Starkes Comeback bringt nichts ein
Der 1. FC Saarbrücken kam nach einem 2:0-Rückstand bei der TSG Hoffenheim zurück, markierte in der Schlussphase den Ausgleich, musste sich aber doch mit 3:2 geschlagen geben.
Cheftrainer Argirios Giannikis musste seine Startelf auf zwei Positionen verändern. Sowohl Bormuth als auch Bretschneider standen nicht zur Verfügung. Sonnenberg übernahm die Position in der Innenverteidigung und Rizzuto war über die linke Seite unterwegs.
Den besseren Auftakt erwischten die Gastgeber. Duric spielte einen starken Steilpass auf Zeitler, der frei vor Menzel auftauchte. Der Schlussmsnn parierte klasse und packte auch beim Nachschuss von Honajzer zu (7.). Kurz danach ging die TSG aber doch in Führung. Zeitler legte für Duric ab. Der packte erneut ein perfektes Zuspiel aus. Hencke ließ Menzel keine Abwehrchance und markierte das 1:0 (8.).
Der umgehende Ausgleich war möglich, doch Sontheimer ließ die Chance liegen. Civeja bediente Sontheimer, der aus zentraler Position frei abschließen konnte, doch der Versuch geriet zu zentral und bereitete Petersson im Hoffenheimer Tor keine Probleme (10.).
Dann war wieder Menzel gefordert. Henke schlenzte aus 16 Metern aufs lange Eck. Menzel fischte die Kugel weg (11.). Die besseren Möglichkeiten hatte weiter die TSG, da es die Blau-Schwarzen in der 22 Minute schlecht verteidigten. Zeitler wurde per Einwurf bedient und stand frei vor Menzel. Der Keeper parierte erneut. Aber Hencke durfte ebenfalls sehr frei zum 2:0 abstauben.
Danach ließ der FCS kaum mehr etwas zu und kam auch selbst zu mehr Aktionen. Oft fehlte es aber am letzten Pass oder ein Hoffenheimer stand noch im Weg. Beispielsweise als Pick überlegt für Civeja ablegte, dessen Schuss aber von Lührs geblockt wurde (39.). Ein weiterer Versuch von Civeja geriet zu hoch (44.). Zudem wurde der Abschluss von Rizzuto noch gerade so zur Ecke abgefälscht (45.).
Die TSG hatte durch einen direkte Freistoß von Duric zwar den ersten Abschluss im zweiten Abschnitt. Menzel parierte zur Ecke (48.). Doch insgesamt wirkte der FCS jetzt bestimmender. Nur im Ergebnis wollte sich das noch nicht spiegeln. Auch weil die Abschlussqualität fehlte. Multhaup spielte steil auf Pick, dem sprang der Ball zu weit weg. Doch Civeja kam vor Petersson an die Kugel, legte sie sich am Keeper vorbei und schob mit dem zweiten Kontakt am Tor vorbei (53.).
Bei Hoffenheim sorgten weiter Duric und Hencke für die besonderen Momente. Duric hob den Ball zu Henke, der scheiterte an Menzel (61.).
Giannikis brachte zur 64. Minute die ersten frischen Kräfte. Elongo-Yombo und Krahn ersetzten Multhaup und Vasiliadis. Und dann klappte es auch mit dem Anschlusstreffer. Nach einer Ecke blieben die Blau-Schwarzen dran. Pick legte für Civeja ab und der traf zum 2:1 ins lange Eck (66.).
Beinahe wäre ein Doppelschlag geglückt. Fahrner, einer dauerhafter Aktivposten, fasste sich aus der zweiten Reihe ein Herz und verfehlte nur ganz knapp (67.). Auf der Gegenseite musste Menzel erst gegen Zeitler (69.) und kurz danach gegen Hennrich parieren (70.).
Es folgte der dritte Wechsel. Schmidt kam für Brünker (73.). Bitter dabei. Nur Sekunden später saß Fahrner auf dem Rasen und konnte nicht weitermachen. Er musste ebenfalls runter. Zudem hatte Sontheimer Feierabend. Zeitz und Nachwuchsspieler Krämer waren neu dabei (76.).
Die dicke Chance zum Ausgleich bot sich dann Elongo-Yombo. Pick wurde über die rechte Seite geschickt. Im Sechzehner legte er auf Elongo-Yombo zurück, der am kurzen Pfosten vorbeischob (78.).
In der Schlussphase fiel dann der verdiente Ausgleich. Krämer eröffnete auf Elongo-Yombo. Der marschierte über die linke Seite, flankte scharf nach innen. Civeja nahm volley ab und traf zum 2:2 (86.).
Aber Hoffenheim hatte sehr schnell eine Antwort parat. Der gerade eingewechselte Donkor ließ am Strafraum für Eduardo klatschen, der unten rechts verwandelte und das 3:2 markierte (88.). Das sollte der Schlusspunkt bleiben, womit der FCS trotz Leistungssteigerung die Auswärtsbilanz nicht mehr aufpolieren konnte.
