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Tabellenführung ausgebaut

Der 1. FC Saarbrücken hat sein Nachholspiel beim TuS Rot-Weiß Koblenz mit 3:1 gewonnen und damit die Tabellenführung ausgebaut. Mergim Fejzullahu traf im ersten Durchgang, Sebastian Jacob stellte nach seiner Einwechslung mit einem Doppelpack den Sieg in der Schlussphase sicher.

Cheftrainer Dirk Lottner änderte die Startelf auf vier Positionen. Mergim Fejzullahu, José-Pierre Vunguidica, Jayson Breitenbach und Fabian Eisele rückten ins Team.

Im Tor stand wie gewohnt Daniel Batz. Davor waren Boné Uaferro, Christopher Schorch und Anthony Barylla im Einsatz. Das Zentrum ordneten Manuel Zeitz und Fanol Perdedaj, Fejzullahu lief im offensiven Mittelfeld auf. Auf den Außen sollten Vunguidica und Breitenbach Dampf machen. Vorne startete Eisele an der Seite von Gillian Jurcher.

Vom Anpfiff weg war die Rollenverteilung klar, der FCS bestimmte das Spiel, Koblenz war um Stabilität in der Defensive bedacht, die Blau-Schwarzen hatten jedoch wenig Ideen, mit dem Ballbesitz effektive Aktionen zu kreieren.

Die erste nennenswerte Szene nach 12 Minuten. Eisele wurde von Barylla bedient, legte sich die Kugel zurecht, zielte von der rechten Strafraumkante aber am langen Pfosten vorbei.

In der Folge plätscherte die Partie vor sich hin. Koblenz wurde nach und nach mutiger und wagte zwei Abschlüsse aus der Distanz, jedoch jeweils weit über das Gehäuse von Batz.

In der 29. Minute dann die Führung für den FCS. Fejzullahu fasste sich aus 18 Metern halbrechter Position ein Herz und platzierte den Ball im langen Eck. Keeper Vincek war ohne Chance.

Anschließend viel Stückwerk und fehlende Genauigkeit bei den Blau-Schwarzen. Dazu fehlte immer wieder das Tempo im Offensivspiel. Dadurch trauten sich die Gastgeber mehr zu. Hendrik Hillen verbuchte einen Abschluss aus 20 Metern, knapp am rechten Pfosten vorbei. Mit der knappen Führung ging es in der Pause.

Ohne Wechsel ging es rein in die zweite Halbzeit, aber den Zuschauern bot sich weiterhin magere Fussballkost. Nach einer Stunde daher die ersten Wechsel. Sebastian Jacob und Kianz Froese sollten mehr Schwung bringen. Eisele und Fejzullahu hatten Feierabend.

Statt frischem Schwung aber erstmal Ernüchterung. Schorch spielte einen zu kurzen Rückpass. Hendrik Hillen spritzte dazwischen, ließ Batz aussteigen und schob locker ins leere Tor ein.

Die Blau-Schwarzen agierten zu behäbig, der erste Torschuss erst in der 78. Minute, als Jurcher mit einem Kopfball nicht genau genug zielte. Anschließend wurden die Schützlinge von Dirk Lottner aber besser, der eingewechselte Müller brachte Belebung. Jurcher hatte die nächste Chance zur erneuten Führung, Jacob hatte schön durchgesteckt, jedoch flog die Kugel knapp am Winkel vorbei.

Dann war es aber soweit. Müller ging mit Tempo über links in den Strafraum und wurde am Fuß getroffen, Schiedsrichter Zorn zeigte auf den Punkt. Jacob trat an, scheiterte zunächst mit seinem schwach geschossen Elfmeter, aber sein Nachschuss saß (83.).

Die Entscheidung folgte in der 86. Minute. Jurcher führte den Ball parallel zur Strafraumgrenze, bediente Jacob mit der Hacke, der eiskalt abschloss und das 3:1 markierte. Der Schlusspunkt nach einem Auftritt, der sicherlich nicht zu den Stärksten der Spielzeit zählen wird, aber drei weitere Punkte brachte und die perfekte Startseite ausbauen ließ.

Weiter geht es am kommenden Samstag erneut auswärts. Der FCS gastiert beim 1. FSV Mainz 05 II. Im Hermann-Neuberger-Stadion sind die Blau-Schwarzen am 7. September wieder am Ball, wenn die TSG Hoffenheim II in Völklingen gastiert.