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Koschinat verspricht mutigen FCS

Am Ostersonntag tritt der 1. FC Saarbrücken zum Südwestderby bei den roten Teufeln aus Kaiserslautern an. Die Partie wird um 14:00 Uhr im Fritz-Walter-Stadion angepfiffen und ist mit mehr als 47.000 Besuchern bereits seit Tagen ausverkauft. „Wir verspüren eine große Vorfreude, aber wir müssen auch nicht darüber diskutieren, dass es kein alltägliches Spiel sein wird. Es wird enorm wichtig sein, gut in die Partie zu kommen, gerade weil zu Beginn die äußeren Faktoren sicherlich eine Rolle spielen werden. Am Ende ist es dann aber doch so, dass jeweils elf Spieler auf dem Platz gegeneinander antreten. Wir dürfen uns daher nicht so sehr von den Emotionen leiten lassen“, sagte FCS Trainer Uwe Koschinat, dessen Team von rund 5.000 Anhängern begleitet wird. Personell steht hinter dem Einsatz von Kapitän Manuel Zeitz noch ein Fragezeichen: „Er hat Probleme mit der Leiste, aber ich gehe davon aus, dass er sich dieses Spiel nicht entgehen lassen wird. Aber wir werden ihn natürlich nur einsetzen, wenn er komplett in die Belastung gehen kann“, sagte Koschinat.

Die Gastgeber aus der Pfalz können mit einem Sieg einen großen Schritt Richtung direkten Zweitliga-Aufstieg machen. Für die Blau-Schwarzen geht es darum, den Kontakt zu den Spitzenpositionen nicht abreißen zu lassen. „Es ist natürlich ein Derby und ich weiß, wie vielen Menschen dieses Spiel etwas bedeutet. Aber wir dürfen auch die Tabelle nicht aus den Augen verlieren. Wenn es der Spielverlauf hergibt, kann es auch sein, dass wir in der Schlussphase bei einem Unentschieden offensiv spielen werden“, sagte Koschinat. Der 1. FC Kaiserslautern präsentiert sich seit Monaten konstant und in starker Form und ist für den Saarbrücker Trainer daher völlig zu Recht „eine absolute Top-Mannschaft in dieser Liga“. Der FCK habe im Saisonverlauf mehrere Phasen gehabt: „Sie sind mit einer offensiven Spielweise in die Saison gegangen und haben ergebnistechnisch einige herbe Klatschen kassiert. Daraus haben sie ihre Konsequenzen gezogen und sehr viel Wert auf defensive Stabilität gelegt. Sie haben ganz wenige Gegentore bekommen und waren zudem bei eigenen Standard-Situationen brutal effektiv. Aber mittlerweile wäre es unfair, sie nur auf diese Stabilität zu reduzieren. Sie greifen die Gegner früh an und setzen offensive Akzente. Sie haben mit Marlon Ritter und Mike Wunderlich Spieler, die mit einfachen Pässen große Teile des Spielfelds überbrücken können und über die Qualität eines Terrence Boyd im Angriffszentrum brauchen wir nicht zu reden“ sagte Koschinat, der allerdings auch ankündigte: „Wir werden sicherlich nicht wie das Kaninchen vor der Schlange agieren. Wir haben Selbstbewusstsein, wir sind seit sechs Spieltagen ungeschlagen und wir haben ausreichend Qualität, um auch auf dem Betzenberg zu bestehen. Wir werden uns mutig präsentieren.“
Dies fordert auch Abwehrchef Steven Zellner, der selbst einige Jahre beim FCK verbracht hat: „Wir haben die oberen Plätze im Auge. Es ist nicht so, dass nach dem Spiel die Saison gelaufen ist. Wenn wir oben dranbleiben wollen, müssen wir etwas Zählbares mitbringen. Die Heimniederlage im Hinspiel war enttäuschend, wir haben etwas gutzumachen.“

Das Spiel in den Medien:
Die FCS-Fans können auch am Sonntag  wie gewohnt auf das Fan-Radio zurückgreifen sowie das Spiel bei MagentaSport verfolgen. Ab 13.40 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc-saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.