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Erstes Heimspiel des Jahres endet Remis

Am 15. Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga empfing das Team von Taifour Diane die Gäste aus Wetzlar. Beim ersten Heimspiel des Jahres 2019 mussten die Blau-Schwarzen auf vier Spielerinnen der zweiten Mannschaft zurückgreifen.

220 Zuschauer fanden bei angenehmen, frühlingshaften Bedingungen den Weg ins Stadion am Kieselhumes. Zu Beginn hatte die Heimelf gleich einen Freistoß durch Matuschewski von halblinks zu verzeichnen. Am zweiten Pfosten rauschte Dörr heran und scheiterte denkbar knapp. In der 10. Minute gab es dann Freistoß zentral vor dem Tor für die Saarländerinnen aus aussichtsreicher Position. Der Abschluss von De Backer war für die Gästetorhüterin allerdings kein Problem.

Danach folgte lange Leerlauf, viel spielte sich im Mittelfeld ab. Auf beiden Seiten häuften sich Fehlpässe, die das Kreieren gefährlicher Torchancen verhinderten. Die nächste nennenswerte Aktion und Großchance ergab sich erst kurz vor der Pause. Ripperger setzte sich im Mittelfeld durch und spielte rechts im Sechzehner De Backer frei. Leider schoss die Torjägerin im eins gegen eins die Torfrau an und es ging torlos in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Blau-Schwarzen dann den Druck zu erhöhen. Nach dem Abschluss von Loos erarbeitete man sich eine kleine Eckenserie, doch in der Mitte kam keine heimische Akteurin entschlossen an das Leder. Weitere anschließende Abschlüsse von Matuschewski, De Backer und Herrmann blieben ungefährlich.

In der 74. Minute musste dann ein Standard her. Rund 25 Meter vor dem Gehäuse bekam Saarbrücken einen berechtigten Freistoß zugesprochen. Diesmal nahm sich Matuschewski der Sache an und übernahm Verantwortung. Der Schuss der Polin war zentral platziert aber dennoch hart geschossen und schlug im Tor zur Führung ein.

Leider hielt diese nur knappe vier Minuten. Bei einem Angriff über rechts konnte man den Pass in die Mitte nicht verhindern, wo sich Anstatt gegen Saarbrückens Abwehr entscheidend behauptete. Die Kugel trudelte nebem dem linken Pfosten über die Linie. Damit glich Wetzlar aus dem Nichts aus, auch wenn Dianes Team im letzten Drittel nicht druckvoll genug agierte.

Gegen Ende waren beide Teams nicht mehr in der Lage den Sieg einzufahren. Man hatte sich zwar mehr erhofft, dennoch müssen die Köpfe nun oben bleiben. Nächsten Sonntag gastiert die zweite Mannschaft aus Hoffenheim am Kieselhumes. Wir hoffen auch hier wieder auf zahlreiche Unterstützung!