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FCS verabschiedet sich mit Remis in die Winterpause

Der 1. FC Saarrücken konnte nicht den erhofften fünften Sieg in Serie einfahren. Gegen den TSV Havelse musste sich der FCS mit einem 2:2 begnügen und verabschiedet sich mit 34 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz in die Winterpause.

Cheftrainer Uwe Koschinat stellte die Startelf auf zwei Positionen um. Sebastian Jacob und Dave Gnaase ersetzten die gesperrten Manuel Zeitz und Robin Scheu. Daniel Batz übernahm die Kapitänsbinde von Zeitz. Koschinat selbst musste ebenfalls vertreten werden. Aufgrund der vierten Gelben Karte war er mit einem Innenraumverbot belegt. Bernd Heemsoth vertrat ihn an der Seitenlinie.

Die Blau-Schwarzen zeigen sich vom Start weg griffig und konnten damit die eine oder andere gefährliche Situation kreieren. Der erste Abschluss folgte aber erst nach elf Minuten. Jacob nahm die Kugel im Sechzehner ganz stark an und zog aus der Drehung ab, zielte allerdings am Kasten vorbei.

Danach passierte lange wenig vor beiden Toren. Havelse stand tief, war gut organisiert und erstickte Umschaltsituationen durch kleinere Fouls schnell. Zudem war ein verletzungsbedingter Wechsel erforderlich. Mario Müller fasste sich nach einem Kopfballduell an den hinteren Oberschenkel. Nick Galle kam ins Spiel (31.).

Kurz danach konnte dann doch die Führung bejubelt werden. Tobias Jänicke und Pius Krätschmer standen zum Freistoß bereit. Jänicke legte zu Krätschmer ab. Der macht zwei Schritte und feuerte Richtung Gehäuse. Im Sechzehner wurde die Kugel geblockt, aber genau auf die Brust von Jänicke. Aus der Drehung folgte der Abschluss und der passte genau ins Eck (34.).

Ende der ersten Halbzeit wurde Havelse dann etwas gefährlicher. Nach einer Ecke herrschte kurz etwas Durcheinander, aber Lukas Boeder konnte entscheidend blocken und Batz sicher zugreifen. Dann war Pause.

Die Gäste hatten sich offenbar etwas vorgenommen. Bei einem Kopfball von Froese fehlte nicht viel und es hätte 1:1 gestanden. Der FCS aber auch mit frühen Abschlüssen. Julian Günther-Schmidt versuchte sich aus 16 Metern, Jacob nach Ablage von Grimaldi. Die größte Möglichkeit hatte Luca Kerber. Von Jacob in Szene gesetzt hatte er eigentlich genug Zeit, zögerte aber zu lange und wurde geblockt.

Rund um die 60. Minute wurde die Partie plötzlich richtig wild. Es ging hin und her. Havelse nutzte das für sich. Lakenmacher wurde nicht gestört, zog von der linken Bahn nach innen und vollendete perfekt ins lange Eck (62.). Nichts zu machen für Batz.

Heemsoth reagierte mit zwei Wechseln. Justin Steinkötter und Maurice Deville kamen neu ins Spiel. Adriano Grimaldi musste angeschlagen vom Platz und zudem hatte Gnaase Feierabend.

Die mussten aber gleich die Führung für Havelse mit ansehen. Galle warf einen Einwurf direkt auf die Brust von Froese. Kein Blau-Schwarzer stand in unmittelbarer Nähe und Froese konnte Tempo aufnehmen. Im Sechzehner folgte ein doppelter Doppelpass mit Lakenmacher und der besorgte das 1:2 (69.).

Die Blau-Schwarzen waren jetzt gefordert und es gab einen weiteren frischen Impuls für die Offensive. Minos Gouras feierte sein Comeback und ersetzte Jänicke (75.).

Dann der Ausgleich. Nach einem Foul an Krätscmer legte sich Günther-Schmidt die Kugel bereit. Von der linken Seite zog er dann Ball Richtung langes Eck. Galle touchierte den Ball noch leicht und es stand 2:2 (78.).

Das 3:2 lag jetzt in der Luft. Der FCS drückte Havelse tief in die eigene Hälfte. Steinkötter hatte gleich zweifach das Tor auf dem Fuß, verzog aber. Dann warf sich ein Spieler des TSV in einen Schuss von Günther-Schmidt. Havelse konnte nicht mehr für Entlastung sorgen, nahm nur durch Behandlungspausen Zeit von der Uhr.

Es gab nur noch ein Richtung, doch der dritte Treffer wollte nicht fallen. Jacob legte quer auf Steinkötter. Der hatte bereits ausgeholt, doch im letzten Moment spitzelte Riedel die Kugel weg. Auf der Gegenseite dann aber auch nochmal Glück. Galle ging deutlich zu robust im Strafraum gegen Rufidis zu Werke, Schiedsrichter Marc-Philip Eckermann zeigte aber nicht auf den Punkt. So blieb es beim 2:2 und einem Punkt.