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Remis gegen Offenbach

Der 1. FC Saarbrücken trennte sich vor 3.117 Zuschauern mit 1:1 von den Offenbacher Kickers. Die Partie nahm erst im zweiten Durchgang richtig Fahrt auf, mit Vorteilen für den FCS, der es verpasste ein zweites Tor zu erzielen.

Cheftrainer Dirk Lottner startete mit Daniel Batz zwischen den Pfosten. Davor postierte sich eine Dreierkette um Steven Zellner, Marco Kehl-Gomez und Nino Miotke. Auf den Außen waren Mario Müller und Tobias Jänicke unterwegs. Im Zentrum vertraute der Coach auf Manuel Zeitz und Fanol Perdedaj. Markus Mendler sollte im offensiven Mittelfeld wirbeln und die Sturmspitzen Sebastian Jacob und Gillian Jurcher unterstützen.

Der erste Durchgang bot allerdings wenig Leckerbissen. Das Geschehen spielte sich fast ausnahmslos im Mittelfeld ab. Beide Teams hatten im letzten Spieldrittel meist nicht die richtige Idee und es entstand nur selten Torgefahr.

Die erste gefährliche Aktion initiierte Jurcher mit einem Ballgewinn kurz vorm Strafraum der Gäste. Er steuerte aus ungünstigem Winkel auf Keeper Daniel Endres zu, doch der parierte stark. Mendler zielte bei einem Freistoß zudem knapp über den Kasten und nach Ablage von Mendler zog auch Jacob gegen Endres den Kürzeren.

Der OFC verbuchte gar nur zwei Situationen für sich, die Batz in Bewegung brachten. Maik Vetter versuchte sich aus 18 Metern und Niklas Hecht-Zirpel jagte den Ball nach einem schönen Solo von Ko Sawada über das Tor.

Auch im zweiten Spielabschnitt bot sich vorerst kein anderes Bild. Die Blau-Schwarzen waren das strukturiertere Team, kamen aber nur zu zwei Abschlüssen aus der Distanz durch Miotke und Zeitz.

In der 56. Minute brachte Lottner dann frischen Wind. Perdedaj machte Platz, Marco Holz kam in die Partie.

Die erste richtig dicke Chance in Durchgang zwei nach mehr als einer Stunde. Erst Jänicke und dann Jurcher konnten im Sechzehner aus dem Gewühl heraus nicht vollenden. Ein Abwehrbein stand jeweils im Weg.

Der zweite Wechsel folgte. Martin Dausch betrat in der 67. Minute den Platz. Mendler, der immer wieder versucht hatte anzuschieben und anzulaufen, dem jedoch wenig glückte, hatte Feierabend.

Die nächste Möglichkeit drei Zeigerumdrehungen später. Holz flankte zu Jacob, der den Ball nicht behaupten konnte. Doch Holz setzte nach, beförderte den Ball aus spitzem Winkel aber drüber.

Jetzt war deutlich mehr Zug im Spiel nach vorne. Jacob schickte Jurcher, sein Schuss wurde zur Ecke geblockt.

Aber nicht der FCS, sondern Offenbach machte das Tor, mit der ersten Aktion wohlgemerkt. Jake Hirst ließ sich auf der linken Seite nicht aufhalten. Seinen Querpass verwertete Moritz Reinhard humorlos zum 0:1 (77.).

Lottner zog kurz später seine letzte Option und stellte sein Team auf Schlussoffensive um. Kehl-Gomez ging runter, Jose Pierre Vunguidica kam rein und sortierte sich vorne links ein.

Und kurz später zappelte das Netz. Dausch flankte, Jacob ließ prallen, Vunguidica hätte das Auge, dass Jurcher besser postiert war und der schloss trocken ins linke Eck ab.

Nur Sekunden später fast die Führung. Jänicke startete über die rechte Seite. Vunguidica setzte sich in der Mitte durch. Endres war geschlagen, aber der Kopfball wurde auf der Linie geklärt.

Ein ganz dickes Ding aber auch auf Seiten des OFC. Freistehend schob Jake Hirst aus zehn Metern rechts vorbei. Dausch zielte auf der Gegenseite nach Ablage von Jacob ebenfalls nicht genau genug.

Es sollte nicht mehr sein. In der Nachspielzeit scheiterte Vunguidica nochmal mit einem Kopfball. Wenig später war Schluss und der FCS musste sich trotz Chancenplus mit einem Remis gegen Offenbach arrangieren.

Weiter geht es bereits am Dienstag, 26. März, mit dem Viertelfinale im Saarlandpokal mit der Partie gegen Röchling Völklingen in Völklingen. In der Liga folgt das nächste Spiel am Sonntag, 31. März, bei Wormatia Worms.