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Planungen zur neuen 2. Mannschaft laufen

Der 1. FC Saarbrücken treibt die Planungen für die neue 2. Mannschaft weiter voran. Im März wird es ein Sichtungstraining geben, in dessen Anschluss sollen dann 18 Spieler vom Spielertrainer Sammer Mozain benannt werden, die ab der Saison 2018/2019 auf Tore- und Punktejagd für den FCS gehen. Der Spielort für die Heimspiele der Zweitvertretung soll der Kunstrasenplatz am FC-Sportfeld werden. Begegnungen im FC-Sportfeld können womöglich auch durchgeführt werden, wenn dort keine Jugendspiele stattfinden.

Der Countdown läuft. Für die neue 2. Mannschaft des 1. FC Saarbrücken gibt es die ersten zeitlichen Orientierungspunkte. Für Spielertrainer Sammer Mozain, der derzeit noch den Saarlandliga-Aufsteiger FSG Bous betreut, wird es im März ernst.

„Wir werden ein Sichtungstraining durchführen, aus dem wir Spieler für die neue 2. Mannschaft herausfiltern möchten. Die Bewerbungen können bereits vorgenommen werden, über die Medien wird es noch einen weiteren Aufruf geben. Dann entscheiden wir, wer in den Kader kommt. Es sollen am Ende 18 Spieler sein.“

Mozain legt die Messlatte für einen A-Ligisten bewusst hoch. „Spieler, die neu anfangen, haben sicherlich kaum eine Chance. Auch Spieler, die aus beruflichen oder verletzungsbedingten Gründen lange weg vom Fußball waren, werden es schwer haben. Wir wollen schon schauen, dass wir für die A-Klasse eine gewisse Qualität vorweisen können. Je mehr sich bewerben, desto besser. Wir möchten schnell aufsteigen, das ist letztlich das Ziel.“ Das geht am besten, wenn man Meister wird. Die Chancen als Vizemeister aufzusteigen, sind recht niedrig.

Bis zur Entscheidung, in welcher Staffel die Mannschaft gemeldet wird, sind es dann noch ein paar Wochen. „Wir hatten schon Gespräche mit Andreas Schwinn, dem Geschäftsführer des Saarländischen Fußball-Verbandes. Wir können die Mannschaft Ende Mai oder Anfang Juni melden, sie muss dann ja noch nicht namentlich benannt sein. Wir wollen schauen, welche A-Klasse für uns am besten geeignet ist. Als Neustarter hat man da gewisse Möglichkeiten, die werden wir sondieren. Die Gruppen werden dann ja nach den Relegationsspielen erst zusammengestellt. Wir wollen auf dem oberen Kunstrasenplatz unsere Heimspiele austragen, das FC-Sportfeld selbst ist den A-Junioren vorbehalten“, sagte der 1. Vorsitzende Jörg Alt.

Er ergänzt: „Wir wollen so schnell wie möglich in höhere Ligen aufsteigen. Es gab auch schon Gespräche mit U19-Trainer Oliver Schäfer, dass Spieler mit wenig Spielpraxis in der A-Jugend auch in der 2. Mannschaft mitspielen könnten. So bieten wir ihnen Einsatzmöglichkeiten.“

Für Akteure, die nicht sofort aus den A-Juniorenbereich in die 1. Mannschaft aufrücken, würde auch die Option in der Zweiten zu spielen bestehen. "Solange jedoch der Ligaunterschied so groß ist, macht das wenig Sinn“, sagt Alt.

Mozain würde auf diesem Weg gerne die Lücke zwischen U19 und Profis schließen, ihm ist aber auch bewusst, dass das Niveau zwischen A-Jugend-Regionalliga und A-Klasse riesig ist. Deshalb ist wahrscheinlicher, dass A-Junioren, die nicht direkt in den Kader der Aktiven vorrücken, den Verein verlassen, weil die A-Klasse zunächst keine Option für sie ist.

Mozain hofft, beim „Casting“ eine große Anzahl an Bewerbern begrüßen zu können, um eine breite Auswahl zu bekommen.