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Partie gegen Ulm gedreht und zurück auf Platz zwei

Der 1. FC Saarbrücken hat den zweiten Tabellenplatz zurückerobert. Nachdem Homburg am gestrigen Freitag nur Remis spielte, nutzte der FCS die Vorlage und schob sich durch einen 2:1-Sieg gegen Ulm auf den zweiten Rang.

Cheftrainer Dirk Lottner startete im 3-5-2-System. Daniel Batz stand zwischen den Pfosten. Davor bildeten Nino Miotke, Marco Kehl-Gomez und Steven Zellner die Dreierkette. Auf den Außen waren Tobias Jänicke und Mario Müller unterwegs. Im Zentrum agierten Manuel Zeitz, Lukas Quirin und Fanol Perdedaj. In der Spitze waren Fabian Eisele und Sebastian Jacob im Einsatz.

Das Spiel brauchte zunächst einige Zeit, um Fahrt aufzunehmen. Es war zuächst ein Regionalligaspiel auf mäßigen Niveau, mit vielen Ungenauigkeiten und unkonzentrierten Aktionen.

Die erste richtige Gelegenheit für den FCS nach einer halben Stunde, als Quirin auf Eisele ablegte, der sich halbrechts an der Strafraumgrenze drehte, aber das Tor verfehlte. Zwei Minuten später rettete Batz. Morina ließ Miotke im Strafraum aussteigen, visierte das lange Eck an, aber Batz verkürzte den Winkel und parierte. Danach folgten zwei Ecken der Gäste, bei den Batz gegen Krebs zur Stelle war.

In der 37. Minute war es wieder Morina, der einen Kopfball über das Tor setzte. Kurze Zeit später schickte Zeitz Jänicke über rechts, der wiederum Eisele bediente. Erneut kein Glück beim Abschluss des Angreifers.

Kurz vor der Pause dann noch eine Chance für Ulm und die saß. Gashi hielt einfach mal aus 25 Metern drauf, der Ball ging in den linken Winkel, Batz ohne Abwehrchance und die Gäste in Front.

Durchgang zwei startete ohne Wechsel. Der FCS zeigte sich von Beginn an engagiert und belohnte sich in der 51. Minute. Eisele und Jacob behaupteten im Strafraum den Ball, Jacob legte quer zu Perdedaj, der aus sechs Metern mit links einnetzte.

Kurz danach war wieder Batz gefordert, der einen Schuss von Schindele entschärfte. Die Blau-Schwarzen waren besser im Spiel, jedoch zunächst ohne das nötige Fortune. Deshalb auch ein erster Wechsel. Gillian Jurcher ersetzte Eisele nach 62 Minuten.

Keine drei Minuten auf dem Platz, bot sich ihm nach einer Ecke die Chance, doch seine Direktabnahme wurde auf der Linie geklärt. Anschließend probierte es Quirin, setzte aber zu hoch an. Wenig später war auch für ihn Feierabend und Marco Holz betrat das Feld.

In der 79. Minute lag der Torschrei schon auf den Lippen. Det FCS spielte sich auf der linken Seite schön durch, Müller flankte, Jurcher stieg hoch, doch der Kopfball kam zu zentral.

Kurz vor Schluss dann doch noch der Siegtreffer. Jurcher spielte Doppelpass mit Perdedaj und fasste sich ein Herz aus 22 Metern. Die Kugel zischte flach unten links ins Eck, Hundertmark ohne Abwehrchance. Der Sieg für den FCS.

Weiter geht es am kommenden Wochenende mit der Partie bei der TSG 1899 Hoffenheim II. Der Anpfiff im Dietmar-Hopp-Stadion erfolgt am Sonntag, den 12. Mai, um 14 Uhr.