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„Vorfreude und Spannung”

Zum ersten Mal seit knapp 30 Jahren empfängt der 1. FC Saarbrücken den 1. FC Kaiserslautern zu einem Ligaspiel vor Publikum. Der Ludwigspark ist mit 15.544 Zuschauern ausverkauft, die Partie wird am Samstag um 14 Uhr angepfiffen.

 

Aufgrund einer zeitgleich zum Spiel stattfindenden Veranstaltung in der Saarlandhalle stehen im Umfeld des Stadions keine Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Die Stadionbesucher werden daher gebeten, nach Möglichkeit mit dem ÖPNV oder zu Fuß anzureisen. Aufgrund der besonderen Sicherheitslage bittet der FCS seine Anhänger auch um besonnenes Verhalten am Spieltag: „Es ist ein Fußball-Spiel mit viel Rivalität. Aber kein Krieg. Das sollten sich alle Fans bewusst machen“, sagte FCS-Trainer Uwe Koschinat vor der Partie: „Es herrscht Vorfreude und Spannung bei uns. Mir ist bewusst, dass wir viel mehr erreichen können, als die drei Punkte. Für jeden im Stadion wäre ein Sieg ein riesen Gefühl. Das letzte Derby wurde im September 1992 gewonnen. Da liegt eine lange Zeitspanne dazwischen. Tabellarisch sind wir auch gezwungen, das Spiel für uns zu entscheiden, wenn wir oben dranbleiben wollen. Mit einem Sieg wollen wir unsere Ausgangssituation festigen.“

 

Die „Roten Teufel“ haben sich nach einem schlechten Saisonstart stabilisiert und rangieren mit 19 Punkten zwei Zähler hinter dem 1. FCS. „Vom Kader her ist es eine top besetzte Mannschaft. Aber sie hatten während der gesamten Saison mit Schwankungen zu kämpfen. Sie haben aber eine gute defensive Stabilität gefunden. Darüber hinaus zählen Akteure wie Mike Wunderlich oder Felix Götze sicherlich zum dem Besten, was diese Liga zu bieten hat.“

 

FCS-Angreifer Sebastian Jacob, der nach seiner Jugendzeit bei den Blau- Schwarzen auch fünf Jahre bei den Rot-Weißen unter Vertrag stand, forderte vor der Partie den Blick auf das Wesentliche zu richten. „Wir wissen, dass dieses Spiel für Fans etwas Besonderes ist. Aber in einer solchen Partie, darf man weder überziehen noch verkrampfen. Wir haben bewiesen, dass wir gegen jede Mannschaft der Liga bestehen können. Unser Ziel sind immer drei Punkte, egal gegen wen.“

 

Verzichten muss der FCS auf Luca Kerber, der nach seiner fünften gelben Karte gesperrt ist sowie die beiden langzeitverletzten Boné Uaferro und Steven Zellner.

 

Mit Bus und Bahn zum Spiel

Unsere Fans und Gäste können mit ihrem Ticket den integrierten Bus- und Bahnfahrschein nutzen, welcher die kostenfreie Nutzung des ÖPNV vier Stunden vor Spielbeginn und bis vier Stunden nach Abpfiff ermöglicht. Aufgrund der schwierigen Parksituation am Ludwigsparkstadion bitten wir, die nahe gelegenen Bus- und Saarbahnhaltestellen zu nutzen. Nähere Infos zum Fahrplan des SaarVV unter: saarvv.de/fahrplan/

 

Zudem steht ein kostenloser Shuttlebus zur Verfügung, der ab dem Fernbusbahnhof (Dudweilerlandstraße) in enger Taktung ab zwei Stunden vor Spielstart das Stadion anfährt. Ab Abpiff bis 90 Minuten nach Spielende fährt ein entsprechender Shuttlebus ab Haltestelle gegenüber Gegentribüne zurück zum Fernbusbahnhof. Als Busticket dient die Eintrittskarte.

 

Fan-Radio ab 13.45 Uhr „on air“

Die FCS-Fans, die am Samstag nicht vor Ort sind, können auf das FCS-Fanradio zurückgreifen sowie das Spiel bei Magenta Sport sowie dem SR verfolgen. Ab 13.45 Uhr gibt es in der FCS-App alle Informationen zum Spiel, gefolgt vom Livekommentar der Geschehnisse auf dem Platz. Parallel dazu wird in der App ein Liveticker angeboten. Die App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenfrei in den jeweiligen Stores verfügbar, aber auch weiterhin unter fc- saarbruecken.de/app abrufbar. Zudem informieren wir aktuell auf Facebook, Instagram und Twitter.