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FCS unterliegt Meppen zum Auftakt

Der 1. FC Saarbrücken ist mit einer Niederlage ins neue Jahr gestartet. Die Blau-Schwarzen fanden gegen eine tiefstehende Meppener Mannschaft kein Mittel. Die Gastgeber nutzten ihrerseits eine ihrer Standardsituationen und siegten mit 1:0.

Zwischen den Pfosten startete Daniel Batz. Die Viererkette bestand aus Jayson Breitenbach, Steven Zellner, Boné Uaferro und Anthony Barylla. Im Zentrum sorgte Cheftrainer Lukas Kwasniok für eine Überraschung. Er schenkte Luca Kerber aus der U19 das Vertrauen, das er sich über gute Trainingsleistungen verdient hatte. Kerber agierte an der Seite von Manuel Zeitz. Davor war Tobias Jänicke unterwegs, auf den Außen Nicklas Shipnoski und Minos Gouras sowie ganz vorne Sebastian Jacob.

Die erste gefährliche Szene auf ganz schwierigem Geläuf hatte der FCS. Gouras startete tief aus der eigenen Hälfte und marschierte über den gesamten Platz. Im Sechzehner zog er nach innen, schloss ab, doch Keeper Domaschke bekam die Hände dazwischen und klärte zur Ecke.

Der FCS versuchte, trotz der Platzverhältnisse, Fußball zu spielen. Und das wäre nach einer Viertelstunde dann auch fast belohnt worden. Kerber legte zu Gouras auf die Außenbahn ab. Dessen Flanke fand den Kopf von Sebastian Jacob. Der Ball strich jedoch am rechten Pfosten vorbei.

Meppen verbuchte den ersten Abschluss nach etwas mehr als 20 Minuten. Rama zog aus der Distanz ab. Die Kugel flog zentral auf den Kasten und Batz packte sicher zu. Auch nach einer halben Stunde parierte Batz stark, nachdem es Guder aus 20 Metern versuchte.

Die folgende Ecke wurde jedoch schlecht verteidigt. Amin brachte den Ball nach innen. Die FCS-Defensive war nahezu geschlossen am Fünfmeterraum postiert. Bünning kam mit Anlauf angerauscht, wuchtete sich ein Stockwerk höher und die Kugel ins Netz. Das 1:0 für die Gastgeber nach 32 Minute.

Mit dem Tor war Meppen dann auch besser im Spiel angekommen, ohne jedoch weitere Gefahr zu entfachen. Das gelang eher dem FCS, wenn auch die Präzision fehlte. Shipnoski legte am Strafraum für Barylla ab. Der verzog jedoch deutlich. Pech hatten die Blau-Schwarzen dann in der 37. Minute. Nach einer Ecke blieb der Ball beim FCS. Kerber marschierte im Sechzehner Richtung Grundlinie Rama verfolgte ihn, traf Kerber am Fuß und brachte ihn damit aus dem Tritt und zu Fall. Schiedsrichter Nicolas Winter wertete das allerdings nicht als Foul und somit blieb der Elfmeterpfiff aus.

Die letzte Situation des ersten Durchgangs gehörte den Gastgebern.Rama kombinierte sich von der rechten Seite nach innen und schloss ab. Leicht abgefälscht landete sein Schuss am Außennetz. Dann war Pause.

Zurück auf den Platz ging es mit einem Wechsel. Neuzugang Julian Günther-Schmidt kam für Jänicke ins Spiel und sollte für mehr Betrieb im vorderen Drittel sorgen. Dort passierte aber zunächst nichts. Meppen machte hinten dicht. Daher entstanden Abschlüsse maximal aus der Distanz und Kwasniok reagierte nach 68 Minuten zum zweiten Mal. Markus Mendler ersetzte Gouras.

Und der führte sich gut ein. Nach Foul an Günther-Schmidt legte sich Mendler den Ball zum Freistoß aus halbrechter Position bereit. Die Kugel flog über die Mauer Richtung Kreuzeck. Doch Domaschke machte sich lang und fischte die Kugel aus dem Winkel.

Zur Schlussviertelsunde folgte der dritte Wechsel. Kwasniok schaltete noch mehr auf Offensive um. Timm Golley betrat für Zeitz den Platz und sollte mit seiner Kreativität für den Umschwung sorgen.

Meppen stand sehr tief, aber gut sortiert. Dem FCS gelang es nicht Druck aufzubauen. Nach vorne versuchten die Gastgeber wenig, wenn wurde es nach Standards gefährlich, wie in der 80. Minute. Amin flankte in den Strafraum, Ballmert setzte sich gegen Barylla durch, aber Batz war zur Stelle.

Auf der Gegenseite ergab sich dann doch mal eine Möglichkeit im Strafraum. Nach Flanke von Barylla blieb der zweite Ball beim FCS. Breitenbach suchte Jacob. Der kam auch an die Kugel, konnte aber nicht kontrolliert abschließen, wodurch Domaschke keine Probleme hatte, den Ball aufzunehmen.

Es sollte auch einfach nicht sein. Die wenigen Chancen wurden ausgelassen oder durch Domaschke vereitelt. In der 86. Minute parierte der Keeper einen weiteren Mendler-Freistoß erneut ganz stark. Das war zugleich die letzte Szene.

Die Blau-Schwarzen fanden über 90 Minuten kein Mittel gegen das Abwehrbollwerk der Meppener und startete dadurch ohne Zähler ins neue Jahr. Weiter geht es bereits am Dienstag. Dann gastiert der FCS zum Nachholspiel beim 1. FC Magdeburg. Kommenden Samstag folgt dann die Begegnung gegen den FSV Zwickau im Ludwigspark.