Kategorie: Vielfalt

Lebenshilfe zu Gast im Training

Lebenshilfe zu Gast im Training

Heute morgen war die Lebenshilfe Völklingen zu Gast am Sportfeld!

Unser Vizepräsident Salvo Pitino begrüßte unsere Gäste der Tagesförderstätte Völklingen zu Beginn des Trainings unserer Profis.

Im Anschluss gab es noch ein Meet and Greet mit unseren Spielern und natürlich Geschenke für alle als Erinnerung an einen tollen Tag.

Lebenshilfe zu Gast im Training

Lebenshilfe zu Gast im Training

Die betreuten Menschen der Tagesförderstätte Völklingen sind große FCS-Fans und haben seit langem den Wunsch, die Spieler beim Training zu besuchen und kennenzulernen. Am kommenden Mittwoch, den 17. April ist es dann soweit. Eine Abordnung der Lebenshilfe wird um 10.30 Uhr ins Sportfeld kommen und zunächst mit unseren Spielern zusammentreffen. Geplant ist ein Meet an Greet mit Autogrammen und Fotos mit Spielern. FCS-Vize Salvo Pitino wird die Abordnung begrüßen und mit den Örtlichkeiten und Abläufen im Trainingsbetrieb vertraut machen. Das eigentliche Training beginnt um 11 Uhr und kann von den Besuchern der Lebenshilfe hautnah verfolgt werden.

Der FCS unterstützt gerne die Arbeit der Lebenshilfe und will einen Beitrag zum besseren gesellschaftlichen Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung leisten.

Wir besuchen die Gemeinschaftsschule Neunkirchen Stadtmitte

Wir besuchen die Gemeinschaftsschule Neunkirchen Stadtmitte

Wir waren gestern gemeinsam mit Calogero Rizzuto zu Gast bei der Gemeinschaftsschule Neunkirchen Stadtmitte. 🏫

Nach einer spannenden Fragerunde in der Sporthalle durfte Calogero heute die Rolle des Sportlehrers übernehmen und mit den Schülern kicken. ⚽️ Im spannenden Match zwischen der 5A und der 5B konnten die Schüler dann ihre Fußballskills unter Beweis stellen – und Calo als Schiedsrichter mitten im Geschehen. 😉

Zum Abschluss gab es noch Autogramme und kleine Geschenke für alle! 💙🖤

Filmvorführung mit anschließender Diskussion: „Einzeltäter Teil 3: Hanau“

Filmvorführung mit anschließender Diskussion: „Einzeltäter Teil 3: Hanau“

Am 19.02.2024 jährt sich der rechtsextreme Anschlag in Hanau zum vierten Mal. Dies nimmt die AWO Fankontaktstelle INNWURF zum Anlass um eine Veranstaltung zu der Thematik anzubieten. In Kooperation mit dem Projekt „Fussball Verein(t) gegen Rassismus“ wird am 20.02 ab 19:30 Uhr der Film „Einzeltäter – Teil 3: Hanau“ im Filmhaus in Saarbrücken gezeigt. Einlass ist ab 19:15 Uhr.
Auch wir werden vor Ort sein und freuen uns, Euch begrüßen zu dürfen.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, Anmeldungen sind nicht notwendig.

Victor‘s und FCS lassen Kinderherzen höher schlagen

Victor‘s und FCS Lassen Kinderherzen höher schlagen

Eine Spende, die Kinderherzen höher schlagen ließ, haben Victor´s und der 1. FC Saarbrücken kürzlich gemeinsam an das Kinderhaus Malstatt übergeben. 

Vor Ort waren von Victor’s Martina Groß (Direktor Kommunikation) und vom FCS Vize-Präsident Salvo Pitino, der noch zwei heiß begehrte Spieler mitgebracht hatte: Patrick Schmidt und Mike Frantz.

Zunächst mussten die vielen Kartons ausgepackt werden. Die Kinder und der Leiter des Hauses, Carsten Freels, staunten nicht schlecht, was da alles drin war: Große und kleine Kuscheltiere, FC-Schals und -Mützen, Schlüsselanhänger – genug, damit jedes der 30 Kinder sich etwas mit nach Hause nehmen konnte. „Die Victor´s Group hat heute nicht zum ersten und hoffentlich auch nicht zum letzten Mal an uns gedacht. Wir sind sehr froh über die vielfältige Unterstützung, die wir erfahren. Mit solchen Spenden können wir unsere Arbeit noch ein bisschen besser machen“, so Carsten Freels.

Die Kids, die es gar nicht gewohnt sind, dass sich mal alles um sie dreht, genossen den Rummel sichtlich. Aber auch die Fußballer fanden es nur klasse, dass sie helfen, und die ein oder andere Autogrammkarte schreiben konnten.

Das Kinderhaus Malstatt ist eine Einrichtung des Diakonischen Werks an der Saar und kümmert sich um Kinder im unteren Malstatt, die es nicht so leicht im Leben haben. Die Mitarbeiter des Hauses helfen den Kindern z. B. bei den Hausaufgaben und sind nach der Schule einfach für sie und ihre Eltern mit all ihren Fragen und Alltagproblemen da. Essen, lernen, spielen: Viele der Kinder haben einen Migrationshintergrund und lernen so ganz nebenbei deutsch.

Bildunterschrift:

Hintere Reihe von l. n. r.: Carsten Freels, Mike Frantz, SalvoPitino, sowie Patrick Schmidt und Martina Groß und einigefrohe Kinder.

FCS kooperiert mit der reha GmbH – Werkstatt für behinderte Menschen

FCS kooperiert mit der reha GmbH – Werkstatt für behinderte Menschen

Wir freuen uns über so viele Neumitglieder in einem Jahr wie noch nie zuvor! 💙🖤

Mit über 9.500 Mitgliedern kratzen wir mittlerweile an der 10.000er Marke.

Darüber hinaus freuen wir uns auf insgesamt über 6.200 Dauerkarteninhaber. 💪💙🖤

Aufgrund des hohen Mitgliederzuwachses erfolgt der Versand der Mitgliedsausweise in diesem Jahr zum ersten Mal über unseren Kooperationspartner reha gmbh – Werkstatt für behinderte Menschen.

Nachdem bereits zu Saisonbeginn Tim Civeja, Marcel Gaus und Rüdiger Ziehl durch die Räumlichkeiten geführt worden sind, erfolgte in der vergangenen Woche ein größerer Rundgang, an dem unser Geschäftsführer Christian Seiffert teilnahm.

🎤 Christian Seiffert: „Wir freuen uns mit der reha einen Partner an der Seite zu haben, der das Thema soziales Engagement absolut lebt. Ich bin beeindruckt von dem breiten Leistungsspektrum der reha und freue mich auf weitere Zusammenarbeit!“

ℹ️ Die reha gmbh – Werkstatt für behinderte Menschen ist ein erfahrenes soziales Dienstleistungsunternehmen im Saarland mit über 50 Jahren Erfahrung und über 1.000 Mitarbeitern an 6 Standorten. Ihr Portfolio umfasst Druck, Logistik, Digitalisierung, Konsolidierung, Fördern, Wohnen und vieles mehr. Zusätzlich ermöglicht die reha den Angestellten einen Arbeitsplatz im Büroservice, in der Hauswirtschaft, dem Catering, im kunsthandwerklichen Bereich und in den vier CAP-Märkten, in denen Menschen mit Handicap mit Fachkräften aus dem Lebensmittelbereich zusammenarbeiten. Das Unternehmen setzt sich fest für soziale Verantwortung ein, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben zu verbessern. Ihr Auftrag ist es, die individuelle Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu fördern, ihnen sinnvolle Aufgaben zu übertragen und die Integration in die Gesellschaft zu unterstützen.

FCS bei reha GmbH zu besuch

fcs zu besuch bei der reha GmbH

Der FCS war heute bei der „reha GmbH – Werkstatt für behinderte Menschen“ zu Besuch! Dort wurden in diesem Jahr die Mannschaftsposter, Briefbögen sowie Autogrammkarten für den Verein gedruckt. Der Produktions- und stellvertretende Standortleiter Stefan Ney führte gemeinsam mit dem Geschäftsführer der reha GmbH Thomas Vogelgesang unsere Kicker Marcel Gaus und Tim Civeja sowie Cheftrainer und Manager Rüdiger Ziehl durch die Produktionshallen. Die reha GmbH beschäftigt über 1.000 Menschen, davon ca. 600 mit Handicap.

Pitino und Zimmer zu Besuch bei MLL

Pitino und Zimmer zu Besuch bei MLL

Unser Vizepräsident Salvo Pitino sowie der Aufsichtsratsvorsitzende Aron Zimmer waren anlässlich des Sommerfests beim gemeinnützigen Verein „Miteinander Leben Lernen“ zu Besuch.

Im Rahmen der Versteigerung unserer „Blau-Schwarz ist Vielfalt“-Trikots wurden die Erlöse der Auktion an drei Karitative Organisationen gespendet. Einer davon war der Verein „Miteinander Leben Lernen“.

Der Verein „Miteinander Leben Lernen“ setzt sich für das Recht auf gleichberechtigtes Leben für Kinder mit und ohne Behinderung ein. Er fördert die gemeinsame Erziehung und Bildung im Kindergarten und in der Schule, bieten integrative Freizeitangebote und unterstützen die berufliche Integration. Die gemeinnützige Organisation vertritt die Interessen von Eltern behinderter Kinder und Erwachsenen mit Behinderung, informiert die Öffentlichkeit und bietet konkrete Unterstützung und Beratung in verschiedenen Bereichen an. 

Zeitzeugengespräch und Buchpräsentation in der Villa Blau-Schwarz

Zeitzeugengespräch mit Horst Bernard und Buchpräsentation „Die letzten Zeuginnen und Zeugen – Meine Arbeit mit Holocaust-Überlebenden“ von Birgit Mair

Donnerstag, 27. April 2023, 19 Uhr in der Villa Blau-Schwarz, Ziegelstraße 23, 66113 Saarbrücken

Die AWO Fankontaktstelle „INNWURF“ veranstaltet in Kooperation mit dem Nürnberger Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e. V. sowie dem Regionalverband Saarbrücken ein Zeitzeugengespräch mit Horst Bernard in Verbindung mit der Buchpräsentation „Die letzten Zeuginnen und Zeugen – Meine Arbeit mit Holocaust-Überlebenden“ der Nürnberger Holocaust-Forscherin, Ausstellungskuratorin und Buchautorin Birgit Mair. Das im Frühjahr 2023 erschienene, 384 Seiten umfassende Buch von Birgit Mair beinhaltet neben den Biografien von 14 Holocaust-Überlebenden auch die Lebensgeschichte von Horst Bernard. Es geht in dem Buch neben der Darstellung des Holocaust aber auch um die Aufarbeitung der Verfolgungen in der Nachkriegszeit. „Dazu gehören der schwierige Kampf der Überlebenden um Entschädigung für das erlittene Unrecht sowie weitere Ausgrenzungs- und Diskriminierungserfahrungen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Biografien zeigen zudem Strategien der Selbstermächtigung“, so beschreibt es Birgit Mair in ihrem Buch.

Horst Bernard wurde 1932 in Bischmisheim bei Saarbrücken als Kind eines jüdischen Vaters und einer nichtjüdischen Mutter geboren. Er überlebte mit Hilfe der Résistance in Frankreich den Holocaust. Der 90-Jährige wird nach der Buchpräsentation durch Frau Mair aus dieser Zeit berichten. Nach den Ausführungen der Referierenden gibt es Gelegenheit für Fragen aus dem Publikum.

Die Veranstaltung wird am 27. April 2023 ab 19 Uhr in den Räumlichkeiten der AWO Fankontaktstelle „INNWURF“ (Ziegelstraße 23, 66113 Saarbrücken) stattfinden. Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie vom Regionalverband Saarbrücken.

Besuch der Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ in der AWO-Fankontaktstelle „INNWURF“

Besuch der Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ in der AWO-Fankontaktstelle „INNWURF“

Ende Februar besuchten Jugendmannschaften des Nachwuchsleistungszentrums des 1. FC Saarbrücken die Räumlichkeiten des Fanprojekts und absolvierten Rundgänge durch die Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“. Die Ausstellung wurde von der Friedrich-Ebert-Stiftung konzipiert und beschäftigt sich inhaltlich mit den Themen Demokratie, Rechtsextremismus und rechte Gewalttaten. Die Ausstellung im Fanprojekt war als Ergänzung zu dem Aktionsspieltag (Gedenken an die Opfer des Anschlags von Hanau) am 18.02.2023 gedacht und sollte jungen Fans, Schulklassen sowie Jugendspielern die Möglichkeit bieten, sich näher mit den relevanten Thematiken auseinanderzusetzen. Von der Friedrich-Ebert-Stiftung ausgebildete Teamer*innen waren für die Rundgänge vor Ort und gestalteten diese interaktiv und lebendig. Zu Gast war neben den zwei Jugendgruppen zudem eine Gruppe von Jugendtrainern des NLZ, die sich ebenfalls die Zeit nahmen, die Ausstellung zu besuchen.

Wir bedanken uns bei den zuständigen Kollegen der AWO-Fankontaktstelle „INNWURF“ und freuen uns schon auf das nächste gemeinsame Projekt!

© AWO-Fankontaktstelle „INNWURF“

NO TO RACISM und Spendensammlung für Erdbebenopfer

NO TO RACISM und Spendensammlung für Erdbebenopfer

Am 16. Spieltag der Landesliga Süd setzten der kurdische Fußballverein FC Kandil Saarbrücken in enger Zusammenarbeit mit der 2. Mannschaft unseres 1. FC Saarbrücken ein klares Zeichen gegen Menschenhass und Ausgrenzung.

Beim Einlauf der beiden Mannschaften trugen die Spieler beider Mannschaften ein Transparent mit der Aufschrift „NO TO RACISM“, das mit den Wappen beiden Vereine sowie dem Logo der Kampagne „Blau-Schwarz ist Vielfalt“ ergänzt wurde.

Darüber hinaus wurden mehr als 5.000 Euro Spenden für die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien gesammelt.

Der Spendenerlös wurde dem „Kurdischen Roten Halbmond“ übergeben, eine Non-Profit Organisation, die sich auf Humanitäre Hilfe in oben genannten Regionen spezialisiert hat. Wer weiterhin spenden möchte, kann dies entweder über den „Kurdischen Roten Halbmond“ oder über „medico international“ tun.

Das Spiel am 26.02.2023 konnte unsere Mannschaft vom 1. FCS mit 2:1 für sich entscheiden.

© FC Kandil Saarbrücken

Aktionsspieltag im Zeichen des rassistischen Anschlags in Hanau

Aktionsspieltag im Zeichen des rassistischen Anschlags in Hanau

Am 19. Februar 2020 erschoss ein rassistisch motivierter Täter in Hanau neun Menschen im Alter zwischen 21 und 37 Jahren, im Anschluss außerdem seine Mutter und sich selbst.

Die Erinnerung und Aufarbeitung dieses erschütternden Anschlags bleibt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Nachdem es im letzten Jahr in Saarbrücken – von erkennbaren „FCS-Fans“ – zu den deutschlandweit einzigen Übergriffen auf die Gedenkveranstaltung in Erinnerung an die Opfer von Hanau kam, standen der FCS und seine Fangemeinde in besonderer Verantwortung, Solidarität zu zeigen. Der 1. FC Saarbrücken rief deshalb mit der aktiven Fanszene für das Heimspiel gegen Ingolstadt einen Aktionsspieltag aus, an dem unmittelbar vor Anpfiff mit einer Gedenkminute an die Opfer des Anschlags in Hanau erinnert wurde. Unsere Mannschaft lief anlässlich dieses besonderen Tages mit passenden Aufwärm-Shirts und Trikots auf. Die Trikots werden ab dem 14. März 2023 über die FCS-Facebook-Seite versteigert, der gesamte Erlös kommt einem Inklusionsprojekt zugute.

© FotoSchlichter

An der abendlichen Demonstration in der Saarbrücker Innenstadt nahmen im Anschluss an das Spiel ca. 300 Menschen teil, darunter auch viele FCS-Fans sowie Verantwortliche aus Aufsichtsrat und Präsidium. Die gleiche Anzahl kam einen Tag später, am 19.02.2023, erneut an die Europagalerie und gedachte bei der dortigen Mahnwache mit Blumen, Kerzen und Plakaten den Opfern dieses fürchterlichen Anschlags. Auch hier waren Vereinsverantwortliche und Personen aus der Fanszene vor Ort, die sich auch im ausgelegten Kondolenzbuch eintrugen. Dieses Kondolenzbuch wird am 18.03.2023 bei der Abschlussveranstaltung der Ausstellung zu den Anschlägen im Hanauer Rathaus übergeben. Wir gedenken Gökhan, Sedat, Said Nesar, Mercedes, Hamza, Vili Viorel, Fatih, Ferhat und Kaloyan.

Der 1. FC Saarbrücken ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und wird Aktionen wie diese weiter vorantreiben.

© Antirassistischer Arbeitskreis (ARA)

Erinnern heißt kämpfen: Für eine Welt ohne Fremdenhass!

In Gedenken an die Opfer des rassistischen Attentats von Hanau

In Gedenken an die Opfer des rassistischen Attentats von Hanau

Am Sonntag jährt sich das Attentat von Hanau zum dritten Mal. Am 19. Februar 2020 erschoss ein rassistisch motivierter Täter neun Menschen im Alter zwischen 21 und 37 Jahren, im Anschluss außerdem seine Mutter und sich selbst.

Die Erinnerung und Aufarbeitung dieses erschütternden Anschlags ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Nachdem es im letzten Jahr in Saarbrücken – von erkennbaren „FCS-Fans“ – zu den deutschlandweit einzigen Übergriffen auf die Gedenkveranstaltung in Erinnerung an die Opfer von Hanau kam, stehen der FCS und seine Fangemeinde in besonderer Verantwortung, Solidarität zu zeigen.

So nahm die aktive Fanszene unmittelbar nach den Vorfällen Kontakt zu den Organisationen der Gedenkveranstaltung (dem House of Resources, Café Exodus und DAJC) auf, um sich im Namen der Fanszene von den Übergriffen zu distanzieren und ihre Solidarität mit den Betroffenen – darunter auch Kinder und Jugendliche – auszudrücken. In der Zeit danach entstand eine Arbeitsgruppe aus o.g. Einrichtungen sowie Fanszene, Fanprojekt und Verein. Bei regelmäßigen Treffen wurden die Vorkommnisse aufgearbeitet und über allgemeine Aspekte der Antidiskriminierungsarbeit gesprochen. All das um dem gemeinsamen Ziel, nämlich unsere Stadt, den Ludwigspark und die Kurve zum Zuhause für diverseste Menschen zu machen, näher zu kommen. Die Botschaft „Blau-Schwarz ist Vielfalt“ und Paragraph 1 der Vereinssatzung dürfen nicht nur Selbstzweck sein, sie müssen sich in konkreten Taten widerspiegeln.

Der 1. FC Saarbrücken ruft deshalb mit der aktiven Fanszene für das Heimspiel am Samstag einen Aktionsspieltag aus, an dem um ca. 13.50h eine Gedenkminute in Erinnerung an die Opfer des Anschlags in Hanau begangen wird. Außerdem wird unsere Mannschaft mit passenden Aufwärm-Shirts und Trikots auflaufen. Wir bitten euch deshalb bis spätestens 13.40h eure Plätze einzunehmen.  Vertreterinnen und Vertreter von Verein, Fanprojekt und Fanszene nehmen darüber hinaus an der Demonstration am Samstag und an der Mahnwache am Sonntag in der Saarbrücker Innenstadt teil. Das Fanprojekt „Innwurf“ zeigt zudem vom 17.02 bis zum 03.03 die Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“.

Wir gedenken Gökhan, Sedat, Said Nesar, Mercedes, Hamza, Vili Viorel, Fatih, Ferhat und Kaloyan.

Erinnern heißt kämpfen: Für eine Welt ohne Fremdenhass!

1. FC Saarbrücken e.V. | AWO Fankontaktstelle „Innwurf“ | Virage Est Saarbrücken

„FUSSBALL VEREIN(T) GEGEN RASSISMUS“ – PROJEKTSTART AN VIER PILOTSTANDORTEN

„FUSSBALL VEREIN(T) GEGEN RASSISMUS“ – PROJEKTSTART AN VIER PILOTSTANDORTEN

Das DFB-Projekt „Fußball Verein(t) Gegen Rassismus“ startet vor Ort. Bis nach der Europameisterschaft 2024 sollen im Rahmen des Projektes wirksame Netzwerke zur Bekämpfung von Rassismus im Fußball aufgebaut werden. Die Klubs an den Pilotstandorten – der 1. FC Saarbrücken, Viktoria Köln, der FSV Zwickau und Eintracht Braunschweig – freuen sich, dabei gemeinsam mit den jeweiligen DFB-Landesverbänden eine integrale Rolle spielen zu können.

„Benachteiligung und Ausgrenzung haben in unserer Gesellschaft und im Fußball nichts zu suchen. Fußball ist für alle da, das steckt tief im Wesen unseres Spiels“, erklärt DFB-Präsident Bernd Neuendorf. Mit dem Projekt „Fußball Verein(t) gegen Rassismus“ setzt der DFB ein deutliches und nachhaltiges Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung. Gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern freuen wir uns, an den vier Pilotstandorten dieArbeit aufzunehmen.“

Begleitet von der DFB-Abteilung für Gesellschaftliche Verantwortung und Fanbelange sollen an den vier Standorten ab sofort noch intensivere Präventions- und Bildungsarbeit geleistet sowie ein qualifiziertes Beschwerdemanagement etabliert werden. Das vom Bundesministerium des Inneren (BMI) unterstützte Projekt verknüpft Strahlkraft und Knowhow der Profi- Vereine mit Strukturen und Expertise der DFB-Landesverbände, die den Amateurfußball in seiner ganzen Breite erreichen. Zudem sollen die bereits bestehenden und qualifizierten Anlaufstellen für Gewalt- und Diskriminierungsvorfälle des Saarländischen Fußballverbandes, des Fußball- Verbandes Mittelrhein, des Sächsischen Fußball-Verbandes und des Niedersächsischen Fußballverbandes gestärkt und noch enger miteinander vernetzt werden.

„Es ist für den 1. FC Saarbrücken eine große Ehre aber gleichzeitig auch hohe Verantwortung am Projekt teilnehmen zu dürfen. Rassismus darf in einer demokratischen und auf Vielfalt basierenden Gesellschaft keine Chance haben“, stellt Saarbrückens Präsident Hartmut Ostermann klar. „Den Vereinen kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu. Der gemeinsam ausgeübte Sport schafft Nähe zwischen den Menschen unterschiedlicher Herkunft und kultureller Prägung, baut dadurch Hemmnisse ab und fördert den Respekt. Das ist Teil unserer Vereins-DNA und umso stolzer sind wir nun, dieses wunderbare DFB-Projekt mit begleiten zu können.“

David Lindemann, Vizepräsident des Saarländischen Fußballverbandes, sagt: „Wir freuen uns sehr, dass wir das Projekt zusammen mit dem Landessportverband für das Saarland und in Kooperation mit dem DFB durchführen werden. Es setzt an der Basis an und schenkt dem so wichtigen Thema die notwendige Aufmerksamkeit. Als Saarländischer Fußballverband wollen wir gemeinsam mit unseren Vereinen Flagge gegen Rassismus zeigen und für ein weltoffenes und tolerantes Saarland eintreten.“

Schwerpunktthema am Pilotstandort Saarbrücken ist die Unterstützung des Landesverbands in seinem Engagement gegen Rassismus, Diskriminierung und Gewalt sowie in weiteren Themen der sozialen Nachhaltigkeit. Durch die Zusammenarbeit mit dem 1. FC Saarbrücken soll dabei eine Breitenwirkung auf den Amateurfußball und somit den gesamten ländlichen Raum im Saarland erreicht werden.

Die prämierte Sportdokumentation „Schwarze Adler“ zeigte zuletzt auf bedrückende Weise, wie Schwarze Nationalspieler*innen bis in die heutige Zeit Stigmatisierung und offene Anfeindungen erleben mussten. Durch die Stärkung der Anlaufstellen will der DFB deshalb Rassismus, Diskriminierung und Gewalt im Fußball künftig noch entschlossener bekämpfen. Das Projekt „Fußball Verein(t) Gegen Rassismus“ soll dabei einen entscheidenden Beitrag leisten.