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FCS-Frauen wollen drei Punkte für den Aufstiegstraum

Für die Frauen des 1. FC Saarbrücken gibt es in dieser Zweitligasaison nur noch Endspiele. Jeder Sieg bringt das Team von Trainer Taifour Diane näher an die Bundesliga, jede Niederlage kann das Aus bedeuten, weil es so viele Mitkonkurrenten gibt, die besser oder gleichauf sind. Im Heimspiel am Sonntag (11 Uhr, Stadion Kieselhumes) empfängt der 1. FC Saarbrücken den derzeitigen Fünften 1. FFC Turbine Potsdam II.

Die Gastgeber sind Siebter, das sieht auf den ersten Blick nicht nach Spitzenspiel aus. Dennoch geht es für die Malstatterinnen um den Aufstieg in die Bundesliga. Denn der Sechste FF USV Jena steht auf einem Aufstiegsplatz und das Team aus Thüringen hat lediglich einen Punkt mehr auf dem Konto.

„Es ist wieder ein Sechs-Punkte-Spiel, wie jede unserer Begegnungen. Wir sind aber zuversichtlich, denn in der ersten Hälfte in Frankfurt haben wir gut gespielt und zwei Tore gemacht. Unser Problem ist aber, dass wir zu oft einen Vorsprung herschenken und den Gegnern ermöglichen auszugleichen, dadurch sind viele Punkte verloren gegangen. Wir müssen dahin kommen, das ganze Spiel auf gleichmäßig hohem Niveau zu spielen“, sagte Trainer Taifour Diane.

Nachteilig wirkte sich zuletzt das Verletzungspech aus. Larissa Theil war zuletzt auch noch erkrankt und könnte wieder zurückkommen und bei Chiara Klein besteht berechtigte Hoffnung, dass sie nach langer Verletzungspause zurückkehrt. Eventuell greift Diane auch auf Vanessa Skradde zurück, die zuletzt bei der Zweiten und mit der Bundeswehr-Nationalmannschaft unterwegs war. „Da müssen wir reden, da die Regionalliga-Mannschaft ebenfalls ein wichtiges Spiel hat. Es wird noch entschieden, wo sie am Sonntag spielt“, sagt Diane.

In der Tabelle ist es so eng, dass ein Sieg im günstigsten Fall vier Plätze bringen kann, bei einer Niederlage könnte aber auch noch der 1. FC Köln die Saarländerinnen überholen und auf Rang acht verdrängen.