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Konzentrierter Auftritt und verdienter Sieg in München

Der 1. FC Saarbrücken hat zum Abschluss des 34. Spieltages einen verdienten Sieg beim FC Bayern München II eingefahren. Nach zwei Treffern im ersten Durchgang und zwei weiteren in der zweiten Halbzeit, siegte der FCS mit 4:0.

Cheftrainer Lukas Kwasniok nahm eine personelle Änderung im Vergleich zum Derby-Sieg gegen Mannheim vor. Kapitän Manuel Zeitz stand nach abgesessener Gelbsperre wieder zur Verfügung und kehrte in die Startelf zurück. Er nahm den Platz von Boné Uaferro in der Innenverteidigung ein, der verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stand.

Die Blau-Schwarzen nutzten quasi die erste Chance, um in Führung zu gehen. Timm Golley machte genau dort weiter, wo er gegen Mannheim aufgehört hatte. Auf der rechten Seite war er am Ball und wurde nicht richtig angegriffen. Das nutzte er, flankte flach in den Strafraum auf Minos Gouras, der die herrliche Vorlage verwandelte (10.).

Und auch der zweite Abschluss saß. Wieder war Golley der Ausgangspunkt. Seinem Pass in die Schnittstelle jagte Nicklas Shipnoski hinterher und tauchte frei vor Keeper Hoffmann auf. Shipnoski blieb cool und netzte am Schlussmann vorbei zum 0:2 ein (20.).

Der FCS überließ dem Nachwuchs des Rekordmeisters häufig die Kugel. Bei Ballgewinn ging es dann schnell und zielstrebig nach vorne. Chancen ergaben sich aber vorerst keine. Die Gastgeber kamen nur über Standards in den Strafraum, doch dort war Daniel Batz stets zur Stelle.

In der 40. Minute dann aber eine schöne Kombination der Münchner. Singh setzte sich vor dem Strafraum geschickt durch, zog in den Strafraum und visierte das lange Eck an. Batz streckte sich, musste aber nicht eingreifen. Der Ball drehte sich um den Pfosten. Sekunden vor dem Pausenpfiff setzte Singh noch einen Freistoß aus 17 Metern über den Kasten. Mehr passierte im ersten Durchgang nicht mehr.

Die Gastgeber kamen mit drei frischen Kräften und mächtig Dampf aus der Kabine. Singh prüfte direkt mal Batz aus der Distanz. Kurz später war der FCS-Keeper machtlos. Nach einem Freistoß schraubte sich Stanisic hoch und köpfte an den Pfosten. Auch Che hatte noch einen Abschluss, dann war die erste Druckphase überstanden.

Kwasniok nahm nach rund einer Stunde die ersten Wechsel vor. Sebastian Jacob kam für Golley in die Partie und Rasim Bulic ersetzte Mario Müller. Leicht zeitversetzt durfte dann auch Markus Mendler ran. Gouras machte für ihn Platz.

Und in der 70. Minute legte Mendler die Entscheidung auf. Jacob setzte Mendler auf der linken Seite ein. Der zog an seinem Gegenspieler vorbei, nahm den Kopf hoch, sah das sich Shipnoski freigestohlen hatte und bediente ihn. Shipnoski nahm die Kugel kurz an und schloss trocken ins kurze Eck ab. Das 3:0.

Zur Schlussviertelstunde folgte die Wechsel Nummer vier und fünf. Kianz Froese und Maurice Deville durften sich nochmal zeigen und ersetzten Tobias Jänicke und Shipnoski.

Die Blau-Schwarzen ließen hintenraus fast nichts mehr zu und der FC Bayern München II glaubte nach dem dritten Treffer auch nicht mehr so wirklich an seine Chance. Feldhahn prüfte Batz zwar noch einmal per Kopf, der packte aber sicher zu. Auf der Gegenseite zeigte Jacob noch seinen Torinstinkt. Deville hatte sich gut durchgesetzt und Jacob bedient, der kompromisslos zum 0:4-Schlusspunkt abschloss (89.).

Es war erneut ein sehr effiziente Leistung der Kwasniok-Elf, die sich für einen konzentrierten Auftritt verdient mit drei Punkten belohnte. Weiter geht es für die Blau-Schwarzen erst am Mittwoch, den 5. Mai. Dann ohne Golley und Fanol Perdedaj, die jeweils die fünfte Gelbe sahen und gegen den 1. FC Magdeburg im Ludwigspark. Am folgenden Samstag, 9. Mai, steht beim FC Ingolstadt dann das nächste Auswärtsspiel an.