23.03.2024
Profis Männer

FCS zieht ins Viertelfinale des Saarlandpokals ein

Der 1. FC Saarbrücken ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Bei Borussia Neunkirchen legte der FCS einen dominanten und souveränen Auftritt hin, siegte mit 4:0 und buchte das Ticket fürs Viertelfinale des Saarlandpokals.

Cheftrainer Rüdiger Ziehl musste unter anderem auf die angeschlagenen Brünker und Civeja verzichten, zudem verletzte sich Thoelke beim Aufwärmen. Seinen Platz in der Startelf nahm Boeder ein, der zusammen mit Dominik Becker die Innenverteidigung vor Keeper Paterok bildete. Auf den Außenbahnen waren Rizzuto und Di Michele Sanchez unterwegs, im Mittelfeld Zeitz, Sontheimer, Günther-Schmidt und Rabihic. Das Sturmduo bildeten Biada und Stehle.

Bereits nach zwei Minuten bot sich eine große Chance zur Führung. Rabihic schlug die erste Ecke des Spiels in die Mitte. Zeitz durfte unbedrängt hochsteigen, setzte seinen Kopfball aber über den Kasten.

In der siebten Minute zappelte das Netz dann. Rabihic zog von der linken Seite nach innen und flankte in den Sechzehner auf Günther-Schmidt. Der legte sich die Kugel mit der Annahme zurecht und besorgte mir den zweiten Kontakt den Treffer. Beim Zuspiel stand er jedoch knapp im Abseits, daher fand das Tor keine Anerkennung.

Nach 12 Minuten war es aber soweit. Die Blau-Schwarzen belagerten den Strafraum der Gastgeber. Eine Hereingabe von Rizzuto wurde unzureichend geklärt und landete vor den Füßen von Di Michele Sanchez. Der nahm den Ball aus 14 Metern direkt ab und wuchtete ihn zum 1:0 in die Maschen.

Und weiter rollte der Zug Richtung Tor der Borussia. Biada verschaffte sich mit einer feinen Drehung Raum und schloss aufs lange Eck ab, Pfosten. Stehle besorgte den zweiten Treffer dann aber. Rizzuto wurde auf der rechten Seite freigespielt. Stehle verwerte die Flanke per Kopf (17.).

Weitere Chancen durch Biada und Rabihic fanden in der Folge nicht den Weg ins Ziel, der Abschluss von Günther-Schmidt nach 34. Minuten schon. Ein Freistoß von Rabihic rutschte durch zu Boeder. Der legte clever quer und Günther-Schmidt musste nur noch den Fuß hinhalten. Das war zugleich der Pausenstand.

Zum zweiten Durchgang gab es einen ersten Wechsel. Robin Becker ersetzte Stehle und sortierte sich auf der rechten Außenbahn ein. Rizzuto und Günther-Schmidt rückten dafür jeweils einen Position nach vorne.

Weiter ging es nur auf das Tor der Gastgeber zu. Dominik Becker schloss zu hoch ab, Rabihic legte die Kugel nach schöner Kombination freistehend am langen Eck vorbei. Für Rabihic war die Partie nach einer Stunde zudem beendet. Angeschlagen wurde er durch Gaus ersetzt. In der 70. Minute kamen auch Kerber und Naifi für Di Michele Sanchez und Biada.

Naifi legte direkt das 4:0 auf. Robin Becker war zur Grundlinie durchgestartet. Er legte ab auf Naifi. Der hat das Auge für Sontheimer und nach dessen sattem Schuss durfte erstmals in der zweiten Halbzeit gejubelt werden (73.).

Naifi selbst scheiterte etwas später am Neunkircher Keeper. Der wischte zur Seite weg. Dort kam Rizzuto angerauscht, setzte den Nachschuss aber knapp vorbei. Die Schlussphase war da bereits eingeläutet und Ziehl schenkte Nachwuchspieler Sahin noch ein paar Minuten. Günther-Schmidt hatte Feierabend. Mehr passierte nicht mehr, der Einzug ins Viertelfinale war fix und dort geht es zum FC Hertha Wiesbach.