Sie sind hier:  » Startseite

Der siebte Streich

Der 1. FC Saarbrücken hat den nächsten Dreier eingefahren und mit dem siebten Ligasieg im siebten Spiel zugleich die Tabellenführung ausgebaut. Sebastian Jacob schnürt erneut einen Doppelpack.

Cheftrainer Dirk Lottner startete mit Daniel Batz zwischen den Pfosten. Steven Zellner rückte wieder in die Dreierkette an die Seite von Christopher Schorch und Anthony Barylla. Manuel Zeitz und Fanol Perdedaj ordneten das Zentrum. Vor ihnen agierte Kianz Froese. Auf den Außen waren wieder Mario Müller und Tobias Jänicke unterwegs. In der Spitze machten Sebastian Jacob und Gillian Jurcher Betrieb.

In der ersten zehn Minuten tasteten sich beide Teams ab. Torraumszenen wurden nicht verzeichnet. Mainz verbuchte die erste gefährlicher Aktion gegen Ende der Anfangsviertelstunde. Zellner klärte in höchster Not für den bereits geschlagenen Batz.

Kurz später dann der erste Warnschuss der Blau-Schwarzen. Jacob bekam die Kugel 16 Meter vor dem Tor, nach schöner Kombination von Jurcher und Froese, doch er traf den Ball nicht richtig und das Spielgerät trudelte rechts am Tor vorbei. Danach probierten es noch Jänicke und Zeitz, jeweils zu ungenau.

Das Spielgeschehen spielte sich bei hochsommerlichen Temperaturen vorrangig zwischen den Strafräumen ab. Chancen waren Mangelware, doch der FCS zeigte seine Qualität noch einmal vor der Pause.

In der 40. Minute ging Zellner 45 Meter vor dem Gehäuse der Gastgeber ins Dribbling, ließ drei Mann stehen, spielte zu Jurcher, der weiter zu Jänicke legte. Mit einem Haken verschaffte er sich Platz und flankte butterweich auf Jacob, der am zweiten Pfosten zum 1:0 einnickte. Dies war zugleich der Pausenstand vor gut 1.300 mitgereisten Schlachtenbummlern aus dem Saarland.

Der FCS kam unverändert aus der Kabine und sorgte gleich mal für Beruhigung in Puncto Ergebnis. Perdedaj schlug eine Ecke von rechts auf den ersten Pfosten. Jacob war zur Stelle und köpfte ein (49.).

Die Blau-Schwarzen kontrollierten das Spiel. Drei Kontersituationen wurden jedoch leider nicht zu Ende gespielt und damit wurde die Vorentscheidung liegen gelassen. Pech hatte Barylla bei einer Volley-Abnahme, die auf der Linie geklärt wurde.

Nach 63 Minuten folgte der erste Wechsel. Boné Uaferro ersetzte den mit Gelb vorbelasteten Schorch. Fünf Zeigerumdrehungen später kam Timm Golley für Perdedaj ins Spiel und setzte neue Impulse. Jedoch wurden zwei aussichtsreichen Situation nicht konsequent zu Ende gespielt.

Für die letzten Minuten wurde schließlich noch José-Pierre Vunguidica für Jurcher aufs Feld geschickt. Der hätte beinahe noch den dritten Treffer erzielt, scheiterte aber am Keeper. Mainz hatte ebenfalls noch eine Chance. Peitz köpfte auf das Gehäuse, traf aber nicht. Es blieb beim verdienten 2:0-Auswärtssieg.

Weiter geht es am kommenden Samstag im heimischen Hermann-Neuberger-Stadion. Die Blau-Schwarzen empfangen dann mit der TSG 1899 Hoffenheim II ein weiteres Nachwuchsteam eines Bundesligisten.