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FCS behält die Punkte gegen Türkgücü im Park

Der 1. FC Saarbrücken konnte sich gegen Mitaufsteiger Türkgücü München drei Punkte sichern. Insbesondere durch eine starke erste Halbzeit, in der Zeitz und Shipnoski für die Treffer sorgten, siegte der FCS verdient mit 2:1.

Cheftrainer Lukas Kwasniok konnte wieder auf Steven Zellner und Marin Sverko zurückgreifen und beorderte beide in die Startelf. Boné Uaferro und Fanol Perdedaj machten Platz in der Viererkette. Sverko agierte als Außenverteidiger und Zellner rückte an die Seite von Manuel Zeitz in die Innenverteidigung. Von Beginn an mit dabei waren auch Minos Gouras und Lukas Schleimer, die Markus Mendler und Julian Günther-Schmidt, der wegen eines positven Covid-Tests nicht zur Verfügung stand, ersetzten. Gouras kam über die linke Seite, Schleimer sortierte sich im offensiven Mittelfeld ein.

Der FCS erwischte einen perfekten Start. Es waren noch keine 60 Sekunden gespielt, da sorgte Gouras erstmals für Gefahr. Sein Schuss aus 18 Metern wurde von Sorge abgefälscht und trotzdem fehlten nur Zentimeter. Aber die folgende Ecke führte zur frühen Führung. Anthony Barylla brachte den Ball an den ersten Pfosten, dort verlängerte Zellner. Sebastian Jacob setzte sich in der Mitte gut ein und Zeitz vollendete zum 1:0 (2.).

Die Gäste aus München kamen ebenfalls nach einem Standard zur ersten Chance. Türkgücü sicherte sich den zweiten Ball. Maier legte am Strafraum für Sjaric ab. Der marschierte in den Sechzehner, suchte den Abschluss, doch Keeper Daniel Batz musste nicht eingreifen.

Das klar bestimmende Team waren aber die Blau-Schwarzen. In der 12. Minute wurde Jacob noch geblockt, kurz später stand es 2:0. Zellner eroberte den Ball kurz vorm Strafraum der Gäste und legte perfekt auf Schleimer ab. Der wollte von der Grundlinie zurück legen, doch Sorge blockte den Ball mit der Hand. Den fälligen Elfmeter verwandelte Nicklas Shipnoski sicher ins rechte Eck (14.).

Auch wenn der FCS wirklich alles im Griff hatte und das Geschehen klar kontrollierte, konnte bis zum Pausenpfiff keine wirklich gefährliche Situation mehr kreiert werden. Türkgücü hatte Mitte des ersten Durchgangs eine davon. Sjaric bediente Tosun im Sechzehner. Der hatte zu viel Platz und das Auge für Nieman. Batz war bei seinem Abschluss schon geschlagen, doch Zeitz entschärfte die Kugel und der FCS-Keeper dann die Situation.

Kein anderes Bild boten zunächst die zweiten 45 Minuten. Die Blau-Schwarzen hatten das Geschehen im Griff, auch wenn München natürlich versuchte, durch einen Treffer nochmal für Spannung zu sorgen. Brenzlig wurde es vorerst nicht. Nach einer Stunde brachte Kwasniok mit Perdedaj und Mario Müller frischen Schwung. Das Duo ersetzte Barylla und Schleimer, Perdedaj Barylla positionsgetreu auf der rechten Seite, Müller sortierte sich im Mittelfeld ein.

Kurz darauf die erste Chance. Nach einem Standard landete der zweite Ball bei Sverko. Der zog aus der Distanz einfach mal ab. Um ein Haar wäre das der dritte Treffer gewesen, doch Vollath riss rechtzeitig die Fäuste hoch. München tat es dem FCS gleich. Akkaynak versuchte es aus der Distanz. Batz war zur Stelle.

Türkgücü hielt in der Folge den Druck hoch und kam zum Anschlusstor. Barry wurde zu zaghaft attackiert, zog nach innen und wollte abschließen. Sein Schuss gegen das eigene Standbei wurde aber zur Vorlage für Röser. Der erwischte die Kugel irgendwie und diese trudelten über die Linie (67.).

Es folgten die nächsten Wechsel. Uaferro ersetzte Jacob und agierte im Sturmzentrum, um dort die Bälle festmachen zu können. Zudem kam Mendler für Gouras.

Das 2:1 gab den Gästen natürlich Aufwind und Türkgücü präsentierte sich jetzt deutlich aktiver. Der Defensivverbund stand jedoch und konnte die Angriffe entschärfen, ohne Gefahr entstehen zu lassen. Um auch die Offensive nochmal etwas zu beleben, schickte Kwasniok Kianz Froese in der Schlussphase für Shipnoski auf den Platz. Und der hätte kurz später die Entscheidung auf dem Kopf. Zeitz hatte in der Mitte verlängert. Froese fehlten ein paar Zentimeter, um die Kugel entscheidend platzieren zu können.

Auf Vorlage von Mendler hätte Froese kurz vor Schluss fast nochmal die Chance gehabt. Doch Vollath war schneller am Ball. Da nach hinten, trotz druckvollem Schlussspurt der Gäste, nichts mehr anbrannte, sicherte sich der FCS die drei Punkte.

Weiter geht es am kommenden Samstag mit dem Derby beim 1. FC Kaiserslautern. Ab 14 Uhr sind die Blau-Schwarzen dann im Fritz-Walter-Stadion gefordert und wollen sich natürlich die nächsten Punkte sichern.