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Führung, Rückstand, Sieg - FCS punktet dreifach beim SC Verl

Der 1. FC Saarbrücken hat sich nach einem Wechselbad der Gefühle drei Punkte beim SV Verl geschert. Nach Pausenführung des FCS drehten die Gastgeber im zweiten Durchgang das Spiel per Doppelschlag. Die Blau-Schwarzen tat es Verl gleich und in der Nachspielzeit folgte sogar noch das Tor zum 4:2-Endstand.

Chefrtainer Uwe Koschinat startete mit Daniel Batz zwischen den Pfosten. Davor bildeten Lukas Boeder, Manuel Zeitz, Pius Krätschmer und Nick Galle eine Viererkette. Im Zentrum startete Rasim Bulic an der Seite von Luca Kerber. Auf den Außen waren Tobias Jänicke und Marius Köhl positioniert. Vorne unterstützte Julian Günther-Schmidt Adriano Grimaldi.

Zu Beginn wirkte der SC Verl etwas gefährlicher. Aus dem Spiel ließen die Blau-Schwarzen nichts zu, die Gastgeber erarbeiteten sich jedoch einige Standardsituation. Auch diese führten jedoch nicht zu einem Abschluss.

Der FCS zeigte sich dann extrem effektiv. Nach einer Viertelstunde saß der erste Angriff direkt. Kerber setzte sich im Mittelfeld per Kopf durch. Grimaldi tat es im am Strafraum gleich und legte zu Günther-Schmidt ab. Der hob die Kugel mit dem ersten Kontakt in den Strafraum zurück zu Grimaldi. Ohne zu fackeln jagte der Angreifer den Ball hoch ins kurze Eck. Das 1:0 für die Koschinat-Elf.

Fast wäre sogar der Doppelschlag geglückt. Jänicke eroberte den Ball tief in der Verler Hälfte. Günther-Schmidt suchte Grimaldi in der Mitte. Schäfer war schneller an der Kugel, verpasste es aber zu klären. Wieder war Jänicke dazwischen, Pas auf Grimaldi, aber im letzten Moment stand noch ein Abwehrbein im Weg.

Nach 23 Minuten dann Verl mit einem gelungenen Angriff. Ochojski startete mit Tempo im Mittelfeld durch. Doppelpass kurz vor dem Strafraum, Abschluss rechts vorbei. Knapper war es zehn Minuten später. Zeitz verschätzte sich bei einem Steilpass und rutschte zudem weg. Daher hatte Putaro Platz, doch Batz parierte per Fuß zur Ecke.

Gegen Ende des ersten Durchgangs nochmal die Blau-Schwarzen. Günther-Schmidt spielte mit Auge steil auf Jänicke. Verl war jedoch gut postiert, weshalb nur ein Abschluss aus ungünstiger Position blieb. Dann war Pause.

Mit Wiederanpfiff kamen beiden Team unverändert zurück und Putaro hatte früh die erste Möglichkeit. Nach einer Flanke köpfte er Richtung Tor, konnte den Ball aber nicht platzieren und zielte deutlich zu hoch.

In der 53. Minute vollzog Koschinat den ersten Wechsel. Maurice Deville ersetzte Köhl. Jänicke rückte auf die linke Seite, Deville kam über rechts.

In der 60. Minute machte es der FCS Verl aber zu einfach. Ein Standard aus zentraler Position konnte am Fünfmeterraum durch Petkov recht unbedrängt in die Mitte gelegt werden. Putaro stand dort vollkommen blank und musste nur noch einschieben.

Und vier Minuten später lagen die Gastgeber in Führung. Lannert flankte nach innen. Zeitz verpasste, Krätschmer war zu weit vom eingewechselten Berlinski weg. Batz grätschte, doch Berlinski war vor ihm am Ball und traf zum 2:1.

Koschinat reagierte mit dem zweiten Wechsel. Justin Steinkötter kam für Bulic ins Spiel, um die Partie mit offensiveren Ausrichtung zu drehen.

Die Blau-Schwarzen meldeten sich ganz schnell zurück. Zeitz, weit aufgerückt, flankte von der rechten Seite in die Mitte. Dort schraubte sich Deville hoch und köpfte zum 2:2 ein (71.). Auch jetzt folgte der Doppelschlag. Deville legte zu Boeder, der zog die Kugel in den Sechzehner, Steinkötter verlängerte an den zweiten Pfosten. Von Günther-Schmidt tropfte der Ball zu Grimaldi und der besorgte mit seinem zweiten Tor das 3:2 (73.).

Die nächste Chance folgte umgehend. Steinkötter setzte stark nach. Daher verlor Baack den Ball, Grimaldi kam an die Kugel, legte sie am frisch eingewechselten Keeper Brüseke fast vorbei, doch der kam noch dran und führte sich mit einer starken Parade ein.

Grimaldi verletzte sich leider bei dieser Aktion und musste vom Platz. Zudem hatte auch Jänicke Feierabend. Dennis Erdmann und Robin Scheu ersetzten das Duo. Scheu ging auf die linke Seite, Erdmann an die Seite von Kerber ins Zentrum.

Der FCS agierte jetzt wieder geordneter, ließ nach hinten dadurch aber kaum etwas zu. Zu Beginn der Nachspielzeit dann die Chance auf die Entscheidung. Günther-Schmidt schickte Kerber auf die Reise, der zog in den Strafraum, traf aber nur das Außennetz. Im direkten Gegenzug dann doch die Möglichkeit für Verl. Corboz schloss aber zentral ab und stelle Batz damit nicht vor Probleme.

Die hatte aber Schäfer au der Gegenseite. Kurz hinter der Mittellinie verschätzte er sich. Steinkötter ging geschickt dazwischen und marschierte Richtung Tor. Schäfer stieg ihm im Strafraum auf den Fuß. Den fälligen Strafstoß verwandelte Günther-Schmidt zum 4:2-Endstand.