Sie sind hier:  » Startseite

FCS siegt im Nachbarschaftsduell

Perfekter Saisonauftakt für den 1. FCS: Nach dem 2:0-Erfolg bei der SV Elversberg grüßt das Team von Trainer Uwe Koschinat von der Tabellenspitze. Dabei hatten die Blau-Schwarzen gerade in personeller Hinsicht viele Rückschläge zu verkraften. Bereits vor dem Spiel meldete sich Kapitän Manuel Zeitz mit Magen-Darm-Problemen ab. Für ihn führte Mike Frantz das Team auf den Platz. Doch auch sein Comeback sollte nur knapp eine halbe Stunde dauern. „Kevin Koffi ist mir schon in der Anfangsphase auf das Becken gefallen. Dann wurde mein Bein taub. Aber ich glaube nicht, dass es etwas Ernstes ist“, sagte der Routinier nach der Partie.

 

Vor 7200 Zuschauern an der Kaiserlinde hatten die Gastgeber in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel, der FCS aber die besseren Chancen. Nach gut einer halben Stunde fischte Torwart Nicolas Kristof einen Schuss von Jänicke aus dem Winkel. Nach der folgenden Ecke war wieder Jänicke zur Stelle, doch seine Direktabnahme wehrte Correia auf der Linie ab. Horst Steffens Team tat viel für die Partie, kam aber nur selten zu zwingenden Abschlüssen. Nach 35 Minuten wurde Fellhauer auf der rechten Seite geschickt freigespielt, aber FCS-Keeper Daniel Batz reagierte glänzend.

 

Nach der Pause war der FCS dann hellwach. Drei Minuten waren gespielt, als Sebastian Jacob der Elversberger Abwehr enteilte, aber von Kevin Conrad zu Fall gebracht wurde.  Doch die Pfeife von FIFA-Schiri Christian Dingert blieb stumm. Dafür ertönte sie 120 Sekunden später. Jacob und Jänicke kombinierten sich flüssig durch, Dodo Ernst bediente Jacob, der von Correia abgeräumt wurde. Denn fälligen Elfmeter verwandelte Julian Günther-Schmidt sicher (52.). Die SVE reagierte mit wütenden Angriffen, doch die FCS-Hintermannschaft um Bjarne Thoelke stand bombensicher. Und wenn mal ein Schuss durchkam, war Daniel Batz zur Stelle. Kurz vor dem Ende dann die Entscheidung. Nach einer Neudecker-Ecke kam der Ball zu Pius Krätschmer, der die Kugel humorlos ins Eck drosch. Dave Gnaase und Adi Grimaldi hätten das Ergebnis noch ausbauen können, doch das wäre wohl des Guten etwas zu viel gewesen.

 

Mit sechs Punkten aus zwei Spielen hat der FCS eine optimale Ausbeute, nun gilt es am Mittwoch gegen den BVB 2 nachzulegen.