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FCS-Frauen verpassen wichtigen Auswärtssieg

Am 23. Spieltag reisten die FCS-Frauen in die Autostadt, wo sie bei der U20 des VfL Wolfsburg gefordert waren. Trainer Taifour Diane setzte dabei nicht auf die Marschroute "Never change a winning team", obwohl sein Team eine Woche zuvor nach einem überzeugendem Auftritt 7:2 gewann. Folglich ersetzte De Backer die Japanerin Rie, wodurch die doppelte Torschützin gegen Weinberg und Kapitänin Ripperger wieder im zentralen Mittelfeld, statt im Angriff, spielte.

Zu Beginn überließen die Blau-Schwarzen dem VfL das Kommando und wollten durch Konter Akzente in der Offensive setzen. Die erste nennenswerte Gelegenheit bot sich den jungen Wölfinnen bereits nach sieben Minuten, als Ereleta Memeti glücklicherweise nur die Latte traf.

Mit zunehmender Spieldauer bekam die Gästedefensive die Offensivabteilung der Heimelf aber immer mehr und mehr in den Griff. Nach 23 Minuten kamen dann auch die Blau-Schwarzen gefährlich nach vorne. Die schnelle Loos bekam am eigenen Sechzehner den Ball und lief über rechts bis an den gegnerischen Fünfer durch. Dort legte sie uneigennützig quer, ein Schuss wäre wohl die bessere Alternative gewesen. Nur zwei Minuten später hatte dann De Backer die Führung auf dem Fuß. Nach Zuspiel von Matuschewski scheiterte sie im eins gegen eins. Dies sollte nicht das letzte Mal für heute gewesen sein.

Eine gute halbe Stunde war dann gespielt, bis Saarbrücken einen vermeidbaren Eckball verursachte. Die Ecke wurde kurz gespielt und die Kugel über die Linie gedrückt, doch die Fahne war schon oben. Danach herrschte etwas Ruhe in den beiden Strafräumen. Viel spielte sich im Mittelfeld ab und beide scheuten das Risiko.

Beim letzten Angriff des ersten Durchgangs war dann Krüger auf und davon, die Zuschauer hatten bereits den Torschrei auf den Lippen, doch sie fand ihre Meisterin in Chladekova, die entschlossen abwehren konnte.  

Nach Wiederanpfiff war zunächst Blau-Schwarz aktiver. In der 52. Minute fiel Loos im Sechzehner, aber der Elfmeterpfiff blieb aus. Eine mindestens umstrittene Entscheidung. Nur fünf Minuten später steckte erneut Matuschewski auf De Backer durch, die aufgrund mäßigem Tempo noch von der Verteidigerin eingeholt wurde und nicht zum Abschluss kam.

Die beste Torchance verbuchten die Gäste dann in der 63. Minute. Abermals schickte Matuschewski - diesmal mit einem Traumpass von links - De Backer auf die Reise. Vor dem Gehäuse mittig am Sechzehner erhielt sie den Ball und überlegte im eins gegen eins etwas lange. Als sie die Torhüterin dann umkurvte, war längst eine Wölfin herbeigeilt und klärte. Wenn man diese Möglichkeiten in dieser Menge liegen lässt, wird es schwierig. Bessere konnte es nicht geben. Wer kein Tor schießt, kann auch nicht gewinnen.

Zwei Minuten darauf wieder die Gäste. Hauck spielte auf Klein die Linie entlang, ihr Torschuss wurde entschärft. In der 70. Minute kam es eigentlich wie es kommen musste. Nach missglücktem Abspiel von Tröster spritzte Lange dazwischen, umdribbelte die machtlose, aber ansonsten sichere Chladekova und schoss zur Führung ein.

Kurze Zeit später konnte sich Dianes Mannschaft wieder für die Schlussphase aufbäumen. Eine scharfe Hereingabe von Klein fand jedoch im Zentrum keinen Abnehmer. Anschließend probierte es erneut Klein mit einem Fernschuss, der knapp drüber ging. Die Saarländerinnen versuchten es im Anschluss noch mit der Brechstange, der Ausgleich wollte aber nicht mehr fallen.   Zu allem Überfluss konnte die direkte Konkurrenz dreifach punkten.

Nächste Woche empfängt man sonntags das bereits abgestiegene Schlusslicht SGS Essen U20 um 14:00 Uhr am Kieselhumes.