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Frauen II spielen 1:1 gegen TuS Wörrstadt

Am vergangenen Samstag trafen die Regionalligadamen des 1.FCS auf den TuS Wörrstadt. Ein Spiel, bei dem das Endergebnis am Schluss zur Nebensache wurde.

Voller Euphorie und mit dem ersten Sieg im Rücken hatten sich die Frauen II am Samstag vorgenommen, den ersten Heimsieg einzufahren. Trainer Markus Klimt, der wie in den vergangenen Spielen auf Laura Hautz, Sina Kirschner, Claudia Pilger und Luisa Schuh verzichten musste, war bereits vor Anpfiff des Spiels klar, dass dies keine leichte Aufgabe werden würde. "Mit dem TuS Wörrstadt kommt eine Mannschaft nach Saarbrücken, die eine sehr gute kämpferische Einstellung hat und uns auf Augenhöhe begegnen wird."

Beide Mannschaften konzentrierten sich zu Beginn des Spiels auf kompaktes Verteidigen, sodass die Zuschauer ein Spiel sahen, das sich größtenteils im Mittelfeld abspielte. Ein zu hektisches und ungenaues Aufbauspiel der Saarbrückerinnen ermöglichte Wörrstadt immer wieder einfache Ballgewinne und gefährliche Konter. Richtig gute Torchancen kamen in der ersten Hälfte jedoch nicht wirklich zu Stande. So war es eher ein individueller Fehler im Spielaufbau den Wörrstadt eiskalt ausnutzte und in der 27. Minute die Führung erzielen konnte.

Nach der Pause erhöhte Saarbrücken zwar den Druck, aber zwingende Torchancen blieben auch hier Mangelware. „Nach und nach habe ich dann die Mädels aufgefordert, alles nach vorn zu werfen", so Trainer Klimt, der die drei Punkte unbedingt auf dem heimischen Kieselhumes behalten wollte.

In der 90. Minute war es dann ein Abstimmungsfehler zwischen der Wörrstädterin Stein und ihrer Torfrau, der den FCS-Frauen den glücklichen, aber nicht unverdienten Ausgleich bescherte.

Nachdem der Schiedsrichter drei Minuten Nachspielzeit angezeigt hatte, starteten die Blau-Schwarzen ihre Schlussoffensive. Dann geschah das, was sich kein Fußballer wünscht. Ein langer Ball auf Jaqui Wilhelm eröffnete ihr den Weg zum Wörrstädter Tor. Auf dem Weg zum gegnerischen Tor wurde sie durch einen Rempler zu Fall gebracht. Notbremse, rote Karte und Freistoß waren die logische Konsequenz.

Dieser Freistoß sollte jedoch nicht mehr zur Ausführung kommen. Jaqueline Wilhelm war so unglücklich auf Ball und Kopf gefallen war, dass sie starke Schmerzen hatte und keine Luft mehr bekam. Der Rettungswagen musste gerufen werden. Die Behandlung und der spätere Abtransport zog sich so lange hin, dass der Schiedsrichter nach ca. 40 Minuten Wartezeit das Spiel abgebrochen hat. Über die Wertung muss jetzt der Verband entscheiden.

„Das Ergebnis ist in solchen Situationen zweitrangig. Wir wünschen Jaqui, die sich zum Glück auf dem Weg der Besserung befindet, eine schnelle und gute Genesung und das wir sie schnellstmöglich wieder in unseren Reihen begrüßen dürfen. Ich möchte mich noch einmal bei allen, die sich vor Ort und später im Krankenhaus um Jaqueline gekümmert haben, bedanken!", so Trainer Markus Klimt.