Sie sind hier:  » Profis  » News

FCS unterliegt Zwickau im Nachholspiel

Nach sechs Partien ohne Niederlage hat es den 1. FC Saarbrücken im Nachholspiel gegen den FSV Zwickau erwischt. Die Gäste siegten mit 2:1 und entführten die Punkte aus dem Ludwigspark.

Cheftrainer Lukas Kwasniok startete mit Daniel Batz zwischen den Pfosten. Davor formierten sich Boné Uaferro, Steven Zellner und Marin Sverko zu einer Dreierkette. Auf den Außen Positionen waren Anthony Barylla und Mario Müller unterwegs. Zentral agierte Luca Kerber an der Seite von Manuel Zeitz. Davor waren Tobias Jänicke, Julian Günther-Schmidt und Minos Gouras aufgeboten.

Es brauchte keine Anlaufphase bis zur ersten guten Möglichkeit. Jänicke beförderte einen Eckball in der zweiten Minute halbhoch in den Sechzehner. Barylla hielt den Fuß rein. Doch FSV-Keeper Brinkies war auf dem Posten.

Kurz später war Gouras nach einem langen Ball Gefühl frei durch, aber dann kam noch das lange Bein von Stanic. Nach Vorlage von Jänicke verbuchte dann auch noch Günther-Schmidt einen Abschluss, der aber zu zentral geriet.

Zwickau kam in der 17. Minute zu ersten Chance. Schikora ließ einen Strahl aus 25 Metern ab, Außennetz. Noch knapper wurde es dann auf der anderen Seite. Günther-Schmidt ging mit Tempo auf die Abwehrkette zu und legte im richtigen Moment nach links für Gouras ab. Der zog an seinem Gegenspieler vorbei und visierte das lange Eck an. Brinkies war mit den Fingerspitzen am Ball und lenkte ihn um den Pfosten.

Nach einer Halbchance von König Mitte des ersten Durchgangs, mit einem Kopfball aus 16 Metern und einem Distanzversuch von Jänicke hatte es sich vorerst mit Torgefahr erledigt. Beide Defensivreihen ließen in der Folge nichts mehr zu, auch weil die Genauigkeit im letzten Drittel fehlte. Ohne Tore ging es in die Kabine.

Kaum zurück auf dem Platz, bekam der FSV die Führung fast geschenkt. Die Blau-Schwarzen versuchten sich im Strafraum spielerisch zu befreien. Zellner zögerte zu lange mit dem Abspiel. Starke spritzte dazwischen. Zellner drückte leicht von hinten. Starke nahm das Angebot zwar dankend an und fiel sehr leicht, aber die Situation war klar vermeidbar und selbst verschuldet. Schröter ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte den Elfmeter sicher (51.).

Dem FCS gelang weiterhin wenig. Zwickau bot keinen Raum an und es fehlte etwas an Bewegung, um Räume zu schaffen. Dazu gesellten sich dann auch Abspielfehler, wie in der 63. Minute. Barylla misslang der Rückpass. Zwickau machte es über zwei Stationen schnell. Batz konnte mit einer guten Parade gegen Schröter retten.

Kwasniok reagierte mit einem Doppelwechsel. Sebastian Jacob feierte sein Comeback und betrat zusammen mit Jayson Breitenbach den Platz. Müller und Kerber verließen selbigen (64.).

In der 68. Minute dann endlich die erste Chance im zweiten Durchgang. Jänicke brachte eine Ecke in den Strafraum. Zeitz stieg hoch, verfehlte das Tor aber knapp.

Zur Schlussviertelstunde zog Kwasniok die letzte Joker-Option. Kianz Froese ersetzte Günther-Schmidt, der zwar viel unterwegs war, dem aber am heutigen Abend wenig glückte.

Zwickau machte aber kurz später fast schon den Deckel drauf. Batz konnte einen Freistoß zunächst noch zur Ecke klären. Die wurde kurz ausgeführt. Schröter zog in den Strafraum, passte scharf vors Tor. Dort stand König goldrichtig und drückte zum 0:2 ein (79.).

Fünf Minuten vor Abpfiff sorgte Uaferro doch nochmal für Spannung. Froese wurde im Sechzehner zur Grundlinie geschickt. Seine Ablage in den Rückraum fand Uaferro, der die Kugel zum 1:2 ins lange Eck legte.

Jetzt war der FCS erwacht und wurde um den Ausgleich gebracht. Nach Ecke von Jänicke klemmte Starke den Ball kurz vor der Torlinie mit dem Arm ein. Eigentlich ein klarer Elfmeter, doch der Pfiff blieb aus.

In der 90. Minute dann das dicke Ding zum Ausgleich. Sverko mit einer eigentlich missglückten Flanke, die rutschte aber zu Gouras durch. Der drehte sich stark, zielte aber Zentimeter am Pfosten vorbei.

Der FCS warf alles nach vorne, kam aber nicht mehr zum Abschluss. Uaferro musste zudem noch mit Gelb-Rot vom Platz. Dann war Schluss.

Nach der guten Anfangsphase wachten die Blau-Schwarzen zu spät nochmal richtig auf. Zwickau verteidigte zudem gut, nutzte seine Chancen und nahm daher die Punkte mit. Bitter war natürlich der nicht gegebene Strafstoß in der Schlussphase.

Weiter geht es am Samstag mit der Partie beim Spitzenreiter. Zum Abschluss der Englischen Woche sind die Blau-Schwarzen bei Dynamo Dresden gefordert.