23.05.2026
Profis Männer

Saarlandpokalsieger

Der 1. FC Saarbrücken brauchte etwas Anlauf, lag zunächst zurück, zeigte dem FC Homburg dann jedoch klar seine Grenzen auf und sicherte sich den Sparkassenpokal Saar durch einen 4:2-Sieg.

Cheftrainer Argirios Giannikis schenkte vor Keeper Menzel der Viererkette um Fahrner, Wilhelm, Bichsel und Bretschneider das Vertrauen. Im Mittelfeld waren Sontheimer, Vasiliadis und Civeja unterwegs. Multhaup und Pick beackerten die Außenbahnen und Brünker war im Sturmzentrum aufgeboten.

Der Regionalligist erwischte den deutlich besseren Start. Bereits mit dem ersten Angriff wurde Mendler am Strafraum freigespielt, zielte jedoch ein gutes Stück vorbei (1.). Direkt die nächste Aktion führte aber zur Führung für Homburg. Inanoglu hatte nach einem Pass in den Strafraum nur noch Menzel vor sich und verwandelte zum 0:1 (2.).

Die Blau-Schwarzen brauchten bis zur 16. Minute, ehe sie das erste Mal selbst für Gefahr sorgen konnten. Wilhelm eroberte die Kugel in der eigenen Hälfte, Civeja gab weiter zu Pick, der mit seinem Abschluss an Gelt im Homburger Kasten scheiterte. 

Die besseren Möglichkeiten erarbeitete sich aber der Regionalligist. El-Helwe erhielt aus 16 Metern zu viel Raum, Menzel parierte (19.). Kurz danach wurde Mendler bedient, verzog jedoch aus acht Metern (21.). 

Homburg hatte dann auch noch Matchglück. Erst Pfiff der Schiedsrichter einen klaren Vorteil des FCS zurück, bei dem Pick viel Wiese vor sich hatte. Dann ahndete er ein klares Foul von Ristl nicht, der die daraus resultierende Chance allerdings nicht verwerten konnte (36.).

Im Gegenzug dann aber beinahe der Ausgleich. Vasiliadis sah, dass Gelt zu weit vorne stand und probierte es aus dem Mittelkreis. Der Keeper parierte per Hechtsprung (37.).

Bitter dann kurz vor der Pause: Multhaup konnte noch einen Foul nicht weitermachen und wurde durch Naifi ersetzte (43.). Der initiierte den nächsten Abschluss mit. Picks Schuss wurde noch entscheidend abgefälscht und dadurch konnte Gelt klären (45.).

Zu Wiederbeginn nahm Giannikis den zweiten Wechsel vor. Elongo-Yombo ersetzte Vasiliadis. Und der FCS war jetzt auch griffiger, kam zu mehr Szenen im Sechzehner und glich in der 53. Minute aus. Elongo-Yombo bereitete per Solo vor, Pick legte sich den Ball einmal zurecht und chippte über Gelt hinweg zum 1:1 ein.

Es folgte gleich der nächste Assist. Sontheimer eröffnete stark auf Elongo-Yombo, der zog nach innen, bediente Naifi und der machte es ganz stark. Mit dem ersten Kontakt ging er an seinen Gegenspieler vorbei und legte den Ball zum 2:1 ins lange Eck (56.).

Elongo-Yombo blieb ein Aktivposten. Im Zusammenspiel mit Bretschneider ging er zur Grundlinie durch. Brünker brachte die Hereingabe aus spitzem Winkel aber nicht aufs Tor (65.).

Kurz danach traf Brünker dann. Naifi startete einen Lauf tief aus der eigenen Hälfte. Am Strafraum steckte er überlegt für Brünker durch, der ins lange feuerte und auf 3:1 stellte (69.). Brünker durfte danach Feierabend machen und wurde durch Baumann ersetzt.

Zu Beginn der Schlussviertelstunde hatte Civeja die endgültige Entscheidung auf dem Fuß. Diesmal machte Pick bei einem Gegenstoß Tempo und legte quer auf Civeja. Gelt behielt im direkten Duell aber die Oberhand. Jedoch nicht gegen Baumann. Naifi legte herrlich in die Gasse und Baumann traf ins kurze Eck zum 4:1 (78.).

Inanoglu hatte noch eine Möglichkeit, kam aber nicht an Menzel vorbei (85.). Dann war finale Wechselzeit. Bichsel wurde durch Bormuth ersetzt, Bretschneider durch Rizzuto und unter großem Applaus durfte Zeitz für Wilhelm noch ein letztes Mal im Ludwigspark auflaufen (86.). 

Die letzte nennenswerte Aktion gehörte Homburg, mit dem Treffer zum 4:2 durch Inanoglu. Das war aber nur eine Randnotiz. Der FCS verbuchte in der Gesamtbetrachtung einen verdienten Sieg. Homburg spielte zwar eine gute erste Halbzeit, jedoch scheinbar deutlich über den eigenen Kraftressourcen. Im zweiten Abschnitt dominierten die Blau-Schwarzen sehr deutlich und sicherten sich den Saarlandpokal.