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Verdienter 3:0-Auswärtssieg

Der 1. FC Saarbrücken hat den nächsten Sieg eingetütet. Beim FSV Frankfurt behielten die Blau-Schwarzen mit 3:0 die Oberhand. Die Treffer durch Fanol Perdedaj, Mario Müller und Pierre Fassnacht fielen allesamt im zweiten Durchgang.

Cheftrainer Dirk Lottner konnte auch beim FSV Frankfurt nicht aus dem Vollen schöpfen, aber immerhin zwei Akteure meldeten sich wieder einsatzbereit. Kapitän Manuel Zeitz und Steven Zellner waren mit an Bord und kehrten in die Startelf zurück. Zellner agierte mit Oliver Oschkenat in der Innenverteidigung vor Keeper Daniel Batz. Über die Außen waren wie gewohnt Mario Müller und Sascha Wenninger unterwegs. Zeitz nahm den Platz von Marco Holz im Zentrum ein, der aufgrund muskulärer Probleme nicht mitwirken konnte. An seiner Seite startete Fanol Perdedaj. Flankiert wurde das Duo von Markus Mendler und Tobias Jänicke. Vorne sollten Kevin Behrens und Patrick Schmidt für Gefahr sorgen.

Der FCS war von Beginn an gut drin und trat dominant auf. Bereits nach drei Minuten lag der Torschrei auf den Lippen. Das Netz zappelte sogar. Behrens hatte in Folge einer Ecke getroffen. Das Schiedsrichtergespann entschied aber richtigerweise auf Abseits.

Die Gastgeber standen tief, zeigten sich in der Defensive gut organisiert und lauerten auf Konter. Die Lottner-Elf suchte den Schlüssel. Mendler, Perdedaj und Schmidt verbuchten Abschlüsse, aber es stand immer ein Abwehrbein und ein gut aufgelegter Marco Aulbach im FSV-Tor im Weg. Mit einem torlosen Remis ging es in die Kabinen.

Der zweite Durchgang startete mit einem noch griffigeren FCS. Mendler, Behrens und Zellner hatten erste Gelegenheiten, jeweils knapp drüber oder vorbei.   

Nach 66 Minuten dann aber die verdiente Führung. Nach der ersten FSV-Ecke konterte der FCS. Mendlers Diagonalball wurde zunächst von Huckle abgefangen. Aber Jänicke setzte nach, eroberte die Kugel und lief auf Aulbach zu. Statt den Abschluss zu suchen, hatte er das Auge für Perdedaj, legte quer und der Winterneuzugang musste nur noch einschieben. Tordebüt beim FCS und das gegen den Ex-Verein.

Die Blau-Schwarzen hielten das Tempo hoch und belohnten sich in der 70. Minute mit dem zweiten Treffer. Behrens bediente Müller mit einem ganz feinen Pass in die Schnittstelle der Abwehr. Der Linksverteidiger nahm die Kugel an und zimmerte sie mit dem zweiten Kontakt in den rechten Winkel.

Damit war Frankfurt spätestens der Zahn gezogen. Der FCS kontrollierte und legte noch einen nach. Pierre Fassnacht, wie Markus Obernosterer und Jordan Steiner eingewechselt, wurde kurz vor Abpfiff mustergültig von Behrens bedient und markierte den 3:0-Endstand.

Weiter geht es für die Blau-Schwarzen bereits am Dienstag, 6. März. Dann steht ab 19 Uhr die Nachholpartie bei den Stuttgarter Kickers an. Das nächste Heimspiel folgt am Samstag, den 10. März, wenn der VfR Wormatia Worms beim FCS gastiert.