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Sieg zum Hinrundenabschluss

Der 1. FC Saarbrücken hat sich zum Abschluss der Hinrunde den vierten Sieg in Serie gesichert. Gegen den SC Freiburg II behielt der FCS mit 1:0 die Oberhand. Den entscheidenden Treffer steuerte Manuel Zeitz bei.

Cheftrainer Uwe Koschinat war zu einem Wechsel in seiner Startelf gezwungen. Dennis Erdmann stand aufgrund eines Magen-Darm-Infekts nicht zur Verfügung. Seinen Platz in der Innenverteidigung nahm Pius Krätschmer ein. Zudem durfte Dominik Ernst wieder von Beginn an ran und ersetzte Maurice Deville.

Die Partie startete direkt mit Offensivdrang. Die Gäste verbuchten zwei Ecken für sich, die zwar für Gefahr sorgten, Daniel Batz musste aber nicht eingreifen. Auf der Gegenseite wurde Ernst gut freigespielt. Von der Grundlinie passte er scharf nach innen. Doch Freiburgs Schlussmann Sauter war einen Schritt schneller als Grimaldi.

Der FCS erarbeitete sich schnell ein Übergewicht, konnte das aber noch nicht in einen Treffer ummünzen. Nach einem langen Schlag von Batz ließ Robin Scheu clever durch, so hatte Ernst viel Platz, legte nochmal auf Scheu ab, doch sein Schuss wurde geblockt.

Die Freiburger kamen in der Folge wieder besser in die Zweikämpfe, wodurch sich ein offenes, intensives Spiel gestaltete. Gegen Ende des ersten Durchgangs lag dann aber die Führung für den FCS in der Luft. Nach einer Flanke von rechts wurde ein Kopfball von Manuel Zeitz noch gerade so zur Ecke geklärt. Die wurde erneut richtig gefährlich. Mario Müller flankte, Zeitz köpfte aufs lange Eck und Sauter wischte die Kugel noch irgendwie raus.

Kurz vor der Pause war es aber soweit. Müller legte sich den Ball zu einem Freistoß aus dem Halbfeld bereit. Lang gezogen segelte die Kugel in den Strafraum. Zeitz war sträflich frei eingelaufen, Sauter konnte nicht mehr retten und der Kapitän köpfte zum 1:0 ein (44.).

Raus aus der Kabine ging es mit unverändertem Personal, aber auch einem anderen Spielverlauf. Der FCS agierte aus einer sehr gut geordneten Defensive, wirkte in den Umschaltsituationen allerdings zu passiv. Der SC Freiburg wusste mit den Spielanteilen im Endeffekt aber nichts anzufangen.

Batz musste nur einmal eingreifen. Vermeij hatte die einzige Chance der Gäste. Im Sechzehner fiel ihm die Kugel auf den Fuß, Batz packte aber sicher zu. Auf der Gegenseite hatte Julian Günther-Schmidt die beste Szene. Von der linken Seite zog er in Höhe des Strafraums nach innen. Sauter ließ den Schuss nach vorne klatschen, aber es stand kein Abnehmer bereit.

Etwas mehr Entlastung, auch wenn weitere klare Chancen ausblieben, wurde nach den Einwechslungen von Sebastian Jacob, Justin Steinkötter (jeweils 64.) und Maurice Deville (73.) geschaffen. Kurz vor Schluss kam zudem noch Alexander Groiß ins spiel (83.) und half mit, den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen.