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FCS rettet Sieg in Haching über die Zeit

Der 1. FC Saarbrücken hat sich bei der SpVgg Unterhaching drei wichtige Punkte gesichert. Julian Günther-Schmidt entschied die Partie mit seinem Treffer aus dem ersten Durchgang zu Gunsten der Blau-Schwarzen. Insbesondere im zweiten Spielabschnitt rettete ein Abwehrbollwerk, um einen erneuten ganz starken Daniel Batz, den Sieg über Zeit.

Nachdem mit Marin Sverko der nächste Innenverteidiger verletzungsbedingt passen musste, war Cheftrainer Lukas Kwasniok gezwungen, die Abwehrreihe erneut umzubauen. Vor Keeper Daniel Batz formierten sich Fanol Perdedaj, Boné Uaferro, Anthony Barylla und Jayson Breitenbach. Im Zentrum durfte erneut Luca Kerber ran. Davor waren Tobias Jänicke und Julian Günther-Schmidt unterwegs. Nicklas Shipnoski und Timm Golley besetzten die Außenbahnen. Im Sturm war wie gewohnt Sebastian Jacob aufgeboten.

Die Blau-Schwarzen legten stark los und Jacob verbuchte direkt den ersten Abschluss. Greger konnte die Kugel zur Ecke klären. Die brachte zwar nicht ein, doch der FCS blieb am Drücker, auch wenn weitere Chancen vorerst ausblieben.

Das änderte sich in der 22. Minute. Ein Standard rutschte im Sechzehner zu Jacob durch. Der hatte nicht viel Zeit zu reagieren und konnte nicht kontrolliert abschließen. Daher rauschte der Ball deutlich vorbei. In der 29. Minute war es aber soweit. Shipnoski köpfte nach Ecke an den Querbalken. Die Kugel sprang zu Günther-Schmidt und der netzte zur verdienten Führung ein.

Unterhaching, bis dahin noch nicht im Spiel, kam insbesondere gegen Ende der ersten Halbzeit besser auf. Zwei, drei brenzlige Situation galt es im Strafraum zu überstehen, um die Führung mit in die Kabine zu nehmen. Das gelang.

Das übertrug sich in den zweiten Durchgang. Der FCS war in der Defensive gefordert und kam nicht in die Umschaltsituationen. Nach rund einer Stunde hatte Stroh-Engel nach Flanke von Schwabel dann zu viel Platz. Den nutzte er glücklicherweise nicht. Batz packte beim Kopfball sicher zu. Auch bei einem Abschluss von Anspach war der Keeper zur Stelle und klärte zur Ecke. 

Der Druck wurde größer, doch die Blau-Schwarzen warfen sich in die Bälle. Was dann doch durchrutschte, krallte sich Batz. Wie in der 70. Minute, als er erneut gegen Anspach ganz stark parierte. Etwas später fanden auch Heinrich und Göttlicher im FCS-Schlussmann seinen Meister.

Für die letzten Minuten schickte Kwasniok dann Sebastian Bösel, Minos Gouras und Markus Mendler für Jacob, Jänicke und Shipnoski auf den Platz. Zuvor waren bereits Kianz Froese und Maurice Deville für Golley und Günther-Schmidt in die Partie gekommen.

Sie alle halfen mit, dass die Null stehen blieb. Auch da Göttlicher in der Nachspielzeit seinen Abschluss nach einer Ecke über den Kasten setzte. Dann war Schluss und der FCS verbuchte einen hart erkämpften Sieg.

Bereits am Mittwoch geht es für die Blau-Schwarzen weiter. Dann gastiert der FSV Zwickau im Ludwigspark. Mit Uaferro wird bei dieser Partie ein weiterer Innenverteidiger ausfallen, da er heute die fünfte Gelbe Karte der Saison sah.