FCS siegt 6:1 in Meppen
Der 1. FC Saarbrücken hat sich den dritten Sieg im vierten Ligaspiel gesichert. Beim SV Meppen mündete ein souveräner Auftritt in einem 6:1-Sieg.
Cheftrainer Argirios Giannikis veränderte seine Startelf im Vergleich zur Partie gegen Hansa Rostock auf zwei Positionen. Kelsey Owusu rückte für Seung-Joon Lee rein. Zudem kehrte Christian Kühlwetter zurück. Für ihn rückte Kai Brünker auf die Bank.
Nach exakt vier Minuten bescherte der erste Abschluss direkt das 1:0 für den FCS. Daniel Gleiber schlug eine Ecke auf den ersten Pfosten. Siemen Voet nahm die Kugel mit dem linken Fuß direkt ab. Aus kurzer Distanz konnte Julius Pünt im Meppener Kasten nicht mehr entscheidend eingreifen. Der perfekte Einstand ins Spiel.
Die Gastgeber versuchten den Fehlstart umgehend zu korrigieren und rannten an. Die Defensive stand jedoch. Nur Niclas Nadj verbuchte einen Abschluss, zielte aus 16 Metern jedoch rechts vorbei (8.).
Deutlich gefährlicher wurde es auf der anderen Seite. Nach einem hohen Ballgewinn durch Kühlwetter, ging es über Florian Pick mit Tempo Richtung Sechzehner, dort folgte der Querpass auf Owusu. Owusu zog noch ein Stück nach innen und feuerte aufs rechte Eck. Pünt war rechtzeitig unten und ließ seitlich klatschen. Alexander Staff reagierte am schnellsten, brachte den Ball aus spitzem Winkel aber nicht aufs Tor (16.).
Kurz danach musste Matteo Bignetti retten. Ersin Zehir spielte steil auf Luca Prasse. Der steuerte auf Bignetti zu. Der FCS-Schlussmann warf sich entschlossen entgegen und verhinderte damit einen gezielten Abschluss (19.). Auch Dominique Domröse brachte den Ball nach Vorlage von Thorben Deters nicht am FCS-Schlussmann vorbei (28.).
Dann ging es blitzschnell auf die andere Seite. Patrick Sontheimer schickte Pick auf die Reise. Pick schlug einen starken Haken, nahm damit seinen Gegenspieler Tobias Mißner und den Torwart aus der Aktion und legte den Ball zum 2:0 überlegt ins kurze Eck (28.).
Staff schrammte nur knapp am dritten Tor vorbei. Niko Bretschneider gab scharf nach innen. Die Direktabnahme von Staff zischte links vorbei (34.). Statt dem 3:0 bot sich Meppen die Chance auf den Anschluss. Owusu bekam den Ball im eigenen Strafraum beim Wegdrehen an den Ellbogen. Zehir verwandelte den fälligen Elfmeter zum 1:2 (38.).
Die Blau-Schwarzen zeigten sich unbeeindruckt und spielten weiter auf den dritten Treffer. Gleiber schlug erneut eine Ecke an den ersten Pfosten. Kühlwetter nahm diesmal ab. Pünt riss blitzschnell den Arm hoch und lenkte den Ball ans Aluminium (39.).
In der 44. Minute klingelte es dann aber. Gleiber eroberte die Kugel tief in der gegnerischen Hälfte und bediente am Sechzehner Kühlwetter. Der behielt ganz abgezockt die Ruhe und jagte den Ball mit Dampf hoch ins kurze Eck. Mit dem 3:1 war der alte Abstand wieder hergestellt und ein gutes Gefühl für die Halbzeitpause geschaffen.
Zu Wiederbeginn gab es den ersten Wechsel. Brünker mischte fortan anstelle von Staff mit.
Meppen mühte sich, die Giannikis-Elf kontrollierte aber das Geschehen und hatte weiterhin die besseren Möglichkeiten. Owusu machte Dampf über die linke Bahn und legte am Strafraum zu Kühlwetter. Dessen Abschluss wurde noch abgefälscht und flog deshalb am Kasten vorbei (53.).
Der nächste Schuss saß wieder. Ein Standard von Pick wurde abgewehrt. Gleiber setzte stark nach. Pick kam erneut an den Ball, ließ seinen Gegenspieler im Sechzehner stehen und legte für Voet ab, der sich nach hinten abgesetzt hatte. Voet platzierte die Kugel im langen Eck und es stand 4:1 für den FCS (59.).
Wechsel Nummer zwei war zugleich ein Comeback. Maurice Multhaup kehrte auf den Rasen zurück und ersetzte den sehr emsigen Owusu (69.). Etwas später kam auch Zac Shuaib für Sontheimer (77.).
Die Schlussphase war kaum angebrochen, da machte Brünker endgültig den Deckel drauf. Pick steckte auf Brünker durch, der über Pünt hinweg zum 5:1 traf (83.).
Im Anschluss folgten die finalen Wechsel. Kaan Caliskaner und Calogero Rizzuto wurden für Kühlwetter und Philip Fahrner auf den Platz geschickt (85.). Caliskaner zeichnete sich auch für den Schlusspunkt verantwortlich. Pick legte ab und Caliskaner besorgte in der Nachspielzeit das 6:1.
Im gesamten zweiten Durchgang erhielt Meppen nicht ansatzweise Raum, um selbst aktiv zu werden. Der FCS gab den Ton an, zeigte sich immer wieder gefährlich und verdiente sich einen ungefährdeten Sieg im Emsland.
