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FCS-Frauen mit verdienter Niederlage

Am 17. Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga reiste das Team von Taifour Diane nach Wiedenbrück in Nordrhein-Westfalen, wo man in der Tönnies-Arena auf den abstiegsbedrohten FSV Gütersloh traf.

Personell gab es dabei einige Änderungen, schließlich fehlten mit Dörr, De Backer und Tröster weitere Stammspielerinnen. Zudem war Samantha Herrmann angeschlagen und nahm auf der Bank Platz. Außer Ehl im Tor führte das zu einigen Wechseln in der Startelf. Somit spielte Reifenberg rechts hinten in der Viererkette, Larissa Theil gab neben Drescher in der Innenverteidigung nach über eineinhalb Jahren ihr Comeback. Vor der Abwehr durfte auch das blau-schwarze Eigengewächs Milena Fischer neben Rie von Beginn an ran. Auf den Außenbahnen links waren Grünnagel defensiv und Hauck offensiv aktiv. Über Rechts kam wie gewohnt Chiara Loos. Ganz vorne begann Ripperger anstelle von Matuschewski, die auf der Spielmacherposition startete. Mit Herrmann, Braunschweig und Ofiara wurden alle Feldspielerinnen auf der Bank später eingewechselt.  

Von Beginn an taten sich die Gäste jedoch schwer. Die Gastgeber hingegen verloren eine Woche zuvor gegen das Schlusslicht SGS Essen U20 und hatten sich einiges vorgenommen. Sie begannen direkt druckvoll und nutzten Saarbrückens neuformierte Hintermannschaft aufgrund der dünnen Personaldecke eiskalt aus. Bereits nach acht Minuten war die erst 16-jährige Fetaj erfolgreich und erzielte die Führung für die Heimelf. Keine 10 Minuten waren vergangen und erneut traf Fetaj und schnürte damit ihren Doppelpack.

Von Dianes Mannschaft war wenig bis gar nichts zu sehen. Nach dem Seitenwechsel verursachte Grünnagel einen unnötigen Elfmeter, der schon in der 50. Minute zur Vorentscheidung führte. Damit war Gütersloh vorerst zufrieden und überließ den Saarländerinnen das Spiel. Diese kamen nun endlich zu nennenswerten Offensivaktionen. Die polnische Nationalstürmerin Matuschewski war bis dato abgemeldet, scheiterte jedoch nun im eins gegen eins gegen die Torfrau. Rippergers Anschlusstreffer zu Beginn des Schlussviertel war dabei nur noch Ergebniskosmetik.

Weiter geht es am Sonntag zu Hause um 11:00 Uhr gegen den SV Meppen.