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FCS schlägt Topfavorit Dresden

Sie haben es wieder getan. Der 1. FC Saarbrücken hat sich gegen Topfavorit Dynamo Dresden durchgesetzt. Der 2:1-Siegtreffer gelang in der 90. Minute.

Cheftrainer Lukas Kwasniok nahm nur einen Wechsel im Vergleich zur Partie in Duisburg vor. Timm Golley war wieder einsatzbereit und ersetzte Kianz Froese in der Startelf.

Dresden überließ dem FCS große Teile des Spielfelds und agierte aus einer sehr gut geordneten Defensive. Die Blau-Schwarzen taten sich daher schwer, Chancen zu kreieren. Sebastian Jacob und Anthony Barylla versuchte sich in der Anfangsviertelstunde von außerhalb des Sechzehner, brachten das Gehäuse damit aber nicht in Gefahr.

Der Matchplan der Gäste ging dann nach 16 Minuten auf. Stefaniak schickte Königsdörffer mit einem herrlichen Pass aus dem Mittelfeld. Der marschierte in den Strafraum, zog die komplette Defensivreihe auf sich, passte quer und Daferner schloss zur Führung für die SGD ab.

Die Blau-Schwarzen zeigten sich unbeeindruckt, suchten im letzten Drittel aber weiter nach Lösungen. Manuel Zeitz chippte die Kugel nach Ballgewinn in den Sechzehner auf Jacob. Der konnte diesen nicht sauber verarbeiten und Keeper Broll war zur Stelle. Pech auch bei einem Abschluss von Golley, der am Außennetz landete.

In der 45. Minute belohnt sich der FCS aber für den betriebenen Aufwand. Golley wurde auf der linken Außenbahn bedient und flankte direkt von der Grundlinie aus in die Mitte. Nicklas Shipnoski war eingelaufen und köpfte unhaltbar ins Eck ein. Der verdiente Ausgleich.

Zum Wiederbeginn nahm Kwasniok den ersten Wechsel vor. Markus Mendler ersetzte Müller auf der linken Außenbahn.

Die erste Chance verbuchten die Blau-Schwarzen. Und was für eine. Marin Sverko bediente Jacob mit einem langen Ball. Der ging aus spitzem Winkel volles Risiko. Die Kugel zischte knapp rechts vorbei.

Dresden beteiligte sich jetzt aber aktiver am Spiel und presste früh. Der FCS tat es seinerseits ebenso und daher gelang beiden Teams wenig Konstruktives.

Zur Schlussviertelstunde brachte Kwasniok einen frischen Impuls. Der sollte sich als gewinnbringend erweisen. Maurice Deville ersetzte Golley.

In der 81. Minute hatte aber zunächst Dresden die dicke Chance zur Führung. Sverko versprang der Ball und Diawusie war frei durch, steuerte auf Batz zu, der blieb lange stehen und parierte zur Ecke.

Im direkten Gegenzug hatte Shipnoski den Siegtreffer auf dem Fuß. Mendler flankte nach innen, Jacob verpasste, aber Shipnoski lauerte hinter ihm. Unter Druck und in leichter Rücklage konnte er nicht platziert abschließen und jagte den Ball über den Kasten.

In der 81. Minute folgte der dritte Wechsel. Fanol Perdedaj kam für Tobias Jänicke in die Partie.

Dann kam die 90. Minute. Der FCS schob nochmals an. Über rechts ging es dann direkt. Deville wollte zu Shipnoski ablegen. Knipping stand im Weg, doch Deville schnappte sich die Kugel erneut, spielte Shipnoski in den Lauf. Der knallte den Ball nach innen. Jacob war schneller als sein Gegenspieler und vollendete aus kurzer Distanz zum 2:1-Sieg.

Nach der intensiven Englischen Woche bleibt dem Kwasniok-Team diesmal etwas mehr Zeit zum Durchschnaufen. Weiter geht es erst am kommenden Freitag mit der Partie bei Viktoria Köln.