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Derby-Frust die Zweite

Der 1. FC Saarbrücken ging im zweiten Derby in Serie erneut als Verlierer vom Platz. Der 1. FC Kaiserslautern siegte mit 2:0.

 

Cheftrainer Uwe Koschinat veränderte seine Startelf auf zwei Positionen. Pius Krätschmer und Dave Gnaase durften anstelle des gesperrten Luca Kerber und Alexander Groiß ran.

 

Nach Anpfiff merkte man beiden Teams an, dass sie zunächst Fehler vermeiden wollten. Daher blieb es in den Strafräumen zunächst ruhig. Mit zwei Ausnahmen. In der 5. Minute stürmte FCK-Keeper Raab aus seinem Tor und erwischte die Kugel außerhalb des Strafraums. Seine Hände zog er dabei wohl noch gerade rechtzeitig weg.

 

Auf der Gegenseite durfte Tomiak in der 8. Minute den ersten Abschluss verbuchen. Der Ball kam mit wenig Tempo zentral aufs Tor. Kein Problem für Daniel Batz.

 

Erst nach einer halben Stunde nochmals so etwas wie Gefahr. Nach einer Flanke kam Zuck zum Kopfball. Der ging aber sehr deutlich vorbei.

 

In der 32. Minute erzielten die Gäste dann aber doch die Führung. Krätschmer musste taktisch foulen. Der Freistoß aus dem Halbfeld rutschte durch und klatschte an den Pfosten. Von dort aber leider genau auf den Kopf von Tomiak, der das 0:1 besorgte.

 

Mehr passierte vor dem Pausenpfiff nicht mehr. Deshalb ging es mit einem Rückstand in die Kabine und ohne personelle Änderungen wieder raus.

 

Der FCS agierte jetzt endlich mit mehr Mut, auch wenn die erste Chance im zweiten Spielabschnitt Kaiserslautern gehörte. Ein weiter Schlag von Batz kam zu flach, wurde direkt abgefangen und so war Hanslik plötzlich frei durch. Der schob die Kugel aber am Tor vorbei.

 

In der 58. Minute der erste Abschluss der Blau-Schwarzen. Nach einer Ecke legte Lukas Boeder am zweiten Pfosten auf Minos Gouras ab, drüber.

 

Direkt im Anschluss erfolgte der erste Wechsel. Tobias Jänicke ersetzte Gnaase. Kurz später kamen dann auch Julian Günther-Schmidt und Mario Müller für Robin Scheu und Nick Galle.

 

Auch der FCK wechselte und Joker Redondo stach sofort. Über die linke Außenbahn marschierte er durch zur Grundlinie. Die Hereingaben wurde geblockt, aber landete wieder genau vor den Füßen von Redondo, der hoch ins kurze Eck zum 0:2 vollendete (67.).

 

Die Blau-Schwarzen mühten sich weiter und hatten in der 77. Minute die ganze dicke Chance auf den Anschluss. Günther-Schmidt scheiterte an Raab, auch den Nachschuss von Adriano Grimaldi parierte der Schlussmann stark und im dritten Versuch jagte Jänicke den Ball aus dem Rückraum drüber.

 

Kurz später die nächste Möglichkeit. Nach Flanke von Müller verzog Grimaldi nur knapp. Und auch Zeitz setzte seinen Kopfball nach Jänicke-Freistoß neben den Kasten.

 

Jetzt lag zumindest der Anschlusstreffer in der Luft. Erneut Grimaldi und Jacob nach Ecke hatten aber kein Glück.

 

In der 87. Minute dann noch ein Wechsel. Justin Steinkötter war fortan mit dabei, Boeder hatte Feierabend. Umbiegen konnte er die Partie auch nicht mehr, hatte aber in der Nachspielzeit noch eine Chance, wie auch Grimaldi. Raab blieb jeweils Sieger. Dann war Schluss und der FCS muss sich ankreiden lassen, zu spät richtig im Spiel angekommen zu sein.