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Mehr als gelungene Premiere im Ludwigspark

Der 1. FC Saarbrücken hat das Ludwigsparkstadion mit einem Sieg eingeweiht. Die Blau-Schwarzen behielten am 2. Spieltag der 3. Liga mit 2:0 die Oberhand gegen den F.C. Hansa Rostock und fuhren verdiente drei Punkte ein.

Cheftrainer Lukas Kwasniok nahm zwei Änderungen in der Startelf vor. Timm Golley und Maurice Deville waren von Beginn an dabei. Zwischen den Pfosten stand Daniel Batz. Davor formierte sich die Viererkette um Sebastian Bösel, Steven Zellner, Marin Sverko und Mario Müller. Manuel Zeitz machte im Zentrum dicht, vor ihm agierten Tobias Jänicke und Timm Golley. Auf den Außenbahnen waren Nicklas Shipnoski und Maurice Deville unterwegs. Auch Sebastian Jacob wurde rechtzeitig fit und lief in der Spitze auf.

Der FCS legte mit richtig Dampf los. Kaum angepfiffen hatte Golley die erste Chance. Sein Abschluss wurde geblockt. Doch Jacob schnappte sich den zweiten Ball. Diesmal stand Keeper Kolke im Weg.

Aber die nächsten Möglichkeiten folgten unmittelbar. Golley schnappte sich den Ball nach einer Ecke im Zentrum. Sein Schuss landete abgefälscht knapp nebem dem Pfosten.

Auch nach diesem Eckball landete der zweite Ball bei den Blau-Schwarzen. Müller flankte an den zweiten Pfosten. Jacob schloss ab. Erneut wurde die Kugel geblockt, doch diesmal regelwidrig mit der Hand. Schiedsrichter Michael Bacher zeigte auf den Punkt und Jacob übernahm die Verantwortung. Kolke tauchte nach rechts ab. Jacob verwandelte in die Mitte. Die Führung für den FCS in der 5. Minute. Ein perfekter Start im neuen Stadion.

Rostock kam erst etwas später zum ersten Abschluss. Es ging schnell über die linke Seite. Am Ende der Kette stand Breier, der jedoch nur das Außennetz traf.

Die Defensive der Blau-Schwarzen stand und nach vorne fand die Kwasniok-Elf auch oft die richtige Lösung. Golley bediente Shipnoski, der flankte flach zum eingelaufen Deville. Doch Kolke stand dem 2:0 im Weg. Dann war wieder Golley an der Reihe. Nach einer Ecke setzte er gut nach, sicherte sich die Kugel, zielte aber links am Kasten vorbei.

Nach einer halben Stunde hatte der FCS etwas Dusel. Ein Befreiungsschlag überraschte die Defensivabteilung. Breier war frei durch, zog in den Sechzehner, traf aber nur den Querbalken.

In der 36. Minute lag den FCS-Fans dann der Torschrei auf den Lippen. Golley spielte perfekt in die Gasse zu Jacob. Der steuerte frei auf Kolke zu. Doch der Keeper parierte. So ging es mit der 1:0-Führung in die Kabine.

Rein in den zweiten Durchgang ging es ohne personelle Änderungen und einer Rostocker-Mannschaft, die versuchte Druck aufzubauen. Vollmann hatte früh die erste gute Chance. Doch Sverko und Batz klären im Verbund.

Nach 68. Minuten prüfte Litka den FCS-Schlussmann. Nach schnell ausgeführter Ecke zog er von der Strafraumkante ab. Zeitz hielt den Kopf dazwischen, konnte aber nicht klären. Das übernahm schließlich Batz.

Die Blau-Schwarzen warfen sich in jeden Ball und zeigten sich auch beim Pressing griffig. Shipnoski luchste Roßbach die Kugel ab. Seinen Abschluss fischte sich Kolke.

Dann war Wechselzeit. Erst ersetzte Kianz Froese den emsigen Golley (72.), kurz später kam Minos Gouras für Deville (76.). Zudem durfte noch Jayson Breitenbach für Jacob ran (83.).

Defensiv ließ der FCS nichts mehr anbrennen, obwohl Rostock bis zum Abpfiff alles versuchte. Aber heute war kein Durchkommen durch den Abwehrriegel. Daher hatten die Blau-Schwarzen das letzte Wort. Gouras bediente Jänicke im Strafraum. Der behielt die Übersicht, schloss nicht selbst ab, sondern legte weiter zu Shipnoski. Der nahm die Kugel an und jagte sie dann oben links ins Eck (84.).

In der 90. Minute hätte Shipnoski noch auf 3:0 stellen können. Nach Steilpass war er frei durch, zielte aber über den Kasten. Das schmälerte aber nicht den starken Auftritt der Blau-Schwarzen, die sich verdient die drei Punkte sicherten.

Weiter geht es am kommenden Wochenende erneut im Ludwigspark. Der FCS empfängt am Sonntag, den 4. Oktober, den Halleschen FC.