17.01.2026
Profis Männer

Remis gegen den Herbstmeister

Der 1. FC Saarbrücken zeigte einen starken Auftritt gegen Herbstmeister Energie Cottbus. Am Ende stand ein 1:1, verdient wäre weitaus mehr gewesen.

Cheftrainer Jürgen Luginger schenkte vor Keeper Menzel der Viererkette um Rizzuto, Wilhelm, Bormuth und Bretschneider das Vertrauen. Im Zentrum feierte Sontheimer an der Seite von Zeitz sein Comeback. Davor agierte Civeja. Die beiden Außenpositionen waren mit Pick und Elongo-Yombo besetzt. Im Sturm durfte Brünker ran.

Die Blau-Schwarzen erwischten einen guten Start ins neue Jahr, verpassten es aber sich mit einem Tor zu belohnen. Zunächst wurde Pick gut in Szene gesetzt. Am Strafraum folgte die flache Hereingabe, Civeja konnte jedoch unter Bedrängnis nicht gezielt abschließen. Keeper Funk war zur Stelle und Cottbus klärte zur Ecke (4.). Die wurde ebenfalls brandgefährlich. Civeja schlug die Kugel nach innen. Zeitz konnte am zweiten Pfosten nur mit der Hüfte abschließen, Pfosten (5.).

Die Qualität der Chancen blieb hoch. Nach einem hohen Ballgewinn bediente Sontheimer Pick mit einem guten Diagonalball. Funk parierte erneut (12.). Und es folgte gleich die nächste Möglichkeit. Zeitz chippte an den Strafraum, Brünker legte per Brust auf Civeja ab, der die Kugel links am Kasten vorbei setzte (15.).

Der Tabellenführer aus Cottbus zeigte sich kurz danach auch vor dem Tor. Erst köpfte Thiele vorbei (16.), dann auch Rorig (18.). Im direkten Gegenzug legte Pick zurück an den Sechzehner, Civeja ließ für Sontheimer durch, der nur haarscharf verfehlte (18.). Zudem schloss Sontheimer aus 16 Metern zu zentral ab (37.) und Brünker nach Rizzuto-Flanke über den Kasten (38.).

Die ausgelassenen Chancen rächten sich. Cottbus schaltete in der 43. Minute stark um. Engelhardt verzögerte am Strafraum und nahm dann den hinterlaufenden Cigerci mit. Im Strafraum folgte der perfekte Querpass und Hannemann musste nur noch zum 0:1 einschieben (43.).

Ohne personelle Änderungen ging es rein in den zweiten Durchgang. Der erste Abschluss gehörte wieder dem FCS. Elongo-Yombo versuchte sich nach einer Ecke aus der zweiten Reihe. An Funk war noch kein Vorbeikommen (50.). Noch knapper war es kurz danach. Rizzuto gab scharf nach innen, Awortwie-Grant setzte seinen Klärungsversuch an den Pfosten (53.).

Dann war es aber endlich soweit. Civeja setzte Pick halbrechts am Sechzehner ein. Nach der Annahme feuerte Pick mit dem zweiten Kontakt aufs lange Eck und markierte das sehr verdiente 1:1 (54.).

Beinahe wäre der Doppelschlag gefolgt. Diesmal bereitete Elongo-Yombo für Pick vor. Pick ließ gleich drei Gegenspieler aussteigen, doch Funk parierte glänzend (55.). Und der nächste Hochkaräter folgte. Pick flankte auf Brünker, der mit seinem Flugkopfball am Querbalken scheiterte (57.).

Cottbus kam eher etwas glücklich zu seinem ersten Abschluss im zweiten Abschnitt. Nach einer Flanke flipperte der Ball durch die Reihen. Engelhardt versuchte sich schließlich aus spitzen Winkel. Menzel parierte (63.). Aus ähnlicher Position schloss auch Cigerci kurz später ab, erneut war bei Menzel Endstation (68.).

Zwischen den beiden Möglichkeiten nahm Luginger einen Doppelwechsel vor. Es gab das nächste Comeback. Vasiliadis ersetzte Civeja, zudem kam auch Schmidt für Brünker (65.). Zur Schlussviertelstunde durften auch Rabihic und Krahn für Elongo-Yombo und Sontheimer ran.

Klar bestimmend blieb weiterhin der FCS. Nur das zweite Tor wollte nicht fallen. Ein Schuss von Zeitz wurde zur Ecke geblockt. Vasiliadis führte einen Freistoß schnell aus und versenkte den Ball im Netz. Die Ausführung ging dem Schiedsrichtergespann aber zu schnell und der Treffer fand keine Anerkennung (85.). Zudem parierte Funk gegen Vasiliadis aus 16 Metern (87.). So blieb es beim 1:1.