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FCS behält die Punkte im Park

Der 1. FC Saarbrücken tat sich zunächst schwer, kämpfte sich aber ins Spiel und siegte gegen den FC Viktoria Berlin mit 2:0. Tobias Jänicke und Maurice Deville entschieden die Partie mit ihren Treffen. Beide Vorlagen gingen auf das Konto von Justin Steinkötter.  

 

Cheftrainer Uwe Koschinat nahm drei Wechsel an seiner Startelf vor. Dominik Ernst kehrte nach abgesessener Gelbsperre zurück und lief auf der rechten defensiven Außenbahn auf. Auf der anderen Seite der Viererkette war Mario Müller neu dabei und zudem durfte auch Robin Scheu wieder von Beginn an ran.

Die Gäste aus Berlin machten im ersten Durchgang den besseren Eindruck. Das spiegelte sich auch im Chancenverhältnis wider. Die erste Möglichkeit hatte Beyreuther. Halblinks im Strafraum suchte er den Abschluss, Daniel Batz konnte zur Ecke klären. Nach einem Ballverlust von Ernst war Batz erneut gefordert. Verkamp hatte ihn geprüft.

Nach einer knappen halben Stunde wurde es dann erstmal auf der anderen Seite gefährlich. Scheu wurde steil geschickt, Keeper Krahl war aber noch gerade so vor ihm am Ball und es rollte umgehend der Gegenzug. Küc bediente Theißen, Batz parierte, Theißen erhielt nochmal die Chance, zielte aber am langen Eck vorbei.

In der 36. Minute versuchte es Jopek dann von der rechten Außenbahn mit einem Freistoß, den er direkt aufs Tor zog. Erneut war Batz zur Stelle. Knapp wurde es zudem in der Nachspielzeit. Pinckert stand nach einer Ecke am zweiten Pfosten ziemlich frei, köpfte allerdings am Kasten vorbei.

Kurz später dann noch eine dicke Möglichkeit für die Blau-Schwarzen. Luca Kerber bediente Adriano Grimaldi. Der steuerte frei auf Krahl zu. Der Keeper verkürzte gut den Winkel und verhinderte den Einschlag. Die Kugel blieb aber beim FCS. Scheu flankte nach innen. Der Ball senkte sich als Bogenlampe, Tobias Jänicke köpfte, doch wieder stand Krahl im Weg.

Raus aus der Kabine ging es mit einem Wechsel. Dennis Erdmann kam für Manuel Zeitz ins Spiel. Und der FCS machte zudem einen deutlich aktiveren Eindruck. Torabschlüsse gab es zwar nicht, aber immerhin das Spielgeschehen hatte sich jetzt deutlich verlagert.

Nach rund einer Stunde war Konschinat dann zum zweiten Wechsel gezwungen. Rasim Bulic musste verletzungsbedingt vom Feld. Pius Krätschmer ersetzte ihn positionsgetreu.

Kurz darauf dann die ersten Chancen im zweiten Durchgang. Zunächst kombinierte Berlin schön durch, doch der frisch eingewechselte Cigerci traf die Kugel nicht richtig. Im direkten Gegenzug brachte Julian Günther-Schmidt nicht genügend Druck hinter den Ball, um Krahl zu gefährden.

In der 68. Minute folgte Wechsel Nummer drei bei den Blau-Schwarzen. Sebastian Jacob ersetzte Scheu und hätte beinahe direkt mit ein Tor bejubeln können. Ernst zog eine Flanke scharf in den Strafraum. Jänicke köpfte jedoch nicht genau genug.

Mit Beginn der Schlussviertelstunde kam dann weiteres Offensivpersonal. Bei Grimadi ging es nicht mehr weiter, zudem hatte Günther-Schmidt Feierabend. Neu dabei waren Maurice Deville und Justin Steinkötter, die bereits gegen Verl einen erheblichen Anteil hatten, dass die Punkte zum FCS wanderten.

Und das taten sie erneut. Steinkötter wurde auf der rechten Seite geschickt. Seine flache Hereingabe ließ Jacob passieren und Jänicke schweißte die Kugel am zweiten Pfosten zur Führung ins Netz (79.). In der 85. Minute lieferte Steinkötter seinen zweiten Assist. Jacob behauptete sich im Mittelfeld und gab weiter zu Steinkötter. Der marschierte über die linke Bahn, legte im Strafraum quer auf den mitgelaufenen Deville und der vollendete zum 2:0.

Auch wenn Berlin nochmal versuchte am Ergebnis zu drehen, war der Deckel drauf. Die Gäste schwächten sich in der Schlussphase zudem noch selbst. Kerber klammerte gegen Cigerci. Der Freistoßpfiff war schon lange erfolgt, da musste der Gefoulte noch persönlichen Frust loswerden und flog nach einer Tätlichkeit mit Rot vom Platz.

Durch eine deutliche Leistungssteigerung verdiente sich der FCS im zweiten Spielabschnitt den Sieg. Sicherlich hatten die Blau-Schwarzen das Glück, dass die Gäste in der ersten Halbzeit einige Chancen ungenutzt ließen, mit einer Ausnahme wurde dann aber nichts mehr zugelassen und in der Schlussphase der Dreier eingetütet.