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Erstes Spitzenspiel geht an den FCS

Der 1. FC Saarbrücken hat sich nach dem Sieg in Stadtallendorf auch vor heimischem Publikum erfolgreich im Jahr 2019 angemeldet. Vor 3.026 Zuschauern sicherte sich der FCS durch einen 4:0-Erfolg drei Punkte gegen den TSV  Steinbach.

Cheftrainer Dirk Lottner veränderte sein Team im Vergleich zum Start in Stadtallendorf auf drei Positionen. Marco Kehl-Gomez kehrte nach abgesessener Sperre zurück, Ivan Franjic feierte sein Startelfdebüt und auch Jose Pierre Vunguidica durfte von Beginn an ran.

Im Tor sollte wie gewohnt Daniel Batz den Kasten sauber halten. Davor bildeten Steven Zellner, Kehl-Gomez und Miotke eine Dreierkette. Auf den Außen waren Vunguidica und Tobias Jänicke unterwegs. Das Zentrum organisierten Manuel Zeitz und Fanol Perdedaj. Franjic war die Schaltzentrale in der Offensive. Und vorne galt es für Sebastian Jacob und Gillian Jurcher Betrieb zu machen.

Die Blau-Schwarzen hatten direkt die erste gefährliche Aktion. Franjic suchte mit einer flachen Hereingabe von der linken Seite einen Abnehmer in der Mitte. Ebenso wenig von Erfolg gekrönt, wie Jacobs Versuch aus der Distanz.

Danach spielte sich das Geschehen meist zwischen den Strafräumen ab. Die Defensivreihen standen. Steinbach schaffte es nur bei Standards, zu kleineren Möglichkeiten zu gelangen, ohne, dass Batz jedoch eingreifen musste.

Der FCS dann nach rund 20 Minuten mit der ersten richtig dicken Chance. Zeitz bediente Vunguidica, der ließ Timo Kunert stehen und marschierte zur Grundlinie. Jänicke war in die Mitte gestartet und erhielt das Zuspiel. Tim Paterok im Kasten des TSV parierte jedoch ganz stark.

Kurz später war er jedoch machtlos. Kehl-Gomez mit einem ganz feinen Pass aus der eigenen Hälfte. Damit hatte die Steinbacher Awehrreihe nicht gerechnet. Jurcher schon. Der Ball flog über die Defensivkette, Jurcher nahm die Kugel in der Drehung perfekt an und schob an Paterok vorbei zur Führung ein (27.).

Das 1:0 hatte auch zum Pausenpfiff bestand. Steinbach zeigte sich in der Defensive wieder aufmerksam, nach vorne passierte bei den Hessen aber nicht viel, auch wenn sie es schafften, in der Schlussphase den Druck zu erhöhen. Dabei heraus sprang aber nur ein Abschluss von Tim Welker aus 30 Metern, den Batz zur Ecke klärte.

Die Gäste versuchten im zweiten Durchgang vom Anpfiff weg den Druck hoch zu halten und der FCS fand zunächst nicht richtig rein. Hinten stand das Lottner-Team aber weiter sicher und es brannte nichts an.

Vorne wurde die erste Aktion dann direkt genutzt. Jurcher zögerte in Bedrängnis einen Moment zu lange und Steinbach konnte klären. Perdedaj schnappte sich den zweiten Ball, steckte zu Jänicke durch und der besorgte aus spitzem Winkel das 2:0 (60.).

Direkt im Anschluss der erste Wechsel. Markus Mendler ersetzte Franjic und führte sich perfekt ein. In der 68. Minute legte er sich den Ball rund 25 Meter vor dem Tor bereit. Aus halblinker Position zirkelte er die Kugel in den Winkel. Ein geiles Ding zum 3:0.

Auch auf diesen Treffer folgte ein Wechsel. Perdedaj musste angeschlagen runter, Oliver Oschkenat ersetzte ihn. Der neue Mann rückte links in die Dreierkette, Zellner vor ins Mittelfeld. Etwas später kam dann noch Marcel Carl für Jurcher in die Partie.

Die Blau-Schwarzen spielten es in der Folge ganz konsequent runter. Mendler verpasste in der Schlussphase nach einem Missverständnis in der Steinbacher Abwehr zunächst Treffer Nummer vier, ließ in in der Nachspielzeit nach Jacob Vorlage aber noch folgen und setzte den Schlusspunkt hinter einen verdienten Sieg. 

Weiter geht es am kommenden Samstag, 9. März, mit dem Spitzenspiel der Regionalliga Südwest. Der FCS gastiert bei Waldhof Mannheim und wird alles daran setzen den Abstand auf den Tabellenführer zu verkürzen.