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FCS siegt bei Nachholspiel in Magdeburg

Der 1. FC Saarbrücken hat das Siegen nicht verlernt. Beim 1. FC Magdeburg erkämpften sich die Blau-Schwarzen durch einen 2:1-Sieg drei Punkte. Sebastian Jacob markierte einen Doppelpack.

Cheftrainer Lukas Kwasniok nahm zwei Wechsel in der Startformation vor. Mario Müller und Timm Golley waren von Beginn an dabei. Für das Duo machten Boné Uaferro und Luca Kerber Platz. Müller agierte als Linksverteidiger, Anthony Barylla rückte dafür in die Innenverteidigung. Golley war an der Seite von Manuel Zeit im Mittefeld positioniert.

Die Partie startete perfekt für die Blau-Schwarzen. Schon nach vier Minuten besorgte Sebastian Jacob die Führung. Jayson Breitenbach hatte sich den Ball im Sechzehner an Bell Bell vorbei gelegt und wurde vom Magdeburger gefoult. Jacob verwandelte den fälligen Elfmeter sicher.

Der FCS war in der Anfangsphase die aktivere Mannschaft, musste in der 10. Minute aber einen Schreckmoment überstehen. Jacobsen zog aus 17 Metern ab und knallte die Kugel an den Querbalken. Magdeburg übernahm nachfolgend die Kontrolle. Die Blau-Schwarzen überließen den Gastgebern den Ball und agierten aus einer gut gestaffelten Defensive. Klares Manko, die sich bietenden Umschaltsituationen wurden schlecht ausgespielt und daher ergab sich keine Chance, die Führung auszubauen.

Magdeburg tat sich lange schwer gefährliche Situationen zu kreieren. In der 28. Minute waren sie aber ganz dicht dran am Ausgleich. Obermair flankte von der Strafraumkante gefühlvoll in die Mitte. Ernst war eingelaufen, verzog jedoch freistehend.

Nach und nach ergaben sich weitere Situation und kurz vor dem Pausenpfiff folgte der nicht unverdiente Ausgleich. Magdeburg spielte es schnell durch die Mitte. Im Sechzehner versuchte Breitenbach per Grätsche zu retten, traf aber nur Obermair. Den Strafstoß verwandelte Sané zum 1:1.

Mit dem Pausenpfiff dann nochmal der FCS. Müller zog einen Freistoß in den Strafraum. Zeitz stand in der Mitte parat, erwischte den Ball jedoch nicht optimal. Daher hatte Keeper Behrens keine Probleme zu klären.

Raus aus der Kabine ging es ohne Wechsel. Und die Blau-Schwarzen hatten sich offensichtlich etwas vorgenommen. Golley versuchte sich direkt mal aus der Distanz, platzierte die Kugel jedoch zu zentral.

Danach neutralisierten sich beide Teams zunächst, bis zur 57. Minute. Golley fand mit seiner Ecke genau den Kopf von Jacob, der sich gut von seinem Gegenspieler gelöst hatte und per Aufsetzer das 1:2 markierte.

Magdeburg antwortete durch einen satten Abschluss von Bell Bell. Der zweite Ball landete an der Strafraumkante genau bei ihm und er versuchte es direkt. Denkbar knapp strich die Kugel am Pfosten vorbei.

Kwasniok nahm kurz später den ersten Wechsel vor. Julian Günther-Schmidt ersetzte Golley.

In der 71. Minute bot sich die Chance zur Vorentscheidung. Endlich ging es mal schnell nach vorne. Breitenbach legte zu Nicklas Shipnoski weiter. Der visierte den Kopf von Jacob an. In der Mitte kam der Doppelpacker komplett frei zum Abschluss, brachte den Ball aber nicht aufs Tor.

Dieser Szene folgte der zweite Wechsel. Markus Mendler kam neu in die Partie. Minos Gouras machte Platz. Kurz später betrat zudem Kianz Froese anstelle von Tobias Jänicke den Platz.

Magdeburg warf jetzt alles nach vorne. Die Abwehrreihe, angeführt von Zeitz und Steven Zellner, verteidigte aber fast alles weg, mit einer Ausnahme. In der 84. Minute rutschte die Kugel links im Strafraum zu Granatowski durch. Der schob jedoch am Kasten vorbei. Mehr ließen die Blau-Schwarzen nicht mehr zu und erkämpften sich drei wichtige Punkte.

Weiter geht es am kommenden Samstag. Dann empfängt der FCS den FSV Zwickau zum Abschluss der Hinrunde im Ludwigsparkstadion. Die Rückrunde wird eine Woche später erneut auf heimischem Geläuf mit der Partie gegen den VfB Lübeck eröffnet.