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Remis gegen Braunschweig

Der 1. FC Saarbrücken hat Eintracht Braunschweig vor 10.041 Zuschauern einen großen Kampf geliefert, schnupperte am Sieg, musste sich am Ende trotz zweimaliger Führung aber mit einem leistungsgerechten Remis zufrieden geben.

Der 1. FC Saarbrücken lief in unveränderter Formation auf und versuchte direkt das Geschehen an sich zu reißen. Braunschweig schaffte es in den ersten Minuten, früh auf den ballführenden Spieler zu gehen, daher gab es zunächst noch keine gezielten Offensivaktionen. Das änderte sich nach einer Viertelstunde.

Minos Gouras hatte die erste Möglichkeit. Der FCS spielte es sauber auf die linke Seite durch. Luca Kerber bediente schließlich der Gouras. Der zog mit Tempo in den Strafraum, visierte das kurze Eck an, jagte den Ball aber am Kasten vorbei. Nach Flanke von Mario Müller verbuchte Sebastian Jacob kurz später den nächsten Abschluss. Dicht bedrängt konnte er jedoch nicht platziert köpfen. Dann war wieder Gouras an der Reihe. Adriano Grimaldi setzte sich bei einem langen Ball stark durch und legte perfekt in den Lauf von Gouras. Keeper Fejzic kam gut raus und parierte. Bei der folgenden Ecke kam Grimaldi zum Kopfball, links vorbei.

Danach fand der Gast aus Braunschweig besser ins Spiel und baute etwas Druck auf. Daraus entstand auch die einzige Chance des ersten Durchgangs. Die hatte es in sich. Schlüter brachte eine Ecke von der linken Seite in die Mitte. Multhaup köpfte aufs lange Ecke, aber Daniel Batz fischte sich das Spielgerät glänzend.

In der 36. Minute belohnten sich die Blau-Schwarzen dann für den guten Auftritt. Nach Foul an Tobias Jänicke trat Pius Krätschmer zum Freistoß an. Der wurde zwar in der Mauer geblockt, doch Manuel Zeitz köpfte den Ball in die Mitte. Dort drehte sich Grimaldi und legte die Kugel ins Eck. Die Führung für den FCS.

Raus aus der Kabine ging es bei der Koschinat-Elf ohne personelle Änderungen. Jänicke zog gleich mal aus der Distanz ab, zur Ecke geblockt. Die führte zur nächsten Chance. Jacob schloss mit dem Rücken zum Tor ab, knapp rechts vorbei. Auf der Gegenseite prüfte Lauberbach Batz, der riss die Arme hoch und klärte.

Braunschweig übernahm jetzt aber mehr das Kommando, doch auch der FCS blieb gefährlich. Dominik Ernst flankte in die Mitte. Grimaldi konnte hochsteigen, platzierte seinen Kopfball aber zu zentral, sodass Fejzic nicht vor Probleme gestellt wurde.

Direkt im Gegenzug ließ Behrendt eine Fackel aus der Distanz los. Der zischte noch am Pfosten vorbei. Die nächste Aktion brachte jedoch den Ausgleich. Die Blau-Schwarzen klärten nicht konsequent und Krauße luchste Krätschmer den Ball am Sechzehner ab. Flanke auf Lauerbach, Kopfball, 1:1 (57.).

Kaum rollte der Ball wieder, hatte Braunschweig die dicke Chance zum 1:2. Aber der FCS bekam den Kopf schnell wieder frei und schlug zurück. Luca Kerber fing im Mittelfeld einen Pass ab. Braunschweig blieb eigentlich im Ballbesitz, doch Grimaldi eroberte die Kugel, legte auf Kerber ab und der schraubte das Ding aus 16 Metern genau ins Kreuzeck (60.).

Braunschweig war angestachelt und hätte postwendend ausgleichen müssen. Henning legte für Multhaup quer. Der stand frei vor Batz, doch der FCS-Keeper blieb Sieger und parierte.

Die Blau-Schwarzen bekamen jetzt wieder etwas mehr Ruhe ins Geschehen. Und Koschinat wechselte zur Schlussviertelstunde erstmals. Lukas Boeder ersetzte Jacob und sortierte sich im defensiven Mittelfeld ein. Kerber schob sich etwas weiter vor.

Die Gäste drängten auf den neuerlichen Ausgleich. Aus dem Spiel konnte der FCS noch alles verteidigen, nach einer Ecke wurde es aber richtig gefährlich. Die Kugel rutschte durch und fand den Fuß von Lauberbach. Zeitz fälschte noch entscheidend ab, sodass Batz schlussendlich klären konnte.

In der 84. Minute feierte dann Robin Scheu sein Comeback. Gouras machte Platz, doch der Blick richtete sich erstmal nach hinten. Krauße bekam zu viel Zeit zugestanden und flankte nach innen. Im Fünfer wollte Krätschmer vor dem eingewechselten Girth klären, bugsierte den Ball aber unglücklich ins eigene Netz (85.).

In der letzten Minute durfte dann auch Julian Günther-Schmidt nochmal ran, Groiß verließ den Platz. Der FCS versuchte zwar nochmal alles, bekam aber nicht mehr die Chance zum Siegtor. Das Remis wackelte sogar noch kurz. In der dritten Minute der Nachspielzeit flankte Kobylanski an den zweiten Pfosten, doch Krauße jagte den Ball drüber und es blieb beim 2:2.