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Drei Punkte zum Jahresabschluss

Der 1. FC Saarbrücken hat sich mit drei Punkten aus dem Fußball-Jahr 2018 verabschiedet. Mit einem 3:1-Erfolg vor 2.128 Zuschauern verbuchte der FCS ganz wichtige Zähler gegen den VfB Stuttgart II.

Cheftrainer Dirk Lottner musste seine Startelf im Vergleich zum Sieg gegen Freiburg umstellen. Benjamin Kessel stand verletzungsbedingt nicht zur Verfügung, dafür rückte Oliver Oschkenat rein und bildete mit Marco Kehl-Gomez und Steven Zellner die Dreierkette vor Keeper Daniel Batz.

Ansonsten blieb die Elf unverändert, auch weil Kapitän Manuel Zeitz eine Gelbsperre absitzen musste. Marco Holz und Fanol Perdedaj waren im Zentrum unterwegs, Jose Pierre Vunguidica und Tobias Jänicke auf den Außen. Markus Mendler startete im offensiven Mittelfeld und vor ihm waren Gillian Jurcher und Sebastian Jacob positioniert.

Beide Teams taten sich in der Anfangsviertelstunde auf rutschigem Geläuf schwer, gefährliche Szenen zu kreieren. Jurcher und Perdedaj versuchten es jeweils von der Strafraumgrenze. Die Stuttgarter ebenfalls mit zwei ersten Torannährungen.

Dann ging es einmal schnell durch die Mitte. Jacob schaltete schnell und bediente Jurcher mit einem perfekten Pass in den Lauf. Jurcher hatte nur noch VfB-Schlussmann Florian Kastenmeier vor sich, der konnte den Einschlag aber auch nicht mehr verhindern und der FCS führte nach 16 Minuten.

Der Ausgleich ließ aber nur kurz auf sich warten. David Tomic brachte einen Freistoß von der linken Seite an den zweiten Pfosten. Manuel Kober stand dort sträflich frei und netzte zum 1:1 ein (22.).

Die Blau-Schwarzen hatten postwendend die Möglichkeit, die passende Antwort zu liefern. Jacob tauchte frei vor Kastenmeier auf. Der Abschluss missglückte jedoch und die Kugel flog übers Gehäuse.

Batz klärte nach einer halben Stunde stark gegen Timo Werner zur Ecke. Auf der Gegenseite dann das nächste dicke Ding. Perdedaj mit einer ganz feinen Vorlage, Jurcher am Ende der Kette frei durch, zielte aber über das Tor.

Die nächsten Chancen gehörten wieder dem VfB. Zwei Versuche von außerhalb des Sechzehners, sorgten jedoch nicht wirklich für Gefahr. Werner kurz vor der Pause schon. Beinahe schien er schon durch, doch in letzter Sekunde wurde er noch entscheidend gestört.

Den zweiten Durchgang eröffnete Holz in der 50. Minute. Haarscharf strich sein Schuss am Pfosten vorbei. Dann war wieder Jacob an der Reihe. Jänicke setzte Jurcher ein, der mit einem flachen Querpass zu Jacob. Eigentlich ein sicheres Ding, doch der Angreifer jagte den Ball aus fünf Metern drüber.

Und weiter der FCS. Jänicke flankte aus dem Halbfeld. Jacob setzte sich im Luftduell durch, doch Kastenmeier war auf dem Posten und parierte.

In der 64. Minute zog Lottner dann die erste Wechseloption. Fabian Eisele ersetzte Oschkenat und ordnete sich neben Jacob ein. Defensiv wurde auf Vierkette umgestellt und im Mittelfeld rückten Mendler und Jurcher auf die Außen.

Der FCS drückte, aber das zweite Tor wollte nicht fallen. Perdedaj kam im Strafraum beispielsweise eine Fußspitze zu spät, Jurcher hämmerte den Ball kurz später rechts am Kasten vorbei.

Zur Schlussviertelstunde zog Lottner noch die zwei verbliebenen Optionen. Mario Müller ersetzte zunächst Vunguidica und kurz später Alexandre Mendy für den angeschlagenen Jänicke.

Und dann belohnte sich Jacob endlich. Erst löste er sich mit viel Dynamik im Mittelfeld und passte zu Jurcher. Der legte direkt zurück zu Jacob und diesmal ließ er sich die Chance nicht nehmen und vollendete zum 2:1 (80.).

Für den nächsten Höhepunkt sorgte Schiedsrichter Nicolas Winter, der in einer eigentlich fairen Partie gefühlt nicht das richtige Gespür zeigte. Kehl-Gomez regte sich nach einem Schlag gegen Zellner auf. Winter zeigte ihm kommentarlos Gelb-Rot.

Aber auch davon ließ sich das Lottner-Team nicht beeindrucken. In der Nachspielzeit Jurcher mit dem Seitenwechsel auf Mendler, der mit dem Auge für Jacob. Der 3:1-Endstand und ein verdienter Sieg zum Jahresabschluss.