FCS wartet weiter auf Befreiungsschlag
Der 1. FC Saarbrücken muss weiter auf den Befreiungsschlag in der Liga warten. Erneut großer Einsatz, erneut ausreichend Chancen, aber auch erneut eine Niederlage. Der VfL Osnabrück siegte mit 1:0.
Cheftrainer Jürgen Luginger veränderte seine Startelf auf drei Positionen. Baumann, Krahn und Vasiliadis ersetzten Brünker, Zeitz (beide verletzt) sowie Rabihic positionsgetreu.
Gerade 30 Sekunden waren gespielt, da gab es die erste Möglichkeit. Baumann arbeitete gut und hielt den Ball im Spiel. Pick flankte an den Sechzehner und Bretschneider nahm mit Risiko ab, setzte die Kugel aber drüber.
Danach spielte sich das Geschehen vorerst nur im Mittelfeld ab, bis zur ersten Ecke für die Gäste. Die Hereingabe von Kehl kam eigentlich nur halbhoch. Aber am ersten Pfosten konnte nicht geklärt werden und Wiemann drückte die Kugel mit dem Körper irgendwie über Linie (11.).
Die Blau-Schwarzen ließen sich von dem Rückstand erneut nicht umwerfen und arbeiteten auf den Ausgleich hin. Bretschneider bediente Baumann aus dem Halbfeld mit einem Chip. Keeper Jonsson kam entschlossen raus und parierte aus kurzer Distanz (23.).
Und es folgten die nächsten Chancen. Baumann und Vasiliadis eroberten die Kugel tief in der Osnabrücker Hälfte. Pick flankte schließlich nach innen, der VfL klärte knapp vor Baumann (26.). Sekunden später versuchte sich Pick nach einem Doppelpass mit Vasiliadis selbst, verzog jedoch (27.). Nach einer Rizzuto-Flanke köpfte Civeja zudem aus guter Position vorbei (32.). Auch Bormuth machte es nach einer Ecke und Kopfballverlängerung von Wilhelm aus kurzer Distanz nicht besser (38.). Deshalb ging es mit einem Rückstand in die Kabine.
Im zweiten Durchgang gab es früh die nächste gute Chance auf den Ausgleich. Pick schlug einen Freistoß von der rechten Seite mit Tempo nach innen. Civeja war perfekt eingelaufen, köpfte jedoch frei von Jonsson erneute vorbei (50.).
Luginger stellte sein Team mit dem ersten Doppelwechsel bereits offensiver auf. Caliskaner und Schmidt kamen für Civeja und Vasiliadis (58.).
Ein Freistoß von Kehl sorgte dann für Gefahr durch die Gäste. Menzel wäre aber zur Stelle gewesen, wenn der Ball nicht am Kasten vorbeigeflogen wäre (60.). Auf der Gegenseite war deutlich mehr Betrieb. Sontheimer schaltete sich nach Ballgewinn direkt mit ein, erhielt Ball von Baumann, flankte, doch Schmidt köpfte genau auf den Keeper (63.). Auch Baumann (66.) und erneute Schmidt (67.) blieben ohne Glück im Abschluss.
Nachdem Meißner sich auch zweimal versuchen durfte (69. und 70.), Menzel packte jeweils sich zu, und einem weiteren Kopfball von Baumann (73.), wechselte Luginger erneut. Elongo-Yombo kam für Sontheimer (74.).
Der FCS warf alles rein, der Ausgleich wollte aber nicht fallen. Rizzuto wurde bei seinem Schuss aus 16 Metern erst geblockt und erwischte den zweiten Versuch nicht richtig, sodass Jonsson ohne Probleme zupacken konnte (80.). Schmidt köpfte nach einer Ecke zudem drüber (82.).
Mit der Hereinnahme von Groune für Bretschneider versuchte Luginger die Offensive weiter anzukurbeln (84.).
Es gab weiterhin Strafraumszenen. Schmidt wurde geblockt (87.), setzte die Kugel kurz danach aus vollem Lauf drüber (88.), wie auch Wilhelm (90.), es sollte erneut nicht sein. Und deshalb nahm der VfL Osnabrück zwar einen schmeichelhaften Sieg mit, aber eben die drei Punkte.
