Sie sind hier:  » Profis  » News

FCS gibt Sieg aus der Hand - Remis in Meppen

Der 1. FC Saarbrücken musste sich in seinem 200. Spiel in der 3. Liga mit einem Remis beim SV Meppen begnügen. Nach einem starken Auftritt im ersten Durchgang führte der FCS mit 2:0, brachte Meppen aber selbst wieder heran. In der zweiten Halbzeit fehlte dann die Entlastung, wodurch sich Meppen den Ausgleich verdiente.

Cheftrainer Uwe Koschinat schickte sein Team mit der gleichen Startaufstellung ins Rennen, die zum überzeugenden Heimsieg gegen Türkgücü München beigetragen hatte. Zunächst bauten aber die Gastgeber durch eine Standardserie etwas Druck auf, ohne wirkliche Gefahr zu entfachen.

Danach holte der FCS zum Gegenangriff aus. Tobias Jänicke steckte in die Gasse zu Dominik Ernst durch. Die Flanke wurde abgewehrt, doch Minos Gouras verlagerte das Geschehen erneut nach rechts auf Jänicke. Der erneut mit dem Pass in die Gasse zu Ernst. Sebastian Jacob wurde in der Mitte erst geblockt und setzte den Nachschuss dann am Kasten vorbei.

In der 7. Minute zappelte das Netz aber. Der Angriff war eigentlich geklärt und Meppen in der eigenen Hälfte auf Höhe der Mittellinie im Ballbesitz. Koruk wollte das Spielgeschehen nochmal nach hinten verlagern und passte zentral vor den Strafraum. Dort stand aber Adriano Grimaldi. Der ließ sich die Chance nicht nehmen und netzte zum 1:0 ein.

Kaum war die Kugel wieder im Spiel, erarbeitete sich Meppen direkt die Möglichkeit zum Ausgleich. Guder tankte sich im Sechzehner durch. Daniel Batz war jedoch zur Stelle und parierte.

Die Blau-Schwarzen zeigten in der 14. Minute, was Effektivität bedeutet. Jacob legte per Kopf auf Jänicke ab. Der marschierte Richtung Strafraum und bediente Gouras, der in die Schnittstelle gestartet war. Gouras umkurvte Keeper Domaschke und schloss zum 2:0 ab.

Das Koschinat-Team hatte das Geschehen fest im Griff und hätte fast das dritte Tor nachgelegt. Grimaldi schirmte erst gut ab und nahm dann Ernst mit. Der bediente Jacob. Von der Grundlinie kam der Rückpass zu Luca Kerber. Abschluss aus dem Rückraum, aber geblockt.

Meppen meldete sich in der 27. Minute durch einen Freistoß von Tankulic wieder an, bei dem Batz glänzend reagiert. Kurz später unterlief ihm jedoch ein folgenschwerer Fehler. Batz wollte die Kugel rechts im Strafraum aufnehmen. Der Ball rutschte ihm aber aus den Händen. In der Folge brachte er Hemlein zu Fall und Tankulic verwandelte den fälligen Elfmeter zum 1:2 (29.).

Die Gastgeber hatten dadurch etwas Aufwind. Mehr als ein Kopfball von Guder sprang aber nicht heraus. Der FCS konnte noch einen Abschluss durch Müller per Freistoß verbuchen. Die Kugel kam jedoch zu zentral, um Domaschke vor Probleme zu stellen. Dann war Pause.

Raus aus der Kabine ging es ohne personelle Änderungen beim FCS und zwei Wechseln bei Meppen, die auch gleich auf den Ausgleich drängten. So blieb auch vorerst das Bild im zweiten Spielabschnitt. Die Blau-Schwarzen konnten sich aber immer wieder befreien und die Gefahr somit gebannt werden.

In der 64. Minute nahm Koschinat den ersten Wechsel vor. Gouras, der viel gearbeitete hatte, wurde durch Justin Steinkötter ersetzt. Der musste den Blick aber erstmal nach hinten richten. Faßbender tauchte vor Batz auf. Der war blitzschnell unten und klärte.

Es folgten die Wechsel Nummer zwei und drei beim FCS. Maurice Deville und Dave Gnaase kamen in der 73. Minute in die Partie. Jacob und Jänicke hatten Feierabend.

In der 80. Minute musste kräftig durchgepustet werden. Der gerade eingewechselte Krüger setzte sich erst geschickt durch und legte per Kopf quer für Al-Hazaimeh. Der schloss direkt ab, traf die Kugel aber glücklicherweise nicht richtig.

In der 84. Minute fiel der Ausgleich dann aber doch. Die Blau-Schwarzen waren eigentlich schon am Ball, ließen aber die Konsequenz im Klärungsversuch vermissen. Daher blieb die Kugel bei Meppen. Al-Hazaimeh flankte an den zweiten Pfosten, Fasbender legte per Kopf ab und Evseev schob zum 2:2 ein.

Beide Teams suchten noch die Entscheidung, am Ergebnis sollte sich jedoch nichts mehr ändern. Da es dem FCS im zweiten Durchgang nicht mehr gelang, sich in der Offensive in Szene zu setzen und Meppen immer weiter anrannte, geht das Remis sicherlich in Ordnung, auch wenn für die Blau-Schwarzen deutlich mehr drin war.