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FCS unterliegt Viktoria Köln

Der 1. FC Saarbrücken lieferte sich einen intensiven Schlagabtausch mit dem FC Viktoria Köln, stand am Ende aber mit leeren Händen da. Erst in der Nachspielzeit fiel der Treffer zum 2:3-Endstand.

Cheftrainer Lukas Kwasniok kehrte zur Viererkette zurück und nahm zwei Änderungen an seiner Startelf vor. Markus Mendler und Luca Kerber ersetzten den gesperrten Tobias Jänicke und Fanol Perdedaj, der auf der Bank Platz nahm.

Vom Anpfiff weg legten beide Teams mit Volldampf los. Die Blau-Schwarzen verbuchten durch Mendler direkt den ersten Pressingerfolg, doch der Pass in die Spitze wurde abgefangen. Auch Köln versteckte sich nicht und deutete bei einem Kopfball von Thiele direkt mal Gefahr an.

Doch das Momentum war beim FCS. Anthony Barylla zog einen Freistoß in den Sechzehner. Sebastian Jacob stieg zentral vor dem Kasten zwischen zwei Abwehrspielern hoch und köpfte aufs lange Eck. Vom Innenpfosten prallte der Ball zurück, doch genau an den Kopf des überraschten Mielitz und von dort ins Netz. Das 1:0 in der 6. Minute.

Es entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch. Den Blau-Schwarzen fehlte nur der finale Ball, Köln der Punch im Abschluss. Koronkiewicz zielte knapp vorbei, beim Abschluss von Cueto riss Daniel Batz die Fäuste hoch und parierte.

Nach den ersten 20 Minuten ging es in hoher Schlagzahl weiter, auch wenn weitere Abschlüsse ausblieben. Beide Mannschaft verteidigten einfach gut. In der 41. Minute gab es dann aber doch die dicke Chance aufs 2:0. Marin Sverko spielte aus der eigenen Hälfte flach durch die Mitte. Mendler stieg über den Ball und deshalb war Minos Gouras frei durch. An Mielitz war aber in dieser Szene kein vorbeikommen.

Zum zweiten Durchgang nahm Kwasniok einen Wechsel vor. Perdedaj kam für Jayson Breitenbach ins Spiel. Barylla rückte auf die linke Seite und Perdedaj übernahm die rechte Bahn.

Köln hatte sich in der Kabine einiges vorgenommen und drängte auf den Ausgleich. Handle war zweimal frei durch, aber jeweils aus Abseitsposition gestartet. Der erste Torschuss daher auf Seiten des FCS. Mendler versuchte es aus der Distanz, vorbei.

Die Blau-Schwarzen schienen jetzt wieder die Oberhand zu haben. In der 64. Minute machte es dann aber doch die Viktoria. Der gerade eingewechselte Risse startete in den freien Raum und passte genau in den Fuß von Cueto, der selbigen nur noch hinhalten musste. Perdedaj kam auf der Linie zu spät und es stand 1:1.

Dann wurde es erstmal wild. Mendler hätte mit einer Volleyabnahme beinahe für die erneute Führung gesorgt. In der nächsten Aktion war dann Thiele frei durch und scheiterte an Batz, der auch gleich noch gegen Wunderlich parierte. In der 70. Minute war es aber passiert. Thiele gab scharf nach Innen. Zeitz warf sich rein und wollte die Kugel raushauen. Sverko stand aber im Weg, von dessen Oberschenkel der Ball zu Wunderlich tropfte. Für den war das 1:2 nur noch Formsache.

Kwasniok brachte nochmal frischen Wind und schickte Lukas Schleimer für Julian Günther-Schmidt aufs Feld. Kurz später kamen dann noch José-Pierre Vunguidica und Boné Uaferro für Kerber und Gouras.

Und der Joker stach direkt. Mendler flankte von der linken Seite an den ersten Pfosten. Jacob verlängerte in die Mitte. Dort hatte sich Vunguidica in Stellung gebracht und besorgte keine 60 Sekunden nach seiner Einwechslung das 2:2 (82.).

Es ging Schlag auf Schlag weiter. Beide wollten den Sieg. Jetzt war Batz wieder gefordert. Risse setzte sich im Strafraum gekonnt durch. Der FCS-Schlussmann fische sich den Ball.

Mit Maurice Deville zog Kwasniok für die letzten Minuten noch eine Option. Der Luxemburger ersetzte Mendler.

Eigentlich waren die Blau-Schwarzen ja bislang als Spezialist in der Crunchtime bekannt, diesmal machte es Köln. Sverko wollte mit dem Kopf durch die Wand und verlor den Ball im Mittelfeld. Köln spielte es gut durch und Thiele vollendete nach Flanke von Holthaus zum 2:3. Schade!

Jetzt steht zunächst eine kurze Pause ein. Während der Länderspielphase rollt der Ball in der 3. Liga nicht. Weiter geht es dann an Karsamstag mit der Partie beim SV Wehen Wiesbaden.