FCS unterliegt in Münster
Spielbericht

FCS unterliegt in Münster

Statistische Daten


Datum
14.04.2012 - 14:00
Gastgeber
SC Preußen Münster
Gast
1. FC Saarbrücken
Ergebnis
1:0
Teilnehmende Spieler Gastgeber
Schulze Niehues - Hergesell, Kühne, Bourgault, Vunguidica (83. Heise), Königs, Schmider, Truckenbrod, Huckle, Siegert, Kluft (75. Ornatelli)
Teilnehmende Spieler Gast
Marina - Forkel, Lerandy, Straith, Kohler - Eggert (61. Wurtz), Sieger - Sökler (70. Salifou), Özbek (70. Fuchs), Stiefler - Laux
Tore
1:0 Siegert (51.)
Gelbe Karten
Eggert (5. Gelbe), Lerandy, Salifou, Sieger (5. Gelbe), Straith
Gelb-Rote Karten
-
Rote Karten
-
Anzahl Zuschauer
6.121
Schiedsrichter
Marcel Göpferich (Bretten-Bauerbach)

Am 35. Spieltag stand für die Blau-Schwarzen die Partie beim SC Preußen Münster an. Nachdem die Blau-Schwarzen zuletzt im Ludwigspark kräftig punkteten und auch aus Erfurt einen Zähler mitbrachten, ging es heute mit leeren Händen zurück ins Saarland. Benjamin Siegert erzielte in der 51. Minute den einzigen Treffer des Tages, der Münster drei Punkte einbrachte.

Luginger musste seine Startelf umstellen. Tim Kruse fehlte gesperrt. Adam Straith, der in den letzten Begegnungen auf der linken Abwehrseite agierte, rückte für Kruse neben Marc Lerandy in die Innenverteidigung. Lukas Kohler rückte als Außenverteidiger neu in die erste Elf. Im nächsten Ligaspiel ist der Trainer erneut zu Änderungen gezwungen. Christian Eggert und Stephan Sieger müssen gegen Heidenheim eine Gelbsperre absitzen.

Auf einem schwer zu bespielenden Platz nahm die Partie schnell an Fahrt auf. Es waren erst ein paar Sekunden gespielt, da spitzelte Marius Laux den Ball zu Stephan Sieger, der Abschluss des Kapitäns strich aber am Pfosten vorbei. Im direkten Gegenzug war Enver Marina gefordert und der FCS-Keeper reagierte glänzend. José Vunguidica zog ab, doch Marina war auf seinem Posten.

Die temporeiche Anfangsphase versprach viel, die Platzverhältnisse ließen aber nicht viel zu. Kombinationsspiel war für beide Seiten auf dem holprigen Geläuf kaum möglich. Dennoch kamen die Blau-Schwarzen zu Chancen. So bereitete Christian Eggert unter anderem per Seitenwechsel für Sven Sökler vor. Sökler zog nach innen, sein Schuss ging aber über den Querbalken.

Mitte des ersten Durchgangs zeigte sich Münster wieder in der Hälfte der Malstatter. Zunächst versuchte sich Benjamin Siegert aus rund 20 Metern. Wenige Minuten später trat Marco Königs zum Freistoß an, bereitete Marina mit seinem Schuss aber keine großen Probleme.

Nun war der FCS wieder am Zug und Manuel Stiefler hätte eigentlich freie Bahn gehabt, doch er trat auf den Ball, brachte ihn aber wieder unter Kontrolle und setzte Marius Laux in Szene, der gegen Preußen-Keeper Maximilian Schulze Niehues den Kürzeren zog. Wenig später ein Tor für den FCS durch Sven Sökler, Schiedsrichter Marcel Göpferich entschied allerdings auf Abseits und so ging es mit einem torlosen Remis in die Kabinen.

Preußen Münster kam mit viel Dampf aus der Kabine. Patrick Huckle gab bereits in der 46. Minute den ersten Warnschuss ab, zielte aber zu hoch. Fünf Minuten später zappelte der Ball im Netz. Huckle spielte in die Schnittstelle der Abwehr, Siegert zögerte keine Sekunde, schloss direkt ab und erzielte das 1:0.

Nach etwas über einer Stunde fast der Ausgleich. Sökler brachte einen Freistoß in den Strafraum, Laux konnte die Kugel aber nicht kontrolliert auf das Tor bringen und so verpuffte die Chance. Nach 73. Minuten erneut Laux im Mittelpunkt. Martin Forkels weiter Schlag landete bei Laux, der den besser postierten Johannes Wurtz übersah und es selbst versuchte, Schulze Niehues packte zu.

Die Blau-Schwarzen warfen alles nach vorne und eröffneten Münster somit Räume, Bourgault und Königs konnten aber kein Kapital daraus schlagen. In der Folge drängte der FCS mehr und mehr Richtung Preußen-Tor. Zunächst verzog Sieger aus 16 Metern und in der Nachspielzeit hatte Adam Straith noch eine Möglichkeit, sein Schuss blieb aber in der Abwehr hängen und somit war die Niederlage besiegelt.

„Wir haben uns heute schwer getan, das hatte nicht soviel mit Fußball zu tun. Das war natürlich auch dem Rasen geschuldet, dennoch müssen wir mehr Druck aufbauen. Bei den Chancen müssen wir eigentlich einen Punkt mitnehmen“, war Luginger nicht zufrieden. „Die letzten Wochen waren kräftezehrend, dennoch müssen wir für die letzten Aufgaben nochmal alle Kräfte bündeln. Am Dienstag geht es jetzt direkt im Saarlandpokal weiter. Das Spiel ist ganz wichtig. Wir wollen den Titelverteidigen und so für den DFB-Pokal qualifizieren“, geht der Blick des Trainers bereits auf die nächste Aufgabe.