kerber

Ab sofort Tickets für Zwickau sichern

Ab sofort Tickets für Zwickau sichern

Am 31. Spieltag gastiert der FCS beim FSV Zwickau. Tickets für die Partie am 9. April in der GGZ Arena sind ab sofort im Ticketshop des FSV verfügbar.

Tickets für FSV Zwickau – 1. FC Saarbrücken | vivenu (fsv-zwickau.de)

Stehplätze sind zum Preis von 13,00 Euro / 11,00 Euro / 6,00 Euro (Vollzahler / Ermäßigt / Kind) erhältlich, Sitzplätze zu 19,00 Euro / 16,00 Euro / 7,00 Euro (Vollzahler / Ermäßigt / Kind). Sollte eine Tageskasse geöffnet werden, fällt zudem eine Tageskassengebühr von 2,00 Euro pro Ticket an.

FCS Zwickau Jänicke

Spätes Remis in Freiburg

Spätes Remis in Freiburg

Der 1. FC Saarbrücken war nach großem Einsatz ganz dicht dran an einem Auswärtssieg beim SC Freiburg II. Cuni markierte in der Anfangsviertelstunde die Führung, die der FCS gegen einen starken Freiburger Nachwuchs bis zur 90. Minute verteidigte. Dann sorgte leider eine Fehlentscheidung für den Ausgleich durch Vermeij.

Mit unveränderter Startaufstellung im Vergleich zum Heimsieg gegen Essen ging es bei den Blau-Schwarzen los und es galt nach wenigen Sekunden einen ersten Schreckmoment zu überstehen. Fahrner drehte sich im Strafraum und kam im Zweikampf mit Uaferro zu Fall. Schiedsrichter Luca Jürgensen reichte das nicht für einen Pfiff und dann nahm der FCS Tempo auf.

Im direkten Gegenzug ließ Cuni einen ersten Warnschuss los, der rechts am Kasten vorbeistrich. Kurz später wiederholte sich das Szenario. Der dritte Versuch saß aber. Rabihic spielte auf der rechten Seite mit Neudecker und Rizzuto zusammen. Letzterer flanke scharf in den Strafraum, Kerber duckte sich weg, Cuni hielt den Fuß rein und es stand 1:0 für die Blau-Schwarzen (14.).

Freiburg zeigte sich den Tabellenplatz angemessen wenig beeindruckt und suchte die Lücke in der gut organisierten FCS-Defensive. Batz war zwar zu keiner Parade gezwungen, dennoch konnte der Nachwuchs des Bundesligisten immer wieder für gefährliche Situationen sorgen, insbesondere wenn es über die Außenbahnen ging und nach Standards.

Während sich die Blau-Schwarzen Ende des ersten Durchgangs nicht mehr offensiv in Szene setzen konnten, klappte es zu Beginn der zweiten Halbzeit um so besser. Neudecker und Cuni kombinierten sich in den Sechzehner. Neudecker legte für Rabihic ab. Der netzte ein, stand aber knapp im Abseits.

Auf der Gegenseite dann aber plötzlich die dicke Chance für Vermeij. Frei vor Batz legte sich der Stürmer den Ball einen Tick zu weit vor und vergab damit eine bessere Position. Batz wusste das zu nutzen und wischte die Kugel zur Seite weg.

In der 63. Minute musste Ziehl den ersten Wechsel vornehmen. Rizzuto musste angeschlagen vom Platz, Krätschmer ersetzte ihn positionsgetreu.

Freiburg war aber jetzt am Drücker und drängte auf den Ausgleich. In und außerhalb des Strafraums erarbeiteten sie sich immer wieder Abschlusspositionen. Die Blau-Schwarzen warfen sich aber mit allem dazwischen, was zur Verfügung stand und klärten die Situationen. Besonders brenzlig war es, als zunächst Batz in höchster Not eingreifen musste und Thoelke den Nachschuss kurz vor der Linie stoppte.

Für die letzten 20 Minuten brachte Ziehl frisches Offensivpersonal, um wieder mehr Entlastung generieren zu können. Grimaldi und Günther-Schmidt ersetzten Cuni und Rabihic. Zur Schlussphase kamen dann noch Ernst für Neudecker (81.).

Bis zur 90. Minute hielten die Blau-Schwarzen den Kasten sauber, hatte kurz zuvor noch etwas Glück, dass ein möglicher Elfmeter nach Halten von Krätschmer nicht gepfiffen wurde, nach einer Ecke kam Freiburg aber dann doch zum Ausgleich. Der war allerdings eigentlich irregulär. Batz hatte klar beide Hände am Ball, Vermeij sprang mit dem Knie rein, wodurch die Kugel über die Linie flog. Klare Fehlentscheidung, die den FCS den Sieg kostete, auch wenn der Ausgleich aufgrund des Einsatzes der Gastgeber nicht unverdient war. Trotzdem bitter und ein unrühmlicher Schlusspunkt eines intensives Spiels.

FCS Freiburg Cuni

Spitzenspiel im Breisgau

Spitzenspiel im Breisgau

Zum Abschluss des 29. Spieltags der Drittliga-Saison 2022/2023 reist der 1. FC Saarbrücken in den Breisgau und trifft dort am Montagabend auf die zweite Mannschaft des SC Freiburg. Die Partie wird um 19 Uhr im Dreisamstadion angepfiffen. Die Bundesliga-Reserve ist derzeit die Mannschaft der Stunde und hat bisher in neun Rückrundenspielen 23 Punkte eingefahren.

Aufgrund der Länderspiel-Pause ist eine Vorhersage schwer, welches Team Trainer Thomas Stamm aufbieten wird. „Das macht die Vorbereitung nicht gerade einfacher, aber auf der anderen Seite haben sie 37 Spieler gemeldet. Es ist also eine grundsätzliche Fluktuation da, wie sie für zweite Mannschaften auch typisch ist“, sagte FCS-Trainer Rüdiger Ziehl. Ganz und gar nicht typisch für eine Nachwuchsmannschaft, ist die Art und Weise wie die Freiburger auftreten. „Sie spielen defensiv sehr diszipliniert. Abgesehen davon haben sie viele hervorragend ausgebildete Spieler in ihren Reihen und mit Vincent Vermeij einen der besten Angreifer der Liga“, betonte der FCS-Trainer.

Defensivakteur Pius Krätschmer, der in der Jugend in Freiburg aktiv war, lobte die kontinuierliche Arbeit im Breisgau: „Parallel zu den Erfolgen der ersten Mannschaft wurde viel Wert auf den Nachwuchs gelegt. Die Früchte ernten sie jetzt. Viele Akteure wird man in absehbarer Zeit in den ersten beiden Ligen sehen.“

Doch nach drei Siegen in Folgen fährt der FCS selbstbewusst in den Breisgau. „Wir wissen, dass wir die Qualität haben, jedem Gegner in dieser Liga wehzutun. Es ist klar, dass uns ein hartes Stück Arbeit erwartet, aber unser Anspruch ist es, etwas Zählbares mitzunehmen“, sagte Ziehl.

Verzichten muss der FCS weiterhin auf Sebastian Jacob, Frederik Recktenwald, Julius Biada und Steven Zellner. Auch Tobias Jänicke (entzündete Halszyste), Mike Frantz (Knöchelprellung) und Dominik Becker (Sprunggelenksverletzung) werden ausfallen. Der Einsatz von Bjarne Thoelke und Calogero Rizzuto wird sich nach den abschließenden Trainingseinheiten entscheiden. „Beide haben Teile des Mannschaftstrainings mitgemacht. Wir müssen sehen, ob es für Montag reicht“, so Ziehl.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Montag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei MagentaSport verfolgen. Ab 18.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

FCS Freiburg Marvin Cuni

FCS bucht Halbfinal-Ticket

FCS bucht Halbfinal-Ticket

Der 1. FC Saarbrücken ist seiner Favoritenrolle im Viertelfinale des Saarlandpokals beim Verbandsligisten SV Preußen Merchweiler gerecht geworden. Die Blau-Schwarzen setzten sich mit 2:0 durch. Marvin Cuni (36.) traf im ersten Durchgang zur Führung, Justin Steinkötter machte im zweiten Spielabschnitt den Deckel drauf (82.).

Cheftrainer Rüdiger Ziehl hatte die Startelf wie erwartet umgebaut. Aus dem Heimsieg gegen RWE blieben nur Manuel Zeitz und Marvin Cuni übrig. Im Tor durfte Tim Paterok ran, zudem waren Pius Krätschmer, Mike Frantz, Robin Scheu, Dominik Becker, Andy Breuer, Justin Steinkötter, Julian Günther-Schmidt und Marcel Gaus mit von der Partie. Frantz musste bereits in der 31. Minute durch Dave Gnaase ersetzt werden. Im weiteren Verlauf kamen neben Lukas Boeder auch Harry Ndougou Nguini, Ram Jashari und Jael Mutombo Nyota aus der zweiten Mannschaft zum Zug.

Überschattet wurde die Begegnung durch eine schwere Verletzung von Lucas Becker im zweiten Durchgang, weshalb das Spiel längere Zeit unterbrochen war. Auch an dieser Stelle: Gute Besserung!

FCS Merchweiler

FCS und Tobias Schwede gehen getrennte Wege

FCS und Tobias Schwede gehen getrennte Wege

Der 1. FC Saarbrücken und Tobias Schwede haben sich einvernehmlich auf eine Auflösung des Spielervertrags zum 31. Dezember 2022 geeinigt. Tobias Schwede war nach 13 Hinrunden-Einsätzen Ende des Jahres 2022 auf unbestimmte Zeit vom Spiel- und Trainingsbetrieb freigestellt worden. Inzwischen haben sich Verein und Spieler gemeinsam darauf verständigt, die Zusammenarbeit mit Wirkung zum 31. Dezember 2022 zu beenden, um beiden Seiten einen Neuanfang zu ermöglichen.

Der 1. FC Saarbrücken dankt Tobias Schwede für seine erbachten Leistungen und wünscht dem Spieler für seine weitere Karriere viel Erfolg.

Tobias Schwede dankt dem 1. FC Saarbrücken, seinen Mitspielern und den Fans für die Unterstützung und drückt dem Verein im Aufstiegsrennen der laufenden Drittligasaison beide Daumen.

Verein und Spieler haben vereinbart, über weitere Inhalte der einvernehmlichen Vertragsauflösung absolutes Stillschweigen zu wahren.

Tobias Schwede

Favoritenrolle gerecht werden

Favoritenrolle gerecht werden

Der 1. FC Saarbrücken wird das morgige Viertelfinale im Saarlandpokal bei Verbandsligist fokussiert angehen und will seiner Favoritenrolle gerecht werden.

Trainer und Manager Rüdiger Ziehl: „Merchweiler spielt als Tabellenführer der Verbandsliga Nord/Ost eine überragende Saison, hat aber auch aktuell Verletzungsprobleme. Wir haben den Gegner bereits beobachtet und werden ihn auf keinen Fall unterschätzen. Der für uns ungewohnte Kunstrasen wird definitiv ein Thema sein, deshalb bereiten wir uns professionell vor und trainieren auf unserem eigenen Kunstrasenplatz.“

Neben Bjarne Thoelke, Calogero Rizzuto und Luca Kerber wird auch Daniel Batz eine Pause einlegen, der durch Tim Paterok ersetzt werden wird. „Mit Blick auf die Belastungssteuerung warten wir die beiden nächsten Trainingseinheiten auf Kunstrasen ab und entscheiden dann, wer für die Pokalaufgabe in Merchweiler berufen wird. Klare Vorgabe ist, die Favoritenrolle anzunehmen und mit einem Pflichtsieg das Halbfinale zu erreichen. Entsprechend konzentriert werden wir die Aufgabe angehen“, so Rüdiger Ziehl.

Anstoß in Merchweiler ist morgen bereits um 18.30 Uhr. Das Spiel wird von Schiedsrichter Giuseppi Geraci geleitet, assistiert von Sahin Dündar und Maximilian Fischer.

Rüdiger Ziehl

Vorverkauf für Mannheim und Dresden gestartet

Vorverkauf für Mannheim und Dresden gestartet

Nach der erfolgreichen Englischen Woche mit drei Siegen aus drei Partien stehen für unser Team die Partien im Saarlandpokal in Merchweiler (22. März) und am kommenden Montag, 27. März, beim SC Freiburg II im Fokus. Ins Blickfeld rücken aber auch bereits die kommenden beiden Heimspiele. Zunächst gastiert der SV Waldhof Mannheim (2. April) und knapp zwei Wochen später die SG Dynamo Dresden (14. April) im Ludwigspark. Der Vorverkauf für die beiden Duelle läuft bereits. Tickets gibt es hier.

FCS Mannheim Cuni

9 aus 3 – FCS siegt auch gegen Essen

9 aus 3 – FCS siegt auch gegen Essen

Der 1. FC Saarbrücken hat zum Ende der Englischen Woche den dritte Sieg binnen weniger Tage feiern dürfen. Cuni brachte den FCS früh auf die Siegerstraße, ein Doppelpack von Gnaase sorgte danach für die Entscheidung beim 3:0-Sieg gegen Rot-Weiss Essen.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl nahm im Vergleich zum Spiel gegen Bayreuth zwei Wechsel vor. Rizzuto ersetzte den gesperrte Gaus. Zudem kehrte Gnaase nach Gelbsperre zurück, wodurch Günther-Schmidt eine Verschnaufpause erhielt.

Die Blau-Schwarzen erwischten einen Traumstart. Rabihic führte eine Ecke kurz auf Neudecker aus. Neudecker gab die Kugel von der Grundlinie scharf nach innen. Kerber verlängerte zu Uaferro. Sein Schuss wurde geblockt, aber Cuni sicherte sich den Abpraller und netzte ins kurze Eck ein (2.).

Essen zeigte sich trotz frühem Rückstand wenig beeindruckt und dadurch entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Batz war es dann in der 11. Minute zu verdanken, dass weiterhin die Null beim FCS stand. Eine Flanke von der rechten Seite rutschte zu Kefkir am zweiten Pfosten durch. Frei vorm Kasten blieb Batz der Sieger und parierte ganz stark. Die nächste dicke Chance hatten wieder die Blau-Schwarzen. Neudecker flankte stark aus dem Halbfeld. Cuni hatte im Zentrum Platz, köpfte aber einen Tick zu zentral, Keeper Golz riss die Arme hoch und klärte die Situation.

Nichts machen konnte der Schlussmann in der 36. Minute. Kerber machte den Ball im Mittelfeld fest und steckte zu Gnaase durch, der viel Raum vor sich hatte. Der Mittelfeldspieler zog Richtung Strafraum und aus 20 Metern ab. Vom Innenpfosten landete die Kugel im Netz und es stand 2:0.

Im zweiten Durchgang versuchte RWE direkt Druck aufzubauen, die FCS-Defensive stand aber sehr sicher und nach vorne ergaben sich gegen offen stehendere Essener größere Räume. Die wurden in der 58. Minute zur Entscheidung genutzt. Neudecker schickte Rabihic. Der verzögerte kurz, bis der Strafraum besetzt war, passte aber in den Rückraum auf Gnaase. Was ihm vorher nicht gelang, klappte heute direkt doppelt. Abgefälscht schlug die Kugel links im Tor zum 3:0 ein.

Kurz später hatte der Doppeltorschütze Feierabend und wurde durch Günther-Schmidt ersetzt. Zur Schlussviertelstunde kamen dann noch Grimaldi und Steinkötter für Cuni und Rabihic. Später durfte auch Breuer seinen zweiten Einsatz verbuchen, der gemeinsam mit Krätschmer für Neudecker und Rizzuto eingewechselt wurde.

Die ganz großen Highlights lieferte die Schlussphase nicht mehr, musste sie aber auch nicht. Batz zeichnete sich bei der zweiten Essener Chance des Tages nochmal stark gegen Müsel aus. Auf der Gegenseite jagte Steinkötter zwei Abschlüsse über den Kasten. Dann war Schluss und die Blau-Schwarzen fuhren einen verdienten Sieg ein, wodurch die Englische Woche mit der optimalen Ausbeute von neun Punkten abgeschlossen wurde.

FCS RWE Gnaase Cuni

Traditionsduell im Ludwigspark

Traditionsduell im Ludwigspark

Zum Abschluss der Englischen Woche erwartet der 1. FC Saarbrücken am 28. Spieltag Rot-Weiss Essen im Ludwigspark. Die Partie wird am Samstag um 14 Uhr angepfiffen. Der FCS rechnet zu diesem Traditionsduell der ehemaligen Erstligisten mit mehr als 10.000 Zuschauern, darunter rund 2.000 Anhänger aus dem Ruhrgebiet. Aufgrund einer Parallel-Veranstaltung in der Saarlandhalle bittet der FCS darum, nach Möglichkeit mit dem ÖPNV anzureisen oder auf Parkmöglichkeiten in der Innenstadt auszuweichen. Wegen der besonderen Rahmenbedingungen öffnen die Stadiontore bereits um 12 Uhr.

Nach zwei Siegen in Folge ist das Selbstvertrauen bei den Blau-Schwarzen deutlich gestiegen. „Wir wollen diese drei Punkte unbedingt“, sagte Trainer Rüdiger Ziehl, wohlwissend, dass mit RWE ein starker Aufsteiger im Park zu Gast sein wird: „Sie haben eine sehr kampfstarke Mannschaft, verfügen Vorne über ein gutes Tempo und sind auch durchaus in der Lage spielerische Akzente zu setzen.“ Auch gegen Essen muss der FCS auf Sebastian Jacob, Steven Zellner, Frederik Recktenwald und Julius Biada verzichten. Mike Frantz ist dagegen wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Hinter dem Einsatz von Dominik Ernst steht ebenfalls noch ein dickes Fragezeichen. „Wir werden diese Dinge kurzfristig entscheiden und haben mit Sicherheit gute Alternativen. Lukas Boeder hat seine Sache gegen Bayreuth gutgemacht, auch Tobias Jänicke steht wieder zur Verfügung.“

Ein Sonderlob für sein Engagement erhielt Angreifer Marvin Cuni, den Ziehl für seine Laufarbeit und seinen mannschaftsdienlichen Einsatz lobte. „Es ist schön, wenn ich dem Team helfen kann, im Abschluss hatte ich zuletzt noch Pech“, sagte Cuni. Ob der 21-Jährige gegen Essen wieder in der Startelf stehen wird, ließ Ziehl offen. „Wir haben mit Adriano Grimaldi eine echte Waffe in der Hinterhand, der zuletzt als Joker überragende Leistungen gebracht hat. Das bedeutet aber nicht, dass ich ihm keinen Startelf-Einsatz zutraue. Es ist sicherlich eine Überlegung.“

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Samstag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei MagentaSport verfolgen. Ab 13.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

FCS Essen Krätschmer

Erster Heimsieg nach starkem Auftritt

Erster Heimsieg nach starkem Auftritt

Der 1. FC Saarbrücken kann es auch im heimischen Ludwigspark noch. Gegen die SpVgg Bayreuth konnte endlich der erste Heimsieg des Jahres gefeiert werden. Nach einem überlegenem Auftritt gegen früh dezimierte Gäste führten die Blau-Schwarzen bereits ab der 46. Minute mit 2:0, legten nach eigenem Platzverweis aber weiter nach und siegte mit 5:0.

Beim FCS gab es zwei Wechsel in der Startformation. Die zuletzt gesperrten Gnaase und Thoelke kehrten zurück. Thoelke agierte in die Dreierkette, dadurch rückte Boeder auf die rechte Seite und ersetzte Ernst. Gnaase ersetzte den gelbgesperrten Kerber im Zentrum.

Den ersten Abschluss der Begegnung verbuchte Nollenberger in der zweiten Minute. Die Kugel kam zentral auf Batz, der keine Probleme damit hatte. Danach nur noch Einbahnstraßen-Fußball. Nach einem Missverständnis in der Defensive der Bayreuther legte Andermatt Cuni als letzter Mann und verhinderte damit eine klare Torchance. Folgerichtig sah er die Rote Karte (4.) und es ging nur noch in eine Richtung.

Die Gäste igelten sich am und um den eigenen Strafraum ein. Der Druck der Blau-Schwarzen wurde aber nach und nach größer. Chancen gab es trotz dichtem Gedränge vor dem Tor der Bayreuther einige. Cuni, Gnaase, Rabihic, Uaferro und Thoelke fehlte noch das letzte Quäntchen Glück. Pech hatte auch Neudecker nach feiner Vorarbeit von Zeitz und Gaus, der ebenso wie Günther-Schmidt im Nachschuss am stark reagierenden Keeper Petzold scheiterte.

In der 38. Minute war es aber soweit. Zeitz eröffnete klug auf die linke Seite. Gaus nahm Rabihic mit. Der flanke scharf nach innen. Günther-Schmidt legte mit dem Rücken zum Tor auf Neudecker ab und der ließ sich die Chance diesmal nicht nehmen. Sein Abschluss ins rechte Eck landete im Netz. Die hochverdiente Führung für die Blau-Schwarzen (38.).

Eine weitere Möglichkeit gab es noch bis zum Pausenpfiff. Rabihic legte einen Freistoß von der rechten Seite sehr überlegt quer auf Gnaase, der am Strafraum lauerte. Dem Abschluss fehlte jedoch der entscheidende Zug, sodass Petzold zupacken konnte.

Zum zweiten Durchgang kam Krätschmer für Thoelke ins Spiel und durfte keine 30 Sekunden später den zweiten Treffer mitbejubeln. Günther-Schmidt und Boeder setzten sich im Zusammenspiel gekonnte auf der rechten Außenbahn durch. Boeder flankte flach vor den Kasten. Cuni machte die Kugel fest und legte für Rabihic ab, der das 2:0 besorgte (46.).

In der 55. Minute sorgte Schiedsrichter Gerach dann für zahlenmäßigen Ausgleich. Nollenberg war in hohem Tempo auf der linken Seite unterwegs. Gaus eilte hinterher und traf den Angreifer mit seiner Grätsche von der Seite. Gerach zücke zum zweiten Mal den roten Karton.

Das gab Bayrueth etwas Auftrieb, auch da sich der FCS erstmal neu sortieren musste. Lippert köpfte ans Außennetz, Nollenberg schloss aus 16 Metern zu hoch ab und Fenninger setzte seinen Kopfball in die zweite Etage.

Ziehl reagierte mit dem zweiten Wechsel. Grimaldi kam für Cuni ins Spiel und lieferte einen perfekten Einstand. Auf der rechten Seite eroberte er erst die Kugel gegen zwei Mann und ließ die dann einfach stehen. Am Strafraum übernahm Günther-Schmidt, der legte zu Gnaase ab, Gnaase erneut zu Grimaldi, der auf Neudecker und der mit der Hacke weiter auf Rabihic. Es folgte ein herrlicher Abschluss ins rechte Eck, der die Vorentscheidung bedeutete (69.).

Das nächste Highlight ließ nicht lange auf sich warten. Günther-Schmidt wurde von Lippert an der Strafraumkante gelegt. Neudecker legte sich den Ball zurecht und zirkelte ihn zum 4:0 über die Mauer hinweg in den Knick (71.).

Neudecker und Rabihic durften danach Feierabend machen und wurden durch Jänicke und Steinkötter ersetzt. Etwas später durfte dann Eigengewächs Breuer sein Debüt in der 3. Liga feiern. Günther-Schmidt machte Platz.

Die Blau-Schwarzen waren weiter heiß auf Tore und Grimaldi besorgte in der 82. Minute das 5:0. Krätschmer schlug einen Eckball in den Sechzehner. Grimaldi schraubte sich hoch und köpfte platziert ins Eck ein. Das war zugleich der Schlusspunkt hinter einen hochverdienten Heimsieg.

FCS Bayreuth Neudecker

Der erste Heimsieg soll her

Der erste Heimsieg soll her

In der Englischen Woche geht es für den 1. FC Saarbrücken am Mittwoch weiter. Zu Gast ist der Aufsteiger Spielvereinigung Bayreuth. Die Partie wird um 19 Uhr im Ludwigsparkstadion angepfiffen, der FCS erwartet bis zu 7.500 Besucher. Nach vier Niederlagen im Kalenderjahr 2023 soll der erste Heimsieg eingefahren werden.

„Wir konzentrieren uns nur auf Bayreuth. Wir befinden uns in einer Phase, in der Sperren hinzukommen. Von daher macht es keinen Sinn, schon Richtung Samstag zu blicken. Wir werden die bestmögliche Mannschaft auf das Feld schicken“, sagte FCS-Trainer Rüdiger Ziehl und fügte hinzu: „Wir sind der Favorit, dennoch wissen wir um die Schwere der Aufgabe. Bayreuth ist zum Punkten verdammt und hat beispielsweise beim Auswärtssieg in Osnabrück große Moral bewiesen. Sie haben auch gegen Ingolstadt gewonnen, das zeigt, dass sie jeden Gegner ärgern können. Für uns gilt es, an die Leistung vom Wiesbaden-Spiel anzuknöpfen. Wir müssen kompakt und konzentriert verteidigen und unsere Chancen nutzen.“

Angreifer Marvin Cuni, der beim Spiel in Wiesbaden aufsteigende Form bewies, sieht bei seinem Team ein gestiegenes Selbstvertrauen. „Der Sieg in Wiesbaden hat uns sehr gutgetan. Vorher waren die Spiele auch nicht schlecht, da war auch viel Pech dabei. Nun müssen wir zu Hause nachlegen. Vor allem für unsere Fans ist es wichtig, dass wir jetzt die Heimspiele gewinnen.“

Der 21-Jährige stand am vergangenen Sonntag erstmals seit Langem wieder in der Startelf und konnte sich mit einem couragierten Auftritt für weitere Einsätze empfehlen. „Es war keine leichte Situation für mich, aber solche Phasen gehören dazu. Ich fühle mich wieder richtig gut“, sagte der Angreifer.

Gegen den Aufsteiger aus Bayreuth muss der FCS auf Luca Kerber (5. Gelbe Karte) verzichten. Dafür kehren Bjarne Thoelke und Dave Gnaase wieder zurück. Mike Frantz befindet sich nach seiner Knieverletzung wieder im Mannschaftstraining, für ihn kommt ein Einsatz aber noch zu früh. Weiterhin ausfallen werden Sebastian Jacob, Steven Zellner, Frederick Recktenwald und Julius Biada.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Mittwoch wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei MagentaSport verfolgen. Ab 18.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

Starker Auftritt wird mit drei Punkten garniert

Starker Auftritt wird mit drei Punkten garniert

Der 1. FC Saarbrücken hat sich mit einem Sieg beim SV Wehen Wiesbaden zurückgemeldet. In einer intensiven und zweikampfbetonten Partie sicherte sich der FCS durch Treffer von Grimaldi und Rabihic verdiente drei Punkte.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl musste seine Startelf aufgrund der Sperren von Gnaase und Thoelke umbauen. Boeder rückte in die Dreierkette und Neudecker ins Mittelfeld. Zudem ersetzte Gaus Rizzuto auf der linken Seite und Cuni Grimaldi im Angriff.

Gerade mal 20 Sekunden waren gespielt, da hatte Cuni bereits die Führung auf dem Fuß. Erst setzte er sich stark im Sechzehner durch. Doch an Keeper Lyska war kein Vorbeikommen. Auch die folgende Ecke sorgte für Gefahr. Ernst zog aus dem Rückraum ab. Wieder war Lyska zur Stelle. Der Anfangsdruck der Blau-Schwarzen blieb hoch. Doch auch nach einer weiteren Ecke konnte der nicht belohnt werden. Cuni köpfte über den Kasten.

Die Gastgeber kamen aber nach und nach besser ins Spiel und hatten nach 21 Minuten durch Jacobsen die erste Möglichkeit. Sein Versuch aus 18 Metern ging ebenfalls über den Querbalken. Danach wurde es ruhiger in den Strafräumen. Cuni hatte noch seine dritte Chance, verzog aber. Kurz vor der Pause parierte schließlich noch Batz gegen Fechner und es ging torlos in die Kabinen.

Im zweiten Durchgang ging es weiter intensiv zur Sache. Meist allerdings zwischen den Sechzehner, da bei schwierigen Platzverhältnissen der finale Ball nicht kam. Bis in die Schlussphase gab es nur zwei Abschlüsse von Iredale.

Die aktivere Mannschaft war aber durchgehend der FCS und dafür belohnte sich das Ziehl-Team auch endlich mal wieder. Neudecker spielte in der 81. Minute im Strafraum einen Doppelpass mit dem eingewechselten Grimaldi. Der hatte zentral vor dem Kasten plötzlich Platz und netzte zur Führung ein.

Und es kam noch besser. Nach einem Ballgewinn machte Grimaldi den Ball zunächst gut fest und hatte dann noch das Auge für Rabihic, der sich freigestohlen hatte. Nach kurzer Ballannahme jagte Rabihic die Kugel schließlich zum 2:0 in die Maschen (86.).

Wiesbaden versuchte nochmal anzurennen, doch der von Zeitz  angeführte Defensivverbund hielt dicht. Hollerbach fand in der Nachspielzeit zwar doch noch eine Lücke, doch Batz parierte stark und Lieferte den perfekten Schlusspunkt unter den Auswärtssieg.

„Individuelle Fehler abstellen“

„Idividuelle Fehler abstellen“

Für den 1. FC Saarbrücken geht es erst am Sonntag in der 3. Liga weiter. Zum Auftakt der englischen Woche tritt das Team von Trainer Rüdiger Ziehl auswärts beim SV Wehen Wiesbaden an. Die Partie in der BRITA-Arena wird um 14 Uhr angepfiffen. Die Gastgeber aus der hessischen Landeshauptstadt stehen derzeit auf dem dritten Tabellenplatz hinter dem Spitzenduo Elversberg und Freiburg II.

„Sie haben eine gute Mannschaft mit vielen Individualisten in ihren Reihen. Zuletzt hatten sie allerdings auch einige Verletzungsprobleme, so dass es schwer vorhersehbar ist, mit welcher Formation sie auflaufen werden. Grundsätzlich ist es eine Mannschaft, die aus einer Dreierkette aufbaut und über sehr schnelle Außen verfügt“, sagte Ziehl.

Ohnehin richtet sich der Fokus der Blau-Schwarzen auf das eigene Leistungsvermögen. „Wir haben in Aue und gegen Osnabrück gut gespielt und standen mit leeren Händen da. Wir müssen die individuellen Fehler abstellen und vorne konsequenter werden. Dann werden wir auch wieder punkten“, glaubt der FCS-Trainer.

Offensiv-Akteur Julian Günther-Schmidt ist vor dem Auftritt beim Spitzenteam aus Hessen zuversichtlich: „Wir hatten sie in der Hinrunde am Rande einer Niederlage. Wir haben gezeigt, dass wir mit diesen Mannschaften mithalten können. Die vergangenen Wochen waren sehr unbefriedigend, aber wir müssen jetzt nach vorn schauen.“

Beim Auftritt in der BRITA-Arena muss der FCS auf die gelb gesperrten Bjarne Thoelke und Dave Gnaase verzichten. Dafür stehen Pius Krätschmer und Dominik Becker wieder zur Verfügung. Auch bei Tobias Jänicke ist ein Einsatz nicht ausgeschlossen. „Die Sperren von Thoelke und Gnaase sind zwar bitter, aber das gehört während einer Saison dazu. Eventuell stehen uns sogar mehr Spieler zur Verfügung als zuletzt“, sagte Ziehl. Sebastian Jacob, Steven Zellner, Mike Frantz und Frederik Recktenwald fehlen weiterhin.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Sonntag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei MagentaSport verfolgen. Ab 13.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

FCS Wehen Wiesbaden Richard Neudecker

Überlegen und doch ohne Punkte

Überlegen und doch ohne Punkte

Der 1. FC Saarbrücken musste im Heimspiel gegen den VfL Osnabrück die nächste Niederlage einstecken. Trotz lange überlegenem Auftritt und bester Chancen, schafften es die Blau-Schwarzen nicht, im zweiten Durchgang den Deckel draufzumachen und musste aus dem Nichts einen Doppelschlag schlucken.

Der FCS startete mit unveränderter Anfangsformation ins Duell mit dem VfL und war direkt gut drin in der Partie. Kerber war am Strafraum einen Tick schneller als Simakala am Ball und kam nach einem Kontakt zu Fall. Schiedsrichter Alexander Sather reichte das aber nicht für einen Elfmeterpfiff.

Die Offensive der Osnabrücker meldete sich in der achten Minute im Spiel an. Beermann köpfte aus dem Gewühl Richtung dort. Batz stellte das nicht vor Probleme. Kurz später schloss Niemann nach Doppelpass mit Simakala aus 18 Metern ab, verfehlte das Gehäuse jedoch deutlich. Mehr gelang den Gästen im ersten Durchgang nicht.

Die Blau-Schwarzen konnten dem Spiel ihren Stempel aufdrücken, auch wenn die Chancen zunächst noch Mangelware blieben. Mitte des ersten Durchgangs brannte es dann aber im Strafraum des VfL. Grimaldi bediente Rabihic, der suchte den schnellen Abschluss, doch Keeper Kühn parierte zur Ecke. Die brachte Rizzuto nach innen. Uaferros Kopfball landete am Pfosten, der Nachschuss von Zeitz über dem Kasten.

In der Nachspielzeit des ersten Durchgang klappte es aber. Der FCS spielte es sauber auf die rechte Seite durch. Kerber legte Ernst die Kugel zur Flanke bereit. Der Ball kam an den Fünfmeterraum. Günther-Schmidt setzte zum Flugkopfball an und platzierte zur Führung perfekt ins lange Eck.

Kaum lief der Ball wieder, hätten die Blau-Schwarzen eigentlich die Entscheidung besorgen müssen. Rabihic scheiterte freistehend an Kühn (48.), Ernst tat es ihm kurz später gleich (52.), Günther-Schmidt traf nur den Pfosten (52.) und Rabihic zielte dann noch einmal zu hoch (55.).

Ähnlich wie in Aue rächte sich das. Kerber hatte den Ball nach einem Konter der Osnabrücker eigentlich schon fest gemacht, verlor ihn aber an Tesche. Der bediente Simakala. Zwei feine Wackler gegen Thoelke und Gnaase, ein Schlenzer ins lange Eck und es stand 1:1 (65.). Keine zwei Minuten später durfte Engelhardt ungehindert in den Strafraum ziehen, Batz parierte, aber den Nachschuss beförderte der Angreifer des VfL irgendwie ins lange Eck (67.). Und plötzlich führten die Gäste.

Der Spielverlauf war gänzlich auf den Kopf gestellt und das Glück stand dem FCS weiterhin nicht bei. Rabihic flankte nach innen, Kerber köpfte an die Latte (69.). Direkte im Anschluss folgten die ersten Wechsel. Rabhic, Ernst und Gnaase hatten Feierabend, Cuni, Gaus und Neudecker waren neu dabei.

Osnabrück machte jetzt hinten dicht und wollte auf Umschaltsituationen setzen, aber die Blau-Schwarzen kamen trotzdem zu ihren Möglichkeiten. Aber weder Günther-Schmidt, noch Uaferro konnten die Kugel ins Tor befördern und so blieb es am Ende beim 2:1 für den VfL Osnabrück.

FCS Osnabrück Günther-Schmidt
FCS Osnabrück Günther-Schmidt

Erster Heimsieg angepeilt

Erster Heimsieg angepeilt

Am 25. Spieltag der Saison 2022/2023 in der 3. Liga empfängt der 1. FC Saarbrücken am Samstag, um 14 Uhr, den VfL Osnabrück. Die Niedersachsen zählen zu den formstärksten Teams der Rückrunde und rangieren mit 40 Zählern einen Punkt vor den Blau-Schwarzen. Dennoch soll unbedingt der erste Heimsieg des Jahres her.

„Osnabrück hat eine gute Mannschaft und einen Lauf. Dennoch muss es unser Anspruch sein, dass wir dieses Spiel gewinnen“, sagte Trainer Rüdiger Ziehl. Die bittere 1:2-Niederlage in Aue wurde aufgearbeitet, Ziehl gibt seinen Spielern einen klaren Auftrag mit in die Partie. „Auf dieser Leistung müssen wir aufbauen. Wir hatten vier, fünf glasklare Möglichkeiten, die wir einfach nutzen müssen. Defensiv war es über weite Strecken okay, auch wenn wir bei den beiden Gegentoren besser verteidigen können.“ Dass der VfL plötzlich wieder in der Spitzengruppe steht, ist für den FCS-Trainer dabei keine Überraschung: „Die Qualität des Kaders ist gut, sie hatten einen problematischen Saisonstart. Es zeigt aber auch, dass man in dieser Liga mit einer Serie schnell wieder Boden gut machen kann. Sie kommen über eine geschlossene Mannschaftsleistung und haben zusätzlich eine hohe individuelle Qualität.“

Mannschaftskapitän Manuel Zeitz, der in Aue in die Startelf zurückkehrte, forderte trotz der jüngsten Negativ-Ergebnisse nicht die Ruhe zu verlieren. „Solche Phasen gibt es in einer Saison, da muss man die Nerven behalten. In dieser Liga muss man kompakt verteidigen und seine Chancen nutzen. Schaffen wir das, werden wir auch wieder Spiele gewinnen.“

Richard Neudecker kehrt nach seiner Gelb-Sperre wieder in die Kader zurück, dafür muss Tobias Jänicke aufgrund einer entzündeten Halszyste passen. Neben den langzeitverletzten Sebastian Jacob und Steven Zellner fehlen weiterhin Frederik Recktenwald, Dominik Becker, Mike Frantz, Julius Biada und Pius Krätschmer.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Samstag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei MagentaSport verfolgen. Zusätzlich überträgt der Saarländische Rundfunk die Partie. Ab 13.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

FCS Osnabrück Julian Günther-Schmidt

Ticketinfos zum Spiel beim SVWW

Ticketinfos zum Spiel beim SVWW

Am 12. März gastiert der FCS beim SV Wehen Wiesbaden. Tickets für die Partie sind ab sofort hier erhältlich: https://www.ticket-onlineshop.com/ols/svww-gast/de/fcs/channel/shop/index

Zur Verfügung stehen der Stehplatzbereich S18 (Preis: 11 Euro bzw. 8,00 Euro ermäßigt) sowie der Sitzplatzblock W19 (Preis: 21,00 Euro bzw. 18,00 Euro ermäßigt). Bei Bedarf könnten weitere Stehplatzblöcke (S15 – S17) zum Verkauf zur Verfügung gestellt werden. Seitens des Ticketanbieters wird eine zusätzliche Systemgebühr von 0,50 Euro pro Ticket erhoben.

Die Tickets werden als print@home-Ticket ausgegeben. Als Zahlungsarten stehen SEPA Lastschrift, Giropay, Kreditkarte und PayPal zur Verfügung.

Interessenten für Rollstuhlfahrer-Tickets können sich vorab per E-Mail zur Buhungsanfrage mit einer eingescannten Kopie des Schwerbehindertenausweises an ticket@svww.de wenden.

Für die Gästefans wird am Gästeeingang (Eingang 1) eine Tageskasse geöffnet sein. Um längere Wartezeiten an der Tageskasse zu vermeiden, wird aber allen Gästefans empfohlen, sich bereits im Vorfeld über den Onlineshop ihre Tickets zu sichern. Zudem wird an der Tageskasse ein Tageskassenzuschlag in Höhe von 2,00 Euro pro Ticket erhoben.

FCS Wehen Wiesbaden Marvin Cuni

Niederlage in Aue

Niederlage in Aue

Der 1. FC Saarbrücken konnte sich beim FC Erzgebirge Aue trotz einem über weite Strecken guten Auftritt nicht mit Punkten belohnen. Nach der Ausgleich der Auer zu Beginn des zweiten Durchgangs ließen die Blau-Schwarzen ihre Chancen ungenutzt und hielten Aue damit im Spiel, die das für sich nutzten und mit einem Traumtor den 2:1-Sieg eintüteten.

Beim FCS gab es drei Wechsel in der Startelf. Kapitän Zeitz durfte ebenso von Beginn an ran, wie auch Uaferro und Rabihic. Dieses Trio ersetzte Boeder, Krätschmer und den gesperrten Neudecker. Verzichten mussten die Blau-Schwarzen auch auf Trainer Rüdiger Ziehl, der krankheitsbedingt durch Bernd Heemsoth vertreten wurde.

Kaum war die Partie angepfiffen, sorgte Rabihic so richtig für Gefahr. Nach feinem Zuspiel von Uaferro schlenzte Rabihic vom linken Strafraumeck in Richtung Tor. Die Kugel klatschte an den Pfosten. Die nächste Gelegenheit gehört Grimaldi. Günther-Schmidt und Rizzuto hatten sich per Doppelpass durchgespielt, die Flanke geriet aber einen Tick zu hoch, sodass Grimaldi den Ball nicht entscheidend platzieren konnte.

Nach einer Viertelstunde kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel, schafften es aber nicht, die Defensive der Blau-Schwarzen in Bedrängnis zu bringen. Die Blau-Schwarzen hatten weiterhin mehr Zugriff und gingen verdient in Führung. Rizzuto zog von der Außenbahn nach innen und hielt aus gut 25 Metern Torentfernung einfach mal drauf. Leicht abgefälscht schlug der Ball zur Führung im linken Eck ein (27.).

Keine zwei Minuten später beinahe der Doppelschlag. Rabhic legte für Günther-Schmidt ab. Statt selbst abzuschließen hatte der das Auge für den besser postierten Kerber. Im Schuss steckte zwar ordentlich Dampf, aber der Ball kam zu zentral, sodass Männel parieren konnte.

Viel mehr passierte im ersten Durchgang nicht mehr, aber direkt nach Wiederanpfiff. Aue spielte schnell und direkt rechts in den Strafraum durch. Diesmal verschob die Defensivreihe nicht gut genug. Nazarov kam frei zum Abschluss. Kurz vor Batz tischte der Ball auf und sprang dem Keeper dadurch zum Ausgleich über den Handschuh (48.).

Aue versuchte mit dem Schwung des Ausgleichs am Drücker zu bleiben, aber der FCS arbeitete sich schnell zurück und sorgte für Gefahr. Rabihic und Grimaldi fehlte aber das Glück im Abschluss. Auf der Gegenseit zielte Besong mit seinem Kopfball neben den Kasten.

In der 70. Minute hatte Rabhic dann die ganz dicke Chance auf den zweiten Treffer. Gaus, kurz zuvor für Kerber eingewechselt, steckte perfekt durch. Rabihic scheiterte an Männel. Die Kugel prallte zu Gaus, Männel war zur Klärung an die Strafraumkante vorgerückt. Gaus schloss aus der Distanz gut ab, aber Männel hechtete zurück und parierte ganz stark. Nur kurz später die nächste Großchance. Ernst flankte, Grimaldi stand vollkommen frei, köpfte Männel aus kurzer Distanz aber genau in die Arme.

Das Auslassen dieser Möglichkeiten rächte sich natürlich. Jonjic durfte sich ohne Druck den Ball an der linken Strafraumkante bereitlegen und zirkelte ihn herrlich ins lange Eck. Die überraschende Führung für die Gastgeber (80.).

Heemsoth reagierte mit einem Doppelwechsel. Steinkötter und Jänicke kamen für Rabihic und Günther-Schmidt ins Spiel. Kurz später betrat auch Cuni anstelle von Rizzuto den Platz. Das alles bewirkte aber nichts mehr. Aue schwächte sich nach einer Roten Karte wegen einer Unsportlichkeit zwar noch in den letzten Minuten, die Blau-Schwarzen konnten sich aber nicht mehr entscheidend durchsetzen und handelten sich die nächste Niederlage ein.

Grünes Licht aus Aue

Grünes Licht aus Aue

Die Austragung des Spiels in Aue stand gestern witterungsbedingt nicht fest. Heute Vormittag fand eine erneute Analyse der Situation statt. Die Begegnung kann wie geplant stattfinden.

FCS, Aue, Krätschmer

Austragung der Partie in Aue gefährdet

Austragung der Partie in Aue gefährdet

Die Wetterlage hat sich seit Samstagnachmittag deutlich verschlechtert (Sturm und Schneefall). Daher ist die Austragung der Partie gefährdet. Dabei wird eher weniger das Spielfeld als problematisch erachtet, sondern die Stadionumgebung und die Zuwegung. Die Verantwortlichen des FC Erzgebirge Aue treffen sich am Sonntag um 8.00 Uhr im Stadion, um die Lage zu beurteilen und das weitere Vorgehen zu besprechen.

FCS, Aue, Krätschmer

Im Erzgebirge gefordert

Im Erzgebirge gefordert

Für den 1. FC Saarbrücken steht am Sonntag eine weite Auswärtsreise an. Das Team ist um 14 Uhr zu Gast beim FC Erzgebirge Aue. Der Zweitliga-Absteiger ist nach einem schwachen Saisonstart und einem Trainerwechsel wieder in die Spur zurückgekommen. Aus den bisherigen vier Rückrundenspielen hat das Team sieben Punkte eingefahren und zuletzt mit dem Auswärtssieg in Wiesbaden ein Ausrufezeichen gesetzt.

„Sie sind personell gut besetzt, es ist aus der Ferne schwer zu beurteilen, wo die Probleme gelegen haben. Fakt ist, dass sie mit Pavel Dotchev einen sehr erfahrenen Trainer verpflichtet haben, der die Dinge wieder in die richtige Richtung gelenkt hat“, sagte Co-Trainer Bernd Heemsoth, der stellvertretend für den erkrankten Rüdiger Ziehl auf der heutigen Pressekonferenz einsprang. „Wir haben in den vergangenen Spielen viel zu viele Gegentore bekommen, müssen geschlossener und kompakter agieren. Wenn wir in Aue etwas mitnehmen wollen, dann dürfen wir nur wenige Chancen zulassen.“

Für Verteidiger Calogero Rizzuto ist die Begegnung im Erzgebirge eine besondere, stand er doch von 2015 bis 2021 beim FCE unter Vertrag und absolvierte dort 162 Zweitligaspiele. „Allzu viele Spieler sind nicht mehr da, es hat einen enormen Umbruch gegeben. Aber das eine oder andere bekannte Gesicht werde ich sicherlich treffen. Uns erwartet ein hartes Stück Arbeit, die Atmosphäre in Aue ist eine besondere. Gerade nach den jüngsten Erfolgserlebnissen wird das Publikum die Mannschaft nach vorn peitschen. Wir dürfen uns aber nicht verstecken, sondern müssen mutig unsere Chance suchen.“

Aus personeller Sicht gibt es wie schon in den vergangenen Wochen einige Unwägbarkeiten. Neben den langzeitverletzten Sebastian Jacob und Steven Zellner, die noch länger ausfallen werden, kommt ein Einsatz für Dominik Becker und Frederik Recktenwald noch zu früh. Mike Frantz fehlt aufgrund einer Bänderverletzung, Pius Krätschmer konnte unter der Woche nur eingeschränkt trainieren. Auch Julius Biada wird aufgrund seiner Oberschenkelverletzung nicht im Kader stehen. Dafür könnte Boné Uaferro wieder zurückkehren. Auch Julian Günther-Schmidt ist nach seinem Pferdekuss aus dem Ingolstadt-Spiel wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können auch am Sonntag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel live bei MagentaSport oder verfolgen. Ab 13.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

FCS, Aue, Krätschmer

Kindertag beim 1. FC Saarbrücken

Kindertag beim 1. FC Saarbrücken

Beim Heimspiel gegen den VfL Osnabrück werden die Kleinsten im Fokus stehen: Der 1. FC Saarbrücken richtet einen Kinderspieltag aus, der sich mit besonderen Aktionen und Angeboten an Familien richtet.

Vergünstigter Einlass

Die Blöcke T1 bis T3 sind an diesem Spieltag zu besonderen familienfreundlichen Konditionen verfügbar. So zahlen Erwachsene mit Kindern 10 Euro pro Erwachsener und 5 Euro pro Kind. Alle Kinder in diesen „Familienblöcken“ erhalten zudem ein kleines Geschenk bei Einlass.

Spezielle Angebote an den Fanshops

Kinder-Trikots werden zu einem Sonderpreis von 50 Euro angeboten. Dieses Angebot gilt an allen Verkaufsmöglichkeiten vor Ort und in dem Zeitraum ab zwei Tage vor der Partie gegen Osnabrück sowie bis zwei Tage danach über den Online-Shop des Vereins.

Sonder-Aktionen

Neben einer Selfie-Aktion warten auf unsere Familien mehrere kleine und größere Überraschungen im Stadion. Nähere Informationen folgen.

Bewerbung für „Kinder-Jobs“

Ab heute bis einschließlich Dienstag, den 28. Februar 2023, um 15:00 Uhr, können sich Kinder auf ausgewählte „Kinder-Jobs“ am Spieltag bewerben. Diese beinhalten

  • – 3x Teilnahme an der Spieltagspressekonferenz nach dem Spiel mit der Möglichkeit, dort Fragen zur stellen
  • – 25x Einlaufkind
  • – 2x Co-Stadionsprecher
  • – 2x Co-Kommentator beim offiziellen FCS-Fanradio
  • – 2x Contentproduktion für unsere Social-Media-Kanäle vor Ort
  • – 3x Teilnahme am Halbzeitgewinnspiel

Die Bewerbungen sollen bitte die gewünschte Position (Mehrfachnennung möglich), Name, Alter, Konfektionsgröße, Namen des/der Erziehungsberechtigten, Anschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer sowie eine kurze Begründung, warum man teilnehmen möchte, beinhalten. Die Bewerbungen sind bitte an die nachfolgende E-Mail-Adresse zu richten kindertag@fc-saarbruecken.de.

Kindertag

Aktionsspieltag im Zeichen des rassistischen Anschlags in Hanau

Aktionsspieltag im Zeichen des rassistischen Anschlags in Hanau

Am 19. Februar 2020 erschoss ein rassistisch motivierter Täter in Hanau neun Menschen im Alter zwischen 21 und 37 Jahren, im Anschluss außerdem seine Mutter und sich selbst.

Die Erinnerung und Aufarbeitung dieses erschütternden Anschlags bleibt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Nachdem es im letzten Jahr in Saarbrücken – von erkennbaren „FCS-Fans“ – zu den deutschlandweit einzigen Übergriffen auf die Gedenkveranstaltung in Erinnerung an die Opfer von Hanau kam, standen der FCS und seine Fangemeinde in besonderer Verantwortung, Solidarität zu zeigen. Der 1. FC Saarbrücken rief deshalb mit der aktiven Fanszene für das Heimspiel gegen Ingolstadt einen Aktionsspieltag aus, an dem unmittelbar vor Anpfiff mit einer Gedenkminute an die Opfer des Anschlags in Hanau erinnert wurde. Unsere Mannschaft lief anlässlich dieses besonderen Tages mit passenden Aufwärm-Shirts und Trikots auf. Die Trikots werden ab dem 14. März 2023 über die FCS-Facebook-Seite versteigert, der gesamte Erlös kommt einem Inklusionsprojekt zugute.

© FotoSchlichter

An der abendlichen Demonstration in der Saarbrücker Innenstadt nahmen im Anschluss an das Spiel ca. 300 Menschen teil, darunter auch viele FCS-Fans sowie Verantwortliche aus Aufsichtsrat und Präsidium. Die gleiche Anzahl kam einen Tag später, am 19.02.2023, erneut an die Europagalerie und gedachte bei der dortigen Mahnwache mit Blumen, Kerzen und Plakaten den Opfern dieses fürchterlichen Anschlags. Auch hier waren Vereinsverantwortliche und Personen aus der Fanszene vor Ort, die sich auch im ausgelegten Kondolenzbuch eintrugen. Dieses Kondolenzbuch wird am 18.03.2023 bei der Abschlussveranstaltung der Ausstellung zu den Anschlägen im Hanauer Rathaus übergeben. Wir gedenken Gökhan, Sedat, Said Nesar, Mercedes, Hamza, Vili Viorel, Fatih, Ferhat und Kaloyan.

Der 1. FC Saarbrücken ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und wird Aktionen wie diese weiter vorantreiben.

© Antirassistischer Arbeitskreis (ARA)

Erinnern heißt kämpfen: Für eine Welt ohne Fremdenhass!

Erneute Heimniederlage

Erneute Heimniederlage

Der 1. FC Saarbrücken muss in 2023 weiter auf die ersten Punkte im heimischen Ludwigsparkstadion warten. Auch gegen den FC Ingolstadt setzte es eine Niederlage. Drei eigene Treffer reichten nicht, da erneut vier Gegentreffer kassiert wurden.

Abtasten war nicht angesagt. Hawkins startete über die linke Seite direkt einen Vorstoß. Der konnte zur Ecke geklärt werden, doch die wurde richtig gefährlich. Hawkins flankte den Ball nach innen. Die Kugel klatschte an den Querbalken und landete am rechten Strafraumeck erneut bei Ingolstadt. Ein Rückpass auf Bech, der nahm aus gut 20 Metern Maß und netzte sehenswert zur frühen Führung ein (1.).

Schlechter kann ein Start nicht laufen, doch der FCS zeigte sich davon gänzlich unbeeindruckt. In der sechsten Minute fehlte nach einer Ecke von Rizzuto und Verlängerung von Boeder nicht viel zum Ausgleich. Der ließ aber nicht lange auf sich warten. Den nächsten Standard schlug Neudecker in den Strafraum, Kerber war eingelaufen und köpfte zum 1:1 ein (8.).

Und die Blau-Schwarzen wollten direkt nachlegen. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld spielte Gnaase überlegt nach außen auf Günther-Schmidt. Der steckte in den Sechzehner auf Kerber durch. Kerber legte zurück auf Günther-Schmidt und der besorgte mit dem linke Fuß das 2:1 (9.).

Es ging auch danach mit offenem Visier weiter. Die besseren Chancen hatte der FCS. Nach Flanke von Krätschmer erwischte Grimaldi den Ball nicht voll, sonst wäre es brandgefährlich geworden. Das wurde es wenig später nach Ecke von Rizzuto so richtig. Günther-Schmidt Kopfball landete am Pfosten, der Nachschuss von Thoelke an der Latte.

Durchgang Nummer zwei startete gleich mit einem Aufreger. Günther-Schmidt war frei durch. Udogu versuchte ihn einzuholen, stolperte und erwischte Günther-Schmidt klar an der Hacke. Schiedsrichter Schlager hatte den Kontakt wohl nicht wahrgenommen, denn er ließ weiterspielen, statt auf den Punkt zu zeigen. Doppelt bitter, Günther-Schmidt verletzte sich in dieser Situation und musste ausgewechselt werden.

Dann trat Ingolstadt erstmals wieder offensiv in Erscheinung und wurde zum Ausgleich eingeladen. Nach einer Flanke von der linken Bahn produzierte Krätschmer im Strafraum eine Kerze. Testroet ließ sich die Einladung nicht entgehen und wuchtete volley zum 2:2 ein (50.). Jetzt war wieder der FCS am Zug. Keeper Funk konnte zwar nach Abschluss von Kerber zur Ecke klären, doch die sorgte für die erneute Führung. Neudecker brachte den Ball Richtung Elfmeterpunkt. Dort stand der eingewechselte Rabihic vollkommen frei und markierte das 3:2 (54.).

Kontrolle konnte aber auch jetzt nicht ins Spiel gebracht werden und auch deshalb konnte Ingolstadt erneut zurückschlagen. Die Blau-Schwarzen konnten in der 68. Minute mehrfach nicht entscheidend klären. Costly flankte letztendlich an den zweiten Pfosten, wo Bech zum 3:3 einköpfte (68.). Seine Treffsicherheit durfte ein in der 80. Minute nochmals zeigen, als er das 3:4 erzielte.

Der FCS versuchte natürlich nochmal alles, um auszugleichen und hatte auch noch die ganz dicke Möglichkeit. Gnaase bediente Steinkötter, der wie Cuni zur Schlussphase eingewechselt wurde. Seine Flanke landete bei jenem Cuni, der die Kugel aber aus ganz kurzer Entfernung und bester Position neben das Tor köpfte. Mehr passierte nicht mehr. Aufgrund der größeren Effektivität nahm Ingolstadt nicht unverdient die Punkte mit. Wobei sich die Blau-Schwarzen die Niederlage selbst ankreiden müssen.

FCS strebt Heimsieg an

FCS strebt Heimsieg an

Am 23. Spieltag der Drittliga-Saison 2022/2023 tritt der 1. FC Saarbrücken am Samstag zu Hause gegen den FC Ingolstadt an. Die Partie wird um 14 Uhr im Ludwigspark angepfiffen und sowohl bei Magenta als auch im SR live übertragen.

Der FCS rechnet mit rund 8000 Zuschauern. Der Zweitliga-Absteiger aus Ingolstadt reist mit dem „Gepäck“ von fünf Niederlagen in Serie an. Doch das macht die „Schanzer“ aus Sicht von FCS-Trainer Rüdiger Ziehl richtig gefährlich: „Es ist ein Gegner mit vielen erfahrenen Spielern in seinen Reihen. Die individuelle Qualität ist hoch und man hat am Anfang der Saison gesehen, dass sie eine gute Mannschaft haben. Sie wurden von fast allen Trainer als Aufstiegsfavorit genannt. Derzeit rennen sie natürlich den eigenen Ansprüchen ein wenig hinterher. Wir dürfen sie erst gar nicht ins Spiel kommen lassen, müssen aktiv und leidenschaftlich agieren, aber auch defensiv kompakt arbeiten.“

Die Zielsetzung für Trainer und Team ist dabei klar. „Außer Elversberg hatte bisher jede Mannschaft in dieser Liga eine schwierige Phase im Saisonverlauf. Für uns geht es nun darum, an die kämpferische Leistung vom Spiel in Dortmund anzuknüpfen und den ersten Heimsieg in diesem Jahr einzufahren“, sagte Ziehl und Neuzugang Marcel Gaus ergänzte: „Die Fans haben uns in Dortmund fantastisch unterstützt, sie haben ein feines Gespür für die Situation. Es liegt jetzt an uns, die Menschen mit einem guten Auftritt mitzunehmen. Mit einem Sieg können wir einen Konkurrenten auf Distanz halten.“

Nachdem der FCS-Kader in der vergangenen Woche von Erkältungskrankheiten gebeutelt war, hat sich die personelle Lage im Laufe der Trainingswoche entspannt. Verteidiger Boné Uaferro (Knöchelverstauchung) wird wohl noch pausieren müssen. Bei Julius Biada (muskuläre Probleme), wird sich der Einsatz kurzfristig entscheiden. Dafür ist Angreifer Adriano Grimaldi nach auskurierter Erkältung wieder ein Startelf-Kandidat.

Das Spiel in den Medien

Die FCS-Fans können am Samstag wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei MagentaSport verfolgen. Zusätzlich überträgt der Saarländische Rundfunk die Partie. Ab 13.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.

FCS verlängert mit Sebastian Jacob

FCS verlängert mit Sebastian Jacob

Drittligist 1. FC Saarbrücken hat den im Sommer auslaufenden Vertag mit Stürmer Sebastian Jacob um ein Jahr verlängert. Das teilte Trainer und Manager Rüdiger Ziehl im Rahmen der Spieltagspressekonferenz zum Spiel gegen Ingolstadt mit.

„Sebi Jacob ist für uns ein wertvoller Spieler mit großen Verdiensten. Mit der Verlängerung wollen wir ihm signalisieren, dass wir auch nach seiner Verletzung auf ihn bauen. Er macht derzeit sehr gute Fortschritte in der Reha und kann je nach Genesungsverlauf vielleicht noch das ein oder andere Spiel im Mai absolvieren. Wir machen hier allerdings keinen Druck, sondern gehen auf Nummer sicher, indem wir ihm mit dieser Verlängerung alle Zeit geben, um wieder vollständig fit zu werden“, so Rüdiger Ziehl.

Der neue Vertrag gilt Liga unabhängig sowohl für die zweite als auch für die dritte Liga.

In Gedenken an die Opfer des rassistischen Attentats von Hanau

In Gedenken an die Opfer des rassistischen Attentats von Hanau

Am Sonntag jährt sich das Attentat von Hanau zum dritten Mal. Am 19. Februar 2020 erschoss ein rassistisch motivierter Täter neun Menschen im Alter zwischen 21 und 37 Jahren, im Anschluss außerdem seine Mutter und sich selbst.

Die Erinnerung und Aufarbeitung dieses erschütternden Anschlags ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Nachdem es im letzten Jahr in Saarbrücken – von erkennbaren „FCS-Fans“ – zu den deutschlandweit einzigen Übergriffen auf die Gedenkveranstaltung in Erinnerung an die Opfer von Hanau kam, stehen der FCS und seine Fangemeinde in besonderer Verantwortung, Solidarität zu zeigen.

So nahm die aktive Fanszene unmittelbar nach den Vorfällen Kontakt zu den Organisationen der Gedenkveranstaltung (dem House of Resources, Café Exodus und DAJC) auf, um sich im Namen der Fanszene von den Übergriffen zu distanzieren und ihre Solidarität mit den Betroffenen – darunter auch Kinder und Jugendliche – auszudrücken. In der Zeit danach entstand eine Arbeitsgruppe aus o.g. Einrichtungen sowie Fanszene, Fanprojekt und Verein. Bei regelmäßigen Treffen wurden die Vorkommnisse aufgearbeitet und über allgemeine Aspekte der Antidiskriminierungsarbeit gesprochen. All das um dem gemeinsamen Ziel, nämlich unsere Stadt, den Ludwigspark und die Kurve zum Zuhause für diverseste Menschen zu machen, näher zu kommen. Die Botschaft „Blau-Schwarz ist Vielfalt“ und Paragraph 1 der Vereinssatzung dürfen nicht nur Selbstzweck sein, sie müssen sich in konkreten Taten widerspiegeln.

Der 1. FC Saarbrücken ruft deshalb mit der aktiven Fanszene für das Heimspiel am Samstag einen Aktionsspieltag aus, an dem um ca. 13.50h eine Gedenkminute in Erinnerung an die Opfer des Anschlags in Hanau begangen wird. Außerdem wird unsere Mannschaft mit passenden Aufwärm-Shirts und Trikots auflaufen. Wir bitten euch deshalb bis spätestens 13.40h eure Plätze einzunehmen.  Vertreterinnen und Vertreter von Verein, Fanprojekt und Fanszene nehmen darüber hinaus an der Demonstration am Samstag und an der Mahnwache am Sonntag in der Saarbrücker Innenstadt teil. Das Fanprojekt „Innwurf“ zeigt zudem vom 17.02 bis zum 03.03 die Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“.

Wir gedenken Gökhan, Sedat, Said Nesar, Mercedes, Hamza, Vili Viorel, Fatih, Ferhat und Kaloyan.

Erinnern heißt kämpfen: Für eine Welt ohne Fremdenhass!

1. FC Saarbrücken e.V. | AWO Fankontaktstelle „Innwurf“ | Virage Est Saarbrücken

Tickets für Spiel in Aue verfügbar

Tickets für Spiel in Aue verfügbar

Am 26. Februar steht das Auswärtsspiel beim FC Erzgebirge Aue an. Karten für die Partie sind ab sofort über das Ticketportal der Gastgeber verfügbar.

Zur Verfügung stehen folgende Kategorien:

  • G1 (Stehplatz, 1.600 Tickets) Vollzahler 14,- € Ermäßigt 11,- € Kind bis 14 Jahre 9,- €
  • G2 (Sitzplatz, 157 Tickets) Vollzahler 22,- € Ermäßigt 19,- € Kind bis 14 Jahre 14,- €

Am Spieltag werden auch Tageskassen geöffnet sein. Dabei ist allerdings ein Tageskassenaufschlag fällig, 1 Euro bei den Stehplätzen und bei den Sitzplätzen 2 Euro.

FCS erkämpft sich Sieg in Dortmund

FCS erkämpft sich Sieg in Dortmund

Der 1. FC Saarbrücken hat sich den zweiten Sieg des Jahres gesichert. Bei Borussia Dortmund II mussten die Blau-Schwarzen einem frühen Rückstand hinterherlaufen, glichen aber durch Kerber kurz vor dem Pausenpfiff aus und belohnten sich in der Schlussphase durch den Treffer von Neudecker für einen engagierten Auftritt mit drei Punkten.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl hatte für die Partie beim BVB II mit drei Wechseln in der Startformation geplant. Günther-Schmidt und Biada ersetzten die angeschlagenen Cuni und Grimaldi, wobei Grimaldi es noch in den Kader geschafft hat. Zudem kam Ernst anstelle von Jänicke, der eine Rotsperre absitzen muss, auf der rechten Seite zum Einsatz. Beim Aufwärmen kam dann allerdings von Uaferro noch das Signal, dass er nicht auflaufen kann, wodurch Krätschmer in die Dreierkette rückte.

Offensivaktionen gab es zunächst nicht. Beide Teams neutralisierten sich vor den Strafräumen. Das änderte sich in der 13. Minute. Njinmah setzte sich nach einem Ball in die Tiefe gegen Boeder durch, Batz parierte und war auch beim Nachschuss von Akono zur Stelle. Die folgende Ecke landete dann aber doch im Netz. Pohlmann brachte die Kugel nach innen und Dams hielt den Kopf rein, Batz war machtlos und die Gastgeber führten.

Die Blau-Schwarzen hätten schnell die passende Antwort liefern können. Günther-Schmidt setzte am gegnerischen Strafraum entscheidend nach und beförderte den Ball zu Gnaase. Der packte einen ganz feinen Pass auf den durchgestarteten Ernst aus. Im letzten Moment störte Coulibaly entscheidend. Da war BVB-Keeper Lotka noch nicht gefordert, aber in der 29. Minute. Biada hatte Rizzuto bedient, Lotka den Ball aus dem Ecke gekratzt.

In der 37. Minute dann die ganz große Chance zum 1:1. Günther-Schmidt hatte abgezogen. Coulibaly drehte sich mit angelegtem Arm in den Schuss. Der Schiedsrichter zeigte dennoch auf den Punkt. Biada übernahm die Verantwortung, doch Lotka machte das Geschenk zunichte. Auch der Nachschuss von Günther-Schmidt traf nicht ins Schwarze.

Der FCS ließ sich aber nicht beirren und drängte jetzt auf den Ausgleich. Günther-Schmidt zog mit Dampf in den Strafraum, wieder packte Lotka zu. Auch Gnaase hatte bei seinem Schuss aus der zweiten Reihe Pech, der haarscharf am Pfosten vorbeiging. In der Nachspielzeit zappelte das Netz aber. Rizzuto flankte in den Strafraum, Kerber nahm den Ball volley mit der Innenseite und diesmal hatte Lotka keine Chance.

Raus aus der Kabine ging es ohne Wechsel bei den Blau-Schwarzen und einem ersten Abschluss von Neudecker, der jedoch zentral auf Lotka kam und den Keeper nicht vor Probleme stellte. Der BVB blieb weiter über Standards gefährlich. Zielspieler Dams scheiterte zunächst am Pfosten und zielte später etwas zu hoch. Das aktivere Team war aber der FCS. Auch wenn der finale Pass lange fehlte, war das Team von Trainer Rüdiger Ziehl näher dran am zweiten Tor und belohnte sich auch noch mit diesem.

Kerber flankte von der rechten Seite flach nach innen. Der eingewechselte Steinkötter konnte den Ball nicht festmachen, aber das eröffnete Kerber erneut die Chance zur Flanke. Mit viel Gefühl chippte er die Kugel auf den Kopf von Grimaldi, der kurz zuvor für Günther-Schmidt eingewechselt wurde. Grimaldi bediente Neudecker, der den Ball überlegt ins Eck legte (85.).

Hintenraus ließen die Blau-Schwarzen nichts mehr anbrennen und brachten den Sieg über die Zeit. Mit dem Erfolg im Rücken soll dann am kommenden Samstag auch am ersten Heimsieg des Jahres gearbeitet werden.

FCS auswärts im Signal-Iduna-Park

FCS auswärts im Signal-Iduna-Park

Am 22. Spieltag der Saison 2022/2023 tritt der 1. FC Saarbrücken am Samstag auswärts bei der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund an. Die Partie wird um 14 Uhr im Signal-Iduna-Park angepfiffen.

Bis zu 1.000 Anhänger werden das Team von Trainer Rüdiger Ziehl ins Ruhrgebiet begleiten. Die personelle Situation gestaltet sich vor der Partie schwierig. Unter der Woche fehlten zahlreiche Akteure aufgrund von Erkältungssymptomen. „Sicher ist, dass Sebastian Jacob, Frederik Recktenwald, Steven Zellner und Dominik Becker ausfallen werden. Bei Marvin Cuni ist es sehr wahrscheinlich. Bei anderen wie Manuel Zeitz, Dave Gnaase und Adriano Grimaldi müssen wir abwarten. Aber wir werden dennoch eine Mannschaft auf den Platz bringen, die in der Lage ist, in dieser Liga Spiele zu gewinnen“, sagte Ziehl.

Nach der bitteren 0:4-Niederlage gegen die SV Elversberg richtet sich der Blick wieder nach vorne: „Wir haben die Ursachen analysiert, die Fehler besprochen. Das Gute im Fußball ist, dass man es ein paar Tage später wieder besser machen kann“, sagte Offensiv-Akteur Julius Biada, der sich berechtigte Hoffnungen auf einen Startelfeinsatz machen kann.

Dass die Dortmunder Zweitvertretung mit Jan Zimmermann einen neuen Trainer präsentierte, machte die Gegneranalyse für Rüdiger Ziehl nicht unbedingt leichter: „Aber bei den zweiten Mannschaften weiß man ohnehin nie, wie die Vorgaben von oben sind. Außer Frage steht, dass der BVB über gute Spieler verfügt. Man hat sicherlich nicht erwartet, dass man sich im Februar auf den Abstiegsrängen befindet. Für uns gilt es ohnehin unser eigenes Potential abzurufen und dieses Spiel zu gewinnen.“