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Jacob-Doppelpack beschert Dreier in Frankfurt

Der 1. FC Saarbrücken ist mit einem Sieg in die Rückrunde der Regionalliga Südwest gestartet. Beim FSV Frankfurt wurde ein 2:1-Erfolg verbucht. Beide FCS-Treffer gingen vor 1.354 Zuschauern auf das Konto von Sebastian Jacob.

Cheftrainer Dirk Lottner nahm im Vergleich zum Pokalspiel gegen Homburg einen Wechsel in der Startformation vor. Daniel Batz kehrte zurück zwischen die Pfosten.

Beide Teams tasteten sich zunächst ab. Der erste Abschluss wurde in der 9. Minute verbucht. Jose-Pierre Vunguidica ließ in Folge einer Ecke einen Warnschuss ab. Wenig später dann auch die erste Gelegenheit der Gastgeber. Oliver Oschkenat wusste die Situation aber zu klären.

Nach einer Viertelstunde dann der erste Hochkaräter. Vunguidica setzte sich über die linke Außenbahn durch. Keeper Marco Aulbach ließ klatschen, doch Jacob schob den Ball über das Tor.

Der FCS hatte zwar in bestimmten Phasen immer wieder die Spielkontrolle, jedoch ohne der Partie final seinen Stempel aufzudrücken. Marco Kehl-Gomez versuchte es nach 26 Minuten per Freistoß, Jacob drei Zeigerumdrehungen später per Kopf. Beide Aktionen waren nicht von Erfolg gekrönt.

In der 39. Minute zappelte das Netz dann aber. Jacob kam nach einem schlecht geklärten Ball an die Kugel und fackelte nicht lange. Aus der Distanz zog er ab und der Ball schlug im Winkel ein.

Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Vunguidica sogar noch die Möglichkeit zum 2:0. Nach Vorlage von Markus Mendler brachte er den Ball jedoch nicht aufs Gehäuse, sondern zielte am langen Eck vorbei.

Ohne Wechsel startete der zweite Durchgang und mit dem nächsten Torjubel. Gillan Jurcher passte nach einem Solo genau im richtigen Moment auf Jacob. Der ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte in der 48. Minute zum zweiten Mal.

In der Folge verflachte die Partie. Die Blau-Schwarzen agierten zu passiv und bekamen die Quittung. Nach einer Ecke landete die Kugel zunächst am Querbalken, von dort bei Marco Koch, der auf 1:2 verkürzte (65.).

Lottner reagierte mit zwei Wechseln. Marcel Carl und Fanol Perdedaj kamen in die Partie. Mendler und Steven Zellner machten dem Duo Platz.

Spätestens in der 76. Minute hätte dann die Entscheidung fallen müssen. Tobias Jänicke marschierte über die rechte Seite und bediente Jurcher im Strafraum. Dieser semmelte jedoch über den Kasten und so blieb es spannend.

Auch in der Folge weitere Konterchancen, die nicht konsequent ausgespielt wurden. Da der FCS aber in der Defensive nichts anbrennen ließ, war die Einwechslung von Alexandre Mendy für Jänicke in der Nachspielzeit der letzte "Höhepunkt".

Weiter geht es in der kommenden Woche am Samstag, 1. Dezember, mit dem Heimspiel gegen den SC Freiburg II. Auch die letzte Partie des Jahres steigt im Hermann-Neuberger-Stadion. Am 8. Dezember gastiert der VfB Stuttgart II in Völklingen.