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FCS enttäuscht nach starker Saison im Pokalfinale

Der 1. FC Saarbrücken legte im Finale um den Saarlandpokal am Ende einer langen Saison keine gute Performance hin und musste sich der SV Elversberg geschlagen geben. Durch einen 1:0-Sieg sicherte sich die SVE den Pokal und das Ticket für den DFB-Pokal. Der FCS verpasste dadurch die Krönung einer starken Saison.

Cheftrainer Lukas Kwasniok startete vor Keeper Daniel Batz mit einer Viererkette um Sebastian Bösel, Manuel Zeitz, Boné Uaferro und Mario Müller. Luca Kerber und Fanol Perdedaj waren im Zentrum unterwegs, Nicklas Shipnoski und Minos Gouras auf den Außenbahnen. Vorne waren Timm Golley und Tobias Jänicke im Einsatz.

Zu Beginn des Spiels passierte erstmal wenig. Beide Teams tasteten sich ab. Elversberg fand für sich schneller die passenden Mittel, um gefährlich zu werden. Schnellbacher versuchte es zum Abschluss der Anfangsviertelstunde aus spitzem Winkel. Sein Schuss landete am Außennetz, Batz wäre aber ohnehin zur Stelle gewesen.

Die SVE war deutlich besser drin in der Partie und münzte das Übergewicht in Torchancen um. Batz musste gegen Dürholtz zur Ecke klären. Dann tauchte Koffi nach Steckpass von Fellhauer vor ihm auf. Der FCS-Keeper reagierte erneut gut, machte sich breit und Koffi legte den Ball am Kasten vorbei. Etwas später versuchte er es noch mit einem Lupfer, der deutlich über den Querbalken flog.

Erst nach 38 Minute tauchten die Blau-Schwarzen vor dem Gehäuse der Elversberger auf. Nach einer Ecke blieb der FCS am Drücker. Gouras kam zum Abschluss, brachte jedoch nicht genug Druck hinter den Ball. Das Kwasniok-Team wirkte jetzt wacher und kam auch endlich zu Ballgewinnen. Golley eroberte die Kugel an der Mittellinie. Jänicke schickte Shipnoski. Sein Schuss aus 16 Metern flog über das Tor.

Kurz vor dem Pausenpfiff dann nochmal die SVE. Koffi versetzte Müller im Strafraum und zog direkt ab. Batz parierte mit einer Hand. Mehr passierte nicht mehr.

Ohne personelle Änderungen ging es zurück auf den Platz. Die Blau-Schwarzen bekamen aber weiter nicht wirklich Zugriff und Elversberg hatte Feldvorteile. Es dauerte jedoch erneut eine Viertelstunde, bis es gefährlich wurde, dann aber richtig. Fellhauer flankte, Schnellbacher nagelte den Ball an den Pfosten.

In der 65. Minute vollzog Kwasniok dann einen Doppelwechsel. Julian Günther-Schmidt und Maurice Deville kamen für Gouras und Jänicke ins Spiel.

Plötzlich war der FCS das griffigere Team, stand höher und setzte Elversberg früh unter Druck. Dadurch ergaben sich gefährliche Situationen, doch noch keine klaren Abschlüsse.

Kwasniok brachte zur Schlussviertelstunde dann noch Markus Mendler und Rasim Bulic für Golley und Bösel. Doch die mussten gleich einen Gegentreffer mit ansehen. Fellhauer bediente Dacaj. Der hatte zuviel Zeit und wuchtete den Ball von der Strafraumgrenze ins Netz (76.).

Kwasniok richtete sein Team jetzt offensiver aus. Kianz Froese ersetzte Perdedaj. Nach vorne glückte jedoch nichts mehr. Über den gesamten Spielverlauf betrachtet siegte Elversberg daher verdient, da sie den griffigeren Eindruck machten und ein klares Chancenplus hatten.