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FCS Frauen erneut ohne Fortune

Die 488 Kilometer lange Reise ins Emsland zum Tabellendritten SV Meppen begann für die Saarbrückermannschaft um Trainer Taifour Diane und Teammanager Winfried Klein bereits am Samstagmorgen. Gut ausgeruht und vorbereitet ging die Elf um Mannschaftskapitän Marie Steimer also in die Partie. Und Saarbrücken kam auch gut in die Partie, stand defensiv sehr diszipliniert und zeigte gegen den stark einzuschätzenden Tabellendritten aus Norddeutschland eine kompakte Vorstellung.

In den ersten 45 Minuten der Partie gab es auf beiden Seiten kaum Torraumszenen, beide Abwehrreihen agierten fehlerfrei und ließen kaum was zu. Die beste Torchance hatte noch Meppen nach 29 Minuten mit einem Distanzschuss, doch der Versuch von Isabella Jaron ging knapp am von Partricia Chladekova gehüteten Gehäuse der Gäste vorbei.

Die zweite Hälfte begann vor 207 zahlenden Zuschauern im Esterfelder Sportpark genau so wie die erste aufgehört hatte. Beide Teams agierten aus einer sicheren Abwehr heraus und neutralisierten sich im Mittelfeld über weite Strecken der Partie. Erst in den letzten 20 Minuten der Partie wurde das Spiel offener und es boten sich nun auch Möglichkeiten.

Saarbrücken wechselte die lange verletzte Anja Selensky und die angeschlagene Torjägerin Julia Matuschewski ein und versuchte nun mit neuen Kräften zum Erfolg zu kommen. Meppen blieb durch die agile Thea Fullenkamp sowie Sarah Schulte in der Offensive gefährlich. Anja Selensky (78.) sowie Marie Steimer in der 83. Minute kamen dann auch zu guten Torabschlüssen, die aber leider nicht vom Erfolg gekrönt wurden.

Meppen hatte da am Ende mehr Glück! Nach einem Eckball für Meppen kam Sarah Schulte aus kurzer Distanz zum Schuss, dieser wurde zuerst von Saarbrücken abgeblockt, doch sie drückte den Ball im Nachsetzen knapp über die Linie zur umjubelten Meppener Führung. Dieser Treffer war aber durchaus strittig. Saarbrückens Trainer Diane und die Spielerinnen aus dem Saarland monierten bei Schiedsrichterin Annika Paszehr, dass der Ball nicht über der Linie war, doch die Unparteiische aus Münster ließ sich nicht beirren und gab den Treffer zum Leidwesen für den FCS.

Saarbrücken warf nun kaum geschockt alles nach vorne und bewies Moral, doch mehr als Torabschluss von Rachel Avant in der Nachspielzeit sprang für die Elf von Taifour Diane nicht mehr heraus. Am Ende eine mehr als unglückliche Niederlage für die wacker kämpfende Elf aus dem Saarland. Wieder einmal bewahrheitete sich die Floskel: “Wer in der Tabelle oben steht, hat das Glück oftmals auch gepachtet“.