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Bitteres Pokal-Aus

Endstation im Viertelfinale: Auch in diesem Jahr kann der 1. FC Saarbrücken den Saarlandpokal nicht gewinnen. Unterlag man im Vorjahresfinale der SV Elversberg, so war diesmal bereits im Viertelfinale Schluss. Vor 6100 Zuschauern scheiterte das Team von Trainer Uwe Koschinat am Mittwochabend völlig verdient mit 1:2 beim Regionalligisten FC 08 Homburg. „Wir haben nicht in die Partie gefunden, vor allem in der ersten Halbzeit jegliche defensive Stabilität vermissen lassen“, tadelte Koschinat. Bereits nach zwei Minuten hätte Markus Mendler den FCH in Führung bringen können. Nach zwei missglückten Schussversuchen von Robin Scheu hatte Dodo Ernst die hundertprozentige Einschusschance, aber sein Volleyschuss ging knapp am Tor vorbei. Danach war der Regionalligist Herr im Haus, belagerte das Saarbrücker Tor. Doch Mart Ristl und Shako Onangolo. Vor allem der flinke Linkaußen Onangolo spielte die rechte Abwehrseite der Blau-Schwarzen nahezu schwindelig. Dennoch benötigte es eines Fehlers des FCS. Lukas Boeder vertändelte in der 42. Minute den Ball im Aufbau, Patrick Dulleck schaltete schnell und versenkte den Ball trocken aus 18 Metern.

Nach der Pause drängte der FCS sofort auf den Ausgleich. Nach 52 Minuten drang Luca Kerber in den Strafraum ein, doch Salfeld parierte seinen Schuss ebenso wie den von Sebastian Jacob. Doch den Abpraller verwandelte Dominik Ernst zum 1:1. Danach hatte der FCS mehr vom Spiel, ohne zu großen Chancen zu kommen. Die Gastgeber verlegten sich aufs Kontern und wären eine Viertelstunde vor dem Ende fast erfolgreich gewesen, als Mendler das Außennetz traf. Acht Minuten später kam dann das, was kommen musste. Tim Stegerer ließ Ernst alt aussehen, seine perfekte Flanke nahm Ristl direkt und es stand 2:1 für den FCH. Nachdem Zeitz und Jacob dann in den Schlussminuten auch noch aus kurzer Distanz vergaben, standen die Homburger als Sieger fest. „In der Summe ist das auch verdient“, sagte Koschinat.